Beiträge von Ingo W

    Hallo Stefan!


    Das nennt man "animieren" oder "aufstacheln" was zu tun, was Klärung schafft.
    Außerdem wären die Wetten dann schon einlösbar, wenn es ein Weißsporer wäre. Ich hätte dann ja 2x verloren.
    Dann sehen wir weiter.
    Ich hoffe ja mal, dass Klaas seine Bücher noch nicht angezündet hat oder sämtliches mykologisches Gerät in den Müll entsorgt hat.


    Manches dauert eben länger.
    Thema länger dauern- Was machen die versprochenen Baumborkenbilder der Hainbuche mit den Karos?


    VG Ingo W

    Hallo Uli!


    Dir ist schon klar, dass ich auch diesmal deinen Beitrag ignoriert habe?............Gesagt ist gesagt!
    Dennoch:
    Oberfränkische Krähen sind keine Kraken, denn die gehören ja ins Wasser.
    "Kracken" muss man sagen. Kann man übrigens landläufig im Singular als Schimpfwort benutzen "Blöda Krack`" im Sinn für "eigenwilliges Biest".


    Und natürlich habe ich hier nicht nur einen Gnolmi zu bändigen, das sind schon so um die 20, die hier rumwuseln.


    Zitat


    .... und ich frage mich, ob die ausgebüxten Gnolme Ingos bereits alle Informationen über das hiesige Pilztor ('shroomgate) gesammelt haben und schon wieder auf dem Rückweg in die östlichen Bergregionen sind.


    Da kannst du sicher sein, dass die alle Informationen beisammen haben!!





    Allerdings (und das sage ich nur dir) werden sie das meiste vergessen haben bzw. bringen sie regelmäßig das Wesentliche durcheinander, wenn sie bei mir wieder mit Krähenschwarm gelandet sind.
    Dafür kann ich mir aber wieder detailiert anhören und Fotos anschauen, in welcher Stadt sie durch welches Fenster das schönste Butterbrot fotografiert haben.......


    VG Ingo W

    Hallo Juliane!


    Ok.!
    Das Problem ist eigentlich genau das, was Pablo schon angesprochen hat: man versucht ja aus dem "normalen" Trompetenschnitzling noch einen Winter-Trompetenschnitzling zu konstruieren (Erscheinungszeit und abweichende Zystiden) und auch einen Geselligen Trompetenschnitzling (T. romagnesiana) mit geringfügigen Sporengrößenunterschieden und angeblich unterschiedliche Dicke der Lamellentrama.


    Naja, ich selbst glaube ja nicht, dass die aufgeführten Unterschiede dazu taugen, neue Arten ins Leben zu rufen. Die verschiedenen Zystidenformen schiebe ich z.B. auf den Frost.
    Sieht man die 3 Arten also mal als Variabilität und geht dabei nur von einer einzigen aus, also vom Trompetenschnitzling (Tubaria furfuracea s.l.), dann wette ich darauf.
    Ich muss das so ausführlich erläutern, damit keine spitzfindigen Diskussionen am Ende der Lösungsfindung herauskommen, indem jemand sagt, dass es sich nicht um T. furfuracea handelt, sondern eben mehr um hiemalis.


    Also die Kurzform ist, ich wette, dass es sich bei den Klaas-Pilzen um den Komplex Tubaria furfuracea/hiemalis/romagnesiana handelt. Die sehen im Prinzip alle gleich aus, bloß innendrin sollen sie anders aufgebaut sein.
    Ausgeschlossen sind also makroskopisch abweichende Arten wie dispersa, conspersa usw. Wenn sowas rauskäme hättest du auch gewonnen.
    Ok?


    VG Ingo W

    Hallo Björn!


    Genau, so machen wir es!
    Endlich mal wieder eine Wette, bei der ein Ergebnis durchaus möglich wäre.
    Irgendwie habe ich einige Wetten laufen, aber man hört einfach nichts mehr davon.
    Da werden sogar Wett-"Trichterlinge" an die entsprechenden Spezies verschickt, und dann?
    Ergebnis?


    VG Ingo W

    Hallo Björn!


    Naja, dann könntest du doch ein paar Chips von mir vertragen.
    Wie wäre es mit 5 Chips, bei denen du einfach auf einen Hellsporer (Tricholomataceae) wettest? Und ich setze dann dagegen. Abgemacht?


    VG Ingo W

    Hallo Juliane!

    Zitat


    PS könnte das der gelbblättrige Trompettenschnitzling sein?


    Kenne ich gut. Ist aus meiner Sicht auszuschließen. Die ausgeblichene Hutoberseite sieht feinschorfig aus und die Lamellen gehen tatsächlich ins Gelbe, außerdem muss Weißdorn dabei stehen.
    Gegen deine 3 Chips würde ich gern wetten, aber dann müssten wir uns darauf einigen, dass der Winter-Trompetenschnitzling (Tub. hiemalis) mit eingeschlossen wird.


    Hallo Klaas!

    Zitat


    Aber was soll es - auch wenn noch nicht überzeugt, wie überweise ich jetzt meine 100 Miesen?


    Du bist ja während deiner mykologischen Abwesenheit im Forum immer noch nicht ruhiger geworden!
    Schulden hast du nirgends, es kam ja nicht zu einer ordentlichen Wette.
    Und warum willst du eigentlich was bezahlen, wenn du weder ein Ergebnis hast noch überzeugt bist?


    VG Ingo W

    Hallo Klaas!


    Nein, du brauchst keine Bücher verbrennen.
    Dafür haben wir doch hier die Pilzchips-Wett-Option geschaffen.
    Du hast 100 Chips und setzt jetzt einfach 10 darauf und gegen mich, dass dein Pilz nicht Tubaria ist. Ich mache da natürlich mit.


    VG Ingo W

    Hallo Klaas!


    Ich denke wie Harry.
    Wenn die Farben im ersten Moment etwas zu blass erscheinen, muss es dafür andere Gründe geben.
    Ich finde die rudelartige Erscheinung auf Holzhäcksel in der "Winterszeit" recht typisch.
    Eine Kleinigkeit fiel mir noch auf, die ich sonst auch nicht von anderswo kenne: im 3-letzten Bild rechts der Fruchtkörper mit dem verdickten Stiel, dort, wo sich bei anderen Pilzen der Ring oder die Cortina befindet (manchmal natürlich auch bei dieser Art).


    VG Ingo W

    Hallo Uli!


    Zitat


    Ingo wird das ja leider nicht lesen, sonst hätte ich noch erläutert, .......


    Genau! Das siehst du völlig richtig!!
    Sonst hätte ich nämlich auch herzlich lachen müssen wegen des Tores zum Paralleluniversums und deinen Gedanken zu den Reizworten ......
    Aber gesagt ist gesagt, dein Beitrag steht auf der schwarzen Liste.
    Aber wo ist die bloß wieder? Und was ist das für ein schwarzes Papierflugzeug, das gerade am Fenster vorbeiflog?
    Gnolmi? Weißt du was drüber? Und schwindel mich nicht an, hier wird nicht gelogen!


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Zitat

    Bei den Paraphyseninhalten frage ich mich jetzt: Müssen die Vakuolen auch in natürlichem medium (Wasser) zu sehen sein? Weil in Lugol sind ja welche da (gelblich eingefärbt dann).


    Vakuolen sind ja Inhalte, die durch KOH zerstört werden. Das können zylindrische Vakuolen sein oder kugelige.
    Im folgenden Beispiel sind es zylindrische, recht farblose Vakuolen, die in Wasser schon zu sehen sind, wenn man darauf achtet (Links in Wasser!):
    http://asco-sonneberg.de/pages…group_id=38161&position=8


    Nochmal Paraphysen-Vakuolen in Wasser und angefärbt:
    http://asco-sonneberg.de/pages…group_id=38147&position=2


    Hier sind die Vakuolen kugelig und in Massen auftretend. Ebenfalls mit Lugol wieder braun einfärbend (linkes BIld!)
    http://asco-sonneberg.de/pages…group_id=38171&position=4


    Bei dem, was man bei dir im Bild als Inhalt sieht, würde ich nicht von Vakuolen sprechen. Ich sage dazuimmer (Öl)-Gürtel oder geschrumpftes Plasma. Bin mir da selbst nicht recht im Klaren darüber.


    Zitat

    Vielleicht ist es denen zu nass im Töpfchen...


    Am besten bist du beraten, wenn du versuchst, ihren natürlichen Wasserhaushalt zu imitieren. Wird bei der Art nicht "nass" sein, außer du hast die Becher halbeingetaucht im Tümpel gefunden. :)


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Ich bin echt momentan etwas ratlos. Mikroskopisch der Haare wegen wäre ich bei Ciliolarina, passt aber makroskopisch nicht zu denen, die ich kenne. Die snd gleichfarbig und recht rau auf der Fruchtschicht.


    Mit den ungleichmäßigen Haar-Anlagerungen war ich gedanklich sogar schon bei Hyaloscypha, gerade bei Nadelholz ist da Hyaloscypha aureliella sehr prominent, aber auch da passt das Erscheinungsbild mit der gelben Scheibe und dem hellen wuscheligen Rand nicht.


    Was makroskopisch so aussehen kann, das sind Cistella-Arten, aber die wiederum müssen mikroskopisch eben warzige Haare haben.


    Viele andere Gattungen, an die man noch denken könnte, hätten Vakuolen in den Paraphysen (z.B. Calycellina, Psilocistella, Hamatocanthoscypha).


    Ist wahrscheinlich eine Nuss, die es erst noch zu knacken gilt.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Bei vergehenden Becherchen lösen sich zuerst die Asci auf.
    Man hat da nur noch eine Fruchtschicht ohne diese Elemente und ein paar übriggebliebene Sporen, wenn man Glück hat.
    Die fädigen Paraphysen gehören schon dazu, das passt.
    Ein 1A-Foto der Haken hast du auch gemacht auf Mikrobild 5.
    Theoretisch hätten wir da ja schon das gröbste. Irgendwie kommt mir das auch bekannt vor, aber der Groschen ist noch nicht gefallen.
    Lugol vielleicht noch wegen Anfärbbarkeit der Paraphyseninhalte und Porusreaktion?


    VG Ingo W


    Ah, das sind die Haare?!?


    Hallo Pablo!


    Die Sache mit den Haaren, Endzellen, Marginalzellen, "Randparaphysen" ist auch immer gar nicht so einfach, weil die Elemente nicht selten nahtlos ineinander übergehen. Die Marginalzellen sind dabei meist der form- und größenmäßige Durchschnitt der Endzellen und der Paraphysen.
    In Beschreibungen werden und wurden nicht selten Fehler gemacht, wenn man die Elemente durcheinanderbringt, weil man sie nicht klar zugeordnet hat.


    Ab wann man zu Endzellen dann Haare sagt, ist nicht immer so ganz 100%-ig klar.
    Leicht hat man es, wenn die Haarform sich sehr unterscheidet von Ectal-Excipulumzellen, besonders abstehenden Excipulumzellen (= Endzellen).
    Bei Pyrenopeziza aber ist es z.B. oft so, dass sich die kettenförmigen Zellen der Haare formmäßig nicht besonders unterscheiden von Excipulumzellen. Aber weil sie eben meist markant und lang abstehen, sagt man dazu nun auch wieder Haare.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!



    Diese Winzigkeiten haben es schon in sich.
    Auf deinem letzten Bild sehe ich Haare mit äußerlicher ungleichmäßiger Inkrustation oder Anlagerung (siehe Pfeil):

    So sehen mikroskopisch eigentlich Ciliolarina-Arten aus. Dafür würden auch die braunen Flecken auf der Außenseite sprechen.
    Makroskopisch allerdings habe ich mit so einer abgesetzten Randwulst und gelblicher Scheibe noch nie eine Ciliolarina gesehen.


    Die Elemente müsste man besser separieren, mit Kongorot anfärben schadet sicherlich auch nicht.
    Und dann wenigstens noch die Sporen mit entsprechendem Inhalt zeigen.


    VG Ingo W

    Hallo Björn!


    Ich hatte sowas auch mal.
    Die Kamera selbst ist gar nicht so schlecht. Aber die Mikroskop-Optik kriegt solche kleinen Sachen nicht mehr gebacken, da nutzt auch die Werbung mit 1200facher Vergrößerung nicht.
    Normalerweise gehören die verklagt, weil sie damit Werbung machen und die Leute täuschen.
    Die Masche gehört so ungefähr in die Kriminalfilme, bei denen der Inspektor aus Fotos durch Vergrößerung irgendwelche Details besser sieht: "Herr Müller, vergrößern Sie mal diesen Bild-Ausschnitt des Geldabholers an der Sparkasse, damit ich die PIN auf dem Zettel erkennen kann!"


    Meine Adresse ist per PN zu dir unterwegs


    VG Ingo W

    Hallo Uli!


    Deinen Beitrag habe ich gerade für mich gesperrt und werde den deshalb auch nie wieder anschauen.
    So scharf kann man nämlich nicht fotografieren!!


    Hast du kein Nachbearbeitungs-Programm, dass etwas gewohnte Unschärfe reinbringt?
    So auf jeden Fall tun mir die Augen weh. Das sticht ja richtig!
    Die Bilder 02-06 sind so scharf auf keinen Fall niemalsnicht auf diese Weise abbildbar. Konsultiere auch mal deinen Optiker, denn das geht doch nun wirklich nicht!


    VG Ingo W

    Hallo Björn!


    Ist doch schon mal nicht schlecht!
    Vielleicht kannst du noch Sporen sehen/abbilden/messen?


    Ich weiß nicht, ob sich das jetzt wirklich für dich lohnt, aber wenn es dir ganz wichtig wäre, könnte ich zur Not mal drüberschauen. Aber eigentlich habe ich selbst immer viel, was auf Bestimmung wartet und jetzt auch gerade wieder einiges geschickt bekommen. Vielleicht kriegst du es ja trotzdem selbst hin?


    VG Ingo W

    Hallo Björn!


    Schau dir mal die Haare an. Sanft behandelt und wenig gequetscht sollten die Aufschluss geben, wohin man denken soll.
    Würde ich mit meinem Tipp richtig liegen, wären harzig-unförmige Anlagerungen an den Haaren.
    Muss aber natürlich nicht sein. Andere haben Kristalle auf oder an den Haaren oder gar keine.
    Beispiele:
    http://asco-sonneberg.de/pages…group_id=37573&position=2
    http://asco-sonneberg.de/pages…group_id=18291&position=5


    VG Ingo W


    Edit:
    Hallo Stefan!


    Na klar, da muss ich dir widersprechen. Oktaeder-Kristalle sind bei bestimmten Haarbecherchen ein Thema:
    http://asco-sonneberg.de/pages…group_id=37516&position=3

    Hallo!


    Ich denke, dass Björn den Becher besser eingeschätzt hat als ich.
    Mit nur kurzen Haaren, ungestielt, der blassen Farbe und der blauen Lugol-Porus-Reaktion kommt mein Tipp zu leicht ins Wanken und ist gerade umgefallen.
    Interessant finde ich den Becher aber schon. Sicherlich nichts häufiges!


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Das wird eine Art aus der Gattung Lachnellula (Nadelholz-Haarbecherchen) sein.
    Ich finde da selbst nicht besonders viel verschiedene Arten (nur 3 bis jetzt), aber es gibt einige.
    An Kiefer ist es in meiner Region meist Lachnellula subtillissima (in PdS vorhanden). Allerdings sehen deine Apos recht blass aus (kann am jungen Alter liegen) und deine festgestellte Porus-Reaktion "blau" kommt auch nicht hin, denn die sollte bei L. subtilissima mit Lugol rot sein.
    Aber irgendwo dort sollten die Becher zu Hause sein.
    Übrigens, das Schwesterchen an Lärchenzweigen hat richtig große Sporen und ist besser im Mikro anzuschauen. Ist Pflicht fast unter jeder Lärche.


    VG Ingo W

    Hallo Björn!


    Sicher bestimmen lassen die sich leider nur mit Auge (Einschlag-Lupe) nicht, aber dank deiner guten Schilderung der Fundumstände und des Substrates ist es zu ca. 80% Dasyscyphella nivea (Schneeweißes Harzhaarbecherchen).


    VG Ingo W

    Hallo Stefan!


    Im Zweifelsfall kann man das ja nachschauen.
    Erstaunlicherweise hat Index-Fungorum sogar diese Umkombination von 2014 schon aktualisiert:
    http://www.speciesfungorum.org…ecies.asp?RecordID=550654


    Ansonsten, wenn es dich nervt: keiner zwingt dich, sofort mit jeder neuen Kombination mitzugehen. Manches setzt sich auch nicht durch. An anderes gewöhnt man sich, wenn die Mehrzahl der Gesprächspartner aktuell plaudert. Immer locker bleiben und lieber an die noch zu tätigenden Bilder der Hainbuchen-Borke denken.


    VG Ingo W

    Hallo Hausschwamm!


    Sehe ich wie nobi mit der Gloeophyllum-Art.
    Das Tückische an diesen aggressiven Pilzen ist, wenn die sich einmal angesiedelt haben, wird auch das Trockenlegen des befallenen Holzes kaum was nutzen, denn die Arten sind recht trockenresistent.
    Naja, versuchen müsst ihr das auf jeden Fall (besser noch Bretter auswechseln).
    Ich habe dicke, von Gloeophyllum befallene (unbehandelte) Fichtenstämme im Freien gesehen (ausgelegt als Brückenbegrenzung), für die hatte sich die Sache nach 4 Jahren erledigt. Alles bröckelmorsch geworden.


    VG Ingo W