Beiträge von Ingo W

    Hallo Pablo!

    Zitat


    In dem Geruch nehme ich oft auch eine leichte Bittermandelkomponente wahr.


    Ja, ich auch!
    Ist aber meist wesentlich dezenter als beim Keulenfuß-Trichterling (Cl. clavipes), und wahrscheinlich deshalb nur etwas für Spezial-Nasen.


    Hallo Hans!


    Ich denke, Clitocybe gibba (Ockerbrauner Trichterling), das passt ganz gut für deinen Fund. Wobei ich natürlich nie ausschließen würde, dass es vielleicht auch ähnliches gibt. 10 cm Hutdurchmesser, das ist schon eine Ansage, die ich eigentlich nicht unbedingt als Standard für Cl. gibba bezeichnen würde.
    Insofern würde vielleicht ein vergleichender Blick auf Cl. costata (Kerbrandiger Trichterlng) nicht schaden.
    Die Art allerdings scheint mir so unterschiedlich rauf- und runterinterpretiert zu sein, dass eigentlich bei Funden immer diskutiert wird (einfach mal Clitocybe costata per Suchmaschine aufrufen und ihr versteht, was ich meine).
    Wahrscheinlich ist Cl. costata kräftiger gefärbt mit braunerem Stiel:
    http://setasextremadura.blogsp…01/clitocybe-costata.html


    VG Ingo W

    Hallo!


    Symphyosirinia chaerophylli Svrcek 1989
    Kälberkropf-Samenbecherchen



    Mikros:


    Stammt von unserem Thüringer Arbeitstreffen, Tanja (huperzia) fand den Becher.
    Ich bin recht zufrieden, dass sie beharrlich widersprach, als ich ihr den Becher in makroskopischer Hinsicht als Hymenoscyphus pseudoalbidus (Aggressives Eschenpetiolen-Stielbecherchen) verkaufen wollte.
    Ich Heller hatte nämlich ihre Becher mit in eine Schachtel gesteckt, in der eben schon solche Bösewichter verweilten:

    Hymenoscyphus pseudoalbidus


    Das anhaftende Schwarze an der Stielbasis stellte sich dann nach einiger Mikroskopier- und Recherche-Arbeit nicht als Überbleibsel eines Eschenblattes heraus, sondern schon eher als besiedelter Samen des Kälberkropfs (Chaerophyllum), welcher am Fundort auch wuchs.


    Wenn man ´s weiß ist alles einfacher. Schließlich fehlte ja auch die geschwärzte Stielbasisfür H. pseudoalbidus.
    Stattdessen könnte aber das Haarig-Filzige am Stiel ein Wegweiser zu sein.


    VG Ingo W

    Hallo Frank!

    Zitat


    Schizopora paradoxa:
    Poren: irpicoid, 1-2 (3) P/mm, weiß


    Also könnte man solche Fruchtschichten wie bei Toffels Pilz für Schizopora paradoxa makroskopisch schon ausschließen, weil unregelmäßig oder irrgarten-porig??
    Wenn es an dem wäre, hatte ich die ganze Zeit ein falsches Bild der Art vor Augen, denn ich meinte so für mich: irrgartenporig an waagerechter Substratfläche, aufgeschlitztporig in Richtung Zähnchenbildung bei eher senkrechtem Substratanwuchs.


    VG Ingo W

    Hallo chmurmeltier!


    Zitat


    Eine richtig effektive Entfernnungsmöglichkeit habe ich nicht...


    Was spricht eigentlich dagegen, das ganze Gebilde wegzukratzen, wenn es dich stört? Bis auf die "Jungfer Im Grünen" nimmt doch dort sicherlich nichts Blumiges einen Schaden.


    VG Ingo W

    Hallo Christian!


    Ja genau, es ist so wie Pablo schreibt. Deiner ist auf jeden Fall was anderes.
    Bei der Stypella werden das keine richtigen Zähnchen, diese unregelmäßigen Fransen-Körnchen bleiben in der Länge unter 1 mm.


    Zitat


    Bei deinem Fund z.B. würde ich nicht mal das allgegenwärtige Chamäleon Schizopora paradoxa (Veränderlicher Spaltporling) ausschließen wollen.


    Na wenigstens das könnte ich übernehmen. Die Schizopora paradoxa (Veränderlicher Spaltporling) lässt ja ihre Zähnchen mehr oder weniger dadurch entstehen, dass Poren aufschlitzen. Also die Zähne sind da schon nicht zapfig und nicht rund im gedachten Querschnitt.
    Möglicherweise irre ich hier, siehe Beitrag:
    http://www.pilzforum.eu/board/…4409?highlight=Schizopora


    Ich würde da eher woandes hindenken. An abgefallenem Eichenast entdeckt?
    Gibt ´s noch mehr Fotos?


    VG Ingo W

    Hi Lara!


    Boah, du kannst sogar ein Makro-Objektiv aufschrauben.
    Dann hast du ja fotografiertechnisch was Besseres.
    Kannst ja mal die Fotoapparat-Bezeichnung in dein Profil schreiben.


    Zitat


    Den Ring des Wulstilings habe ich wirklich genau untersucht, es war glatt.


    Darfst du jetzt nicht persönlich nehmen, aber man bekommt als Pilzler im Laufe der Jahre sehr viele Dinge erzählt.
    Man muss da (bis zum Beweis, eventuell durch gutes Foto) einfach skeptisch bleiben, stelle ich immer wieder auf ´s neue fest.


    VG Ingo W

    Hi Thorben!


    Naja, "Schimmel" wird wohl auch eher unzutreffend sein.


    Und ob das, was vielfach an toten Insekten wächst wirklich parasitär ist (und nicht vielleicht nur die übliche Rester-Verwertung), ist ja auch nicht bewiesen.
    Oder doch schon? Ich glaube, du hattest auch mal Fotos, wo die Insekten noch lebten und schon befallen waren, oder?


    VG Ingo W

    Hi Thorben!


    Wie kriegt man das raus, dass das ein Cordyceps-Befall ist?
    Ich kenne die Cordyceps-Apos hauptsächlich als Keulen und hätte das Weiße womöglich einfach als "irgendeinen Schimmel" abgetan.


    VG Ingo W

    Stypella vermiformis (Berk. & Broome) D.A. Reid 1974
    Körnige Zystiden-Wachskruste


    Recht unscheinbare Fruchtkörper:


    Mikro:


    War an morschem Fichtenholz gewachsen.
    Hat letzte Woche beim ThAM-Treffen eine Pilzkollegin gefunden, die sich eher auf Rindenpilze/Porlinge eingeschossen hat.
    Ich selbst wäre ja nie auf den Gedanken gekommen, dass Zitterlings-Verwandtes auch so aussehen kann.


    VG Ingo W

    Hallo Birki!

    Zitat


    Ich gehe nun von dieser Bestimmung aus. Auch die unveraenderlich waessrig-weisse Milch passt dazu und der (fuer mich) milde Geschmack.


    Eigentlich hat Lactarius subdulcis (Bittersüßer Milchling) aber weniger Rottöne. Mehr Gelbbraun mit Fasteinschlag zum Oliven, und der Stiel ist weniger kräftig gefärbt:
    So muss der aussehen:
    http://www.pilz-baden.ch/galerie/subdulcis.html


    Ich denke, bei deinem wird es wohl vielleicht doch eher in Richtung Lactarius camphoratus (Kampfer-Milchling) gehen:
    http://www.velutipes.com/natural/lactarius_camphoratus.htm


    VG Ingo W

    Hallo!


    Ja, das sind ganz viele Kleinigkeiten, die die beiden Arten makroskopisch unterscheidet.
    Neben dem schon Gesagten, würde übrigens der Dachpilz vom Hutrand her nicht einschlitzen.
    Die Hutform von Bild 1 mit den rüschigen Huträndern könnte der Dachpilz überhaupt nicht.


    Lamellenmäßig ist das Breitblatt viel unordentlicher in Form und Anordnung, außerdem insgesamt elastisch-stabiler. Mit dem kann man "Verbiegen" spielen wie mit einem Gummimännchen.
    Dachpilz-Lamellen verschmiert man schon fast beim Drüberstreichen, sowas passiert nie beim Breitblatt.
    Naja, und dann halt Hutoberflächenstruktur, oft Oliveinschlag beim Breitblatt, Sporenfarbe (Lamellenfarbe) im Alter, Lamellenanwuchs am Stiel, Radialfaserigkeit auf Hut (nie beim Dachpilz).......


    Wenn man beide Arten mal gesehen hat, ist es einfacher, denn die ganze theoretische Erklärerei ohne Pilz dazu bleibt normalerweise hirnlich nicht hängen.


    VG Ingo W

    Hallo Birki!


    Prima, schon so viele Antworten.
    Und außerdem stimme ich mit den meisten überein.
    Außer: der Milchling ist sicher kein Brätling, und ziemlich wahrscheinlich auch nicht der Eichen-Milchling.
    Bei so kleinen Milchlingen und im Moos (vielleicht etwas feuchter wie anderswo im Wald?) könnte ich mir Lactarius tabidus (Flattermilchling) vorstellen. Dazu hätte man die Farbe der eintrocknenden Milch begutachten können, die sollte dann nämlich gelblich sein.
    Ich glaube aber, dass Karl mit L. subdulcis näher an der möglichen Wahrheit liegt.


    Foto 1 passt nicht zu den anderen, das Bild ist farbstichig und verfremdend. So rot ist nie ein Milchling, maximal ein Täubling.


    Die 8 riecht nach Anis. Kann eigentlich gar nicht anders sein, wenn man einen grünlichen Hut sieht. Das wird (ohne Gewähr) auf den Schiefknolligen Anisegerling (Agaricus essettei) hinauslaufen.


    Brennender Rübling für Bild 10-12 auf jeden Fall, Risspilz spec. sehe ich auch, beim weißen halte ich mich raus, denke Emil hat da die richtigen Wege vorgegeben.


    VG Ingo W

    Hallo Birki!


    Bei Nr. 9 kannst du schon von Chlorophyllum olivieri (Olivbrauner Safranschirmling) ausgehen.
    Alles weitere steht hier zusammengefasst:
    http://www.pilzforum.eu/board/…1365?pid=192822#pid192822


    Beim Milchling solltest du den Namen ändern in Lactarius circellatus (Gebänderter Milchling),....
    http://www.pilz-baden.ch/galerie/circellatus.html
    .....weil die Art L. pyrogalus einen eher braunen Milchling mit auffällig oranglichen Lamellen unter Haselnuss beschreibt:
    http://www2.muse.it/russulales-news/tx_photos.asp?index=666


    Ich weiß.......!
    ...... hat man aber in der Vergangenheit etwas durcheinandergebracht.


    VG Ingo W

    Hallo Cleo!


    Du wirst mit deinen Bildern deiner Signatur....

    Zitat


    Achte auf das Kleine in der Welt, .....


    schon sehr gerecht. Viele unserer Mitmenschen sehen das Schöne gar nicht mehr.


    Ein paar deiner Pilzfotos sind gut bestimmbar:
    5. Schmetterlings-Tramete (Tr. versicolor);
    6. Flacher Lackporling (Ganoderma lipsiense);
    9. auch ohne die wirklichen Merkmale, das ist der Perlpilz (Amanita rubescens);
    10. Pfifferling (Cantharellus cibarius);
    11. im Vordergrund ein Tintling (Coprinus), im Hintergrund vielleicht der Breitblattrübling (Megacollybia platyphylla);
    12. ein Täubling, wahrscheinlich sogar der Speise-Täubling (Russula vesca);
    13. ein Scheidenstreifling (Amanitopsis);
    21. Amanitopsis fulva (Rotbrauner Scheidenstreifling);


    VG Ingo W

    Hallo Mausmann!

    Zitat


    Das wird dort rapide schnell total überfüllt sein und keiner wird sich dort mehr durchwühlen wollen. Alleine was ich an Bildern anschleppen werde dürfte dir dann Kummer bereiten. Wir sind inzwischen aber schon 10-14 Lieferanten!!!


    Dem sehe ich eher gelassen entgegen, denn das, was für eine ordentliche Bestimmung als "basics" verlangt und erforderlich ist, das macht richtig Arbeit.


    Will da ja nicht zu viel pessimistischen Schwingungen ins Thema bringen, aber es ist eben nicht damit getan, einen Sack voll Filzröhrlingsbilder aus alten Zeiten anzuschleppen, die den Anforderungen nicht gerecht werden.
    Aber vielleicht überzeugt ihr mich ja noch vom Gegenteil.......


    VG Ingo W

    Hallo Andreas!


    Gute Frage!
    Bei M. rubromarginata (Rotschneidiger Helmling) fehlen normalerweise sämtliche Blautöne, der ist auf Hut und an den Schneiden mehr braunrot.
    Hier Bild 3:
    http://www.actafungorum.org/actaforum/viewtopic.php?t=2075


    Mycena purpureofusca (Lilaschneidiger Helmling) hingegen hat violette Farben, ....
    http://www.mykoweb.com/CAF/species/Mycena_purpureofusca.html
    .....welche schon ein bisschen an die "riesigen" Mycena pura (Rettich-Helmling) erinnern.


    Ich denke, das muss man vor Ort mit der realen Farbe entscheiden.
    Mycena purpureofusca kenne ich persönlich eigentlich immer nur zu dritt oder viert an der Stammbasis von alten Nadelbäumen, nicht von morschem (Nadel)Holz.


    Aber so regionale Gepflogenheiten haben manchmal gar nichts zu sagen.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Das hört sich alles schon wieder recht kompliziert an.


    Eine Frage war z.B., was genau für Daten braucht man für die Bestimmung. Ich finde, derjenige, der sich beteiligt, sollte versuchen mit dem Schlüssel selbst vorzubestimmen, dann weiß er 100%-ig, was er benötigt.


    Auch möchte ich beinahe davor warnen, Funde zu horten und nicht gleich zu bestimmen.
    1. gehen getrocknet einige Merkmale verloren und 2. kann man es später wohl kaum einem Gattungs-Kenner zumuten, im Nachhinein zu versuchen, einen Sack voll Pilze zu bestimmen.


    Auf die Frage, wohin mit den Ausarbeitungen? Nun, warum nicht einfach in die Portrait-Abteilung gleich unter dem richtigen Namen?
    Bei Zweifeln muss eben darüber diskutiert werden und ab und an mal bei Harald Andres anzuklingeln, das geht schon, denke ich.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!

    Zitat


    .....Cortinarius elatior himself (Langstieliger Schleimkopf) sollte sich ja durch die ausgesprochen runzlige Hutoberfläche auszeichnen?


    War zumindest für mich immer so.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Langstieliger_Schleimfu%C3%9F


    Und der Blaustiel-Schleimfuß (Cort. muscigenus) hat m.M. nach eher rotbraune Hutfarben:
    http://www.pilzseite.de/Pilzga…s/collinitus/FrameSet.htm


    Aber du weißt ja, das ist nicht gerade mein Gebiet, und wenn ein Kenner der Materie sagt, dass wäre so nicht ganz richtig, wundere ich mich nicht wirklich übermäßig.


    VG Ingo W

    Hallo Laura!


    Bei Nr. 2 fiele mir auch noch die Gattung Häubling (Galerina) ein.
    Hier könnte man z.B. mal untersuchen, ob die Fruchtkörper direkt auf Holz wuchsen.


    VG Ingo W

    Hallo Laura!


    Schau den mitgenommenen Pantherpilz bezüglich des ungerieften Ringes bitte nochmal genau an. Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass der oberseits glatt und ungerieft ist.


    Nr. 8, das ist schon genau die Richtung, die Pablo zwischen den Zeilen vorschlägt. Also einer der Schleimfüße (Myxacium), einer Untergattung der Schleierlinge (Cortinarius).
    Die Auswahl wäre dann schon arg eingegrenzt, denn so viel Schleimfüße gibt es nun auch wieder nicht.
    Vielleicht käme also bei näherer Untersuchung sowas raus:
    http://www.pilzbestimmer.de/Detailed/11532.html


    Wobei er nicht der einzige ist, der in der verletzten Stielbasis nach Honig riecht.


    Den Rest sehe ich im Prinzip wie Pablo, wobei es wohl bei Xeromphalina auch noch seltenere ähnliche Arten gibt.

    Zitat


    meine Kamera macht auf die Nähe leider nicht so scharfe Bilder, wie ich
    das gern hätte....


    Schau auf deinem Fotoapparat mal nach, ob da nicht irgendwo als Einstellungsmöglichkeit auch "Makro" steht. Also ich kann mir das nur schwerlich vorstellen, dass die Option heutzutage noch fehlen kann.


    VG Ingo W

    Hallo Karl!

    Zitat


    ....aber die vorgestellte Art habe ich noch nicht gefunden.


    Ich auch nicht!


    Hallo Christian!

    Zitat


    .......wie groß sind sie denn normal?


    Bei denen hier waren die größten 1,5 mm.
    Doch, die sieht man schon gut, denn die Becherchen wachsen ja nicht alleine. Und so gesellig fallen die schon auf, besonders, wenn man seinen Blick darauf einstellt.


    Probiers doch mal aus. Gehst an ein Feuchtbiotop mit Filipendula (Mädesüß) und ziehst ein paar durchfeuchtete, liegende vorjährige Stängel heraus. Da sollte dann das makroskopisch bau- und größengleiche Lachnum nudipes (Nackstieliges Weißhaarbecherchen) dran sein.
    Klappt eigentlich immer, bloß bei dieser Trockenheit und dem sinkenden Wasserspiegel haben auch solche Arten gerade Probleme.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Der Fund stammt vom Thüringer Arbeitstreffen von letzter Woche.
    Ist mir dort mitgebracht worden und das Hineinschauen hat sich (zumindest für mich) gelohnt.


    Im Vorfeld muss ich noch erwähnen, dass diese Dasyscyphella crystallina (Kristall-Harzhaarbecherchen) offiziell lauf Index Fungorum als
    Lachnum crystallinum (Fuckel) Rehm
    geführt wird.


    mycobank setzt noch eins drauf und lässt sogar noch Dasyscyphus als gültigen Namen gelten.
    Die Steinzeit lässt grüßen!


    Ich versuche da mal vernünftiger zu bleiben, auch wenn das später vielleicht gentechnisch widerlegt wird:
    Also Harz an den Haaren und aufgeblasene Haarzellen, da ist man namensmäßig gut aufgehoben bei
    Dasyscyphella crystallina (Fuckel) Raitviir 1970
    Kristall-Harzhaarbecherchen


    Die Becher an sich sehen makroskopisch aus wie Dasyscyphella nivea (Schneeweißes Harz-Haarbecherchen) an morschem dicken Laubholz im Winter-Halbjahr.


    Stutzig wird man aber, wenn man hier als Substrat zwar Eichenholz hat, dieses aber als liegende Ästchen und nur 5mm stark daherkommt. Auch sind diese Ästchen zwar unberindet, aber das Holz noch fest.
    Das wäre sehr untypisch für die häufige Dasyscyphella nivea, welche ja gern +- verborgen an dickem, sehr morschem (Eichen)Laubholz wächst.


    Mikros:





    Auffällig anders im Gegensatz zu Dasyscyphella nivea sind mikroskopisch Sporengrößen bis 13 µm, relativ lange Asci (um 70), breite lanzettliche Paraphysen (bis 5,5), welche die Fruchtschicht weit überragen (25-35), negative Hakenverhältnisse und makroskopisch der schon erwähnte ökologische Aspekt.


    VG Ingo W

    Hallo Mausmann!


    Für solche Projekte ist es gut, einen Wissenden in der Materie ansprechen zu können.


    Wie Pablo schon sagte, hoffe ich, dass euch der schöne Xerocomus-Schlüssel hier im Pilzepilze-Forum nicht entgangen ist:
    http://www.pilzepilze.de/cgi-b…g.pl?noframes;read=243307


    Ich schlage vor, ihr versucht den Schlüssel zu benutzen und vielleicht gleichzeitig Fehler/Verbesserungen darin zu finden und im Gegenzug hätte Harald Andres sicher für gute Portraits und Fotodarstellung ein offenes Ohr.


    Vielleicht kann man dann mit zweifelsfrei enttarnten Xerocomus-Kollektionen seinen Schlüssel bebildern, was neben Schnittzeichnungen absolut genial wäre.


    VG Ingo W