Hallo Hans!
Ja, ganz genau. Die von gestern sind frischere Fruchtkörper:
http://www.pilzforum.eu/board/thema-baumpilze--8875
VG Ingo W
Hallo Hans!
Ja, ganz genau. Die von gestern sind frischere Fruchtkörper:
http://www.pilzforum.eu/board/thema-baumpilze--8875
VG Ingo W
Hallo Gerd!
Zitat
Lyophyllum" mit herablaufenden Lamellenund rel. kurzem, dicken Stiel???
---> Damit kann ich mich überhaupt nicht anfreunden
Ich glaube da nicht wirklich daran, sollte nur auf die Problematik hinweisen. Die Pilzstiele haben nicht wirklich was, was mich an Russula besonders zweifeln lassen würde.
Das mit der Hutfarbe ist natürlich auch nur Spekulation, die hier zu keinem Ergebnis führen wird. Vielleicht, wenn es im Korb auch welche mit Übergangsfarben gibt, schätze aber das Thema wird weit abgeschlossen sein.
Zitat
---> Auffällig ist dann allerdings, dass die "weißen" keinerlei Verfärbung (Röten, Bräunen, Schwärzen) zeigen.
Ich denke, darauf kann man sich nicht verlassen (vielleicht waren sie noch nicht so weit, denn das Bild entstand ja im Wald? Stielrinde ist aber an der Schnittstelle schon etwas bräunlich.), denn auf dieses auffällige Merkmal wird ja in der Beschreibung auch bei den braunhütigen nicht hingewiesen.
VG Ingo W
Hallo Gerda!
Du wirst verstehen, dass man so manche Dinge selbst sehen muss, damit man sich eine Vorstellung machen kann.
Z.B. hätte ich schon Schwierigkeiten, deiner Einschätzung zur Hutfarbe zu folgen oder zu glauben, dass die Lamellen gezahnt und nicht am Stiel angewachsen sind.
Baumstumf ist auch ein bisschen mau, keine Vorstellung, ob Laub- oder Nadelholz?
Sind die Lamellen oder der Hut minimal dunkler als beim Stockschwämmchen?
Was für eine Farbe haben denn die Lamellen?
Hast du nichts weiter am Stiel festgestellt? Vielleicht einen Ring oder eine Ringzone, wo das Sporenpulver draufgefallen ist? Oder an der Basis des Stiels eine eher samtige Beschaffenheit?
Oder was schuppiges oder faseriges?
Viele Fragen bleiben hier offen. Eine Kamera kann man doch immer gebrauchen, vielleicht gleich mit ordentlicher Makrofunktion?
Ingo W
Hallo Hans!
Nr. 1 Daedaleopsis confragosa (Rötende Tramete/Blätterwirrling);
Nr. 2 Stereum subtomentosum (Samtiger Schichtpilz), hier würde ich aber keine 100% geben, siehe entsprechende Beiträge mit Verweis auf St. insignitum. Damit setze ich allerdings Substrat Laubholz vorraus.
Gestern hat auch Fredy die Wuchsweise und Verfärbung schön geschildert in einem anderen Beitrag.
VG Ingo W
Hallo Chiccan!
So ungefähr wie Gerd denke ich auch. Ich halte das ebenfalls für Schwärztäublinge. Da gibt es ein paar, die sich makroskopisch lediglich durch Farbnuancen gepaart mit Geruch und Färbeverhalten + Lamellenabstand unterscheiden.
Ich denke lediglich bei den weißen etwas anders, und spekuliere, dass seine Farbe noch nicht zum Tragen gekommen ist, weil er unter der Streu gewachsen ist.
Etwas erschwerend kommt auch noch hinzu, dass man von hier am Rechner die Fleischkonsistenz, sprich Brüchigkeit, nicht 100%-ig einschätzen kann. Könnte z.B. sein, dass es kein Täubling (Russula) ist, sondern dass es einen Schwärzling (Lyophyllum) mit den Farben bei dir gibt.
Alles in allem siehst du aber, dass eine Bestimmung aus der Ferne oder nach Bildern wohl nicht dazu taugt, anschließend die Pilze für das Essen zu verwerten.
VG Ingo W
Hallo Hans!
Der Marasmiellus foetidus (Stink-Zwergschwindling) wäre auch meine Idee gewesen.
VG Ingo W
Hallo Hans!
Ich sehe eindeutig Winter-Stielporlinge (Polyporus brumalis).
Es kann jedoch sein, dass sich ein splittender Hardliner mit spezieller Erfahrung meldet, der darin Polyporus arcularius (Borstrandiger Stielporling) sieht. Ich persönlich halte nichts von dieser Art. Für mich alles Winterporling, denn mich überzeugende Trennmerkmale habe ich bisher noch nicht gehört.
Allerdings muss ja nicht stimmen, was ich für richtig halte
VG Ingo W
Hallo Dryocopus!
Ich denke, du hast diesen Porling sehr wahrscheinlich an der Unterseite des Stämmchens gefunden und er hatte Erdkontakt? (Bitte auch immer angeben!)
Deine Einschätzung Phellinus ferruginosus (Rostbrauner Feuerschwamm) dürfte sich später als richtig erweisen. So schokoladenbraun werden ältere Fruchtkörper(teile), wenn sie lange feucht auf dem Boden liegen. Viel häufiger sieht man ihn in seinen rostigen, mehr orangebraunen Farben. Es gibt zwar auch schokoladenbraun gefärbte krustig wachsende Feuerschwämme, aber die sind dann gleich frischwachsend in dieser Farbe.
Um die Bestimmung festzumachen, es gibt ja einige resupinat wachsende Feuerschwämme, müsstest du auf die Suche nach den markanten langen Seten (dunkle Stacheln) gehen, die im Myzelfilz zu finden sind. Gute Karten hast du auch schon mit einer guten Lupe, wenn du genau an den filzigen Stellen an den Rändern danach schaust. Mikroskopansicht wäre natürlich besser.
Auf Bild 2 sind solche filzigen, orangefarbenen Stellen (besonders links) zu sehen, wo der Fruchtkörper noch nicht zusammengewachsen ist.
VG Ingo W
Hallo Dryocopus!
Naja gut, ich denke, selbst wenn du feststellst, woran die Sporen gewachsen sind.....
Zumindest ich könnte dir dann überhaupt nicht mehr weiter helfen. So "Imperfektling" und "niedere Pilze" sind nicht mein Ding.
VG Ingo W
Hallo Hans!
Besonders Substrat und Geruch wären interessant. Ich denke in eine andere Richtung als hübchen.
VG Ingo W
Hallo Dryocopus!
Das mit dem epidendrum oder epidendron bringe ich aber wirklich immer durcheinander. Aber ich bin da wohl nicht allein. Gibt man "epidendrum" in die Suchmaschine, erscheinen wohl genauso viel Treffer.
Das "dendron" was mit (griech.) Baum zu tun hat, wusste ich nicht. Dafür meinen Dank!
VG Ingo W
Zusatz: Sehe gerade, zumindest nach Index Fungorum, dass wohl doch "epidendrum" richtig ist:
Species Fungorum - Species synonymy
Hallo Dryocopus!
Glaubst du ´s? Beim Lesen der Überschrift wusste ich eigentlich schon, dass du einen reifen Blutmilchpilz (Lycogala epidendrum) gefunden hast.
VG Ingo W
Hallo willihund!
Gutes Auge! Dürfte der abgeschnittene unten links auf Bild 2 sein mit dem grünen Rand und gelblichen Lamellen. Vielleicht habe ich da aber zu viel Fantasie.
VG Ingo W
Hallo Hans!
Wobei auch die Wuchseigenschaften der beiden recht verschieden sind, also im Bezug auf die Geselligkeit.
Ob dort ein Teich war oder Bächlein geflossen ist, brauche ich wohl nicht zu fragen, wenn es Weide ist. Weide passt übrigens ausgezeichnet zur Anis-Tramete (Tr. suaveolens).
VG Ingo W
Hallo!
Ist wohl an dieser Stelle eher uninteressant, aber das Thema war letztes Jahr mal im Bayern-Forum aktuell. Demzufolge kann man wohl auch im Fall des Samtfußrüblings (Fl. velutipes) inzwischen in verschiedene auf Holz wachsende Arten aufgliedern.
Der Flammulina-Thread
VG Ingo W
Hall Dryocopus!
Hast du feststellen können, wo die Sporen gebildet worden sind? Dürften so aussehen wie vereinfachte Bäumchen oder Stiele mit Seitentrieben, an denen dann die Sporen hängen.
VG Ingo W
Hallo Chris!
Zitat
Nein, nicht nachgeschaut. Gut zu wissen, auf was man alles hätte achten müssen/ können.
Ist besonders bei den Kleinen (das sind ja normalerweise im überwiegenden Teil Saprophyten, also Streuzersetzer oder zumindest Verwerter von organischem Material) nicht schlecht zu wissen, auf was sie jetzt genau gewachsen sind. Zumindest versuchen sollte man es, weil es schon gute Anhaltspunkte für die Bestimmung bringen könnte. So neben bei fällt einem vielleicht auch eine Besonderheit an der Stielbasis auf (farbiger Myzelfilz o.ä.).
VG Ingo W
Hallo Marco!
Pilze auf Bild 1 machen einen recht grünlichen Eindruck auf dem Hut. Natürlich wäre auch hier ein Bild der Unterseite hilfreich. Ich würde mich da nicht unbedingt wundern, wenn ein gelbes, geschupptes Stielchen (Sarcomyxa serotina) zum Vorschein käme.
VG Ingo W
Hallo Chris!
Auf jeden Fall 2 Arten.
Auf Bild 1 links sind Helmlinge (Mycena). Die durchscheinende Riefung haben fast alle Arten. Keinen Milchtropfen im Stielbruch festgestellt?
Bei Bild 1 rechts würde ich beinahe vermuten, dass ein Zapfen als Substrat dient. Nachgeschaut?
VG Ingo W
Hallo Pilzfinder-Solling!
So richtig glücklich bin ich mit der Einschätzung nicht:
Zitat
Auch der Hallimasch sollte eigentlich in einem gutem Pilzbuch nicht als SPEISEPILZ ausgewiesen sein.Der Hinweis auf ungenügendes Erhitzen ,alte Fruchtkörper usw sollte eigentlich darin zu lesen sein.
Kennst du denn ein Pilzbuch, in dem nicht darauf hingewiesen wird?
Zitat
Jemand hat nach dem Speisewert der Lorchel gefragt und die , aus meiner Sicht einzig richtige Antwort bekommen.
Stefan hat nach dem Speisewert der Grubenlorchel gefragt, wäre für mich schon wieder ein klein wenig was anderes.
Zitat
Jemand mit deiner Erfahrung würde sicher auch nicht nach dem Speisewert einer Lorchel fragen
Naja, überschätze mich da mal nicht. Genau die Frage habe ich ja gestellt:
Zitat
....wobei sich mir die Frage stellt, hat es denn Vergiftungsfälle mit der Grubenlorchel (Helvella lacunosa) oder der Herbstlorchel (H. crispa) gegeben? Und wenn ja, sind sie auf zu geringes Erhitzen zurückzuführen?
Und die andere Frage ist für mich noch nicht vom Tisch. Du sagst, Hallimasch sollte nicht als Speisepilz deklariert werden, weil roh giftig. Warum trifft das dann aber nicht auf die Rotkappe oder den Perlpilz zu, die sind auch roh giftig?
Speisepilze sollten ja, bis auf wenige Ausnahmen, prinzipiell ordentlich erhitzt werden, damit die hitzeunbeständigen Gifte zerstört werden. Auf diese Weise behandelte Pilze sind dann für den menschlichen Gebrauch unbedenklich und werden als Speisepilz bezeichnet.
Deine Zusammenfassung der Vergiftungsfälle finde ich interessant und es tröstet mich etwas, dass die pilzliche Unbelehrbarkeit der Menschen wohl ein globales Phänomen der "zivilisierten Gesellschaft" darzustellen scheint. Vermutlich wird später die Wissenschaft herausfinden, dass eine bestimmte Molekülkette im Erbgut dafür verantwortlich ist. Ehrlich gesagt, bin ich beinahe erstaunt, dass nicht auch ein Vergiftungsfall dabei war, bei dem der Silberlöffel oder Zwiebeln als Indikator für die Essbarkeit des Sammelguts zum Einsatz kam.
Immer wieder verwundert
Ingo W
Hallo Hans!
Ich sag es gleich, mit Flechten kenne ich mich nicht aus. Spontan würde mir Peltigera einfallen, guckst du hier:
Peltigera canina2.jpg
VG Ingo W
Hallo Stefan!
Grubenlorchel ist klar. Die Essbarkeitseinschätzung ist auch diskutiert
Zitat
Es gibt immer wieder Vergiftungen durch Lorcheln da es viele Menschen gibt die Lorcheln nicht vertragen.Die Zubereitung spielt dabei eine große Rolle (das erhitzen). Das gleiche gilt auch für die Nebelkappe (Clitocybe nebularis).
Es viele Pilzsammler die die Hände über den Kopf schlagen,wenn vor dem Verzehr abgeraten wird. Doch auch hier gibt es viele belegte Vergiftungsfälle . Letztendlich ist jeder Sammler für sich selbst verantwortlich ,also die Entscheidung mußt du für dich selber treffen.
....wobei sich mir die Frage stellt, hat es denn Vergiftungsfälle mit der Grubenlorchel (Helvella lacunosa) oder der Herbstlorchel (H. crispa) gegeben? Und wenn ja, sind sie auf zu geringes Erhitzen zurückzuführen? Und wenn auch hier ja, sollten dann nicht 90% aller Speisepilze als ungenießbar eingeschätzt werden, inklusive Rotkappen, Perlpilz, Hallimasch.
Pilz Nr.2: Für Lactarius mitissimus (Milder Milchling) wären mir die Farben viel zu blass. Möglich wäre der Lactarius subdulcis (Süßlicher Milchling), keine Ahnung, ob du den meinst.
VG Ingo W
Hallo Gretelchen!
Ganz schön mutig für die Jahreszeit mit so einem großen Korb. Aber du hast natürlich recht: lieber einen großen Korb als eine kleine Plastiktüte.
Weiterhin viel Neugier beim Pilzekennenlernen!
VG Ingo W
Hallo Fredy!
Wirklich 100%-ig gut erklärt. Deine Erfahrungen entsprechen in allem (Wuchsweise, Färbeverhalten) 1:1 meinen Empfindungen zu dieser Art.
Hätte sich bei dem Pilz eine andere Art herausgestellt, wäre ich enttäuscht gewesen.
VG Ingo W
