Hallo Juliane!
Ok.!
Das Problem ist eigentlich genau das, was Pablo schon angesprochen hat: man versucht ja aus dem "normalen" Trompetenschnitzling noch einen Winter-Trompetenschnitzling zu konstruieren (Erscheinungszeit und abweichende Zystiden) und auch einen Geselligen Trompetenschnitzling (T. romagnesiana) mit geringfügigen Sporengrößenunterschieden und angeblich unterschiedliche Dicke der Lamellentrama.
Naja, ich selbst glaube ja nicht, dass die aufgeführten Unterschiede dazu taugen, neue Arten ins Leben zu rufen. Die verschiedenen Zystidenformen schiebe ich z.B. auf den Frost.
Sieht man die 3 Arten also mal als Variabilität und geht dabei nur von einer einzigen aus, also vom Trompetenschnitzling (Tubaria furfuracea s.l.), dann wette ich darauf.
Ich muss das so ausführlich erläutern, damit keine spitzfindigen Diskussionen am Ende der Lösungsfindung herauskommen, indem jemand sagt, dass es sich nicht um T. furfuracea handelt, sondern eben mehr um hiemalis.
Also die Kurzform ist, ich wette, dass es sich bei den Klaas-Pilzen um den Komplex Tubaria furfuracea/hiemalis/romagnesiana handelt. Die sehen im Prinzip alle gleich aus, bloß innendrin sollen sie anders aufgebaut sein.
Ausgeschlossen sind also makroskopisch abweichende Arten wie dispersa, conspersa usw. Wenn sowas rauskäme hättest du auch gewonnen.
Ok?
VG Ingo W