Beiträge von Ingo W

    Hallo Pablo!


    Weißt du eigentlich, dass bis vor wenigen Jahren die Stielboviste allgemein als selten angesehen wurden?


    Ok., der häufigste wird wohl T. brumale (Winter-Stielbovist) sein.
    Ich hatte da auf der Arbeit einen Sekundär-Standort, wo die Fruchtkörper vor ca. 4 Jahren noch reichlich vorhanden waren. Also ich kenne die allgemein nur um die 2,5 cm in der Länge. Bist du dir sicher mit 5 cm?
    Auf jeden Fall ist das eher ein sonnenexponierter, künstlich aufgeschütteter Parkplatz, der jetzt immer nährstoffreicher wird und die Pilze verschwinden so nach und nach.
    Aktuell habe ich noch einen einzigen gefunden, der jetzt nochmal die Hälfte kleiner ist. Das wird es wohl gewesen sein.


    Zitat


    Spiegelgnolm, Korrekturgnolm, Zweifelgnolm.....


    Übertreib deine Sache auch mal nicht! Also einen Gnolm darfst du behalten, die anderen sind nun wirklich langsam mal zurückzuschicken.
    Das gilt auch für die anderen.
    Die müssen doch an den Spionage-Schulungen teilnehmen. Wie soll denn das sonst nächstes Jahr enden mit mir und dem APR?


    Und Tuppie: falls du hier vorbeischaust, muss ja nich sofort sein, aber "Spiegel-Gnolm"? Hat der sein Bild schon gekriegt von dir?


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!

    Zitat


    ..... zusätzlich aber auch große Kristalle in den Zwischenräumen (viertes Bild, links oben).


    Meine Gnolme kichern gerade in Gemeinschaft und werden gar nicht wieder.
    Ich glaube, dein Hausgnolm hat das Bild gespiegelt, so dass die Kristalle jetzt rechts oben sind.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


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    ....roter Punkt auf den Basidien bei der anderen Art...


    Ach genau! Hast es ja trotzdem rausgekriegt.
    Also der rote Punkt an den Basidien ist bei E. effusa, deshalb auch der Rosa-Ton der Fruchtköper.
    Bei deiner Aufsammlung fehlt der ja sicherlich? ;)
    Folglich ist es E. grisea!


    VG Ingo W

    Hallo Bea!

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    da hast du aber tolerante Begleiter, ich bekomm' fast immer ein genervtes Schnauben ab, sobald ich zurückbleibe, deshalb gehe ich eigtl nur noch allein Big Grin


    Aber zumindest gibt es hier im Forum Menschen, die dich verstehen. Ich zumindest, und andere auch hier.
    Das ist schon irgendwie manisch, der Blick nach Pilzen, das Wahrnehmen, wo andere nichts sehen, das fotografische Festhaltenwollen und das Zeigenwollen unter Gleichgesinnten.
    Bei Pablo musste ich schon am Anfang des Beitrags ständig grinsen, wei er ja lieber einmal zu viel schrieb, dass es bei der Wanderung nun wirklich gar nicht um Pilze gehen soll.


    Was er nicht weiß: in seinem kranken Stadium (da kommt er alleine auch nicht mehr raus!) geht es nur noch um Pilze! Und natürlichum den Umstand: wie tarne ich mich in der Familie, der Gesellschaft oder auf der Arbeit, damit ich nicht auffliege.


    Mal davon abgesehen, dass andere einfach durch den Wald laufen und sich unbeschwert über sonstwas unwichtiges unterhalten und die frische Luft schnappen, dabei weder rechts noch links die vielen mykologischen Interessantigkeiten wahrnehmen.
    Und man will ja auch als Begleiter nicht unhöflich sein, und sich natürlich an den Gesprächen beteiligen (Ja, die Tante Anna, das ist schon schlimm.....) Aber ihr, die mykologisch Kranken, gebt es zu: uns interessiert nicht wirklich das Gespräch im Wald, wir verstehen nicht, wie die Verwandtschaft an einem herabhängenden Ast mit Pilzen einfach so vorbeilaufen kann, und an jedem identifizierten Substrat gehen unsere Gedanken dorthin: da müsste/könnte doch Pilz xy dran wachsen, wenn ich doch nur alleine wäre, dann könnte ich schauen.


    @Pablo: meines Erachtens nach E. grisea, denn E. effusa kenne ich tatsächlich hauptsächlich von Laubholz und bunter, u.a. mit viel Rosa, wie du bereits sagtest.
    Du musst wirklich überaus froh sein, endlich mikroskopisch so sehen zu können wie du es zeigst. Prima!!!


    VG Ingo W

    Hallo Dieter!


    Das sieht gut aus, auf jeden Fall nicht vergammelt.
    Da müsste man eventuell schon was rausfinden können damit.
    Für dich wird ein kleiner Chips-Obulus übrigbleiben für die Versandkosten und Mühe, denke ich.


    Gerd:

    Zitat


    - Ich sehe schon meine Erfolgsaussichten schwinden,


    Könntest ja langsam dein Wettangebot auch schließen oder umschreiben. Das sollte schon möglich sein, finde ich.
    Oder du weißt was, was ich nicht weiß, und "lässt die Falle offen"? Mmmh, würde ich dir auch zutrauen.


    VG Ingo W

    Hallo Dieter! Rainer!


    Holz-Crepidoten kann man für gewöhnlich makroskopisch nicht auseianderhalten, wenn man nicht gerade eine Art erwischt mit speziellen Merkmalen.


    Da du aber bis 4cm angibst (wird ja der Durchmesser sein? Das ist übrigens riesig), kann man die meisten Stummelfüßchen ad acta legen.
    Also 4 cm, das ist schon eine Hausnummer. Da wärst du dann schon richtig mit den Gedanken bei Crepidotus mollis (Gallertfleischiges Stummelfüßchen):
    http://botany.cz/cs/crepidotus-mollis/
    Der hat die Eigenschaft der gelatinösen Huthaut, da dran könntest du die Bestimmung festmachen.
    Und die Art ist immer irgendwie nicht weiß, sondern geht ins Bräunliche, würde schon passen.


    VG Ingo W

    Claussenomyces xylophilus nom. prov. ss. "in vivo veritas" Baral
    Holzbewohnendes Wandelsporbecherchen


    Ein schwarzes Becherchen, für welches bisher kein gültiger Name aufzutreiben war.
    Ist noch nicht mal so selten.
    Wächst immer mit Gallerttränen zusammen.
    Wie der Zusammenhang allerdings konkret aussieht, dazu habe ich keine rechte Idee. Also, es scheint schon so, als würde der Claussenomyces eher die Gallertträne verwerten, aber so richtig geschwächt oder hinüber sehen die Tränen eigentlich immer gar nicht aus.
    Ist überigens aus Gießen von Florian:

    Mikro:




    VG Ingo W

    Hallo Gerd!


    Könntest du die Verbindung knüpfen zu Peter Specht?
    Der will den Fruchtkörper bestimmt getrocknet, oder?
    Vielleicht kannst du Dieter Peter Spechts Adresse per PN zukommen lassen?


    Spannend!
    VG Ingo W

    Mollisia lividofusca (Fr.) Gillet
    Tapesia lividofusca (Fr.) Rehm
    Dunkelbleigraues Weichbecherchen


    Hat mir Florian aus Gießen zukommen lassen.
    Der Fund ist in soweit beachtlich, dass er eindeutig ist.
    Bei vielen Mollisien passt ja meist irgendwas nicht.
    Hier stimmt aber alles, sogar das Subhymenium, das normalerweise nur etwas dunkler eingefärbt ist, meint es hier besonders gut und ist richtig braun. Den Effekt hatte ich schon einmal, auch im Winter.


    Und weil eben dieser Fund so schön eindeutig ist, wollte ich ihn auch nicht mit den anderen Portraits vermischen.
    Mollisia lividofusca an Nadelholz
    Mollisia lividofusca ohne dunkles Subhymenium


    Die Art wächst in der Regel etwas trockentolerant, also nicht auf der Unterseite von liegenden Stöckchen, sondern eher an morschem Holz im Luftraum. Das kann z.B. auch ein morscher bröckeliger Stumpf sein.

    Mikro:



    VG Ingo W

    Hallo!


    Zumindest den Arbeitsnamen Tubaria furfuracea/ hiemalis (Trompetenschnitzling) hat er locker verdient.
    Der einzige weniger passende Punkt ist eigentlich lediglich das Wachstum auf Moos im Fichtenwald.


    Ich finde eigentlich auch nicht, dass der gechädigt aussieht. Kann sich aber bei gefrorenen Pilzen nach dem Auftauen natürlich ändern, so einen Tag später vielleicht.
    Aber die Tubaria ist das ja eigentlich "gewöhnt", wird da sicherlich nicht in sich zusammenfallen.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Wow, seid ihr hier alle tiefgründig!
    Ich habe jetzt bloß die letzten Songs angehört, und gebe zu, die gehören eigentlich eher zu denen, bei denen ich mich immer gefragt habe, wer hört sowas eigentlich?


    Aber wie ja immer wieder gesagt wird, die Geschmäcker sind verschieden. Ich schätze, ich bin da möglicherweise nur einfach gestrickt, mir haben immer Songs gut gefallen mit schöner Melodie.
    Irgendwas, was man auch als Ohrwurm behalten könnte, mit klar gespielten Instrumenten.
    Sorry, wenn das vielleicht gar nicht so wirklich hierher passt, aber weil ich gerade mal hier vorbeigekommen bin:

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    VG Ingo W

    Hallo magellan!


    Also falls du an diese Wahnsinns-Geschichte mit den 2 verschiedenfarbigen Stereum hirsutum (Striegeliger Schichtpilz) noch mal vorbeikommst.....Die sind ja wirklich der Hit, man mag ´s ja beinahe gar nicht glauben, so extrem ist das.
    Dass die Fruchschicht auch braun sein/werden kann, war mir ja bekannt. Aber warum bei gleichen Wetterbedingungen sich relativ frisch wachsende Fruchtkörper farblich so gewaltig unterscheiden, also gelb und braun entwickeln können, ist mir jetzt ein klein wenig unklar.
    Da sollte man die 2 besten Bilder tatsächlich mit zum Portrait stopfen. Gibt ´s da eigentlich schon eins?


    Der Rest sind Schmetterlings-Trameten (Trametes versicolor), auch die Muschel. Wo Fruchtkörper dünn und mit dunkelbraunen bis schwarzen Zonen durchsetzt sind, fällt die Ockerfarbene Tramete (Trametes ochracea/multicolor/zonata) weg.


    Zu 14: Also wenn du wissen willst, ob Stereum gausapatum (Eichen-Schichtpilz) in Frage kommt, einfach ankratzen im hellen Randbereich des Hymeniums. Der blutet ja auch, wenn es einer ist.


    VG Ingo W

    Hallo Dieter!

    Zitat


    Das hätt ich nicht gedacht, dass wegen dem Pilz gezockt wird und habe ihn leider schon entsorgt.


    Wirklich schade. Gerade gegen Gerd gibt es nicht oft die Gelegenheit zu zocken, da ich dummerweise seine Meinung oft nachvollziehen kann.


    Diesmal hätte es aber gepasst, die Chips hätten mir geschmeckt (mümpfl).
    Vorrausgesetzt wir hätten einen Schiedsrichter gefunden, der mir beigepflichtet hätte. Ist ja auch so eine Sache mit den bösen "Trichterlingen".


    Zitat


    Dann dürft Ihr mir sagen was man als einsteiger nehmen kann. Hahhaaa... das wird ein morz Spaß!
    Beste Grüße
    Dieter


    Das wird tatsächlich ein Mords-Spaß, denn als Strafe für deinen obigen Lapsus (Wegschmeißen! Tse, ist ja nicht zu fassen!! :lightning: ) suche ich mir einen ganz besonderen Pilz zum Mikroskopieren für dich aus. :evil:
    Wahrscheinlich hat der dann so große Sporen, dass ein Gnolm drin wohnen könnte. Und der zeigt dir dann eine lange Nase und hält ein Transparent hoch auf dem folgendes steht: .......(naja, alles verrate ich trotzdem jetzt noch nicht).
    Außer du bringst den Pilz tatsächlich nochmal und wir kriegen Gerd dazu, wieder auf den Zug aufzuspringen.


    VG Ingo W

    Hallo Birki!

    Zitat


    Die weissen Schnecklinge an meiner Fundstelle hatte jedenfalls auch ein bekannter Pilzexperte der DGfM als Elfenbeinschnecklinge bezeichnet (ich fand sie waehrend einer Pilzfuehrung). Vielleicht war das aber s.l. gemeint.


    Will das ja auch nicht anzweifeln. Wenn sich wer in der Materie auskennt, klappt das bestimmt auch gut makroskopisch (geruchlich gibt es zumindest Unterschiede!)
    Weil ich ja nicht wusste, in welchem Rahmen deine Bilder/Namen entstanden, habe ich nur zwischen den Zeilen auch ein wenig mit Farblostinte vermerken wollen, dass man vielleicht nicht unbedingt weiße Pilze (Schnecklinge) essen muss, wenn sie so viele ähnliche Brüderchen haben.
    ;)


    VG Ingo W

    Hallo noorbaer, willkommen!


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    Namen allein sagen mir wenig, schon heute Mittag könnte der kleine Pilz schon wieder anders heißen.


    Bedeutet?
    Schätze, die meisten Pilzler können trotzdem was mit dem Namen Plicatura crispa (Krauser Adernzähling) anfangen.
    Irgendwie muss man sich ja verständigen, auch wenn es ab und an Änderungen gibt, die ärgerlich sein mögen.


    Zitat


    Crispa, weil das Hymenium ähnlich wie Lamellen mit radialem Verlauf, mehrfach gegabelt ist, so dass sie wie ausgezogene Poren erscheinen.


    Das crispa bezieht sich einfach auf die "krause, gekräuselte" Fruchtschicht.
    Das Wort sollte eher weniger mit radialem Verlauf oder mehrfacher Gabelung zu tun haben.


    VG Ingo W

    Hallo Birki!


    Kann der Lärchenschneckling auch Hygrophorus lucorum gewesen sein?


    Die weißen Schnecklinge kriege ich selbst immer noch nicht gebacken. Ich glaube, da bräuchte man mal alle Weißen beieinander mit entsprechender Erklärung.


    @Pablo: ok., ich notiere: Hygrophorus discoxanthus --> Geruch: stinkt gruselig ;)


    VG Ingo W

    Hallo Björn!

    Zitat


    ....ist also quasi n Billigartikel aber ich bin eben kein Freund von Verschwendung.


    Einfach sauberwischen. So viel Fremdes bleib da nicht übrig.
    Problematisch ist das lediglich, wenn du mit Kresylbrillantblau arbeitest: das Zeug färbt so gut, dass du es im nächsten Präparat immer noch zur Verfügung hast (gilt natürlich nur für meine faule und schnelle Vorgehensweise, ich wische die Objektträger einfach mit Wasser ab).


    Die Chemiefrage hat Ralf schon beantwortet wie es es auch gemacht hätte.


    Ich glaube, ich verstehe nicht recht, warum du Sporenpräparate sammeln willst.
    Aber ich habe schon gesehen, dass manche Pilzler abgeworfenes Sporenpulver zwischen zwei Objektträgern auf einen bestimmte Stärke bringen und so fixieren. Z.B. als Farbvergleich bei Täublingen oder so.


    Falls du aber einfach zeigen willst, wie verschieden Sporenpulver aussehen kann, könnte man ja auf durchsichtigen Prospekthüllen aussporen lassen oder auf schwarzen und weißem Papier und die hübschen Abdrücke dann in Prospekthüllen stecken und einheften.
    Na, dir wird schon was einfallen.


    VG Ingo W

    Hallo magellan!


    Zitat


    zu 2 - eigentlich wächst adusta doch viel flacher - habe in den letzten Wochen viele gesehen - diese auf dem Bild machen doch einen recht kompakten Eindruch -


    Ja, jetzt sehe ich das auch.
    Der wächst ja tatsächlich in die Tiefe. Mit dunkelbraunem Zuwachsrand......
    Muss ich erst mal drüber schlafen, glaub ich.


    VG Ingo W