Beiträge von Enno

    Hallo Peter!



    Wenn du trotz einer DSLR ( welche sowieso nur eine geringe Tiefenschärfe hat ) Tiefenscharfe Bilder haben möchtest, dann versuch mal die Blende richtig zuzudrehen, geht im Wald aber nur mit Langzeitbelichtung d.h. ausnahmslos mit Stativ. ( gute Blenden sind bei der Pilzfotografie meist so zwischen f14 und f18 einzuordnen, da bekommt man schon bei wenig zoom recht tiefenscharfe Bilder hin ) Eine weitere Möglichkeit wäre das Fokusstacken von Bildern, auch dazu benötigst du zwingend ein Stativ. Das heißt du musst den Fokus immer weiterdrehen, bei jedem schritt machst du ein Bild, die vielzahl der Bilder werden dann am Pc zusammengerechnet ( entweder mit CombineZP (freeware) oder Helicon focus ( Kostenpunkt derzeit 149,99^^ )


    So funktionierts: http://www.traumflieger.de/rep…acking-erhoehen::693.html


    Ich bin anfangs auch ziemlich verzweifelt, als ich mit meiner neuen Kamera Pilzbilder machen wollte, war immer nur ein Teil scharf. Ha mich dann am stacking ausprobiert, das war mir trotz der recht guten Ergebnisse, zu aufwendig und bin dann bei Blende-zu gelandet.

    Hallo an Alle!


    Der gezeigte Pilz ist ein Dunkelsporer. Auf die Nachfrage auf Facebook von Karl W ob denn mein Fund Chrysozystiden hat konnte ich mit einem Ja beantworten, deshalb fällt die Gattung Naucoria auch raus, bleiben noch Pholiota, Hypholoma und Stropharia. Nach dem Ausschlussverfahren fiel zumindest Stropharia als erstes Raus da alle Arten der Gattung zumindest einen angedeuteten Stielring haben müssten. Auch Vergleiche mit der Gattung Pholiota führten ins Dunkle, da alle Arten mit Chrysozystiden, wesentlich zu kleine Sporen hatten im Gegensat zu meinem Fund. Bleibt als letztes Die Gattung Hypholoma übrig. Da gibt es zumindest Arten mit annähernd großen Sporen und Wachstum bei Sphagnum bzw. in Sumpfigem Gelände. Problem nur dass die Sporen da dennoch zu Groß für sind, Schlüsseltechnisch komme ich entweder auf H. laeticolor oder auf H. elongatum, beide sollten aber Sporengrößen von 9-12 µm haben. Die Sporen meines Fundes sind dann aber schon im Schnitt zu Groß ( 12,3 µm) Die Größten gehen sogar bis 14,6 µm. Bin da nun abgestorben. Auch mit Schlüsselversuchen mehrerer Onlineschlüssel komm ich auf H. elongatum, H. laeticolor ist nicht aufgeführt bei den im Netz entdeckten. Sehr schwieriges Pilzchen!

    Hallo Pablo!


    Von so nem Sandkasten Träum ich wohl heute Nacht :D


    Was für außerordentlich Tolle Funde die du da gemacht hast! Einfach nur WoW! Wunderbar bebildert und mit Mikroskopischer Erläuterung, Wahnsinn! Was da für Arbeit dahinter stecken muss, Respekt!


    Danke fürs teilhabenlassen! :)

    Hallo Pablo!



    Irgendwie passt der nicht, Standorttechnisch, Größentechnisch etc...


    Hatte den Fund auch auf Fb. eingestellt, Harzpilzchen Hat mich zur Gattung Naucoria gebracht, hab da auch einen gefunden auf den so gut wie alles passen würde, außer das meine Sporen einfach nicht warzig werden wollen. Dessen Name ist Naucoria alnetorum, passende Makroskopische Beschreibung, passende Zystiden, passende Sporengröße, passende Huthaut. Aber die Sporen sind einfach nicht warzig und auch nicht so geformt wie beschrieben. Die Gattung gefällt mir aber dennoch sehr gut. Werd ihn nun einfach erstmal als Naucoria spec. ablegen, hab da außer die Funga nordica, welche ihn als Naucoria celluloderma beschreibt, keine weiterführende Literatur. Hab die Sporen selbst mit BWB versucht anzufärben, die bleiben aalglatt.


    Anbei mal ein Bildchen von dem Freund



    (Quelle: http://kanlaipoulorondaidan.fr…55.naucoria_alnetorum.htm )

    Hallo Pablo!


    Ja so habe ich auch geschaut! Die HDS ist übrigens extrem Wurstig, dicke fette Würste und Bananen.


    Pholiotina mhm... Müsste der da nicht irgend nen Anzeichen von nem Stielring besitzen? Ich hab was von ner Untergattung namens Phaeogalera gelesen da sollen die Sporen wie bei meinem Fund keinen Keimporus beitzen.


    [font="helvetica, arial, sans-serif"]Hallo liebes Forum![/font]



    [font="helvetica, arial, sans-serif"]Ich hab heute diese Kerle hier im halbdunkeln im Fichtenwald bei Polytrichum und Sphagnum spec. auf Fichten-Holz-Nadelstreu gefunden, anfangs dachte ich beim ersten Blick, könnts nicht ne Entoloma sein und sackte sie ein. Dann kam unterm Mikro die große Überraschung, Glattsporer! Na Klasse! Dank der Flaschenförmigen Cheilozystiden, ( Pleuros fehlen oder sind ganz rar so dass ich sie nicht gefunden habe ) bin ich nun irgendwie bei Galerina. spec gelandet Nun hab ich abe[/font][font="helvetica, arial, sans-serif"]r noch nie so ne Galerina gesehen! Die Dinger sind im vergleich zu den Galerinas die man sonst findet so riesig. Hut 3cm Breit und Stiel 9cm lang.Und der Hut hat so ne ganz merkwürdige Farbe so zwischen orangegelb mit olivgrüner Note, die ich leider auf den Bildern nicht so wirklich rausarbeiten konnte, ist zudem durchscheinend gerieft, gewellt und hygrophan, dazu dieser dunkle Buckel in der Mitte. Lamellen sind sehr weit entfernt stehend und breit angewachsen, den Geruch kann ich hier nur mit schwach frisch pilzig angeben. der Stiel ist sehr Brüchig, und hauch zart überfasert. Vllt isses ne Galerina, aber vllt ist es ja auch Manuel Neuer, ich weiß es nicht! Kann mir jemand sagen was ich hier gefunden habe?[/font]



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    Hallo Jörg!


    Ich tippe hier mal auf einen Vetreter aus der Gattung Lyophyllum, entweder decastes s.l. aber was ich eher Vermute, dass es sich um L. connatum handelt.


    Kannst du mir eventuell dein Geruchsempfinden mitteilen?


    Aber erst mal schauen was die anderen dazu sagen ;)

    Hallo Stefan!


    Danke für die Rückmeldung!


    Da scheint noch was arg im Dunklem zu sein! Werde das mal ändern ;)


    Auf >> Dieser Seite << gibt es eine Überstellung von Cortinarius malachius, der wie unsere Schleierlinge aussieht und Cortinarius quarciticus. Cortinarius malachius ist aber soweit ich weiß ein Synonym zu C. quarciticus, oder sollten dass doch 2 unterschiedliche Arten sein?

    Hallo an Alle :)


    Die Dresdner Heide ist einfach echt genial! Wahnsinnig tolle und schöne Pilze gibt es da zu bestaunen! Die letzten Touren dahin waren echt Genial :)


    Aber seht selbst:


    Anfangen möchte ich mit den Ritterlingen:


    1. Tricholoma focale, Halsbandritterling




    2. Tricholoma albobrunneum, Weißbrauner Ritterling




    3. Tricholoma equestre, Kiefern-Grünling



    4. Tricholoma saponaceum, Seifenritterling




    Milchlinge gibts dort auch :)


    5. Lactarius vellereus, Erdschieber




    6. Lactrius blennius, Grau-Grüner Milchling



    7. Lactarius turpis, Olivgrüner Milchling



    Und Keulen :)



    8. Clavaria argillacea, Heidekeule



    9. Macrotyphula fistulosa, Röhrige Keule




    Und natürlich der Fund den mir Klaus nochmal bestätigt hat:


    10. Typhula spathulata, das Schneeweiße oder spatelförmige? Fadenkeulchen




    Auch die Ascomyceten wollen wir nicht außer Acht lassen ;)


    11. Helvella macropus, Langstielige Becherlorchel zu der hab ich >> HIER << ein kleines Portrait verfasst :)



    12. Rutstroemia firma, Zäher Stromabecherling




    Nun folgen die Freunde mit den Stacheln untendrunter ;)


    allen voran natürlich


    13. Sarcodon squamosus, Der Kiefernhabichtspilz




    Und Sein kleiner Verwandter, der


    14. Ohrlöffelstacheling, Auriscalpium vulgare



    Desweiteren gab es


    15. Hydnellum congrescens, den gezonten Kortstacheling



    16. Phellodon melaleucus, Schwarzweißer Duftstacheling



    Cortinarien gibts dort auch ;)


    17. Cortinarius mucosu, Heideschleimfuß



    18. Cortinarius spec. Ein Schleierling



    Selbst die dieses Jahr spärlichen Leistlinge lassen sich dort blicken!


    19. Cratarellus tubaeformis, Tompiffges ;)




    20. Cantharellus cibarius, Echte Pfifferlinge




    Auch dass schauen an Gehölzen lohnt sich so manches mal :) Für mich einer der schönsten Funde dieses Jahr :)


    21. Hericium coralloides, Ästiger Stachelbart



    22. Ischnoderma resinousum, Laubholzharzporling mit wunderbaren Guttationstropfen




    Da ich jetzt alles irgendwie versucht habe zu Ordnen und dass alles auch so geklappt hat wie ich mir das vorgestellt habe gibt es dennoch einen der durchs Raster rutschen muss :D


    23. Entoloma rhodopolium, Der Niedergedrückte Rötling




    Ich möchte mich auch mal auf diesem Wege bei Allen Dresdnern, Teilzeitdresdnern und Randdresdnern für diese wunderbaren Touren, die ich mit euch machen darf, Ganz Herzlich bedanken! Ohne euch und das Forum hier hätte ich keine der gezeigten Pilze jemals erkannt bzw auch nur zu Gesicht bekommen! Vielen Dank :)



    Zum Schluss möchte ich nochmal die Farben dieses wunderbaren Herbstes mit euch teilen :)







    Hallo Pablo :)


    Ja irgendwie doch schon, vorallendingen diese am Stiel herablaufenden Röhren führen mich da irgendwie hin, dass rötliche Am Stiel würde auch passen, und dass er kein Netz hat. Okay die Röhrenfarbe haut irgendwie gar nicht hin, aber pscht^^ Wie gesagt er erinnert mich dran, muss ja nicht heißen dass ers ist :D

    Helvella macropus-Langstielige Becherlorchel




    [font="Tahoma, Verdana, Arial, sans-serif"]Deutsche Synonyme:[/font]




    [font="Arial, sans-serif"]Grauer Langfuß, Langfuß-Lorchel[/font][font="Arial, sans-serif"], [/font][font="Arial, sans-serif"]Spindelsporige Lorchel, Knolliger Becherpilz, Langstieliger Pokalbecherling, Grauer Langfüßler[/font]




    Lateinische Synonyme:



    Aleuria macropus; Cowlesia macropus; Cyathipodia macropus; Lachnea macropus; Macroscypus macropus; Macropodia macropus; Peziza macropus;



    Ascomycota → Pezizomycotina → Pezizomycetes → Pezizales → Helvellaceae → Helvella macropus




    [font="Tahoma, Verdana, Arial, sans-serif"]Hut: Becherförmig grau bis 5 cm breit, innen glatt außen körnig besetzt[/font]


    [font="Tahoma, Verdana, Arial, sans-serif"]Fleisch: grau, elastisch, unter Druck splitternd brüchig[/font]


    [font="Tahoma, Verdana, Arial, sans-serif"]Stiel: Grau samtig, feinbereift bis stark gekörnt, elastisch, teilweise mit angedeuteter Rippung, keulig, je nach Standort bis zu oder sogar über 5cm lang.[/font]


    [font="Tahoma, Verdana, Arial, sans-serif"]Sporengröße: 22-24 x 9.9-12 [/font][font="Arial, sans-serif"] µm[/font][font="Arial, sans-serif"] im Jungen Zustand grobwarzig, reif feinwarzig bis punktiert mit Guttulen[/font]


    [font="Tahoma, Verdana, Arial, sans-serif"]Vorkommen: Sommer bis Herbst bisweilen auf nackter Erde, saprobiontisch, im Gras oder Moos im Nadel und Laubwald[/font]


    [font="Tahoma, Verdana, Arial, sans-serif"]Verwechslungen: Hellvella villosa hat breit elliptische Sporen mit nur einer großen Guttule, nicht wie H. Macropus mit einer großen Guttule in der Mitte und 2 kleineren an jedem Ende. Ein weiterer Verwechslungspartner wäre Helvella chinensis, welche aber kleinere Fruchtkörper bildet und kleiner Sporen besitzt. Andere Ähnliche Arten unterscheiden sich durch eine andere Makroskopie. [/font]


    [font="Tahoma, Verdana, Arial, sans-serif"]Anmerkungen: Die Art kann nur Mikroskopisch von Ähnlichen Arten unterschieden werden. Und soll essbar sein im Gegensatz zu anderen Helvella-Arten.[/font]



    [font="Tahoma, Verdana, Arial, sans-serif"]Literatur: Pilze der Schweiz Bd. I, [/font]The Genus Helvella in Taiwan, www.lorcheln.de, http://www.pilzflora-ehingen.de, http://www.123pilze.de




    [font="Tahoma, Verdana, Arial, sans-serif"]Weitere Anmerkungen, Bilder etc. sind herzlich Willkommen [/font]  






    Hallo Björn!


    Tolle Bilder aus der Heide, wunderbar fotografiert! Echt schön da, was ich selber auch bezeugen kann ;)


    Zu dieser angekündigten Runde würde ich mich gerne Anschließen wollen wenn dass möglich wäre :) Heidekeule, Heideschleimfüße, ästiger Stachelbart, all dass fehlt mir noch ;)


    Würde mich freuen :)

    Hallo ihr beiden!



    nobi_†


    Danke für deine Ausführungen! Hab nochmal Die Literatur bemüht, was mich wundert ist, dass >> In diesem<< Beitrag bei der Stielbehaarung 2 unterschiedliche Fakten genannt werden, bei der Originalbeschreibeng steht Haare: selten und kurz [...] Und bei Beschreibung der Art nach Frischfunden steht: Haare nur im Stielbereich, dort z.T. zahlreich. Dieser Punkt hat mich verwirrt.


    Den GPBW 2 hatte ich vollkommen außer acht gelassen, bzw. hatte vergessen dass ich ihn habe, da komm ich mit dem Schlüssel auch auf T. spathulata.


    Schlussendlich werde ich den Fund zur Absicherung noch ein mal Klaus schicken. Danke für eure Hilfe!

    Hallo ihr Beiden :)


    Kerstin


    Danke für dein Lob bezüglich der Bilder :)


    @Thorben


    Danke für den Hinweis mit dem Keulenspezi, hab ihn gleich mal angeschrieben, hoffe er kommt noch mal online, zuletzt war er im August online -.- aber ich gebe die Hoffnung nicht auf^^

    Hallo liebes Forum!


    Ich habe heute diese Typhula gefunden, in einem Laubbruchwald ( Buchen, Eschen, Pappeln, Erlen ) an Holz. Komm aber bei der Bestimmung nicht weit, erst dachte ich an Typhula spathularia, da an Holz vorkommend. Dafür gefallen mir aber die Sporenmaße ( Die Länge ist Okay, aber die Breite... ) Nicht wirklich, desweiteren werden die Sporen in Lugolscher Lösung nicht grau oder blau, sondern verfärben sich wie dass Lugol ( inamyloid? Leider kein Bild gemacht) Auch die Stielhaare, wenn man denn mal welche findet ( sollen bei T. spathulata reichlich sein ) sehen nicht wirklich so aus wie in der Vorgabe. Rein makroskopisch hätte ich ja keine Zweifel ( Habitus, Wuchsort an Holz, Sklerotium unter der Rinde in Braun oder ?schwarz? )


    Leider hab ich zu der Gattung nur die im Netz befindlichen Sachen, eventuell hat ja wer Hinweise? Am liebsten wär mir aber wenn sich jemand meiner Annehmen würde und für mich unters Mikro legen würde. Exikat habe ich da, wenn Bedarf ist.

    Hallo Armin!


    Hast du zufällig von dem Röhrling noch ein Bild wo man die Stieloberfläche erkennen kann? Wär echt ne klasse Sache ;) Vorallendingen der Bereich der Stielspitze würde mich mal interessieren ;)