Beiträge von Ingo W

    Hallo Mario!


    Ich muss jetzt aufpassen, denn da ich beide Pilze selbst noch nie fand, ist das etwas leichtsinnig, ein Statement dazu abzugeben.
    Ich vermute aber, dass der bulgarische Fund (= Link 1) Micromphale brassicolens zeigt.
    Irgendwie schreiben die das auch, dass brassicolens an Laub wächst im Gegensatz zum Holzbewohner M. foetidum.


    Nun, auf dem Bild meine ich ebenfalls Laub als Substrat zu erkennen. Ist allerdings Spekulation.


    Wie auch immer, solche Einstellungen ohne Erklärung oder Fundbeschreibung sind eben einfach Mist, da nützt das schönste Bild nichts.


    VG Ingo W


    Edit: Link 2, der italienische zeigt übrigens das Problem genau andersherum. Hier haben wir den Holzbewohner mit weitstehenden Lamellen als brassicolens, auch das glaube ich nicht. Das sollte ja jetzt Micromphale foetidum sein.


    Übrigens dürfen sich jetzt beide Micromphale nach Index Fungorum Gymnopus nennen, also Blasssporrübling.
    Allerdings steht in meiner Literatur noch, dass M. foetidum, zumindest in der deutschsprachigen Literatur, eher bei Marasmiellus (Zwergschwindlinge) eingegliedert wird.


    In dem Moment wird mir das aber zu viel, schrecklich!
    Am besten, das klärt jemand auf, der beide Arten kennt.


    VG Ingo W

    Cistella grevillei (Berkeley) Raitviir 1978
    Discocistella grevillei (Berkeley) Svrcek 1962
    Grevilles Warzen-Haarbecherchen


    Also, Eike und Pablo haben mir vor einigen Tagen bei der Entscheidung geholfen, welchem, meiner Becherlinge ich mich widmen soll.


    2 Stimmen für die vermutete Cistella grevillei, das ist natürlich ein Argument!
    Tja, herausgekommen ist leider doch nur Cistella grevillei. Gewachsen an Riesen-Bärenklau (Heracleum giganteum).

    Bisschen näher:

    Ist eine recht gemeine Art, oft an dicken Stielen von Doldenblütlern, vom Vorjahr natürlich und liegend, damit die Feuchte stimmt.


    Für ein auf größere Pilze eingestelltes Auge sicherlich nicht zu sehen, habe mal die Bemaßung mit fotografiert:


    Solche Arten müssen zur Sicherheit immer mikroskopiert werden, da gibt es ganz viele makroskopisch Gleichaussehende, auch aus anderen Gattungen.




    Die Art ist mikroskopisch relativ gut bestimmbar anhand der Sporengrößen, des Sporeninhaltes, der Haarform (oft etwas geknickt und Cistella-warzig), Haarlänge, Porus mit Lugol blau, Haken = "+" und der Eigenart, dass die Medulla mit Lugol amyloid (meist grünlich) reagiert.


    VG Ingo W

    Hallo Hartmut!


    Interessantes Gebiet, schöne Funde, schöne Bilder.
    Aber du jetzt auch noch so schweigsam über das Substrat?
    Keine Idee dazu für die "Coccomyces" oder den kleinen weißen Becherling. Sind das ansitzende Pappelknospen?


    VG Ingo W

    Hallo!


    Ich krame mal wieder "olle Kamellen" hervor, nehme Pablos Musik von Led Zeppelin als Verbindungselement zu den Yardbirds (Jimmy Page spielte in beiden Bands) und lasse nach Jefferson Airplane mal solche Musik gucken:
    Tja, gemeint sind die "Yardbirds Still I ´m said", irgendwie wechselt das Basis-Bild manchmal, also falls viele Bildchen auftauchen, für die Musik oben links anklicken.

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    VG Ingo W

    Hallo!


    Ja, der Pilz 1 sieht schon interessant aus, allerdings erkennt man nicht gerade viel von dem, was man zum Bestimmen gebrauchen könnte.
    Am ehesten fiele mir der Büschelrasling (Lyophyllum decastes) ein oder sowas. Sind ja inzwischen etliche Pilzarten gezeigt worden, die eigentlich in den Herbst gehören. So in Kleinanzahl an Fruchtkörpern kommt das im Frühjahr immer wieder vor.


    Zitat


    Vom Schwefel-Porling (aus dem Ruhrgebiet) habe ich nichts mitgenommen.
    Ich weiß zwar, dass man könnte, aber ehrlich gesagt, das sah aus wie ein Kunstwerk und wer möchte da schon ein Stück rausschneiden..?..


    Naja, das ist natürlich verständlich. Man müsste aber ja kein Gemetzel anrichten. Einen oder zwei schöne frischgewachsene Lappen von unauffälliger Stelle entfernen, das fällt meist gar nicht auf, und du hättest schöne Putenschnitzel.
    Falls du immer noch Skrupel hättest, müsste ich dann mit härteren Bandagen diskutieren: das ist ein Parasit, der macht den Baum kaputt!


    Zieht immer noch nicht? Na gut, dann diese Richtung:
    Der Pilz ist dir "dankbar", wenn du ein paar Stücken davonträgst und damit für die Sporenverbreitung und Arterhaltung beiträgst. Vielleicht trägst du sie ja an deinem Garten mit ein paar alten Obstbäumen vorbei?


    Thema Parasiten: die Schnake scheint mir auch bemilbt zu sein.


    VG Ingo W

    Hallo Markus!

    Zitat


    Die Coins habe ich dann wohl verloren.


    Da du nicht dagegen gewettet hast, hast du auch nichts verloren.
    Also ich erlär ´das nochmal: wenn ich sage, mir wäre das 20 Chips wert gegen eine Aussage von dir zu setzen, dann musst du sagen "ok" oder " lieber nur 10" oder "ich setze nur einen" oder sowas. Erst dann ist ja die Wette zustande gekommen.


    Den letzten "f", also den Schwindling möchte ich auch mal finden. Denke, Pablo ist da völlig auf dem richtigen Weg.
    Auch bei "c" stehen die Chancen doch sehr gut für Mycena acicola (Orangeroter Helmling), allerdings ......naja, kennt ja den Käferspruch.
    Ich könnte z.B. einfach den dagegensetzen, und was dann?
    http://www.natur-in-nrw.de/IMG…A-44/Conocybe-aurea-m.jpg


    VG Ingo W

    Hallo Mirko!

    Zitat


    Bei Deinen Funden, die meinen von gestern entsprechen dürften, vermute ich eher einen Vertreter der Helmlinge.


    Dein Mycena-Gerüst bricht schon mit der Lamellenfarbe/Sporenpulver zusammen. Das ist schon ein Tintling (Coprinus) oder, wenn es ganz dumm läuft, ein Mürbling (Psathyrella).


    Für die Annahme, dass Tintlinge nicht aufschirmen, kannst du dir ja mal das kleine Filmchen von Hans Bender auf der folgenden Startseite ganz unten rechts ansehen:
    http://www.bender-biotop.de/


    VG Ingo W

    Hallo Joli!


    Beim Tintling warten wir mal für eine Richtung lieber auf Pilzmel.


    Zitat


    Es würde mich zudem noch interessieren, ob bei allen Ackerlingen Rhizomorphe/Myzelstränge gebildet werden?


    Ob bei allen, weiß ich jetzt nicht. Zumindest aber bei vielen.
    Insofern taugt das Merkmal alleine gesehen nicht wirklich für die genaue Artbestimmung, sondern ist auch nur ein Bausteinchen. Stropharia (Träuschling) kann das mit den Rhizomorphen übrigens auch.


    VG Ino W

    Hallo Mirko!


    Vor dem "Verwechslungskandidaten" Risspilz muss man bei Maipilzen eigentlich keine Angst haben, das sind so "Nummer-sicher-Angaben" für fast blinde Menschen.
    Eigentlich reicht das Schnittbild schon aus (siehe oben!): der Maipilz ist sehr fleischig. Wenn man sich das Verhältnis der Lamellenbreite zum Hutfleisch anschaut (etwa ein Drittel), da fliegt jeder Risspilz schon raus.


    Naja, dazu kommen die gedrängten Lamellen, lang eingerollter Hutrand, Gurkengeruch, stämmiger Stiel. Ich finde, der dem Maipilz ähnlichste Pilz ist Entoloma saepium (Schlehen-Rötling) und der wäre nicht giftig.


    Der Geruch "mehlartig" (ich schreibe das wohl jetzt zum etwa 20. mal), meint nicht den Geruch des Mehls in der Tüte.
    Frisch geschrotetes Getreide (denke, hauptsächlich Weizen) kann so riechen. Es sollte also nicht "mehlartig" heißen, sondern eher "mühlenartig". Da heutzutage kaum einer in Mühlen ein und aus geht, wird die Angabe so wohl früher oder später mit "Gurke" überschrieben werden.


    Zitat


    Ingo hat in Deinem Bericht den Geruch beschrieben, danach kann man sicher ganz sicher ausgehen. Camembert, Schimmelkäse...das finde ich eher weniger, aber etwas Mehliges ist gut zu erreichen, sobald der Pilz etwas angefeuchtet ist.


    Der Geruch "mehlartig/gurkig" ist ein Geruch aus der Kategorie "Verletzungsgeruch". Es reicht also manchmal nicht, nur den Pilz anzuriechen. Der Pilz muss also verletzt werden (ankratzen, aufschneiden)

    Zitat


    Camembert, Schimmelkäse...das finde ich eher weniger,


    So schrieb ich das sicherlich auch nicht. Der "Mehlgeruch" des Maipilzes unterscheidet sich für mich vom "Mehlgeruch" der Ritterlinge durch eine zusätzliche winzige Komponente des Schimmels eines frischen Camemberts (nicht des Käses an sich!). Viele Ritterlinge riechen reiner nach Gurken.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Also, wenn Markus` zitierte Geruchsangaben aus dem neuen BLV-Pilzführer sind, so sind mir die Autoren sehr sympathisch:

    Zitat


    Agrocybe praecox : unverletzt kakaoartig, gerieben ranzig-mehlig


    Ganz genau wie ich es immer schreibe, wusste gar nicht, dass da jemand in die gleiche Kerbe haut.


    Jolis Ackerlinge sind Agrocybe praecox (Voreilender Ackerling). Ganz typisch (muss aber nie so offensichtlich sein) ist das Wachstum auf Holzstückchen, in der heutigen Zeit eben gerne auf Holzhäcksel.
    Wenn die Fruchtkörper starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, dann reißt die Huthaut wie gezeigt ganz stark auf, noch eher eigentlich als beim "Rissigen" Ackerling (Agrocybe dura).
    Deshalb finde ich es auch vorteilhafter, den letztgenannten auf deutsch lieber Weißer Ackerling (Agrocybe dura) zu nennen.


    Velum ist ja reichlich vorhanden, das muss nicht zwangläufig als Ring am Stiel hängenbleiben, gerade bei Trockenheit bleibt ´s am Hutrand und ist teilweise, wie Harry schon schrieb, vergänglich.


    Übrigens bringen solche Hackschnitzel-/Mulchflächen aufgrund ihres reichlichen Nahrungsangebotes durchaus Übergrößen hervor. Ich habe da schon 12 cm-Fruchtkörper gefunden.


    Der mehlartige Geruch ist eher schwach und nur an "im Saft stehenden" Fruchtkörpern bei Verletzung wahrzunehmen. Der "Kakao" ist unverletzt abtrocknend wahrzunehmen. Zwischendrin gibt es eben auch noch den Banalgeruch nach kaum was oder alte Holzbretter, was vielleicht auch auf das Substrat zurückzuführen ist.


    Was war ´s noch? Ach so, Essbarkeit. Was ähnlich giftiges fällt mir jetzt nicht ein, allerdings bleibt es dabei, dass man natürlich nur Pilze essen soll, die eindeutig bestimmt sind.
    Der Voreilende neigt zur Bitterlichkeit, insofern sollte man womöglich vor der Zubereitung mal testen wie es damit steht.


    VG Ingo W

    Hallo!

    Zitat


    Davon, daß es da weitere, nur mikroskopisch trennbare Arten gibt, habe ich noch nie gehört. Lasse mich aber gerne (und sehr wiederwillig) eines Besseren belehren.


    So, so widerwillig also!


    Bitte ganze Adresse kopieren und in die Adressen-Aufruf-Leiste (oder wie das heißt) vom Browser eintragen. Der erste Link zeigt einen Schlüssel.
    http://scholar.google.de/scholar?q=Daldi...rg.mozillaBig Grine:official&client=firefox-a&um=1&ie=UTF-8&lr=&q=related:Cgxf2MA2rgc65M:scholar.google.com/


    VG Ingo W

    Hallo Mario!


    Gegen Hasel spricht nichts (auf keinen Fall Rhamnus) und gegen Phellinus punctatus (Polsterförmiger Feuerschwamm) gibt es aus meiner Sicht auch keine Argumente. Ich denke, das passt.


    VG Ingo W

    Hallo!

    Zitat


    Die pulverig-flockige Oberseite spricht eher für Resupinatus / Hohenbuehelia.


    Upps, da hat Björn recht.
    Ich ändere völlig die Fahrtrichtung und in Resupinatus um.
    Ich glaubte gerade, mich an eine großsporige Art an Vitis zu erinnern. Aber wahrscheinlich fantasiere ich, denn nach Durchblättern der gängigen Literatur finde ich gerade nichts Entsprechendes.


    VG Ingo W

    Hallo Markus!

    Zitat


    Den letzten Fund (25.) halte ich selbst in der Hand.
    Substrat ist gänzlich gesichert ein Lärchenzapfen.


    Hoffentlich habt ihr den mitgenommen. Ich möchte nämlich 20 Chips dagegenwetten. Ich sehe einen Kiefernzapfen!


    Thema Wette: Für Nr. 11 und 12 suche ich auch noch Gegeneinsätze. Ich sage nämlich Grünblättriger Schwefelkopf (Hypholoma fasciculare).


    Hallo Peri-Peter!


    Wahrscheinlich ist auf deinen Bildern Sklerotien-Stielporling (Polyporus tuberaster) und Eichenwirrling (Daedalea quercina). Weißt bestimmt, welche Pilze ich meine. Nummer kann ich ja nicht angeben; ich meine die Bilder, die vor NiLa abgebidet sind.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Tendenz Crepidotus (Stummelfüßchen).
    Gibt aber auch Kleingattungen, die denen mitunter ähnlich sehen können.
    Vielleicht hilft dir das Sporenpulver an den Lamellen demnächst weiter, sollte bräunlich sein, wenn ich richtig liege.


    VG Ingo W

    Hallo Tom!



    An Zellen, die durch Septen voneinander getrennt sind musst du schauen (siehe Pfeil).

    Unter der Huthaut sollten da ganz viele sein.


    Natürlich ein bisschen größer als gezeigt anschauen und mehrere.


    VG Ingo W

    Hallo Heiner!


    Deine Maipilze passen schon.
    Der Geruch sollte dich an aufgeschnittene (recht reife) Gurken erinnern mit einer kleinen Komponente eines frischen Camembertschimmels. So zumindest ist der Geruch für mich abgespeichert.


    VG Ingo W

    Hallo Tom!


    Müsstest du mal weiter werkeln mit dem Mikro und auf die Schnallenverhältnisse achten.
    Findest du welche, weißt du schon mal, dass Pl. cervinus ausfällt.
    In der Fruchtkörper-Größe und im Nadelwald wachsend wären die nahestehenden Pl. primus und Pl. pouzarianus dann Möglichkeiten.


    @ Eike: wie sicher ist denn die Bestimmung des Pluteus pouzarianus auf deiner Seite?


    VG Ingo W

    Hallo Zarko!


    Zitat

    Ich rede von Ekskursionen mit mykologische gesellschaft aus Wien, da kommen ein paar Mykologen die bestimmung machen, die ekskursionen finden statt in gleichem jahreszeiten am gleichen ort, so das die meistens Pilze noch von voriges jahr bekannt sind, außerdem sind meisten funde ganz häufige pilze wie zum beispiel Tremetes Versicolor, oder Hypoxylon fragiforme, Xylaria longipes u.s.w.


    Natürlich kommen auch ein paar ganz interesante und auch viele unbekante Pilze, einige Pilze werden von der Mykologen mitgenomen, und antwort bekomen wir ein paar tage später..


    Ok, stimmt, das konnte ich natürlich so nicht aus deinem Text herauslesen.
    Immer am gleichen Ort? Wie langweilig!
    Viele Mykologen? Klar, da kommt viel raus, wenn die unbekannten Pilze zu den jeweiligen Gattungskennern in Bearbeitung kommen.


    Wenn es nach mir ging, würde ich ständig mit mykologischen Kollegen in geballter Form unterwegs sein. Ich denke, das ist eine sehr lehrreiche Phase für mich im Jahr.


    Wenn es jemand schaffen würde, 50 Pilze hintereinander zu finden (ohne, dass welche ignoriert werden) und jedem den richtigen Namen zu geben, dann wäre das für mich ein Pilz-Halbgott.


    VG Ingo W

    Hallo Peter!

    Zitat


    Und jetzt schreibe ich es z. 3. und letzten Mal:
    Ich kann eine Probe beschaffen, wer kann/will/möchte die mikroskopieren!?


    Ich verstehe ja den Wink schon die ganze Zeit, nicht nur von dir. Ich möchte aber momentan niemandem zumuten, mir Proben zu schicken, Geld auszugeben, sich Arbeit zu machen, um dann zu erfahren, dass alles ununtersucht vergammelt ist.
    Wir müssen das im Sommerhalbjahr über das Internet hinbekommen, von meiner Seite kann ich da nicht mit mikroskopischer Hilfe unter die Arme greifen.
    Winter ist dann wieder eher Zeit-Kapazität vorhanden.


    Also abschließend würde ich trotzdem nochmal resümieren: wenn du deinen Bildern den Namen Flammulaster carpophila (Bucheneckern-Flockenschüppling) gibst, kann dir keiner das Gegenteil beweisen bzw. wird auch kaum jemand intervenieren, eben weil der gezeigte Pilz zum Artverständnis passt wie er ist (+ Buchenwald = alles i.O.).
    Eventuelle Fehlerquote liegt da höchstens m.M. nach bei ca. 2-3% (hoch gegriffen!).


    VG Ingo W

    Hallo Malone!


    Nun ja, die Hauptsache hast du vergessen zu schreiben.
    Ich gab mir ja heimlich schon eine Trefferquote von 90% mit meinem Tipp, aber mit identifiziertem Substrat in Richtung Buchenzweige oder Buchenfruchtschalen würde ich ja nochmal 7 drauflegen.


    VG Ingo W


    Edit: sehe gerade, dass du mir ein "Sternchen" gespendet hast: danke!


    Ich halte deine Beiträge absolut und ehrlich nicht für "dabbisch" wie du das dort geschrieben hast. Ich lese die gern und merke auch, mit wieviel Herz du dabei bist.

    Hallo Zarko!


    Zitat


    rotzdem solche bilder bringen mir nicht so viel, weil ich wahrscheinlich das hälfte von diesen pilze, wenn ich sie später wieder finde, werde ich sie einfach nicht wieder erkennen.


    Und wieder ein Spruch, den ich für sehr treffend halte. Pilze lernt man nur kennen, wenn man sich mit den einzelnen Arten beschäftigt. Im Schnell-Durchlass geht das nicht (außer man heißt Pablo und ist Schnellversteher, ziehe ich ja immer wieder den Hut, wie der innerhalb kürzester Zeit sich so viel merken kann!!).


    Zitat


    .....es gab tagen bei eineiige ekskursionen wo weit über hundert arten gefunden sind, und auch alle richtig bestimmt sind,.....


    Hört sich gewaltig an: 100 fotografieren und auch noch richtig bestimmen.
    Ok Zarko, dir traue ich das schon zu. Waren dann aber sicherlich 200 fotografierte Pilzarten, von denen du 100 kanntest, denn jemand, der 100 Pilzarten findet und diese auch noch hintereinander weg richtig bestimmen kann, ich glaube, so jemanden gibt es nicht.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Zitat


    Theoretisch richtig. Tapesia ist ein Jahr älter als Mollisia.
    Trotzdem kombinieren die Kenner fleißig in Mollisia um, also wird man einen Weg gefunden haben, Mollisia den Vorrang zu geben.
    Muss ich mal einen Wissenden fragen (Taxonomie ist für mich ein Graus), wenn die Gelegenheit passt.


    Habe mich bei Zotto kundig gemacht: Mollisia ist konserviert, wird also deswegen in der Zusammenlegung von Tapesia und Mollisia verwendet.
    Dass in den Datenbanken weiterhin noch Arten von Tapesia als gültig aufgeführt sind, liegt einfach daran, dass die Taxa noch niemand umkombiniert hat.


    VG Ingo W