Beiträge von Ingo W

    Hallo Ja und Gerd!

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    9.) vergammelter Rotfuß


    Hatte vielleicht einen roten Fuß, ist aber ziemlich sicher kein Rotfuß (Xerocomus chrysenteron).


    Bild 10 und 11 finde ich wieder genial, was die Einschätzung der Farben betrifft. Hier speziell bezogen auf die Stielfarben, welche sich auf den Fotos recht unterschiedlich präsentieren.
    Zumindest sollte dein Steinpilz kein "normaler" Boletus edulis sein, wohl eher der Sommer-Steinpilz (B. aestivalis).


    VG Ingo W

    Hallo Hella!

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    ....Mengersgereut-Hämmern und seit 40 Jahren fahren wir in seine alte Heimat. Die Wälder dort haben es mir angetan.


    Verstehe ich.


    Falls du beim Helmling noch größer auf die Schneiden zoomen kannst, müsste man deren Einfärbung noch besser sehen können. Das ist Mycena purpureofusca (Lilaschneidiger Helmling), kein allzuhäufiger und schöner Helmling.


    VG Ingo W

    Hallo Georg!


    Manchmal hilft es auch schon, sich die Pilze genauer anzuschauen. Die Forum-Bestimmung basiert ja hauptsächlich auf deine eingestellten Bilder, die (nicht böse sein!!) keine reale Farbe zeigen (grünblaustichig), die Porengröße nicht einschätzen lassen, eine eventuelle Aderung/Maserung der Stieloberfläche nicht erkennen lassen und auch auf ein Verletzungs-Blauen nicht eingegangen wird.


    Von deinen erwähnten auffälligen gelben Stielen ist nichts zu sehen, das macht die ganze Sache nicht leichter.
    Mir kommt der insgesamt auch wie eine Marone vor, aber wie gesagt.....


    Nach Pilzbüchern stöbern, die dir zusagen, dürfte ja eigentlich mit Internet kein Problem sein. Neuere Erscheinungen kann man z.B. leicht in myco-shops wie diesem anschauen:
    http://www.myko-shop.de/epages…teratur/Einsteigerbuecher


    VG Ingo W

    Hi Björn!


    Sind diese Wahnsinns-Makros immer noch Ergebnis deiner Panasonic Lumix DMC-TZ25?
    Wie kriegt man bloß die vielen Details (Härchen) der unbestimmten Libelle in so viel Ebenen so scharf?


    VG Ingo W

    Hallo!


    Durch die oft grellgelbe Farbe ein ziemlich auffälliges Stielbecherchen, welches leicht an allerhand Krautstängeln aufzuspüren ist, sobald man an ausreichend feuchten oder am Rande von nassen Standorten (Tümpel, Teiche) seine Blicke gen Bodenschicht richtet.


    Hier ist er an der saubergespülten Wurzel des Indischen Springkrautes (Impatiens glandulifera) vom vorigen Jahr gewachsen.


    Die Bestimmung dieses Becherchens macht mit Mikroskop relativ wenig Schwierigkeiten.
    Makroskopisch könnten die leuchtend gelbe Farbe, der etwas nassere Standort und die feinen Härchen an der Stielbasis......

    ..... ein Hinweis zur Abgrenzung zum ebenfalls häufigen Doppelgänger Hymenoscyphus repandus (Gelbliches Kräuter-Stielbecherchen) sein.
    Mikro:


    Bemerkt werden muss noch, dass es schon auch noch reichlich weitere Hymenoscyhen gibt und "Gelb" die Lieblingsfarbe der Gattung ist.


    VG Ingo W

    Hallo Hella!

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    ...steht aber in einigen Bundesländern auf der Roten Liste. In Thüringen aber wohl nicht. Wie kann ich das erfahren?


    Naja, wenn du es wirklich genau wissen willst, dann wäre das Werk das aktuellste:
    http://www.tlug-jena.de/de/tlu…nen/np/nr_26/content.html


    Für "Ab-und-an"-Fragen kannst du das Forum nutzen oder mich direkt anschreiben.


    Übrigens meine ich auch deinen violetten Helmling zu erkennen. Hat bestimmt violette Lamellenschneiden und ist an der Basis von stehenden alten Fichten oder an altem dicken Fichten-Totholz gewachsen, und zwar nur mit 3-5 Fruchtkörpern, und das Biotop war in etwa das vom Mohrenkopf, oder?


    Das rechte ist ein altes Stäublings-Überbleibsel, normalerweise Beutel-Stäubling (Calvatia/Handkea/Lycoperdon excipuliformis).


    VG Ingo W


    P.S.: würde mich nicht stören, wenn du in deinem Profil noch ein paar Angaben machst. Bist wohl eher nur besuchsweise in meiner Region, oder?

    Hallo Eike!


    Wenn bei dir der Rettich-Helmling oft so aussieht, dann ist es keiner.
    Versuch doch nur mal Fotos aufzuspüren, bei denen keinerlei Riefung oder durchscheinende Lamellen beim Rettich-Helmling (Mycena pura) zu sehen sind.
    Ich verstehe die Prognose nicht. Allein die Lamellenhaltung am Stiel und die Dichte derselben würden für mich schon ein Kill-Kriterium sein. Dazu kommen noch hochgebogene Hutränder.....
    http://www.pilzlexikon.eu/gemeiner-rettich-helmling.html


    Ansonsten muss ich Stephan rechtgeben, eine klärende Lösung wird es sowieso nicht geben, also hat auch das Wetten keinen Sinn.


    VG Ingo W

    Hallo Oehrling!


    Ich will da niemanden auf den Schlips treten, aber ich habe da schon zu viel erlebt mit Geruchseinschätzungen.
    Falls du weiterhin auf Amanita spekulierst, schau du halt mal, ob du die dazugehörigen Zwischenlamellen auf dem Foto findest.


    VG Ingo W

    Hallo Fredy!


    Skepsis ist natürlich nie verkehrt.
    Thelephora terrestris (Erd-Warzenpilz) ist aber habituell eher vergleichbar mit einem öhrlings-artigen Trichter, wenn er auf dem Boden wächst, oder erinnert an was stereum- (schichtpilz-)artiges, wenn er Substrat flächig überzieht.
    Hier nochmal ein paar Vergleichsbilder der geläufigen Arten:
    http://www.hlasek.com/thelephora_terrestris_a8314.html


    Ich hätte auch keine Zweifel an der Bestimmung Thelephora palmata (Stinkender Erdwarzenpilz) bei Jolis Fund.


    VG Ingo W

    Hallo!


    In dieser großpilzreichen Zeit fallen die etwas unter den Tisch, aber wieder mal ein Becherchen zwischendurch kann sicher nicht verkehrt sein:
    Rosen-Weichbecherchen nennt es sich und ist sicherlich für jeden, der es wirklich will, recht leicht zu finden. Eigentlich braucht man nur einen etwas älteren Hundsrosen-Busch (Rosa canina), der schon etwas Totholz produziert hat. Zur wärmeren Zeit schaut man günstigerweise abgefallenes Totholz an, das etwas Feuchtigkeit vom Boden aufnehmen kann. In Regenperioden ist er auch gut an noch ansitzenden Ästen zu finden.
    Recht klein ist er, Lupe ist also günstig.


    Makroskopisch ist er recht leicht ansprechbar aufgrund des Substrates und des wuscheligem Äußeren.
    Zarko schickte ihn mir dieses Jahr schon mal, der war aber bei mir angekommen schon aushyphend:
    http://www.pilzforum.eu/board/…?highlight=Mollisia+rosae


    Bei Björn sind schöne Makros (schade, dass die Infos bei den Mikros nur dürftig sind).
    Was mir aber geholfen hat, auch seine Sporen sind polseitig eher multiguttulat anstatt biguttulat, wie viel öfter abgebildet:
    https://www.sites.google.com/s…a-rosae-pers-p-karst-1871


    Nun also noch meine Fotos:






    Einen makroskopischen Doppelgänger hat das Becherchen mit Mollisia prunicola (Schlehen-Weichbecherchen), welches aber mikroskopisch anders aussieht:
    http://asco-sonneberg.de/pages…cola-090627-01xs17111.php


    VG Ingo W

    Hallo Hans!

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    ...viel einfacher die Möglichkeit mehrmals 74 Zufallszahlen von 1-365 ausspucken zu lassen. ...


    Wieso mehrmals? Wo bleibt denn da der Zufall? ...und was ist, wenn einmal von fünf Durchgängen ein Geburtstag doppelt vorkommt? Nönö! Einmal den Zufallsgenerator laufen lassen! Und dann steht das Ergebnis. :thumbup:


    Ich glaubte gestern gelesen zu haben, dass Gerd dieses Spielchen (als Anreiz) mehr als einmal (5mal?) durchführen wollte und wenn nur einmal das geplante Ergebnis nicht eingetreten wäre, er die Wette für sich als verloren erklärt hätte.
    Die entsprechende Passage kann ich aber nicht mehr finden. Habe ich wahrscheinlich doch nur geträumt.


    Also wenn dir ein einziger Durchlauf reicht, wird wohl mit einem Chip-Verlust deinerseits zu rechnen sein (oder du hast ausgesprochen viel Glück!).


    VG Ingo W

    Hallo Micha!

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    Vielleicht handelte es sich bei der "Fichte" auch um eine Weißtanne, dann würde es diesem Link entsprechend auch passen -->


    Nicht übel nehmen, aber ich mache mir das mal noch einfacher und halte die Fichte einfach für Eiche.


    Solltest du beweisen können (vielleicht fotografisch?), dass das Gehölz tatsächlich Fichte oder Tanne ist, bekommst du 5 Chips von mir. Allerdings würde ich im Gegenzug natürlich auch 5 einfordern wollen, wenn ich denn recht hätte mit Eiche.


    VG Ingo W

    Hi Gerd!

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    - Dies kann ich so nicht bestätigen


    Stimmt auch wieder!
    Ich vermenge wohl gerade "Zocken" (weil du das Wort gewitzterweise (suggeriert Chancengleichheit) gerade verwendet hast) mit "Wette eingehen.
    Also sage ich es mal besser: wer eine Wette eingeht, sieht normalerweise die Gewinnchancen eher bei sich.


    VG Ingo W

    Hallo Gerd!


    Naja, ist etwas aus dem Zusammenhang gerissen, was du zitierst und wie du darauf antwortest.


    Wie ich schon schrieb, hätte ich dagegen gewettet, wenn du das Ergebnis in der besprochenen Ausgangslage als 100%-ig erklärt hättest.
    Dass das aber nicht so gemeint ist und warum du theoretisch verlieren kannst, erklärst du ja gerade selbst.


    Die Funktion als Schiedsrichter lehne ich jetzt vorsichtshalber mal ab, weil das mit Zeit verbunden ist und ich lieber meine Pilzlein bestimme.
    Sicherlich sieht da ein mathematisch oder computertechnisch versierter Forumler viel einfacher die Möglichkeit mehrmals 74 Zufallszahlen von 1-365 ausspucken zu lassen.


    VG Ingo

    Hi Gerd!


    Ok, ich nehme an, du willst mich darauf hinweisen, dass du "zocke ich" geschrieben hast.


    Selbstverständlich hat "Zocken" auch immer was damit zu tun, dass man sich gute Gewinnchanchen ausrechnet.
    Da du damit richtig liegen dürftest, werde ich natürlich nicht dagegen halten.


    Ich biete eben zusätzlich eine Wette an und behaupte, dass in einer wahllos zusammengewürfelten Menschengruppe von 365 Personen es so sein wird, dass über das Jahr hinweg mindestens an 5 Tagen (wahrscheinlich viel öfter) kein Geburtstag gefeiert wird.


    VG Ingo W

    Hallo Gerd!

    Zitat


    - Bei einer wahllos zusammengewürfelten Gruppe von 74 Personen, darauf "zocke" ich, haben mindestens 2 Personen am gleichen Tag Geburtstag.


    So, wie du es zusammenfasst, könnte man annehmen, dass du darauf wettest, dass das wirklich immer so sein muss, also 100%-ig ist bei 74 Personen.


    Also, in diesem Fall würde ich schon dagegenwetten.


    Ich vermute aber mal, dass du lediglich die 74 Personen ins Spiel bringst, weil du damit äußerst gute Vorraussetzungen schaffst für das Eintreffen dieses Ereignisses.


    VG Ingo W

    Hallo Jani!


    Um selbst Sicherheit zu bekommen, solltest du alle relevanten Merkmale anschauen. Dazu gehört neben Stielbasis und Rot-/Rosafärbung der Fraßstellen auch die Beurteilung der Stielmanschette (Ring), deren Oberseite bei deinem gerieft sein sollte/ ist.


    VG Ingo W

    Hallo Joli!


    Milchlinge sind ja nicht so mein Fall, aber ich dachte bei deinem Pilz auch an den Gebänderten Hainbuchenmilchling (L. circellatus).


    Beim nächsten Milchling auch die Milch beim Eintrocknen farblich beurteilen. Manchmal wechselt die Farbe, was weiterhelfen kann.
    Und die nahestehenden Bäume besser anschauen. Ich sehe auch Eichenlaub.


    Zeigt Bild 4 oder 5 die reale Farbe? Schätze aber mal, dass Nr. 5 blaustichig ist.


    Zitat


    - Substrat: Nadelstreu


    Vermute mal, das ist nicht wirklich so gemeint mit den Nadeln.


    Tja, warum mir Lactarius quietus (Eichen-Milchling) nicht wirklich gefällt, kann ich gerade irgendwie nicht ergründen.......
    Vermutlich gefällt mir die deutliche Bänderung nicht, die zu weit zur Hutmitte noch so markant ist.


    Zitat

    (L. pyrogalus und L. circellatus).......Die wären aber beide richtig scharf im Geschmack, nicht bitter.


    Ob der Hainbuchen-Milchling (L. circellatus) wirklich so scharf ist wie der Hasel-Milchling (L. pyrogalus)? In Pilze der Schweiz zumindest (ok, ist ja nicht gerade d i e verlässliche Milchlings-Literatur!) wird Fleisch und Milch lediglich als bitterlich bis schärflich diagnostiziert.


    Ich persönlich würde kritische Eichen-Milchlings-Funde wohl beim Geruch anpacken. Erinnert etwas an Stink-Wanze.


    Zitat


    Nachdem ein Fruchtkörper ganze Woche im Kühlschrank gelegen ist, schmeckt er nicht mehr scharf. Vermutlich deshalb, weil die Milch inzwischen eingetrocknet ist? Ich habe gerade eine Kauprobe gemacht - wie gesagt, man spührt nichts mehr von der Schärfe.


    Solche wichtigen Eigenschaften darf man nicht erst eine Woche später testen.


    VG Ingo W

    Hallo!

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    - Wenn du deinen Fund gerettet hast, dann setzte ich "30Chips" auf deinen Fund und kassiere gerne die Chips von vorgeschlagenen "Sparringspartnern"


    Naja, dagegen wette ich natürlich überhaupt nicht, denn Buliz`s Pilz sieht schon danach aus.


    Aber was mich natürlich freut, ist, dass Gerd wettbereit ist. Das könnte in anderen Fällen sicherlich noch interessant werden.


    VG Ingo W

    Hallo zusammen!


    Leider kann ich die Fragen auch nicht beantworten, wusste auch nicht, dass eine Cloud voll sein kann. Leuchtet aber auch irgendwie ein.


    Ich denke, da dürfte einiges zusammengekommen sein an zusätzlichen Speicherplatz.
    Rübezahl, deine Antwort habe ich auch gesehen.
    Habe momentan gerade wenig Zeit, werde mich aber bei dir melden, sollte das noch nötig sein.


    Also, vielen Dank nochmal an alle!


    VG Ingo W

    Hallo!

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    ......ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen......


    Die Stiele indes könnten ein paar vertragen.


    Ph. astragalina (Safranroter Schüppling) ist übrigens ein Nadelholzbewohner, Jolis Bild zeigt einen Laubholzbesiedler, der außerdem recht gelb im Stiel ist.


    VG Ingo W

    Hallo zusammen!


    Besten Dank an alle, die sich haben überreden lassen.
    Hoffe, dass es bei den meisten geklappt hat und der so gewonnene "veritas"-Speicherplatz all denen zu gute kommt, die sich mit dem "Kleinkram" beschäftigen.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Was hier noch nicht zur Sprache kommt: in Melzers Reagenz ist Chloralhydrat enthalten, das ist ein Sofort-Totmacher.
    Deswegen für Ascos (in meinen Augen auch für Basidios) nicht geeignet. Damit schrumpfen fast sämtliche Strukturen bis fast zur Unkenntlichkeit zusammen, taxonomisch relevante Merkmale gehen verloren.
    Ein Messen von vitalen Strukturen ist damit realistisch gar nicht möglich, ein Beurteilen von Inhalten reichlich verfälscht.


    Ich persönlich kann der "Suppe" überhaupt nichts abgewinnen.
    Möglicherweise funktioniert die Reagenz lediglich besser bei der Beurteilung einer eventuellen Dextrinoidität


    VG Ingo W