Beiträge von Ingo W

    Hallo zusammen!


    Logischerweise muss und wird das Ergebnis lauten, dass beide Namen genannt werden sollten (sofern vorhanden), damit auch jeder hier was damit anfangen kann.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!

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    Der Gefleckte Rübling ist auch nicht als ernsthafter Bestimmungsvorschlag zu verstehen. Da passt zu viel nicht. Vor allem die früheren Bilder passen ganz und gar nicht dazu.


    Eigentlich stören mich lediglich die früheren Bilder ein wenig wegen der Farbe. Sollten die aber alle zusammengehören, wäre ich der neuen Bilder wegen durchaus beim Gefleckten Rübling (Rhodocollybia maculata), mindestens aber bei den zuletzt gezeigten.


    VG Ingo W

    Hallo Oehrling!

    Zitat


    Die drei und noch zwei von mir, also insgesamt 5. Ich Amanita strobiliformis, du alles Andere.


    Ok, angenommen, also 5 Chips.
    Alle anderen brauchen aber nicht denken, dass ich irgendwas weiß. Hier kommt bloß der Zocker durch und ich schätze meine Chancen einfach nicht schlecht ein. Schließlich kann das auch allerhand anderes Amanita-Zeugs sein.


    VG Ingo W

    Hallo Oehrling!

    Zitat


    Ich traue mich kaum zu erzählen, dass ich 30 Jahre lang fröhlich Stockschwämmchen gesammelt und gegessen habe, ohne zu wissen, dass es den Gifthäubling überhaupt gibt.


    Bemerkenswert ist jedenfalls, dass kaum bis keine Vergiftungen mit dem Gifthäubling bekannt werden, obwohl ich relativ viele Leute kenne, die Stockschwämmchen sammeln. Fast alle schlimmen Vergiftungen ereignen sich mit Knollenblätter- oder Pantherpilzen.


    Nö, ist schon richtig, dass du das mal ansprichst.
    Es gibt viele Leute, die Stockschwämmchen sammeln ohne sich großartig Gedanken zu machen wie es hier im Forum der Fall ist.
    Theoretisch müsste es m.M. nach viel mehr Gifthäublings-Vergiftungen geben......


    VG Ingo W

    Hallo Eike!

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    5.Schichtpilz spec. an lebenden! Weißdorn oder so etwas in der Art (schaue SA nochmal vorbei)


    Interessant!
    Natürlich ist es beinahe Pflicht, Stereum-Arten, die man nicht identifizieren kann, mal in frischesten Fruchtschichtteil (also hier das Weiße) mit dem Fingernagel anzuritzen.
    Die Hüte sehen sehr dünn aus, deshalb würde mich ein Röten nicht verwundern.
    Allerdings täuschen ja Bilder manchmal und Weißdorn passt natürlich nicht zu der Idee.


    VG Ingo W


    Achso, für die Amanita würde ich Oehrling gerne anbieten, 3 Chips dagegenzusetzen. Nur für den Fall, dass es da ein Ergebnis geben wird.

    Hallo Tom!


    Übrigens machen das auch Rotrandige Baumschwämme (Fomitopsis pinicola) mit dem Eindunkeln. Ist manchmal an solchen grauschwarzen Fruchtkörpern aus dem letzten Jahr gar nicht mehr so einfach, die beiden Arten auseinanderzuhalten.


    VG Ingo W

    Halllo!


    Ich denke, die große Angst vor Verwechslung mit dem Gifthäubling kommt auch dadurch zustande, dass eben oft vor dem tödlichen Doppelgänger gewarnt wird.
    Ist ja alles richtig, bloß ich meine, als aufmerksamer Pilzsucher muss man sich auch nicht verrückt machen, wenn doch alle geforderten Merkmale bestens mit dem Stockschwämmchen übereinstimmen. Gifthäublinge haben eben nun einfach nicht diese Stielschuppen. Dazu noch Geruch einprägen und fertig ist der Laden. Gibt auch Sicherheit für ´s nächste Mal.


    Will nun hier sicher keine Werbung machen, Pilze zu essen, bei denen man selbst Bedenken hat und forumsmäßig ist eine Essensfreigabe ja ohnehin nicht möglich.


    Das Substrat wäre in der Tat interessant, selbst, wenn es Nadelholz wäre (ich glaube an irgendein schorfigrindiges Laubholz, auch der Tintlinge wegen), wäre es kein Problem.


    VG Ingo W

    Hallo!

    Zitat


    der Erste ist was aus der Mycena pura/rosea/...-Ecke.
    Den Zweiten halte ich für den Knopfstieligen Rübling (G. confluens).


    Wären auch meine Vermutungen gewesen.


    VG Ingo W

    Hallo Jürgen!


    Mit Helmling wirst du recht haben.
    Mit den Eckdaten "geruchlos" und "Fichtenstumpf" wird man sich wohl ohne Mikro-Unterstützung nicht auf eine Art festlegen können.
    Das letzte Bild mit dem Purpurschimmer erinnert mich zwar an eine sehr schöne Art, aber die Farben haben ja nichts mit dem Bild 1 zu tun und farbige Lamellen hat deiner ja sicherlich nicht.


    Müsste ich was sagen, würde ich am ehesten eine junge Mycena galericulata (Rosablättriger Helmling) vermuten wegen "geruchlos", "Fichtenstumpf", "bis 3 cm Hut-Dm." und dem Umstand, dass M. galericulata nicht in Büscheln wachsen muss, sondern das oft auch nur locker gesellig tut.


    VG Ingo W

    Hallo Mario!

    Zitat


    Auf jeden fall war der Geruch unglaubich Würzig, viell. etwas in richtung Mandeln?


    Genau, riecht nach Mandeln, cyanitisch.
    Sehen zwar nicht mehr schön aus, aber Nelkenschwindling (Marasmius oreades) passt.


    VG Ingo W

    Hallo martin!


    Genau das gleiche wie Pablo schreibt bezüglich des Einfrierens ist mir auch sofort ins Auge gestochen.


    Da scheinbar das Labor mit dem Trockenmaterial arbeiten kann, sollte man das Einfrieren weglassen (wozu auch?), also Funde frisch dokumentieren (mit reichlich Fotos und Beschreibung) und dann schnell trocknen.
    Wäre natürlich äußerst vorteilhaft, wenn du einen Pilz-Bestimmer finden würdest, der auch mit Mikro arbeiten kann und die nötige Erfahrung mit der Pilzbestimmerei hat.
    Irgendwie ist die richtig bestimmte Pilzart ja die Basis deiner gesamten Arbeit. Der Mikroskopierer könnte dann mit getrockneten Exsikkaten und deiner Beschreibung noch was anfangen (mit gefrorenen Pilzen dürfte das nichts gescheites mehr werden).


    VG Ingo W

    Hallo Mario!


    Für Bestimmugen und Eingrenzarbeit empfehle ich dir eher Kollektionen mit jungen und alten Fruchtkörpern.
    Bei so jungen Einzelstücken ohne genaueres Wissen der Lamellenschneide, des Geruchs oder sonstiger Besonderheiten wirst du zunächst kein sicheres Ergebnis per Auge erhalten.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Ich denke, der Lindsey hat mehr Spaß am Fotografieren als am Bestimmen.
    Die verwendeten Pilznamen sind wohl 30-Sekunden-Schnellbestimmungen mit Durchblättern, anders kann ich mir das nicht erklären.
    Das Ärgerliche dabei ist, dass seine sämtlichen Bilder irgendwie bei Wiki angekommen sind und damit automatisch bei der Bildersuche eine vordere Position einnehmen.
    Ist irgendwie auch rufschädigend für Wiki, finde ich, und es wundert mich ncht wenig, wie lange das schon so geht.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!

    Zitat


    Aber bei dem Pluteus zu Anfang wage ich leicht zu wiedersprechen und hätte den so als Käfer von unten auch erstmal als Bleibrätling erkannt.


    Der Einwand ist natürlich erst mal gerechtfertigt mit dem Käfer. Da hätte doch noch ein Pilzbild drin sein sollen, dass auch die Unterseite zeigt.


    Nichtsdestotrotz: würde ich gezwungen werden, eine Wette abzuschließen, würde ich ganz viel auf Dachpilz setzen.
    Pablo, beim nächsten Breitblatt, das dir begegnet, musst du mal versuchen, eine "Ecke" des Pilzhutes so rauszubrechen, wie es hier dargestellt ist. Mit Foto, versteht sich. Freu mich drauf!


    VG Ingo W

    Hallo Hary!


    In den meisten Punkten stimme ich ja mit Pablos Vorschlägen überein, aber doch nicht ganz genau.


    Nr. 1: natürlich ein Scheidenstreifling (Volvariella hat nicht solche gerieften Hüte, und Velumfetzen bleiben für gewöhnlich nicht auf dem Hut haften).
    Ich hätte auch an A. submembranacea (Grauhäutiger Scheidenstreifling) gedacht. Gehört in den Fichtenwald, hat solche braunoliven Farbtöne und die Velumfetzen sind oft noch im großen Stück auf dem Hut.


    2b und c (bei a würde ich es nicht erkennen) sind Mycenen. Hättest du auf die Farbe der Lamellenschneiden geachtet, hättest du vielleicht einen sicheren Namen gehabt.
    Sieht nach Mycena viridimarginata (Grünschneidiger Helmling) aus.


    Nr. 3: da passe ich, hätte aber auch am ehesten was in Richtung Agrocybe (Ackerling) vermutet.


    Nr. 4 ist kein Helmling. Ich denke, deiner hätte kein helles Sporenpulver. Psathyrella (Faserling) oder Entoloma (Rötling) würde ich hier denken.


    Nr. 5 ist Mycena galericulata (Rosablättriger Helmling). Ist in der Verfassung ziemlich gummiartig, mit Glück riecht man im Bruch ein klein wenig Gurke. Typisch (aber nicht immer vorhanden) sind die Lamellen-Anastomosen, also diese Aderigkeit an den Lamellen bzw. Querverbindungen zwischen den Lamellen, oft am Lamellengrund.


    Nr. 6 sollte schon Hypholoma fasciculare (Grünblättriger Schwefelkopf) sein.


    Nr. 7 Cortinarius, richtig! Ich denke, den muss man bei den Wasserköpfen/Gürtelfüßen (Telamonia) suchen.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Wenn ich mal die Nase voll habe von Pilzen, dann sammele ich die.
    Wahnsinn, wieviele es von denen gibt und in welchen Formen und Farben.
    Diese "Bauweise" finde ich ja beinahe am niedlichsten.......

    ......., würde ich mir glatt als Haustier zulegen, wenn sie was größer wären:
    Dann vielleicht so was ausgefallenes?
    http://www.flickr.com/photos/m…/in/set-72157600832697346
    (Der Bild-Autor konnte natürlich auch das fotografieren!)


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    L. camphoratus sieht meist etwas "unordentlich" aus, hat mehr Rottöne, auch am Stiel.


    L. serifluus hat ein auffälliges Braun und ist meist irgendwie fettig-runzelig auf dem Hut.
    Falls du google-Bilder ausspucken lässt, der Orange stimmt natürlich nicht, wundert ja auch nicht bei dem Autor.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Eigentlich wären mir die Farben des ersten Bildes lieber, also ein Orangebraun.


    Die Milch/Hutfleisch von L. subdulcis schmeckt erst mild. Behält man aber mal ein kleines Stückchen länger im Mund, entwickelt sich irgendwie ein halbbitter-ekliger Geschmack. Ist aber sicher auch wieder Empfindungssache.


    Mir wäre zwar auch ein etwas längerer Stiel viel angenehmer, aber ich denke, insgesamt gesehen, kann das hinkommen mit L. subdulcis, auch mit der kleinen Papille auf dem Hut.


    VG Ingo W