Beiträge von Ingo W

    Hallo Björn!


    Ich hatte sowas auch mal.
    Die Kamera selbst ist gar nicht so schlecht. Aber die Mikroskop-Optik kriegt solche kleinen Sachen nicht mehr gebacken, da nutzt auch die Werbung mit 1200facher Vergrößerung nicht.
    Normalerweise gehören die verklagt, weil sie damit Werbung machen und die Leute täuschen.
    Die Masche gehört so ungefähr in die Kriminalfilme, bei denen der Inspektor aus Fotos durch Vergrößerung irgendwelche Details besser sieht: "Herr Müller, vergrößern Sie mal diesen Bild-Ausschnitt des Geldabholers an der Sparkasse, damit ich die PIN auf dem Zettel erkennen kann!"


    Meine Adresse ist per PN zu dir unterwegs


    VG Ingo W

    Hallo Uli!


    Deinen Beitrag habe ich gerade für mich gesperrt und werde den deshalb auch nie wieder anschauen.
    So scharf kann man nämlich nicht fotografieren!!


    Hast du kein Nachbearbeitungs-Programm, dass etwas gewohnte Unschärfe reinbringt?
    So auf jeden Fall tun mir die Augen weh. Das sticht ja richtig!
    Die Bilder 02-06 sind so scharf auf keinen Fall niemalsnicht auf diese Weise abbildbar. Konsultiere auch mal deinen Optiker, denn das geht doch nun wirklich nicht!


    VG Ingo W

    Hallo Björn!


    Ist doch schon mal nicht schlecht!
    Vielleicht kannst du noch Sporen sehen/abbilden/messen?


    Ich weiß nicht, ob sich das jetzt wirklich für dich lohnt, aber wenn es dir ganz wichtig wäre, könnte ich zur Not mal drüberschauen. Aber eigentlich habe ich selbst immer viel, was auf Bestimmung wartet und jetzt auch gerade wieder einiges geschickt bekommen. Vielleicht kriegst du es ja trotzdem selbst hin?


    VG Ingo W

    Hallo Björn!


    Schau dir mal die Haare an. Sanft behandelt und wenig gequetscht sollten die Aufschluss geben, wohin man denken soll.
    Würde ich mit meinem Tipp richtig liegen, wären harzig-unförmige Anlagerungen an den Haaren.
    Muss aber natürlich nicht sein. Andere haben Kristalle auf oder an den Haaren oder gar keine.
    Beispiele:
    http://asco-sonneberg.de/pages…group_id=37573&position=2
    http://asco-sonneberg.de/pages…group_id=18291&position=5


    VG Ingo W


    Edit:
    Hallo Stefan!


    Na klar, da muss ich dir widersprechen. Oktaeder-Kristalle sind bei bestimmten Haarbecherchen ein Thema:
    http://asco-sonneberg.de/pages…group_id=37516&position=3

    Hallo!


    Ich denke, dass Björn den Becher besser eingeschätzt hat als ich.
    Mit nur kurzen Haaren, ungestielt, der blassen Farbe und der blauen Lugol-Porus-Reaktion kommt mein Tipp zu leicht ins Wanken und ist gerade umgefallen.
    Interessant finde ich den Becher aber schon. Sicherlich nichts häufiges!


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Das wird eine Art aus der Gattung Lachnellula (Nadelholz-Haarbecherchen) sein.
    Ich finde da selbst nicht besonders viel verschiedene Arten (nur 3 bis jetzt), aber es gibt einige.
    An Kiefer ist es in meiner Region meist Lachnellula subtillissima (in PdS vorhanden). Allerdings sehen deine Apos recht blass aus (kann am jungen Alter liegen) und deine festgestellte Porus-Reaktion "blau" kommt auch nicht hin, denn die sollte bei L. subtilissima mit Lugol rot sein.
    Aber irgendwo dort sollten die Becher zu Hause sein.
    Übrigens, das Schwesterchen an Lärchenzweigen hat richtig große Sporen und ist besser im Mikro anzuschauen. Ist Pflicht fast unter jeder Lärche.


    VG Ingo W

    Hallo Björn!


    Sicher bestimmen lassen die sich leider nur mit Auge (Einschlag-Lupe) nicht, aber dank deiner guten Schilderung der Fundumstände und des Substrates ist es zu ca. 80% Dasyscyphella nivea (Schneeweißes Harzhaarbecherchen).


    VG Ingo W

    Hallo Stefan!


    Im Zweifelsfall kann man das ja nachschauen.
    Erstaunlicherweise hat Index-Fungorum sogar diese Umkombination von 2014 schon aktualisiert:
    http://www.speciesfungorum.org…ecies.asp?RecordID=550654


    Ansonsten, wenn es dich nervt: keiner zwingt dich, sofort mit jeder neuen Kombination mitzugehen. Manches setzt sich auch nicht durch. An anderes gewöhnt man sich, wenn die Mehrzahl der Gesprächspartner aktuell plaudert. Immer locker bleiben und lieber an die noch zu tätigenden Bilder der Hainbuchen-Borke denken.


    VG Ingo W

    Hallo Hausschwamm!


    Sehe ich wie nobi mit der Gloeophyllum-Art.
    Das Tückische an diesen aggressiven Pilzen ist, wenn die sich einmal angesiedelt haben, wird auch das Trockenlegen des befallenen Holzes kaum was nutzen, denn die Arten sind recht trockenresistent.
    Naja, versuchen müsst ihr das auf jeden Fall (besser noch Bretter auswechseln).
    Ich habe dicke, von Gloeophyllum befallene (unbehandelte) Fichtenstämme im Freien gesehen (ausgelegt als Brückenbegrenzung), für die hatte sich die Sache nach 4 Jahren erledigt. Alles bröckelmorsch geworden.


    VG Ingo W

    Cyathicula amenti (Batsch) Baral & R. Galan 2013
    Crocicreas amenti (Batsch) S. E. Carp. 1980
    Pezizella amenti (Batsch) Dennis 1956
    Weidenkätzchen-Krönchenbecherchen


    Wächst im Frühjahr geschützt in der alten Streu unter Salweiden (Salix caprea).
    Natürlich nicht unter jedem Salweidenbaum, denn Weiden sind 2-häusig, und das vorgestellte Becherchen wächst nur an den weiblichen Fruchtständen (Kätzchen).

    Die Apothezien sind recht winzig, so um 0,2 bis 0,6 mm, aber da sie in der Regel das ganze Kätzchen bevölkern, sind sie schon relativ einfach wahrnehmbar. Vorrausgesetzt, man achtet auf solche Arten und sucht danach.


    Der pokalförmige Habitus erinnert stark an andere Cyathicula-Arten.

    Mikro:


    Die Art ist häufig, ihre Bestimmung relativ unproblematisch.
    Mikroskopisch auffällig sind die leuchtenden Paraphyseninhalte und der Ascus-Porus, welcher mit Lugol oft nicht vollständig bis zum Apex anfärbt (ähnlich Hymenoscyphus-Arten).


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Was sind denn das für Spitzfindigkeiten??
    Also wenn "WIR" den jetzt als forma definieren, würde ich ja erstens gegen mich selber wetten und 2. hätte ich mit Fomes dann immer noch mindestens genauso recht wie du.
    Übrigens sehe ich die typischen grauen Farben und auch die dünnen braunen Linien. Insofern würde ich mit dir nicht zum "WIR" kommen wollen, um da was Milchweißes zu formieren.
    Das wird aber langsam so kompliziert, dass ich aufhören muss zu schreiben.


    VG Ingo W

    Hallo Klaus!


    Ohne Zweifel Schizophyllum commune (Gemeiner Spaltblätling) und Trametes hirsuta (Striegelige Tramete).
    Beides Bewohner von sonnenexponiertem, initialmorschem Totholz, eher im Luftraum, zumindest hat das Substrat keinen vollständigen Kontakt zum Boden dort, wo der Pilzfruchtkörper ansitzt.
    Versuch mal auch auf solche spezifischen Fundumstände einzugehen.


    VG Ingo W

    Hallo HoBis!


    Ich will euch ja nicht den Spaß nehmen, aber ihr habt schon auch einen wachsamen Blick auf Murph, oder?
    Bild 4 gibt eigentlich die Antwort, warum eure Becherchen nicht ganz perfekt Rutstroemia bolaris sind.
    Wenn bei (euch) Murph vielleicht trotzdem mal eine Zeitlang ein Gnolm Urlaub gemacht hat, dann hat der den Murph wahrscheinlich auch in den "Gnolm-Support" eingeführt.....

    ......, also wie man euch glücklich machen und beim Finden bestimmter Pilze unterstützen kann!


    Soll bedeuten, die Linsen werden aus dem Teuerling geschüttet, das so entstandene Pseudobecherchen dann braun angemalt und auf kleine Stöckchen geklebt.
    Zur rechten Zeit werden die dann bei einer Exkursion so aus der "Mitfahrgelegenheit Manteltasche" geworfen, dass ihr sie findet.


    Aber natürlich will ich euch nichts einreden. Manche Menschen sind bei ihren "Erstfunden" viel glücklicher, wenn sie all das nicht wissen.


    VG Ingo W

    Hallo Eike, hallo Enno!


    Danke für die Antworten und Ergänzungen.


    Hallo Eike!

    Zitat


    Ich bin kein Künstler
    aber wenn ich dich grün und blau schlage
    sieht es aus wie gemalt


    Dein Text als Signatur hört sich für mich recht krank an. Ich wünsche dir weiterhin Genesung.


    VG Ingo W

    Hallo Peter!


    Ich denke, das könnte von einer Salweide stammen.
    Bestimmt lassen sich aber die Bäume in der Umgebung feststellen.


    VG Ingo W

    Hallo Eike!
    Schöne Bilder dabei!

    Zitat


    12. Tremella indecorata, Kernpilzbewohnender Zitterling
    Der beste Fund an diesen Tag für mich. Ein Zitterling der parasitisch auf Diaporthe vorkommt. Eine ähnliche art ist T.globispora die allerdings kleinere Sporen hat.


    Und wie groß waren bei dir die Sporen?
    Du weißt ja schon, dass auf den Mikros die Basidien abgebildet sind?


    Zitat


    So nen ich jedenfalls die Art auf Erlenkätzchen die sich mikroskopisch nur sehr gering von der Ciboria caucus unterscheidet die auf Pappel, Weide und Hasel vorkommen kann.


    Auf Hasel? Woher stammt denn die Info?


    Zitat


    7. Mollisia lividofusca
    Hier die häufigste Weichbecherchen -ARt . Mikrofotos hab ich bewusst weggelassen da ich die merkmale nicht gut abgebildet habe.


    Aber die ermittelten Werte und Infos dazu würden mich ja trotzdem interessieren. Wenigstens Sporengröße, Sporeninhalt, Substrat, Morschheit, wo am Holz und wie das Holz liegend/stehend.


    Auf Bild 1 ist noch eine kleine "Hyaloscypha" mit drauf. Gesehen?


    VG Ingo W

    Hallo Peter!


    Die Frontbecherchen vor der Eriopezia sollten Bisporella subpallida sein.....
    http://asco-sonneberg.de/pages…13-ws-01xswssrjj37809.php
    .....und die Becherchen auf 10 und 11 sollten den Gattungsnamen Lasiobelonium (Weißspitz-Haarbecherchen) haben.
    http://asco-sonneberg.de/pages…0215-annam-01xsj37395.php
    Wachsen gern (versteckt) auf dickerem Holz, oft Pappel. Leider kann man die per Auge nicht auseinanderhalten, zumndest schaffe ich es nicht, aber so häufig haben die sich von mir auch bisher nicht finden lassen.


    Bei der 14 müsste man mal nachschauen, auf was die genau wachsen. Ob sich da vielleicht ein Erlen-/ Hasel-/ Weidenkätzchen in den Holzstückchen auf dem Stumpf verbirgt. Wäre nicht das erste Mal, dass man sich da täuschen lässt durch den Stumpf.


    VG Ingo W

    Hallo Peter!


    Also das letzte Bild der Bjerkandera adusta (Angebrannter Rauchporling) ist dir wirklich gut gelungen. Gefällt mir! Sollte man natürlich anklicken, weil die Originalgröße wieder besser aussieht.


    Um den eventuellen Hyphodiscus auf der Peniophora zu entdecken, müsste man das Ast-Bild natürlich mindestens in der gleichen Qualität haben wie vom Porling.
    Aber mach dir mal keine Gedanken, das sieht mir inzwischen sowieso alles recht trocken aus, da verkriechen sich die Eventualitäten sowieso ins Unsichtbare.
    Aber die Grundlage ist schon wirklich perfekt, genau so sehen die Peniophoras aus, wenn sie vom Becher besiedelt werden.
    Ok, schätze, die meisten Forianer sehen den Fruchtkörper gar nicht, man muss da schon genau hinschauen. Vielleicht noch ein Bild?
    http://asco-sonneberg.de/pages…roup_id=32471&position=14


    VG Ingo W

    Hallo Sven!


    Schön!
    Sieht so aus, als hätte ich den OCI mit "0" falsch eingeschätzt, wenn ich das bei deinen klareren Sporenbildern so anschaue.
    Vielleicht kannst du die Eriopeziza ja später so kurz vor dem Vergehen noch mal anschauen, ob die bei dir auch Sporen-Konidien bildet?


    VG Ingo W

    Hallo Stefan!

    Zitat


    Beispielbilder habe ich nicht; kann aber gern welche morgen vom Großen Garten machen. Wollte morgen sowieso etwas spazieren gehen.


    Ja mach mal.
    Ich dachte halt, wenn das ein gutes Merkmal sein könnte, müsste man eben auch Bilder im Netz dazu finden.
    http://www.baumkunde.de/Carpinus_betulus/Borke/
    Ist ja nun keine seltene exotische Pflanze.
    http://www.garten-de.com/ei/de/00183-J1-gemeine-hainbuche/
    Das Gefundene stellt mich aber nicht so recht zufrieden.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Da hast du mich missverstanden, ich redete nur vo einen privaten Schlüssel für Mollisien an Holz.
    Das würde ich mir 1. nie zutrauen und 2. nie antun. Mit "DAS" ist gemeint, Herbarbelege auszuwerten.
    Da müssten die hinterlegten Belege gleich sequenzorisch geknackt werden, denn aus meiner Sicht ist da mit althergebrachten Mitteln (Mikro und Chemie) nichts gescheites, festnagelndes mehr herauszuholen.
    Den Mollisia-Beschreibungen dazu kann man oft nicht trauen bzw. sind aus heutiger Sicht unvollständig, falsch eingeschätzt und kaum zu gebrauchen. Hört sich irgendwie schon wieder "von oben herab" an, aber wer mal Mollisia-Beschreibungen gesehen hat, wirds verstehen. Die hören sich nicht selten kurz und knapp in der Art und Weise an: Apothezien 1-2mm, flach schüsselförmig, grau, Sp. 8-9 x 2, auf Holz.


    VG Ingo W