Beiträge von Ingo W

    Hallo Joli!

    Zitat


    Handelt sich hier um Kleinen Knoblauchschwindling (Echter Mousseron) ....?


    Das sieht ausgesprochen gut aus!!
    Mousserons haben wohl den Vorteil, dass sie einem Gericht Knoblauch-Geschmack vermitteln ohne, dass man danach "tagelang" eine widerliche "Fahne" mit sich rumträgt.


    VG Ingo W


    P.S.: was ich ja immer wieder faszinierend finde, ist, dass ich mir manche Antworten total sparen könnte, weil sie zeitgleich von Nobi, Pablo oder auch anderen total im gleichen Sinn gegeben werden.

    Hallo Mario!

    Zitat


    Wer hat gesagt das ich nichts Rieche?


    Du selbst hier:

    Zitat


    Ich weiss nicht. Ich rieche die ganze Zeit aber nichts.


    Mag ein Verständigungs-Problem sein.
    Will da keinen nerven. Am besten, wir vergessen das Ganze ganz schnell!! Ist so ein Spleen von mir mit den Gerüchen. Ich ernte da oft Kopfschütteln, bin ich gewohnt, kein Problem.


    VG Ingo W

    Hallo rico83!


    Genau, wie die Vorschreiber schon geschrieben haben, wird es sich bei deinen angefragten Pilzen um
    1. Russula (Täubling),
    2. Armillaria (Hallimasch)
    3. Laccaria (Lacktrichterling)
    handeln.


    Jede Gattung kann da mit mehreren Arten aufwarten.
    Wird immer schwierig nach Bild, besonders, wenn du nicht spezieller auf die Merkmale eingehst. Pilzbestimmung ist nicht ganz einfach, etwas Hilfestellung zu den möglicherweise wichtigen Merkmalen findest du hier:
    So grob als Richtlinie vielleicht ab Beitrag 12
    http://www.pilzforum.eu/board/…ngaben-zur-pilzbestimmung


    VG Ingo W

    Hallo Mario!


    Jetzt komme ich allerdings noch weniger mit. Wenn du die ganze Zeit nichts riechst, wieso kommst du dann auf "stechend" oder "Jauche"?
    Ich wollte eigentlich kein Ratespiel, sondern eine individuelle Einschätzung.


    Es ist nicht schlimm, wenn du nichts riechst (ca. 50% der Menschheit). Meine Frage richtete sich aber eigentlich an jemanden, der was riecht.


    VG Ingo W

    Hallo Kuschel!

    Zitat


    ging es mir ....darum, ob die Pilze deshalb ungeeignet sind, weil sie "Milch" führen, die den Pilz evtl. verderben lassen....


    Mir ist von diesem Zusammenhang nichts bekannt.
    Muss aber nichts heißen. Speisepilze spielen bei mir eine eher untergeordnete Rolle wie du ja weißt.
    Vielleicht wissen die Profi-Köche noch Genaueres.


    VG Ingo W

    Hallo Harry!

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    und irgendeiner sagt der Wein schmeckt korkig findet Ihr nicht ? dann riechen das plötzlich alle selbst wenn die Weinflasche einen Schraubverschluss hat Big Grin probiers mal aus wenn Du es nicht glaubst ...


    Selbstverständlich glaube ich dir!!
    Bei mir rennst du da offene Türen ein, deswegen schrieb ich ja "unbeeinflusst". Alls andere macht keinen Sinn.


    Hallo Mario!

    Zitat


    Also der Geruch ist Stechend....


    Du redest von Cort. traganus? Dann ist "stechend" sehr gut!!
    Leider darf ich dir nicht auf die Sprünge helfen (siehe oben!). Denk bitte nach, versuche es zu definieren!


    VG Ingo W

    Hallo Bjoern!


    Schöne Pilze.
    Naja, bei den Fichten-Steinpilzen würde ich wohl kurz zögern, ob die nicht womöglich eher zum Sommer gehören, aber wirklich besser wissen tu ich es nicht.


    VG Ingo W

    Hallo Gebhard!


    Ich finde ja, das sind übermäßig viel Trinkbecher für einen Normal-Entsorger.
    Gibt es in der Nähe vielleicht einen Kiosk oder was ähnliches?


    VG Ingo W

    Hallo nochmal!

    Zitat


    in den "Bausteinen...." wird die Art nur als nom. prov. erwähnt und hat natürlich keine lateinische Diagnose.


    Jawohl, passt: die Art gibt es nicht offiziell, ist also noch nicht gültig beschrieben.


    VG Ingo W

    Hallo Zakaria!


    Beim Milchling Nr. 7 würde ich ja sofort an L. controversus (Rosascheckiger Milchling) denken, ein Mykorrhizapilz der Zitterpappel.
    Kannst du folgendes nochmal bestätigen?

    Zitat


    ....mit der grün-blauen Milch, ....


    Meine Idee hat natürlich keine grüne Milch.


    VG Ingo W

    Hallo Mario!

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    Cortinarius traganus getippt der hätte aber eher so gelbliches Fleisch.


    ....und keine Brauntöne auf dem Hut. Der gehört schon zu den violetten Cortinarien, außerdem, wie du schreibst, hätte er (gemäß seines deutschen Namens Safranfleischiger Dickfuß) eben anders gefärbtes Stielfleisch.
    Hätte außerdem (gehört von der Untergattung her zu den Dickfüßen = Sericeomyces) keine glänzige Hutoberfläche.
    Aber auch bei ihm (wer ihn findet), wäre ich total neugierig, was gerochen wird!!!
    Kann total unterschiedlich sein! Bitte denkt an mich bei einem Fund und lasst so viele Menschen wie möglich unbeeinflusst ihre Geruchswahrnehmung definieren!!


    VG Ingo W

    Hallo Harry!


    Zitat


    .....es ist schon etwas wagemutig einen Bestimmungshinweis auf einen Cortinarius abzufragen ....


    Ja, und noch wagemutiger ist es, darauf zu antworten.
    Ich bin weit entfernt davon, einen Cortinarius nach Bildern zu bestimmen. Aber vielleicht hilft es ja, mal mit Cortinarius variecolor (Erdigriechender Schleimkopf) zu vergleichen.
    http://www.pilzfotopage.de/Aga…rtinarius_variecolor.html


    Ach Harry! Bitte lass doch auch mal andere Menschen daran riechen ohne sie davor zu beeinflussen. Das Ergebnis wäre mir ziemlich wichtig, auch, wenn es dir total unsinnig erscheint.


    VG Ingo W

    Hallo Colorstorm!


    Hier darfst du nicht damit rechnen, für deine Funde eine Essensfreigabe zu bekommen.
    Das ist per Bild einfach zu unsicher.


    Natürlich gehört zu einer Pilzanfrage auch etwas Beschreibung deinerseits.
    Ich würde ja sagen, dass du deinen Röhrling bei Kiefern auf Sand (bei Heidelbeere) gefunden hast und dass die kleineren Hüte etwas gelber auf der Oberseite waren.


    VG Ingo W


    Oje! Jetzt lese ich gerade das:

    Zitat


    ......Hab ganzen Eimer voll ......


    Warum sammelst du denn einen ganzen Eimer voll Pilze, die du nicht kennst?

    Hallo Florian!


    Genau wie auch Pablo vermutet: bei deinen Funden muss man kein schlechtes Gewissen haben, sie als ältere Gymnopus fusipes (Spindeliger Blasssporrübling) anzusprechen.
    Bei der Bildersuche wirst du einige Beispiele finden, wie die Art bei Trockenheit ausblasst, genau wie deine.
    Beispiele aus den Nachbar-Foren.
    Bild 5 hier:
    http://www.pilzepilze.de/cgi-b…8.pl?noframes;read=140799


    Auch ohne Stielbasis, aber schön ausgeblasst hier:
    http://www.pilzfotopage.de/Aga…des/Gymnopus_fusipes.html


    Natürlich wirst du festtellen, dass die Art frisch gesamthütig rotbraun daherkommt......
    http://commons.wikimedia.org/w…lybia_fusipes_031005w.jpg
    ,......aber so sind sie, die Pilze!


    Also, nochmal zusammengefasst:
    Spindeliger Blasssporrübling ist frisch rotbraun, blasst aber am Rand mit der Zeit hell aus. Die Art wächst büschelig bei/an Basis von Eiche und hat eine auffällig spindelige rotbraune Stielbasis.


    VG Ingo W


    P.S.: Ähnlich kann der Gefleckte Rosa-Sporrübling (Rhodocollybia maculata) sein. Der wächst aber nicht büschelig, sondern gesellig. Sein Farbverlauf ist umgekehrt: Der ist frisch weiß und wird älter rotbraunfleckig.
    http://www.pilzbestimmer.de/bilder/9/1939-macuL.jpg
    http://www.mykonet.ch/images/L…a_Gefleckter_Ruebling.jpg

    Hallo Rübezahl!


    Ich denke, wenn sie sich beginnt zu verfärben und gelblich zu werden oder auch, wenn sie braune Ränder bekommt.
    Aber insgesamt gesehen ist die gummiartige Konsistenz der Krause Glucke wohl nicht so schnell verderblich.
    Ok, vielleicht auch mal daran riechen, sie hat ja einen spezifischen Geruch. Sollte der abweichen, wäre das auch noch ein Argument.


    Viel Spaß beim Putzen!
    Ingo W

    Hallo Florian!


    Kannst du was sagen darüber, wo die Pilze gewachsen sind? Also war vielleicht auffällig, dass sie besonders an der Basis einer speziellen Baumart wuchsen?
    Gibt ´s auch ein Bild des gesamten Fruchtkörpers, also mit Stielbasis?


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!

    Zitat


    erzählt mir bitte nicht...es seien... die schuppigen Zwerge da unten (bzw oben) am Rand.


    Also genau die könnten das schon sein, denke ich.
    Natürlich könnte das auch was anderes Riesenschirmling-artiges sein, oder auch was Egerlings- oder Leucoagaricus-artiges.
    Insgesamt gesehen finde ich es natürlich schon ein wenig riskant, solche Winzlinge mitzunehmen. Bestimmt haben da große, eindeutige dabeigestanden.
    Naja gut, manchmal steht bestimmt auch ein Knolli neben Champis, aber schließlich ist das ja keine Bestimmungsanfrage......


    VG Ingo W

    Hallo Jani!


    Interessant finde ich ja schon wieder, wie sich die Farbe auf beiden Bildern unterscheidet.
    Und bestimmt ist das ein Pilzsuchrätsel: ....... Perlpilze......., wo verstecken die sich bloß?


    VG Ingo W

    Hallo Sento!


    Zitat


    Von den Bildern kommt es schon hin aber kann ich ihn essen? Soll ich es mal probieren Smile


    Früher hatte ich immer geglaubt, dass sich in der Art und Weise wie du immer wieder nach der Essbarkeit fragst, jemand einen Spaß erlaubt.
    Inzwischen weiß ich es aber besser: deine Fragen sind ernst gemeint.


    Also nochmal: bevor man Pilze isst, muss man sie kennen.
    Da du deine Pilze nicht kennst, lass das auch mit dem Essen.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Die orangefarbenen Lamellen sind oft ein guter Hinweis auf die Art.
    Auch ist der Hut des Falschen Pfifferlings (Hygrophoropsis aurantiaca) im Gegensatz zum "Echten" Pfifferling i.d.R. immer leicht zu biegen (gummiartig).


    VG Ingo W

    Hallo!


    Psilocistella conincola (Velen.) Svrcek 1979 ist der momentan gültige Name.


    Da er aber an den Flanken gekrümmte Haare hat, verstehe ich all diejenigen, die ihn provisorisch unter Hamatocanthoscypha (Rollhaar-Becherchen) einordnen.
    Weil sich das auch irgendwann mal als richtig herausstellen wird, nenne ich ihn jetzt schon mal Fichtenzapfen-Rollhaarbecherchen.


    Ist ein recht häufiger kleiner Becherling an vorjährigen, gut in der Streu eingebetteten Fichtenzapfen. Dort dann eigentlich immer an der Unterseite wachsend.


    Für die Größen-Vorstellung:

    Etwas größer:

    Noch größer:

    Große Apos werden schon mal auch über 1mm im Durchmesser, oft sind die Becher aber kleiner.


    Wie gesagt, die Art ist häufig und besonders im Herbst zu finden. Bleiben die Fichtenzapfen ausreichend feucht, ist er sicherlich an jedem 3. aufgehobenen Fichtenzapfen zu finden. Komischerweise ist er aber dennoch recht unbekannt.


    Makroskopisch (also mit Lupe) sind die eher kurzen Haare und ein kurzes Stielchen verbunden mit dem spezifischen Substrat "Fichtenzapfen" gute Hinweisgeber.


    Natürlich gibt es weitere ähnliche Becher, auch an Fichtenzapfen. Aber bei Beachtung der Makro-Merkmale müsste die Erfolgsquote zur richtigen Bestimmung so um die 90% liegen.


    Die Art hat einen Beinahe-Zwilling, nämlich an Kiefernzapfen. Hier sind die Sporen etwas breiter und ein geringer Inhalt ist zu sehen.


    Einen speziell anderen Namen gibt es nicht dafür. Ich sehe aber gerade, dass Sven da schon mal ein schönes Portrait gemacht hat:
    http://www.pilzforum.eu/board/thema-psilocistella-conincola


    Mikros zu Psilocistella conincola an Fichtenzapfen:




    VG Ingo W

    Hallo Jürgen!


    Ein Übersichts-Foto für die geistige Vorstellung wäre nicht schlecht.


    Zitat


    er sei selten und schützenswert und ich nehm den natürlich mit. Doof. Passiert mir auch nicht nochmal.


    Naja, sieh das mal nicht ganz so verbissen.
    Heutzutage wird beim Straßen- und Industriebau viel größer dimensioniert vernichtet als du es mit deinem einen abgeernteten Fruchtkörper tust.
    In deinem Fall gibt es weiterhin den eigentlichen Pilz in der Erde und durch den Transport des Fruchtkörpers sorgst du vielleicht unbewusst sogar für dessen Verbreitung durch die abfallenden Sporen. ;)


    VG Ingo W