Hallo Sarah!
Ich meinte doch, demnächst wird das erst mit PWCs-Abgabe bestraft, nicht schon jetzt. ![]()
Zitat
Ich war wahrscheinlich aber nur zu enthusiastisch, weil du immer schon nach 20 Minuten im Wald mit tausend tollen Becherchen aufwartest
Na in 20 Minuten schaffe ich keine Tausend.
Ich schätze, an geeignetem Standort wäre ich in 20 Minuten, wenn ich mich beeile mit Einsammeln und das Substrat (was aber eigentlich ganz wichtig ist) außer Acht lasse, ungefähr durchschnittlich bei 8 Pilzarten, wobei das dann aber sicherlich nicht alles Ascos sind.
Manchmal findet man auch ein Stöckchen, wo gleich 4 oder 5 Arten drauf sind oder steigt in einer Gegend ab, wo ringsum viele verschiedene Rindenpilze und Porlinge wachsen, dann geht ´s natürlich fixer.
Im Winter findet man relativ wenig Ascos an liegendem Substrat, eil die weil die ja auch nicht dumm sind und "wissen", dass ihre Sporen kaum durch die Gegend fliegen, wenn 10 cm Schnee drauf liegen.
Man sollte hier also (mit Lupe ausgerüstet) eher ansitzende Totholzäste inspizieren oder zumindest solche abgefallenen Äste, die auch in den Luftraum ragen.
Viele Pilze sieht man erst mit der Lupe (5-10-fach) ordentlich, manche mit nach Hause gebrachten sehe ich ganz und gar erst durch die Stereolupe.
Mein zuletzt untersuchter Fund z.B. war ein Nebenprodukt:
Mitgenommen hatte ich das ansitzende Eichenästchen wegen der Mollisia:
Dass da noch mehr an Ort und Stelle wächst, ist manchmal erst zu Hause zu sehen:
Eine Hyphodiscus-Art (Staubhaarbecherchen), die ich leider wieder nicht mit einem gültigen Namen versehen konnte.
Wächst, wie so oft in der Gattung üblich, auf einem anderen Pilz, in diesem Fall an einem alten Zähnchen-Rindenpilz (vielleicht Radulomyces radula).
VG Ingo W
