Beiträge von Ingo W

    Hallo resavac71!


    Bei den vielen guten anderen Pilzen ist der schlechtere Geschmack von den paar Grauen Wulstlingen sicherlich nicht ins Gewicht gefallen. Graue Wulstlinge allein schmecken dann eher genauso wie sie riechen. :)


    VG Ingo W

    Hallo resavac71!


    Schätze, beim ersten wird es sich auch um eine Entoloma (Rötling) handeln, trifft dann (zumindest aus meiner Sicht) das gleiche zu, wie Gernot schon für den zweiten geschrieben hat. Hat bestimmt nach Gurke gerochen, kann das sein?


    VG Ingo W

    Hallo Waldelfe!


    Schade, dass die Bilder so klein sind!


    Ich spekuliere mal: Bild 1+2 könntest du mal mit Agrocybe praecox (Voreilender Ackerling) vergleichen, Bild 3+4 halte ich für Megacollybia platyphylla (Breitblättriger Rübling).


    Vielleicht auch immer was vom Biotop, Begleitbaum oder Substrat mitposten. Agrocybe praecox wächst z.B. gerne auf Holzresten, gerne Altgehäckseltes und Megacollybia dürfte eventuell an/auf einem Stumpf gewachsen sein, stimmt ´s?


    VG Ingo W

    Hallo!


    Gymnopus dryophilus (Waldfreundrübling) würde ich auch denken.
    Kennt vielleicht jemand die Tierchen, die sich oft zahlreich in den Lamellen des Pilzes tummeln?


    VG Ingo W

    Hallo mefi!


    Mit Bild von den Poren wäre es vielleicht noch sicherer, aber ich denke auch an Maiporling.
    Ich denke, dein Bild demonstriert schön die Herkunft des wissenschaftlichen Namens ciliatus (bewimpert).


    VG Ingo W

    Hallo Felix!


    Theoretisch würde ich sagen, auf Kiefernstumpf, zäh und mit gesägten Lamellen, da bleibt nichts anderes übrig als lepideus. Ich glaube mich dunkel zu erinnern, dass die verletzten Stellen (besonders bei jungen Fruchtkörpern) erst gilben und später braun werden.


    Der Geruch bei meinen Funden war immer aufdringlich blütenartig mit Aniskomponente.


    VG Ingo W

    Hallo mefi!


    Falls er um einen Sumpf an Nadelholz gewachsen ist, könntest du mal mit Hypholoma capnoides (Rauchblättriger Schwefelkopf) vergleichen.


    VG Ingo W

    Hallo mefi!


    Pilz 1 ist eine frischwachsende Trametes versicolor (Schmetterlingstramete) an Laubholz, wahrscheinlich Buche. Im Hintergrund ist Kiefer.


    Pilz 2 ist ein Trichaptum (Violettporling), für die genaue Art müsste man das Hymenophor besser sehen.


    Pilz 3 ist wahrscheinlich Antrodia semisupina (Blassgelbe Tramete).


    Pilz 4 dürfte Hypoxylon fragiforme (Rötliche Kohlenbeere) in älterem Zustand sein.


    VG Ingo W

    Hallo mefi!


    Ich denke genauso wie Gernot: 2x Helmling, erster wahrscheinlich acicula.
    Für reai/mucronella passt die Ökologie nicht.
    Meine acicula-Funde waren meist in sehr krautreichen, nicht zu trockenen Biotopen, vielleicht hilft das. Dass junge Fruchtkörper rot sind, passt auch!


    VG Ingo W

    Hallo Rita!


    Zitat aus "Großpilze B/Ws": Hut 1-5(8) cm breit, flach, nur in der Mitte schwach gebuckelt, blass gelblich bis hell ockerbräunlich, glatt, seidig glänzend, nicht hygrophan, nicht oder kaum gerieft. Lamellen rein weiß, gelegentlich gelb fleckend, ziemlich breit, mäßig gedrängt, ausgebuchtet angeheftet, mehrfach untermischt, Schneiden wellig gekerbt, unter der Lupe flockig (große Cheilozystiden). Stiel 3-8 x 0,2-0,5 cm, weißlich bis blass ockerlich, längsfaserig, fein körnig-kleiig, Basis mit steifen, weißen Haaren besetzt, oft wurzelnd. Trama weißlich, im Stiel wässrig, ohne besonderen Geruch und Geschmack.
    Sporen gekrümmt zylindrisch-bohnenförmig bzw. nierenförmig, 7-10 x 2,5-4 my, hyalin, inamyloid. Cheilo- und Pleurozystiden mit meist stumpf gerundeten Enden. HDS aus radialen, teilweise verdickten Hyphen mit zyl. bis keuligen Zellen.


    Erscheinungszeit: April bis November, besonders im Mai.
    Substrat: auf Zweigen, Ästchen, Holzstückchen, meist locker vergraben, sehr überwiegend von Rotbuche.
    basiphil!!


    Aus eigener Erfahrung möchte ich hinzufügen, dass man beim Auffinden zunächst an Rötling, (Dachpilz) oder Rübling denkt.


    VG Ingo W

    Hallo Rita!


    So einen echten Tipp habe ich nicht, aber ich kriege das Gefühl nicht los, dass du vielleicht bloß den Inhalt der Sporen gemessen hast. Irgendwie sehe ich noch bohnenförmige Umrisse. Vielleicht doch auch Hydropus subalpinus (Buchenwald-Wasserfuß)?


    Ist er auf Holz gewachsen?


    VG Ingo W

    Hallo Florian!


    Bei Bild 2+3 gefällt mir Gernots Vorschlag Mycena galericulata (Rosablättriger Helmling), Wuchs und Farbe passen da besser. Ich nehme jetzt an, dass die Pilzhüte kaum größer als 3 cm waren, stimmt ´s? Ich habe mich da wohl etwas in der Größe verschätzt und dem Radialrunzeligem auf der Hutoberseite zuviel Bedeutung beigemessen.


    VG Ingo W

    Hallo Florian!


    Wirklich sehr schöne Bilder, du verstehst dein Handwerk!!


    Ich versuche mich mal an der Bestimmung, du musst allerdings wissen, dass die Bestimmung allein nach Bilder immer risikoreich ist, es gibt ja sooooo viele Pilze!! Bei manchen hat man nur eine Chance auf die richtige Bestimmung, wenn man sich die mikroskopischen Merkmale anschauen kann (und auch das ist nicht immer erfolgreich).
    Oft benötigt man viele Informationen und Details, deshalb wundere dich nicht, wenn du auch in Pilzforen nicht immer die endgültige Lösung erhälst.


    Falls du jetzt öfter vorbeischaust: Kannst dir ja bei deinen nächsten Funden ein paar Notizen machen, z.B. Datum, Begleitbaum oder Substrat, Geruch, Größe und alles, was dir auffällt kann hilfreich sein.


    So, jetzt meine Tipps:


    1. Graublättriger Schwefelkopf (Hypholoma capnoides);
    2.+ 3. Schleimiger Wurzelrübling (Xerula radicata);
    4. wahrscheinlich Grünblättriger Schwefelkopf (Hypholoma fasciculare);
    5. Milchling (Lactarius), zu wenig Informationen;
    6. Falscher Pfifferling (Hygrophoropsis aurantiaca);
    7. wahrscheinlich Schwefelkopf (Hypholoma);
    8. Milchling (Lactarius), möglicherweise Kampfermilchling (Lactarius camphoratus);
    9. Hallimasch (Armillaria), gibt ´s auch mehrere Arten;
    10. eventuell Buckeliger Zitterling (Tremella globospora);


    Viele Grüße
    Ingo W

    Hallo Mefi!


    Du bist so sicher, dass es sich um Amylostereum handelt. Warum eigentlich?
    Ganz sicher nicht ist es areolatum. Bleibt noch chailletii an Nadelholz, besonders Tanne.


    Mir geht ´s wie Hübchen, ich könnte mir gut Stereum rugosum (Runzeliger Schichtpilz) vorstellen. Aber ich muss dazusagen, ich kenne chailletii nicht.


    Womöglich deshalb hätte ich auch zu Haralds Fund ziemlich sicher Stereum rugosum gesagt mit seinen spezifischen Hütchen.


    VG Ingo W

    Hallo Andreas!


    Hübsche Fotos.
    Bei Bild 4 kann ich nicht an einen Schichtpilz glauben, sieht sehr nach Tramete aus, finde ich. Besonders beim oberen Fruchtkörper bilde ich mir ein, die zerfressenen Poren noch zu erkennen. Altexemplare von Trametes multicolor (Zonentramete) würden von der Färbung schön passen, natürlich muss ich nicht recht haben.


    VG Ingo W

    Hallo Lobloch4!


    Ich sehe es wie Sepp: wahrscheinlich Entoloma clypeatum (Schildrötling), es spricht einiges dafür: die glänzende Hutoberseite, die Farbe, der Buckel. Wahrscheinlich ist er auch relativ kompakt und riecht angekratzt nach Mehl/Gurke, stimmt ´s? Dann kannst du noch das Rosengewächs suchen (vielleicht Weißdorn?).
    Letztendlich kann aber auch ich bei Rötlingen nach Bildern keine Speisepilz-Zusage geben, zu gewagt (gibt wohl in Mitteleuropa so ca. 350 Rötlinge, einige auch giftig und einander sehr ähnlich). Hier wäre ein Pilzberater in deiner Nähe ganz hilfreich.


    Der Schlehenrötling (Entoloma saepium) ist es nicht, der sieht farblich dem Maipilz (Calocybe gambosa) ziemlich ähnlich.


    VG Ingo W

    Hallo Ute!


    Ich meine den Pilz schon oft gesehen zu haben (besonders an Kiefernholz) oder vielleicht ist es auch eine nahestehende Art. Jung sind ´s gelbe, kleine weiche, schleimige Polster (ich würde da auch an Schleimpilz denken) und unter gewissen Umständen fallen manche ein und verblassen (Trockenheit?) und sehen dann Becherlingen (speziell Orbilia = Knopfbecherchen) ähnlich:


    Kein Text!


    Das Rätsel ist allerdings noch nicht gelöst, die Lösung würde mich auch interessieren.


    VG Ingo W

    Zitat

    Die hier gezeigten sind 1cm und kleiner...achte bei Gelegenheit mal darauf, in diesem jungen Stadium ist die fast faserige wirkende Hutoberfläche gar nicht so selten.
    Herzliche Grüsse
    Sepp
    [/quote]


    Hallo Sepp!


    Ok. Mache ich.


    VG Ingo W