Hallo Lieblingsforum!
Was für ein Jahr.
Da ist es irgendwie
nicht verwunderlich, dass plötzlich schon Ende Oktober ist, und ich
nicht ein einziges Mal seit Frühjahr ins Forum geguckt habe… Die
Zeit vergeht irgendwie anders in 2020. Aber nun ist der Sommerschlaf endgültig vorbei!
Ich hoffe, ihr seit
alle wohlauf und von schlimmeren Krankheitsverläufen verschont
geblieben!
Kurzer
fotografischer Rückblick, den ich schon seit Wochen schreiben will,
aber aufgrund zuvieler anderer Dinge dazu nicht gekommen bin.
01. Erstmal, Craterelle & Malone : Die einzige überlebende Raupe Smaug ist
tatsächlich im Frühjahr geschlüpft. Vorbildliche Verpuppung, aber
dann ist er leider mit verkrüpeltem Flügel geschlüpft. Haben ihn
noch zwei Wochenlang mit vergorenen Früchten und Rotwein
durchgefüttert aber dann ist er leider verstorben… Aber er wurde
geliebt!

02. Februar –
kurze Reise nach Kreta. Da wussten wir noch nicht, was auf uns
zukommt… Einen Pilz gab es auch. War leider schon etwas hinüber,
aber sah sehr nach Agaricus aus.

03. Home office. Ich
hatte es da recht gut. Wir durften ja im Frühling überhaupt nicht
raus, komplette Ausgangsperre, jedesmal, wenn man vor die Tür
wollte, musste man umständlich Formulare ausfüllen, die man bei
Polizeikontrolle vorzuweisen hatte. Also sehr viel Garten und
Hängematte…

04… und dabei
konnte ich unseren kleinen Schwalben beim Großwerden zusehen

05. Irgendwann war
der Lockdown dann vorbei, aber noch keine Bars und so offen. Also
Bierchen aus der Dorfbrauerei am Strand.

06. Hitzewelle mit
35 und Sahara-Sandsturm im Mai

07 Da wir ja erst
Ende Mai wieder aus unserer jeweiligen Heimatgemeinde rausfahren
durften, fiel die Morchelsaison natürlich aus. Das war meine
Ausbeute. Schon natürlich sonnengetrocknet. 

08. Dafür gab es
einen Monat später wenigstens was zu gucken und einen Korb
Pfifferlinge.

09 - 11 Dann, im
Juni, konnten wir uns endlich wieder frei bewegen: Trip an den
südlichsten Zipfel des griechischen Festlands: Kap Tenaro &
herrliche Badestrände.



12 -14: Juli:
Wanderwochenende in den extrem wilden Bergen von Agrafa mit
traumhaftem Standort für unser Zelt...



15-16. Dort gabe es
tatsächlich ein paar Pilze. Dies hielt ich für einen düsteren
Röhrling. Passte alles, bis auf den extrem würzigen leckeren Geruch
und Geschmack.


17 - 20. Zweites
Berg-Wochenende im Juli: Wanderung zum alpinen “Drachensee” in
Nordgriechenland im Pindus-Gebirge. Mit Bergmolchen, wilden Pferden
und sehr vielen Schmetterlingen.




21. Neues Projekt:
die Vorkommen des eingeschleppten Feuerfischs kartieren. Deswegen
“müssen” wir an vielen Wochenenden schnorcheln gehen um die
durchaus hübschen (aber fürs Ökosystem nicht so schönen) Fische
zu finden, die sich seit ein paar Jahren bei uns ausbreiten.

22. Daher bis jetzt
trotz sehr sehr viel Regen im September nur wenig Zeit für Pilze.
Bis jetzt “nur” körbeweise Steinpilze und Kaiserlinge. Noch
nicht viel Spanndendes, aber ich hoffe, das kommt noch!

Freue mich, wieder
hier zu sein!
Liebe Grüße aus
dem Süden!