Beiträge von Ingo W

    Hallo Piz!


    Wie die sterile Form von Hypholoma fasciculare (Grünblättriger Schwefelkopf) sieht das nicht aus.
    Mir gefällt ja immer noch so die Richtung wie von Anna eingeschlagen.


    Aber nach wie vor finde ich ungeklärt, warum die Pilze in deinem Beitrag verschieden aussehen. Einmal stielbasisschuppig und braun dort und das andere Mal beringt, nicht basisbraun.


    Ich denke, bevor man sich da richtig "eine Waffel macht", muss man erst mal wissen, wie die Merkmale denn nun wirklich einzuschätzen sind. Wonach soll man suchen?


    VG Ingo W

    Hallo Dieter!

    Zitat


    ....das ist ein junges Exemplar eines rotbraunen Milchlings (Lactarius rufus): der Hut ist rotbraun, die Lamellen gelblich,


    Der Hut deines Pilzes ist übrigens überhaupt nicht rotbraun. Das würde ich als orangebraun einschätzen.
    Das ist rotbraun:
    Rotbrauner Milchling


    VG Ingo W

    Hallo Jan-Arne!


    Stand eigentlich die ganze Zeit schon im Thread, allerdings erst im Beitrag 12.
    Da das gesamte Thema aber kaum jemand auf die Schnelle durchliest, habe ich das nach vorne verschoben eben aus dem Grund, den du ansprichst.


    VG Ingo W

    Hallo Stefan!

    Zitat


    ....so dass ich gezwungen war mir Becherlinge unterm Mikro anzusehen.


    Du Ärmster.

    Zitat


    Habe aber bisher nur H. pseudoalbidus wissentlich gefunden.


    Bevor es frostet, hebe halt einfach mal einen liegenden vorjährigen Stängel von Beifuß auf, dann hast du noch eine Hymenoscyphus-Art.


    Zurück zu deinem Fund.
    Zuerst stelle mal fest, ob wir es mit Hymenoscyphus zu tun haben.
    Also Präparat machen mit Lugol und Ascus-Porus anschauen.
    Der Porus vom Hymenoscyphus-Typ ist im Link rechts oben zu sehen:
    http://asco-sonneberg.de/pages…roup_id=36901&position=11


    Davor mal in die Paraphysen schauen, wie der Inhalt aussieht in Wasser und dann in Lugol. Könnte z.B. so aussehen:
    http://asco-sonneberg.de/pages…group_id=37273&position=3


    Der Hymenoscyphus calyculus in PdS (Nr. 182) ist übrigens Hymenoscphus serotinus, diese sichelförmigen Sporen hat nur der.


    VG Ingo W

    Hallo Lia!


    Dann müsstest du eigentlich beim Nelkenschwindling oder Keulenfuß-Trichterling das gleiche unangenehme riechen.
    Oder doch wieder was anderes?


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Zitat


    49: Möglicherweise eine Wachskruste (Sebacina sp), der große Zystidenkammpilz (Phleboiopsis gigantea) hat keine solche fransigen Rhizomorphen.


    Kleines Wettchen gefällig? Ok., kriegen wir wahrscheinlich nicht aufgelöst.
    Aber ich finde das nicht untypisch mit den Fransen am Rand bei der frischwachsenden Phlepiopsis.
    Bild von mir:
    http://asco-sonneberg.de/pages…roup_id=14591&position=44
    Bild von aphyllopower:
    http://3.bp.blogspot.com/_i_XH…adtwald+7.12.2009+133.jpg


    VG Ingo W

    Hallo Andreas!

    Zitat


    ....aber ihr habt damit EINE Art ausgeschlossen....


    Naja, also ausgeschlossen ist eigentlich überhaupt keiner, außer vielleicht ganz winzige oder der Marzipaner mit Ring.
    Ich finde, man kann den angefragten Fälbling per Bild nicht wirklich gut bestimmen, deshalb der Gedanke mit den Gerüchen.
    Die Geruchsliste besteht auch nicht auf Vollständigkeit, aber ausgerechnet H. senescens habe ich als "Bräunenden" mir erwähnt. Ich werde da vom Geruch an Früchtedrops erinnert, wie ich es oben schon schrieb. "Blütenartig-fruchtig" wäre für mich kein Widerspruch.


    Die Art hat recht helle und gleichmäßig schön geformte Hüte (+ lange eingerollten Rand, richtig), sind auch ziemlich lange konvex, insofern wäre es nicht mein Favorit beim Gezeigten.
    Standort nur auf Kalk kann ich aber bestätigen.


    VG Ingo W

    Hallo Lia!


    Thema Mönchskopf:

    Zitat


    Geruch finde ich ziemlich unangenehm, so als ob jemand in ein altes Parfum uriniert hätte


    Empfindest du das immer wieder so?
    War das auch so bei deinen hübschen Abgebildeten?


    VG Ingo W

    Hallo Rudolf!


    Ja, jetzt passt das besser mit Hebeloma (Fälbling).

    Zitat


    Den schwachen (nicht unangenehmen) Geruch konnt ich nirgends zuordnen.


    Hilft zwar jetzt nicht wirklich weiter bei der Bestimmung, aber bei Fälblingen gibt ´s im Grunde 2 Hauptrichtungen der Gerüche.
    Die 1. Richtung ist Rettich, die 2. umfasst allerhand süßliche Komponenten: oft schwächlich Kakao/Schokolade oder bei der beringten Art Marzipan, beim Bräunenden Früchtedrops, bei irgendeinem Kleinen war es fruchtgärig-süß.....


    VG Ingo W

    Hallo Jule!

    Zitat


    ...wenn ich nicht eh gerade auf den Knien herumgerobbt wäre.


    Ach mit solch unfairen Methoden arbeitest du?


    Zitat


    @ Ingo: Oh man...so war das doch gar net gemeint ..... Ich kann mich da halt nicht entscheiden Big Grin


    Soso!
    Nicht so gemeint!
    Und entscheiden kannst du dich auch nicht?


    Ich schicke dir mal einen kleinen, sehr individuellen Truppenteil von Entscheidungshelfern vorbei, die können dich dann auch bei deiner nächsten Exkursion stützen und auf den Beinen halten, damit du nicht ständig hinfällst und rumkriechen musst.
    Ist sowieso viel zu gefährlich bei Hopfenschneckenklee und Spinnenbein........murmel.....murmel....sollst doch gleich.......brabbel.......der Fund des Tages sein.


    Ingnolm W

    Hallo Silbergrau!


    Doch, doch, das ist wirklich das einfachste, was Pablo sagt.
    Es ist eigentlich nicht möglich, diesen Pilz nicht zu finden.
    Am sichersten wäre es in einem Buchenwald mit Stümpfen, aber anderer Laubwald ist auch gut. Schnell ginge es eben, wenn in einem älteren Bestand mal vor Jahren Holz geschlagen worden wäre.


    VG Ingo W

    Hallo Rudolf!


    Also so die Gattung Hebeloma war auch mein erster makroskopischer Gedanke.
    Aber mit so hellen Sporenpulver müssen wir wohl umdenken, eher in die Richtung.......


    Naja, bevor ich mich blamiere, gebe mal deinen Farbeindruck wieder, den du vom Sporenpulver hast!


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Ja, wie gesagt, das gelbliche ist wohl das Altstadium des weißen (vermutlich Calycellina trabinella), muss ich noch danach schauen.
    Der Schwarzscheibige mit der Randwulst ist der Kollege, der im verlinkten Großbild nicht zu sehen ist, irgendwas durella-artiges oder so.
    Naja, und Pyrenos übersehe ich normalerweise mit Absicht. Obwohl die sich viel schöner in ihren Mikrostrukturen ablichten lassen.


    Übrigens funktioniert seit heute bei mir wieder die E-Mail-Benachrichtigung bei abonnierten Threads.
    Bei euch auch?


    VG Ingo W

    Ombrophila lilacina (Wulfen) P. Karst. 1871
    Neobulgaria lilacina (Wulfen) Dennis 1971
    Lilafarbener Gallertkreisling





    Mikros:




    Ist im Geensatz zu anderen Gallertkreislingen ziemlich klein, hat reichlich Öl in den Sporen und der Schlauchporus reagiert oft negativ oder nur schwächlich.
    Bevorzugt wohl eher morsches (Laub)Holz, nicht selten in Gesellschaft mit Orbilia leucostigma (delicatula).


    VG Ingo W

    Hallo Juliane!

    Zitat


    DIE Gesichter werd ich so schnell nicht vergessen, sie gingen dann schweigend weiterBig GrinBig GrinBig Grin


    Ja, die habe ich auch gesehen.
    Die sind dann zur nächsten Telefonzelle.
    Eine halbe Stunde später kam so eine Art Krankenwagen, 2 Herren mit einem Kittel, dessen Ärmel lang auf den Rücken zum Zubinden waren, frugen mich, wo du denn seist.


    VG Ingno W

    Zitat


    Genug die Konkurrenz eingeschüchtert.


    Oh, Anna!.....Du hier?
    Naja, Pablo geht ´s nicht gut. Sieht irgendwie Stützpunkte von Gnolmen oder sowas (keine Ahnung, wer oder was das sein soll).
    Ich wollte da bloß helfen. Erste Hilfe, du verstehst schon....


    Viele Gnüße
    Ingo W

    Hallo Heidi!

    Zitat


    Warum läßt sich die grüne Farbe von Stielen so schlecht ablichten? Aber von anderen Gegenständen doch wieder?
    DAS muß erst Mal gesehen, wahrgenommen und hinterfragt werden. Ich finde das hochinteressant. Und vor allen Dingen.....wie kann die Lösung dieses Problems aussehen?


    Natürlich sind das erst mal nur meine individuellen Eindrücke/ Ansichten. Die muss jeder für sich dann erstmal überprüfen.
    Es reicht aber eigentlich schon auf Google-Bildersuche zu gehen. Zum Grünblättrigen Schwefelkopf findet man nicht viele realfarbige Bilder.


    Übrigens tritt der gleiche Schluck-Effekt auch beim Schneepilz, Schwarzfaseriger Ritterling (Tricholoma portentosum) auf. Der hat ein schönes Kennzeichen, nämlich einen gelbgrünen Schimmer am Stiel oder den Lamellen. Ich hatte mal versucht, das abzulichten, und habe aber nach einer halben Stunde entnervt aufgegeben.
    Wie das zu erklären ist, weiß ich nicht. Aber Fotografier-Optik ist eben doch kein Auge.


    Allerdings schaffen es auch manche Fotoapparate. Mal sehen, ob ich jetzt im Netz den Schneepilz find mit Grünschimmer.


    Nö, nicht wirklich!
    Aber dass ich nicht fantasiere, versuche ich mal mit dem TINTLING zu belegen, denn dort wird das auch beschrieben:
    http://www.tintling.de/pilzkal…richoloma_portentosum.jpg


    VG Ingo W

    Hallo!


    Spricht schon einiges für den Gemeinen Erdritterling (Tricholoma terreum).
    Naja, mit den beschriebenen "braunen Lamellen" käme ich da allerdings nicht zu recht. Sehe ich auch nicht auf dem Bild.
    Tr. terreum wächst oft in schönen Hexenringen. Da ist aber kein Wort drüber verloren. Wenn der ganz alleine stand, müsste man wohl skeptisch sein mit dem Vorschlag.


    VG Ingo W

    Hallo Verena!

    Zitat


    Die 02 erinnert mich an den den bewimperten Filzkrempling (Taunus-Tour), meinst Du den auch, Ingo?


    Ja, Ripartites tricholoma, genau. Auch, wenn nur von unten, aber das ist sicher!



    Hallo Pablo!
    Oder doch Plablo oder Plapperlo?

    Zitat


    Ich hatte das für einen Gnolmstützpunkt gehalten. Eek


    Ich schicke mal mein pelzig-medizinisches Team vorbei, du kriegst ´ne neue Infusion.


    VG Ingo W