Beiträge von Ingo W

    Hallo Jaime und Wulla!

    Zitat


    Ich hoffe es sind nicht zu viele Bilder und Langweilen Euch damit!


    Nö, sind ´s nicht. Und sicherlich langweilt man sich auch nicht beim Betrachten. Ganz im Gegenteil wünschte ich mir, ihr hättet einen Extra-Beitrag aufgemacht, damit das hier nicht so schnell verschwindet.


    Ein paar Bilder gefallen mir ja besonders. Schade, keine Nummern dran, müsst ihr halt durchzählen.
    Bild Nr. 3, also der Fichtenforst ist schön geworden und Bild 26 ist wunderbar. Zeigt es doch das enge Wachstum von Bjerkandera adusta (Angebrannter Rauchporling) und Trametes versicolor (Schmetterlings-Tramete), und die letztgenannte ist auch so gut fotografiert, dass man sieht, dass die hellen Fruchtkörper dazugehören (alleine für sich gesehen, hätte man da schon wieder kleine Probleme).


    Mir würde es gefallen, wenn man das Bild hier mit dazustellen würde:
    http://www.pilzforum.eu/board/…lor-schmetterlingstramete
    Vielleicht kann man ja dazuschreiben, dass unten links die keine Schmetterlinge sind.


    VG Ingo W

    Hallo Jonas!


    Wäre dein Bild mit Exidia thuretiana (Weißer Drüsling) beschriftet, würde ich das auf jeden Fall glauben und nicht rum-unken.
    Ziemlich typisch ist nämlich auf deinem Bild dieses zusammengeschoben Faltige (rechts im Bild) bei schon etwas größeren Fruchtkörpern und die milchweiße Farbe (im Gegensatz zum eher Hyalinfarbigen bei Myxarium).
    Ein weiterer kleiner Baustein wäre das leichte Einbräunen im Altern, dass man schon meint, zu erkennen(?).


    Hier gleich beides:
    http://www.asturnatura.com/fot…etiana-lev-fr-1/4247.html


    Hallo Mario!


    Bist du dir sicher mit Prunus als Substrat?
    Ich habe da irgendwie Probleme damit.


    VG Ingo W

    Hallo Sven!

    Zitat


    Ich bin zwar relativ sicher, das es sich um einen Pilz der Gattung Hyaloscypha handelt, aber ich komme zu keiner sicheren Bestimmung, eigentlich hab ich noch nicht mal einen Favoriten....


    Verstehe ich.
    Die sind schlimm, und meist von den Bestimmern auch vermischt, so dass kaum noch jemand weiß, was im Originalen gemeint war.
    Was aber wiederum nicht verwundert, weil die Originalbeschreibungen auf heutzutage Wichtiges meist noch nicht eingegangen sind.


    Nachdem ich jetzt lange alles mögliche gewälzt habe, würde ich deine Hyaloscypha erst mal Hyaloscypha cf. herbarum nennen oder Hyaloscypha spec. (Haare septiert-Nähe herbarum).


    Das cf. begründet sich daraus, dass die Haare bei der Art eigentlich nicht septiert sein sollten. Die Haare deines Fundes sind aber sehr eindeutig (weil sogar noch vor dem Bauch) septiert.


    Was ich auch nochmal bestätigt haben würde, ist die von dir angegebene Hakenlosigkeit der Asci.

    In deinem Beispiel bin ich mir noch nicht ganz sicher, ob der Haken nicht doch noch mit der unteren Zelle verschmilzt.
    Schöner wäre es allerdings, wenn er offen bliebe.


    Solche Gemeinheiten mancher Becherchen sollte man dann aber auf jeden Fall mitdokumentieren.


    Zu den Haaren kannst du ruhig "Haare" sagen, nicht Endzelle, weil die Elemente unterscheiden sich ja formmäßig gewaltig vom Unterbau.


    Wäre gut, die Angaben zu Substratstärke und Vermorschungsgrad direkt in deinem Portrait mit einzugliedern.


    Wenn die wenigen Sachen noch geklärt sind, wäre es wunderbar, wenn du das Portrait an Zotto schickst, damit es auch für andere "Asco-Freaks" zu finden ist.


    VG Ingo W


    Achso, H. herbarum besiedelt nicht nur krautiges Substrat wie man es aus dem Namen herleiten könnte.
    Sie soll aber im Gegensatz zu vieler ihrer Schwesterchen eher dünnes Substrat bevorzugen.

    Hallo Uwe!

    Zitat


    An gesundem Ginster wachsen keine Pilze.


    Naja, was heißt gesund.
    Also es ist ja nicht so, dass ich nicht auch schon einige Pilzarten an Besenginster gefunden habe.
    Und der ist dann nicht jedes Mal völlig hinüber. Sind eben wie bei einem anderen holzigen Strauch oder Baum immer tote Äste mit dabei.


    Und den Austernseitling kann man doch recht häufig an Bäumen finden, die zwar geschädigt sind, aber durchaus noch nicht ganz tot.


    Von deinem Bild her fände ich es nicht unbedingt herleitbar, dass alle Bereiche gleichzeitig abgestorben sind und wir was völlig Totes vor uns sehen. Aber na gut, du wirst es vor Ort schon besser sehen.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!

    Zitat


    Ich denke, die Fruchtkörper, die ich da gefunden habe, sind noch recht jung. Müsste ich in einer Woche oder zwei noch mal vorbeigucken, ob das dann vielleicht schon etwas "resupinater" aussieht.


    Vielleicht werden sie dann größer sein, aber an der Wuchsform dürfte sich eigentlich nichts ändern.


    Viele Porlinge müssen sich ja mit abstehenden Hütchen behelfen, weil sie seitlich aus dem Substrat herauswachsen und keinen Stiel können. Die Fruchtschicht muss aber geotrop ausgerichtet werden, damit die Poren genau nach unten (genaugenommen zur Schwerkraft hin) zeigen, was der Sporenentlassung/-verbreitung dienlich ist. Deswegen seitliches Wegwachsen vom Substrat (=Hutkanten).


    Effektiver sollte es also normalerweise für viele Pilzfruchtkörper sein, resupinat zu wachsen, das wäre dann hauptsächlich an der Unterseite. Aber bring mal das Pilzmycel dazu, sich bloß an der Unterseite entlangzuhangeln. 1. wäre das ökologisch schon wieder verschieden und 2. die totale Katastrophe bei Lageveränderung des Substrates.


    Die Pilze, die wissen schon, was sie machen. Haben es faustdick hinter den Ohren.


    VG Ingo W

    Hallo Uwe!


    Vielleicht kriegst du es ja noch raus.
    Ich habe nämlich Probleme mit deinem Strauch als Besenginster.
    Besenginster fällt ja durch seine langen geraden, kantigen Ruten auf, die oft dicht beieinander stehen.


    Ein gutes bildliches Beispiel habe ich leider nicht gefunden, weil keiner Besenginster im Winter zu fotografieren scheint. Aber hier mal das, was ich meine (1. Linkbild großklicken):
    http://www1.troisdorf.de/Porta…m/fuer-kinder-bluete.html
    Diese Ruten müssten auf jeden Fall auch im Winter gut zu sehen sein.


    VG Ingo W

    Hallo Sven!


    Naja, wenigstens bringen wir die gleiche Art wieder ins Spiel. Das ist mir auch schon was wert.


    Wäre schön, wenn du den öfter fändest und mikroskopierst. Vielleicht kann man den dann verstehen, wie er sein will/soll/muss.


    VG Ingo W

    Hallo Habicht!


    Tut mir leid, so wie du es gerne hättest geht es auch nicht.
    Pablo hat verloren, also zahlt er.


    Er könnte sich theoretisch noch etwas zieren oder anzweifeln, dass die gezeigten Blätter zum Baum gehören. Mehr ist aber nicht möglich.


    Wer zockt, muss auch Chips nehmen können. Ich zeige euch das demnächst nochmal verstärkt, wie das geht.


    VG Ingo W

    Hi Ralf!

    Zitat


    aber die Nahaufnahme mit den Seitlingen zeigt - wenn ich mich nicht verkucke - ringförmig ablösbare Rinde.
    Daher setze ich mal 10 Chips auf Kirsche.


    Zu gerne würde ich ja gegen dich zocken, allerdings müsstest du dann eine andere Baumart ins Spiel bringen.


    Insgesamt gesehen ist es nicht ganz logisch, erst zu erklären und dann ein Wett-Angebot zu unterbreiten.
    Denke, das sollte man womöglich umgekehrt machen, wenn man was verdienen will.


    VG Ingo W

    Hallo Andreas!


    Ich denke nicht, dass du dich entschuldigen musst.
    Wenn ´s nicht geht, dann geht ´s nicht.
    Du hast das hier offen dargelegt, damit ist die Sache erledigt.


    Dass sich jetzt Jan-Arne in die Lücke wirft, ist doch schon mal gut.


    VG Ingo W

    Hallo Sven, hallo Habicht!


    Ich spiele mal Schiedsrichter:
    Habicht hat versäumt einzuschlagen (zumindest sehe ich nirgends die Annahme der Wette, wie es z.B. bei Pablo geschehen ist), deshalb hat sich ein Rüberschieben weiterer Chips erübrigt.


    Hätte Sven jetzt mit Robinie recht gehabt, hätte ich das genauso gesehen. Es ist keine Wette zwischen Sven und Habicht zustande gekommen.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!

    Zitat


    ...weißes Gefussel drauf (ausgehypht?), vielleicht ist die Grundfarbe nur verdeckt.


    Ich denke schon, dass das mit der grauen Farbe hinhaut (siehe umgeklappter Rand). Der rechte Fruchtkörper wuchs wohl nicht zufällig genau über dem Linken?


    Sehr wissend kann ich dir leider nicht antworten, ich glaube das ist Vergleichs- und Bestimmungsarbeit.


    Mir ist es aber, als wäre dein wahrgenommener Mehlgeruch irgendwie ein gewichtiges Argument für eine bestimmte Hohenbuehelia-Art.


    VG Ingo W

    Hallo Rudolf!


    Mir würde Hebeloma (Fälbling) eigentlich auch gefallen. Aber ich denke, die Fruchtkörper sollten nicht gerade an einem Ast wachsen.


    An Holz wachsend wäre allerdings Pholiota lenta (Tonfalber Schleimschüppling) gut, aber da gefällt mir weder Habitus noch Lamellenfarbe deines Gezeigten dafür.


    Wenn du ihn mitgenommen hast, würde ich empfehlen, mal auf den Geruch zu achten, ob vielleicht schokoladig oder nach Rettich, wenn in den Lamellen gerieben oder am Stiel gekratzt.


    VG Ingo W

    Hallo!


    So, Thorben hatte mir ja 2 Becherlinge geschickt. Die kamen am 2.1. an, mikroskopiert am 3 und jetzt zusammengestellt.
    Nur aus der einen Becherart konnte ich noch was rausholen, die andere war zerlaufen.


    Wie vermutet handelt es sich tatsächlich bei Pilz 2 um Bisporella (Calycina) lactea = Milchweiße Bisporella.


    Zwar hatten auch diese Becher stark gelitten,......

    ..... aber die Art ist auch mit dem Übriggebliebenem relativ gut ansprechbar, auch wegen der Wespen-Taillen-Sporen.


    Einen Vorteil hat das Ganze: wie sich nämlich Ascos bei Überreife und Schädigung verhalten, ist ein unter Umständen ein faszinierendes Gebiet für sich.


    Bisporella lactea lässt im Heranwachsen 4 seiner 8 Sporen verkümmern, er erscheint also reif als 4-sporig (leider war das in den Präparaten nicht mehr nachvollziehbar, da Asci entweder klein und leer oder schon aufgelöst).


    Überreif zerfallen seine (meist) 2-teiligen Sporen wieder, jedes Stück kann für sich auskeimen, die "Normalanzahl" des Keimmöglichen ist also wieder hergestellt.
    Rest:


    Die Art erachte ich übrigens als relativ selten.


    VG Ingo W

    Hallo Uwe!


    Normalerweise Aschgrauer Zystidenrindenpilz (Peniophora cinerea), der orangefarbene der Fleischrote Zystidenrindenpilz (Peniophora incarnata) und der Porling Großporige Datronie (Datronia mollis).


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Schöne Bilder!
    Perfekt eingefangen.
    Ich kenne den allerdings unter dem Namen Tectella patellaris (Klebriger Schleierseitling).


    Tja, beim Baum.....
    Sieht schon aus wie was Obstiges, aber ist denn das dort in deinem "Sandkasten" überhaupt möglich? Birne mitten im Wald hört sich schon komisch an.


    VG Ingo W


    Zitat


    Und weiß jemand, was das für ein Baum sein könnte?


    Naja, Schnee liegt ja noch nicht.
    Sicherlich hast du die abgefallenen Blätter ausgiebig studiert. ;)

    Hi Pablo!


    Wenn ich Netzbilder anschaue, sieht das nicht schlecht aus.
    http://aphyllopower.blogspot.d…utis-carneogrisea_28.html
    Komischerweise bin ich dem bisher nie so extrem hütchenbildend begegnet, sondern selbst auf dem Substrat eher flächigwachsend.
    Vielleicht sollte ich morgen mal die Stelle besuchen, von woher ich den kenne.


    VG Ingo W


    Edit: Bisschen lästern muss aber trotzdem auch noch sein:
    http://poresvampe.webbyen.dk/v…098&side=&webside=5425632


    Niemals Sk. carneogrisea, sondern Sk. amorpha

    Hallo Habicht!


    Finde ich ja gut, dass du da dran bleibst. Aber eigentlich hättest du auch noch ein bisschen warten können, bis die Wetten unter Dach und Fach sind.

    Silberweide s.l. oder Schwarzpappel (siehe auch dunkle Blätter unter dem Stamm auf dem Rätselbild) wären übrigens meine Favoriten gewesen.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Sagte ich gestern irgendwo, dass hier im Forum einer fehlt, der sich mit Porlingen und Rindenpilzen auskennt? Ich glaube, das nehme ich mal galant zurück.


    Das ist das 2. Mal heute, dass jemand eine Art ins Spiel bringt, von der ich noch nie was hörte.


    Allerdings sieht die BaWü-Pilzflora den Pilz nun ausgerechnet auch eher an dickem Substrat.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Also die Fruchtschicht sieht ja optimal für Schizopora paradoxa (Veränderlicher Spaltporling) aus, und Nedelholz geht schon auch für die Art.


    Dennoch gebe ich dir recht: irgendwas passt hier nicht. Die Hutkanten sind viel zu schön und mit einer relativ gut definierten Oberseite, und Schizopora würde sich von der Substratstärke her eigentlich nicht mit solchem Kinderkram abgeben.


    Irgendwie kommt mir der Pilz sogar bekannt vor, aber der Groschen fällt nicht.


    VG Ingo W