Beiträge von Ingo W

    Hallo abeja!


    Kann man den Bestimmungen die Bilder zuordnen?
    I. assimilata (Rundknolliger Risspilz) ist dann sicherlich der zweiteingestellte, eher bräunliche Pilz bei dem du eine gerandete Knolle feststelltest?


    Bei so viel Laub auf den Bildern der zuerst eingestellten Art: wie weit ist denn die Buche entfernt?


    Ich hatte schon mal gezielt darauf geachtet, wie weit Laub fliegt (z.B. von einer solitär stehenden Buche bei relativ viel Platz im Fichtenwald) und war eigentlich erstaunt, wie schnell auf dem Boden "laubbaum-wegwärts" das Verhältnis Laubblätter/Nadeln abnimmt.
    Natürlich kommen immer viele Faktoren zusammen, die beachtet werden wollen (Windrichtung, Höhe der Bäume etc.).


    Dank an Ulla für mikroskopische Unterstützung!


    Ingo W

    Hallo Tom!


    Naja, ob der roh "ziemlich giftig" ist, bezweifele ich ja beinahe. Unverträglich halt wie viele Pilze im Rohzustand.


    Also ich nehme den mit. Im Mischgericht ist mir da noch nichts geschmacklich Negatives aufgefallen. Ist eher so, dass er neutral schmeckt und wie schon gesagt, ist die Art auch wenig ergiebig. Allerdings hat man mit den Gesellen meist keine Putzarbeit außer vielleicht mal eine Schnecke.
    Solche Aspekte sind mir nämlich wichtig!


    VG Ingo W

    Hallo!



    In einem Beitrag von Sarifa vom 27.01.13, als es um Lachnella alboviolascens (Weißvioletter Schüsselrasen) ging......
    http://www.pilzforum.eu/board/…?highlight=alboviolascens
    ......., sagte ich, dass man die Haaraußenseite wohl als "inkrustiert" bezeichnen müsse.


    Hab meine Meinung jetzt geändert, auch, wenn in verschiedener Literatur steht "rau bis warzig inkrustiert" oder es sinngemäß ähnlich ausgedrückt wird. Denke, im Mikrobild 2 sieht man die Kurzstacheligkeit.


    Übrigens kann man auf dem Makrobild des Fruchtkörpers auf der Fruchtschicht die 4-Sporigkeit erkennen, also so Viererbündel der Sporen, welche sich noch auf den Basidien befinden.


    VG Ingo W

    Hallo Eike!


    Glückwunsch, den Chip hast du dir verdient (hab ihn schon bei mir abgezogen).


    Stigmatolemma taxi = Resupinatus taxi, oder wohl neuzeitlich richtig (wenn auch noch nicht bis zu den Datenbanken vorgedrungen) ist Resupinatus griseopallidus.


    Müsste man wohl dann zu deutsch so ähnlich wie Subikulumloser Liliputseitling nennen. Er hat nämlich einen Fast-Zwilling (St. urceolata = St. poriaeforme = Resupinatus poriaeformis), der sich makroskopisch durch dichtrasiges Wachstum auf einem weißen Subikulum (Hyphenteppich) unterscheidet.


    VG Ingo W

    Hallo zusammen!


    Bis jetzt sind die Stichpunkte "übersehen" und Eikes Antwort nicht die verkehrtesten.
    Cyphellopsis/Merismodes trifft es jedoch nicht ganz genau.


    VG Ingo W

    Hallo Marco!


    Musst du dir so ähnlich vorstellen wie bei einem Apfelbaum. Der produziert auch nicht hintereinanderweg ständig Äpfel.


    Irgendwann (oft 1x im Jahr, manche Arten öfter, andere nur aller 10 Jahre) "überlegt" sich das Pilzmyzel, dass es aus Fortpflanzungsgründen mal Fruchtkörper schieben müsste.
    Natürlich passiert das hauptsächlich dann, wenn die äußeren Bedingungen den Anschein erwecken, dass die durch Kraft und Energie vom Myzel entwickelten Pilzfruchtkörper auch zur Reife kommen.
    Schließlich soll der Aufwand was bringen.


    In deinem Fall schätze ich also mal, dass das Steinpilz-Myzel erst mal seine Arbeit geleistet hat. Jetzt muss es sich erholen. Das macht es am besten unter günstigen Bedingungen (Feuchtigkeit mit Wärme = wie Urlaub).


    Tja, aber wenn da schon wieder was nicht passt (vielleicht jetzt zu kalt), wird sich der Pilz hüten, weitere Kinder in die Welt zu setzen (kostet ja schließlich alles Geld.... ähm Nährstoffe, meine ich natürlich).


    VG Ingo W


    P.S.: Mondphasen halte ich zur Erklärung für völligen Humbug. Aber das liegt vielleicht auch an mir, glaube ich sowieso an das wenigste, an was man altbewährt Jahrtausende glaubte.

    Hallo!


    Mal sehen, ob ich anders locken kann.
    Wer am nächsten an die Lösung kommt, dem spendiere ich einen Chip.


    Fundort war (gestern) ein dünner toter flechtenbewachsener, ansitzender Holunderast.


    VG Ingo W

    Hallo Markus!


    Zitat


    Frost erwarten wir hier (hoffentlich) erst in mehreren Wochen.


    Naja, noch haben deine Fruchtkörper ja auch Farbe. Nach mehreren Frost- und Auftauphasen sind solche Fruchtkörper dann mitunter farblos.


    Nach dem Übersichtsbild habe ich gefragt, weil die vermutete Tremella mesenterica (Gelber Zitterling) Zystidenrindenpilze parasitiert, der Doppelgänger Tremella aurantiaca (Goldgelber Schichtpilz-Zitterling) aber Stereum (Schichtpilz)-Arten. Vielleicht hätte man ja was gesehen.
    Oft sind aber gar keine parasitierten Fruchtkörper am Substrat zu erkennen, weil der Pilz ja eher spitz auf den Pilz (Myzel) ist und nicht unbedingt auf die Fruchtkörper, die er bildet.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Also der Vollständigkeit halber will ich mal trotzdem die fehlenden Pilze noch in Groß zeigen, die man hätte entdecken können.


    Schwierig war wohl der obere Maiskolben, aber nachdem klar war, dass da was drauf ist, hätte man sicherlich auch den entsprechenden Abschnitt finden können. Na, was soll ´s?
    Ist eine rötende Calycina (Kurzhaarbecher) ohne genauen Namen, da unreif:


    In der Plastedose oben links, Hannes hatte sie dem Meininger Ursprung nach richtig entlarvt, sind ja eigentlich recht deutlich weitere Becherlinge zu sehen:

    Capitotricha rubi (Himbeer-Kristallhaarbecherchen)


    Eine Vorlage zu "richtigen" Zapfen gab ich, die sind in der Schachtel links unten, also Fichtenzapfen mit Psilocistella conincola (Fichtenzapfen-Rollhaarbecherchen):


    Vielleicht haben auch die wenigsten das Bild groß geklickt, dann wird ´s natürlich nix.
    Befürchte aber, die Kleinen bleiben einfach weiterhin uninteressant, da nicht essbar bzw. Bekömmlichkeit unbekannt.


    VG Ingo W

    Hallo!

    Zitat


    Ich glaube auch an Mycena galericulata.


    Was anderes sehe ich eigentlich auch nicht. Aber M. galericulata riecht kein bisschen nach Chlor sondern, wenn man Glück hat, leicht nach Gurke (mehlartig).


    VG Ingo W

    Hallo Hessenpilz!

    Zitat


    Wir haben die Pilze allerdings unter Laubbäumen gefunden, nicht unter Fichten.


    Der Fichten-Steinpilz (Boletus edulis) geht auch mit anderen Bäumen, kann also auch in reinen Laubwäldern gefunden werden.


    VG Ingo W

    Hallo Markus!

    Zitat


    diese Frage blieb auch bei mir offen, ich konnte weder andere Fruchtkörper oder ein Myzel entdecken.


    Vielleicht hast du ja noch ein Übersichtsbild des Astes?


    Zitat


    allerdings schienen uns die Fruchtkörper für Tremella mesenterica /lutescens zu "kristallin/lichtdurchlässig" zu wirken.


    Bei Tremella mesenterica (Goldgelber Zitterling) sind die Fruchtkörper eigentlich oft +-"durchschaubar", außer, sie sind bepulvert von ihrem Konidienstadium.


    Die Farbe an sich ist gerade bei den gelben (auch Gallerttränen) zerstörbar, besonders durch Frost, aber sicherlich auch im Altstadium. Übrig bleibt dann nur ein durchsichtiges, hyalines Gebilde.
    Solche hyalinen Fruchtkörper werden dann bei Tremella mesenterica manchmal als Tr. lutescens bezeichnet. In meinen Augen völliger Unsinn.


    Besonders im Winter sind am Standort beide Farbgebungen am Substrat zu finden. Dabei sind die hyalinen Fruchtkörper meist an den ungeschützten Stellen, die noch gelben eher etwas verborgen wachsend. Einfach mal drauf achten.


    VG Ingo W

    Hallo Rübezahl!

    Zitat


    Und wenn mir der Geruch nicht bekannt ist, dann schreibe ich Geruch unbekannt. Wenn ich ihn nicht definieren könnte, dann schrieb ich Geruch mild, kräftig, würzig, neutral oder sonst so was.


    Also, ich versuche jetzt mal, nicht Erbsen zu zählen und gehe deshalb nicht weiter auf den 2. Satz ein, bei dem sicherlich hier ein irreführendes "nicht" zu viel steht.


    Zum ersten Satz: verstehe mich mal, ich weiß jetzt immer noch nicht, hatte der Pilz einen Geruch und du kannst ihn nicht definieren oder ist dir der Geruch nicht bekannt, weil du es nicht ausprobiert hast, den Schnupfen hast oder nicht gut riechen kannst.


    Zitat


    .....Wäre es denn eine Hilfe, wenn ich min. ein Dutzend Gehölze aus der Umgebung aufzähle....


    12 Gehölzarten in unmittelbarer Umgebung des Pilz-Fundortes sind aber schon extrem selten, finde ich.
    Wenn ich mir die Bilder anschaue mit der Fichtenstreu und dem Moos und dem resultierenden recht sauren Standort, glaube ich überhaupt nicht an mind. ein Dutzend Gehölzarten.


    Ich persönlich stehe auch manchmal unwissend vor einem Busch und kann ihn nicht identifizieren. Ist blöd und man versucht zu lernen.
    Trotzdem ist es eine bessere Hilfe für den Antwortwilligen, wenigstens die bekannten Bäume/Sträucher in der Nähe der gefundenen Pilze zu benennen, mit dem Zusatz, dass noch unbekannte dabeistanden, als nur "Mischwald" zu schreiben.


    Pilzebestimmen ist oft ein Puzzle aus vielen Bausteinchen.


    VG Ingo W

    Hallo abeja!


    Zitat


    Also 1a und b, sowie 2 kein Einspruch zu Stockschwämmchen?


    Nicht von meiner Seite. Die sehen schon wie ordentliche Stockschwämmchen aus.
    Das schreibe ich aber nur, weil die Frage von dir kommt. Bei "Heimlich-Esswilligen" würde ich mich da zurückhalten.


    Dass Gerüche wechseln kann zwar im Fall der Abtrocknung sein (Unterschied Verletzungsgeruch zu Trockengeruch), derart.....

    Zitat


    ....dabei stelle ich dann schon mal geruchsnervensträubende Unterschiede fest.


    .......ist mir das dann aber fremd.
    Eil-die-Weil ja dann der Geruch kein Merkmal mehr wäre.
    Zumindest vom gleichen Menschen berochen, sollte sich die Wahrnehmung nicht so immens unterscheiden.


    Beim Stockschwämmchen stelle ich immer nur den gleichen Geruch fest: äußerst angenehm, wiedererkennbar würzig. Kein Mehl, keine Blütenwiese, nichts Muffiges.


    An deiner Behandlung der Pilze vor der Geruchsprobe gibt es nichts zu mäkeln, da machst du schon alles richtig.


    VG Ingo W

    Hallo abeja!


    Eigentlich kann man deinen sicherlich mit viel Areit verbundenen Vorschlägen kaum noch was hinzufügen.
    Wir sind da, glaube ich, an einem Punkt angelangt, wo du ein Mikro brauchst.


    Ich würde des reihigen Wachstums wegen und auch ein wenig, weil das Holz dick ist und auf dem Boden liegt, eher nicht an Steccherinum glauben.
    Die anderen 2 aufgeführten Arten wären rein gefühlsmäßig für mich gut im Rennen. Irpex und Spongipellis kenne ich allerdings nicht aus eigener Anschauung.


    VG Ingo W

    Hallo abeja!


    Natürlich bist du auf dem richtigen Weg mit Risspilz.
    Warum zeigst du denn den kleinen mit seiner Stiel-Basis nicht mal von der Seite?
    I. rimosa (Kegeliger Risspilz) glaube ich eher nicht, denn die sind hutmäßig eigentlich recht deutlich radialrissig.
    http://de.m.wikipedia.org/wiki…ll.%29_P._Kumm_185170.jpg


    Ich weiß aber von anderen gelblichen Risspilzen. Ich glaube I. posterula (Falber Risspilz) und auch eckigsporige Arten können ähnlich aussehen.
    Ach, das war dann aber I. mixtilis mit der gerandeten Knolle.
    Naja, ich habe nicht wirklich Ahnung von Risspilzen.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Also erst mal der Offensichtlichste im "Suchbild".

    Bevölkert meist irgendwelche faulige oder anfaulende Detritusreste, z.B. auch Gras oder Kräuterreste.
    Ich betone das mit dem Fauligen so, weil ich das schon für eine Eigenart halte.
    Heißt Calyptella capula (Mützenförmiger Schüsselschwindling).


    Am deutschen Namen wohl schon zu erkennen, es handelt sich hier nicht um einen Becher, sprich Ascomyceten, sondern um einen Basidio (Ständerpilz). Ist also mit den Steinpilzen oder eben Schwindlingen verwandt.


    Obwohl, vom deutschen Namen her wird "Schüsselschwindling" ja schon für Lachnella gebraucht.
    Ob vielleicht die Kreation "Trichterschwindling" besser wäre?


    VG Ingo W

    Hallo Norbert!


    Sehr guter Ansatz. Nämlich: warum sollte ich die Überreste eines weiteren "Maiskolbens" mitnehmen, wenn nichts darauf wäre.
    Das Schwarze jedoch trügt. Das ist mehr fauliges Gewebe.
    Den entsprechenden Pilz aufzuspüren, da braucht es allerdings ein klein wenig Fantasie, da er nicht gut zu sehen ist (sicherlich 5x kleiner als der weiße).


    VG Ingo W

    Hallo Peter!


    Zitat


    Finger weg von kleinen Schirmlingen


    Gibt natürlich auch kleine Riesenschirmlingsarten (Macrolepiota). Günstig ist immer, den Pilz vollständig zu ernten.


    Nr. 3 findest du bei den Öhrlingen (Otidea), zumindest gehört der Pilz dorthin. Ob du die richtige Art findest, ist die 2. Frage.


    Beim Violetten Lacktrichterling (Laccaria amethystina) kann man eigentlich nur relativ wenig Fehler machen, wenn man Augen im Kopf hat und sie jung sind wie bei dir. Einreden will ich dir jedoch nichts.


    VG Ingo W

    Hallo Eike!


    Das ist wirklich schlimm.
    Dein Kumpel hat aber hier sicherlich keine Schuld, denke ich.
    Verlassenwerden ist immer schlimm für diejenigen, die es betrifft, ist aber gleichzeitig nie ein Grund sein Leben wegzuwerfen.
    Wo die Ursachen für ihr Handeln liegen und ob man ihr hätte helfen können, das ist verschieden und es gibt kein Patent-Rezept.


    Behalte sie in Erinnerung, was anderes weiß ich nicht dazu zu sagen.
    Ingo W

    Hallo!


    Wow, dass das im Bild relativ zentrale Substrat so schnell von Eike geknackt wird.....! Hut ab!!


    In der Tat sind es vorjährige Spindeln von Maiskolben, und Hannes hat recht mit den Besiedlern auf der unteren.


    Hallo Harry!

    Zitat


    ich sehe eine Haribo Plastikdose und 2 Zapfen


    Ok., auch das ist nicht unkorrekt. Wahrscheinlich hast du aber die wahren Zapfen gar nicht bemerkt!


    Entdeckt noch jemand was?


    VG Ingo W