Maiküsschen

Süße Maiküsschen

Quadratische Leckerei

für 2-4 Naschmäulchen



Ein weiteres Rezept aus meiner experimentellen Küche

mit Maipilzen, die ich sehr mag.









Man braucht also ...





* Maipilze

* 4 Scheiben Toast

* 4 Scheiben Cheddar

* ein paar Gurkenscheiben (geschält)

* Dill (hier ein Tütchen das bekannt sein dürfte)

* Öl und Butter

* 200 ml Sahne (hier Lactosefrei)

* Zucker (hier selbstgemachter Vanille-Zucker)


* Kein Salz! Kein Pfeffer!







Manch einem stößt ja der gurkige Geruch der Maipilze etwas auf.



Ich hingegen stehe total darauf. Mit dem Zubereiten der Pilze erledigt man aber die Gurke. Ich finde das schade.



Dem wollte ich nun etwas entgegen setzen und kombinierte mir ein Rezept bei dem ein Gurkensalat, wie ich ihn mir oft mache, Pate stand.



Und so entstand ein leicht süßlich-dilliges Arrangement das sowohl als Vor- als auch als Nachspeise gefallen kann.

Es schmeckt warm ebenso gut wie kalt, wobei man bei der kalten Variante den Toast besser frisch geröstet haben sollte, damit er er fest ist.


Nun aber zur Zubereitung ...





Die Gurke müßt ihr euch denken.

Hatte ich vergessen dazuzulegen.

Auf dem Kräuterpäckchen sieht man aber symbolischer Weise welche. g:D








Zunächst einmal toasted euch vier Scheiben Toastbrot

und lasst diese auch auskühlen und somit härten.


Darauf legt ihr jeweils eine Scheibe Käse.

Ich empfehle Cheddar dafür.

Natürlich könnt ihr auch andere Sorten ausprobieren.









Jetzt könnt ihr euch an die Pilze machen.

Nachdem ihr sie geputzt habt (ich hoffe, ihr habt sie nicht gewaschen sondern abgepinselt)

schmeißt ihr sie in die blanke Pfanne.

Blank, das heißt ohne Fett, ohne Öl!

Maipilze haben viel Wasser gespeichert und das wollen wir erst einmal los werden.

Also, garen ohne Gnade.






Sieht es anfangs noch so aus ...





... ändert es sich bald und sieht so aus ...






... um noch etwas später dieses Bild abzugeben ...






Das ist tatsächlich normal.

Ob ihr nun so lange die Pilze erhitzt bis das Wasser verdampft ist oder ihr es abgießt ist eigentlich egal.

Hauptsache es verschwindet aus der Pfanne.


Sobald das geschehen ist dürft ihr

etwas Öl und dann Butter in die Pfanne geben.

Die Pilze so lange braten bis sie etwas zu bräunen beginnen.


Dann kommt die Sahne ins Spiel

und mit ihr auch ein Päkchen Dill (sofern ihr keinen frischen habt).

Hinein damit und verrühren.

Dazu gehört dann auch eine gesunde Portion (Vanille-)Zucker.

Aber nicht übertreiben! Zu süß wollen wir es auch nicht.





Temperatur drosseln und die Toastscheiben nun in den Backofen geben.

Der Toast ist schon fest. Wir wollen nur den Käse darauf schmelzen lassen.

Also ruhig 200° C und zuletzt etwas Oberhitze.


Heraus kommt das ...





Darauf gehören dann die Gurkenscheibchen ...







Darauf wiederum verteilt ihr mit einem Löffel die Pilze samt

Sahne-Dill-Sauce.









Ein guter Esser könnte jetzt meinen: "Alles meins!"


Aber da muß ich etwas enttäuschen.

Einen Toast kann jeder und findet ihn dann auch lecker.

Zwei gehen bei manchem auch noch.

Aber wer mehr schnabuliert dem wird es doch irgendwann zu süß und mächtig.

Weniger ist manchmal mehr.

Darum teilt mit euren Liebsten.


Eine süße Leckerei wie ein vollmundiges Küsschen!
:gzwinkern:




Der Mausmann wünscht

Guten Appetit!

Kommentare 2

  • Hallo!

    Habe wenig Ahnung von Pilzen.Wir reden vom Mairitterling.Wird auch Mehlpilz genannt.Riecht also nach Mehl.

    Ist eine der ersten Pilze im Frühjahr.Scharf gebraten kann man ihn schon mal essen.

    Da es im Frühjahr wenig auswahl gibt zu empfehlen.Achtung ,bitte nicht verwechseln mit Mairißpilz.

    m.f.g. H. Gruber Mykokron

  • Sehr lecker, Mausmann,


    danke für das Rezept, das werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren, wenn ich mal Maipilze (rechtzeitig) finde. Bisher haben die sich vor mir versteckt. Einmal letztes Jahr habe ich ein paar restlos Überständige gefunden, dieses Jahr ist es bisher noch zu trocken. Ob überhaupt noch Pilze wachsen?! Langsam zweifle ich dran. :-(


    Hmm, geht aber bestimmt auch mit anderen Pilzen, auch wenn sie nicht gurkig schmecken.


    Grüßle

    Heide