Beiträge von Juergen-M

    Hi Matthias,


    was Hajdu schreibt, stimmt schon; der mikroskopische Befund ist nötig. Wenn das Substrat allerdings Erle war, und das Habitat eher feucht (bach-, flussbegleitender Auwald), dann ist die Wahrscheinlichkeit für S. austriaca hoch. S. coccinea (seit der Aufsplittung der Arten, wohl die seltenste) findet man eher an Buche, und den Linden-Kelchbecherling (S. jurana) wie der Name schon sagt an Lindenästchen (das Habitat hier meistens feuchtfrische Tälchen (Eschen-Bergahorn-Schluchtwald) über Kalkgestein).


    Grüßle
    Jürgen

    Hallo zusammen,


    Pingelanton hat völlig Recht: Wenn man keine Ahnung hat, hilft einem ein Buch genausowenig ... und es gibt sehr viele "schlechte" Schwammerl-Literatur für den Speisepilztouristen und mykophagischen Durchreisenden. Diese ganzen 08/15-knapp-über-60-Arten-Fibeln mit Pilzmesser. Fazit: Das App liegt deutlich vorn. Warum? Es ist unterhaltsamer und kurzweiliger als ein Buch. Es spielt keine Rolle, mit welchem Tool man seinen Pilz nicht bestimmen kann, aber mit einem App gehts schneller ;)


    Grüßle
    Jürgen


    P.S.: Ich glaube, ein App, mit dem man zu Tricholoma portentosum käme, wäre schon auf dem besten Weg zu Synopwin, und in seinem Umfang sicherlich nicht "für umme" zu haben.