Hallo Helge!
Xylaria hypoxylon (Geweihförmige Holzkeule) passt, Nr. 2 geht so nicht. Wäre es ein Ratepilz (mit Auflösung) würde ich sogar auf Dunkelsporer setzen.
VG Ingo W
Hallo Helge!
Xylaria hypoxylon (Geweihförmige Holzkeule) passt, Nr. 2 geht so nicht. Wäre es ein Ratepilz (mit Auflösung) würde ich sogar auf Dunkelsporer setzen.
VG Ingo W
Hallo Helge!
Schöne Aufnahmen!
Weiße Becherlinge in der Größe mit ungefähr diesem Aussehen gibt es ca. 60 Arten bei uns. Einige sind substratspezifisch, andere besiedeln mehrere unterschiedliche Substrate. Man kann sich bei deinem Pilz um so mehr der wahrscheinlichen Wahrheit nähern, desto mehr man über die Fundumstände oder Eigenarten weiß; ist also im Prinzip so wie bei den großen Pilzen.
Bei deinem Fund wissen wir also Holz, wahrscheinlich ziemlich morsch und entweder Buche oder Eiche, und die Becher-Haare sind recht kurz oder mittellang. Von der Erscheinungszeit und der Häufigkeit des Auftretens/Findes kämen für mich in Frage:
Lachnum brevipilosum (Kurzhaariges Weißhaarbecherchen),
Lachnum impudicum (Unverschämtes Weißhaarbecherchen) --> dieses Becherchen ist übrigens nicht bösartig, sondern das "unverschämt" will sagen, dass es sich nicht schämt, also ncht errötet (bei Verletzung).
Dasyscyphella nivea (Schneeweißes Harzhaarbecherchen)
andere seltenere Arten der Gattung Dasycyphella, z.B. Dasyscyphella montana (Berg-Harzhaarbecherchen)
Also sicher geht es in diesem Fall tatsächlich nur mit Mikroskop.
Früher gebrauchte man für viele haarige Becher den Gattungsnamen Dasyscyphus (Haarbecherchen), egal, ob braun, weiß oder gelb und egal wie verschieden deren Haare aufgebaut sind.
VG Ingo W
Edit:
Sah gerade, dass du das Substrat ja mit "Buche, unter der Rinde" näher beschrieben hast.
Damit sind die beiden erwähnten Lachnum-Arten die Favoriten.
Hallo Joli!
Also mir wäre das zu riskant, einen großen Bericht zu verfassen ohne ab und zu mal zwischenzuspeichern. Die Option gibt ´s doch, warum darauf vezichten?
VG Ingo W
Hallo Helge!
Zitat
Das mit den wissentschaftlichen Namen bei den benannten Bildern beruht auf alten Namen aus Büchern.
Glaub ich dir nicht wirklich. In welchem Pilzbuch stehen denn solche Namen wie folgt?
Zitat
Bild 4 damals bestimmt als Coprinus confragosa (Glimmertintling)
Bild 3 damals bestimmt als Boletus proxima (Maronenröhrling)
Also ich glaube ja eher, dass du selbst mit den Namen durcheinandergekommen bist, weil nämlich proxima zur Laccaria wollte und confragosa zur Daedaleopsis.
VG Ingo W
Hi Eike!
Schätze, wer sich mit dem Lied identifizieren kann, egal ob wegen Drogen oder Alkohol, dem dürfte es schwer fallen, aus dem Abhängigkeitssumpf herauszukommen.
Ich ziehe den Hut vor jedem, der es schafft, bin aber gleichzeitig froh, dass ich mit dem Scheiß und dem Millieu in meinem Leben nicht wirklich was zu tun hatte.
VG Ingo W
P.S.:
Zitat.....wie ihr es findet wie ihr den Text deutet : ist er für oder gegen Konsum ? und all sowas-
Naja, zeigt eigentlich auf, was Abhängige denken. Sie wissen, was vernünftig wäre, kommen aber aus dem Sumpf (normalerweise) nicht mehr raus.
Insofern finde ich den Text der Band ausnahmsweise mal relativ vernünftig, wenigstens wollen sie andere oder sich selbst nicht aus dem Weg räumen, zumindest nicht auf direktem und gewolltem Weg.
Hallo Helge!
Die Nr. 3 Bestimmung sehe ich genauso, also sollte Psilocybe (Stropharia/Leratiomyces) squamosa (Schuppenstieliger Kahlkopf/Träuschling) sein.
VG Ingo W
Will den wahrscheinlich zukünftig gültigen Namen mal vollständig schreiben:
Orbilia leucostigma (Fr.) Fries 1849
= Orbilia xanthostigma (Fr.) Fries 1849
= Orbilia delicatula (P. Karst.) P. Karst. 1870
Hier noch eine weiße Kollektion von Florian, gefunden in Gießen/Hessen.
Die hatte sich so richtig erst in der Dose entwickelt auf einem morschen Eichen-Holzstück, auf dem vorher Mollisia benesuada (Hellrandiges Weichbecherchen) das Ziel der Untersuchung war.
Kann also sein, dass die fehlende Färbung durch zu geringes (?Sonnen)Licht zustande kam.
Viele Grüße
Ingo W
Hallo!
Die Bestimmung mit Caloscypha fulgens (Leuchtender Prachtbecherling) leuchtet mir noch nicht so richtig ein.
Das sind doch irgendwie die falschen Farben für den Becher, oder?
Mindestens so gelb sollten die schon aussehen, finde ich:
http://www.natur-um-triberg.de…erlingLeuchtender0316.jpg
VG Ingo W
Hallo Helge!
Jetzt noch versuchen, was herauszufinden, ist vergebliche Mühe.
Mach einfach neue Bilder und achte mehr auf die Merkmale.
Bei den alten gezeigten Bildern machst du "Pilz spec." draus oder haust sie weg. Ist einfach so!
VG Ingo W
Hallo Pablo!
Naja, Skeletocutis amorpha an Kiefer wäre dir ja aufgefallen.
Ja. ich gebe zu, ich dachte auch an Stereum gausapatum (Eichenschichtpilz).
Kann aber auch sein, dass meine Theorie der dunklen Hutoberseite von Stereum rugosum nur für mehrjährige Fruchtkörper zutrifft. Deiner ist ja wahrscheinlich im ersten Jahr.
VG Ingo W
Hallo Stefan!
Da würde ich mal Hasel sagen.
Aber wahrscheinlich hätte ich mir noch das ansitzende Blatt näher angeschaut.
VG Ingo W
Hallo Pablo!
Was war denn das für ein Begleitpilz und welches Substrat war es?
VG Ingo W
Hallo Rainer!
Sieht schon typisch aus nach Rotrandigen.
VG Ingo W
Hallo Jan-Arne!
Zitat
Aber vor Ort war es für mich ein sicherer Rotrandiger Baumschwamm.
Wäre für mich ein Wettpilz, denn an einen oberseits trockenschwarzen, ungezonten Rotrandigen mag ich nicht glauben.
Ich sehe da eher sowas:
http://www.bio-foto.com/displayimage-3115.html
VG Ingo W
Hallo Jan-Arne!
Nach Fenchel hatte der nicht gerochen?
VG Ingo W
Hallo Dieter!
Zitat
Nachdem ich dachte dass man das nicht mehr aufklären kann hab ich den nun entsorgt.
Naja, müsstest du aber eigentlich wissen, dass Rindenpilze und Porlinge meist sowieso als Exsikkat, also getrocknet (und damit haltbar) untersucht werden.
Und wenn man makroskopisch nicht weiterkommt, ist eben dann die nächste Instanz zu versuchen, mikroskopisch weiterzukommen.
Aber so wie du kann man natürlich auch einen Schlussstrich ziehen.
VG Ingo W
Hallo Pablo!
Zitat
Ist >das< denn nicht spindelig?
Du verlinkst ja auf den Str. esculentus. Wenn da die Kristallschöpfe weg sind, ist ein runder Kopf übrig wie bei Str. stephanocystis, das ist nicht spindelig.
Das ist spindelig:
http://www.pilzforum.eu/board/…ling?pid=220985#pid220985
VG Ingo W
Hallo!
Björn schrieb:
Zitat
warum sollte das nicht einfach Hymenochaete tabacina sein?
Substrat ist zu dick, auf der Unterseite sind keine Zonierungen oder "Nähte" der zusammengewachsenen Teilstücke und die Fruchtschicht ist insgesamt zu eben und unwarzig.
Hier mal schöne Detailbilder der Art:
http://www.hlasek.com/hymenochaete_tabacina1en.html
Dass die Art übrigens dunkler dargestellt ist als H. rubiginosa (Rotbraune Borstenscheibe) ist kein Irrtum des Bildautors. So können die sein.
Pablo schrieb:
Zitat
Alternativ fällt mir noch Stereum rugosum (Runzliger Schichtpilz) ein.
Da sind die Hutkanten zu groß und nicht dunkel genug. Diese einheitlichen Braunfarben auf der Hutoberseite passen nicht.
http://www.pilzfotopage.de/Aph…ides/Stereum_rugosum.html
Hätte dann auch rot anlaufen sollen, so unfrisch sehen Dieters Fruchtkörper ja nicht aus.
Mario schrieb:
Zitathttp://aphyllopower.blogspot.d…bicolor-zweifarbiger.html
Hier zum Beispiel, der resupinaten Teil ist zwar etwas heller ich finde ihn aber gar nicht so unähnlich.
Naja, zeigst im Link ja wieder fast weißes Hymenium wie es eben üblich für Laxitextum bicolor scheint. Wir brauchen doch aber was "buntes", mit auch braunen Farben unten dran.
Aber ich gebe dir recht. Eigentlich scheint diese Art mir momentan das zu sein, was am besten passt.
Porostereum mit hellen Hymeniumstellen ist irgendwie noch schlechter.
Björn schließt den Laxitextum ja aus. Warum eigentlich?
Dieter:
Warum hebst du den nicht auf und übergibst den mal bei passender Zeit einem Kenner der Materie?
Mit Pablo würde ich mich derweilen auf ein Wettchen einlassen wollen.
VG Ingo W
Hallo Pablo!
Zitat
Strobilurus tenacellus und Strobilurus esculentus haben spindelige, spitz zulaufende Zystiden.
Wie kommst du denn darauf, dass Str. esculentus spindelige Zystiden hat?
VG Ingo W
Hallo mausmann!
Zitat
Die Glotze macht nur doof, manipuliert und verbrät einem das Gehirn.......
Ja, kann ich bestätigen. Ich habe nämlich noch eine. Ist relativ schmerzfrei, aber wirkt!
Hab ´ich jetzt trotzdem gewonnen?
Ich hatte mir da 50% des Gesamt-Chipseinsatzes ausgerechnet. Geht das in Ordnung?
VG Ingo W
Hallo Chris!
Zitat@ Ingo: Gibt's im PDS nicht eventuell eine Abbildung, wie die Cheilozystiden aussehen sollten?
Ah ja doch, die Cheilos sehen wie deine kristalltragenden Zystiden aus, nur entweder völlig ohne Kristallschopf oder nur mit sehr wenig auf dem Kopf.
Ich denke, wenn du nur die Lamellenschneide mikroskopiert hast und dort nur stark kristalltragende Zystiden gefunden hast, dann passt die Bestimmung mit Str. stephanocystis.
Zur Sicherheit kannst du ja demnächst mal einen Fichtenzapfenrübling gegenmikroskopieren. Dann wüssten wir Bescheid und könnten beim nächsten gleichen Problem mit der Bass-Stimme der wissenden Überzeugung antworten. ![]()
VG Ingo W
Hallo Malone!
Also......ich bin ja der letzte, wahrscheinlich sogar der allerallerletzte, der dir "Fantasie, Fabel- oder Märchenwesen" ausreden willl.
Dennoch fällt schon die übertriebene Symmetrie bei deinem Bildchen auf. Deswegen würde ich behaupten, dass du zu denen gehörst, die sich solche Wesen selbst erschaffen müssen, weil sie die nicht selber sehen.
Wahrscheinlich sollte ich dir doch Anfang Dezember mal einen "echten" Gnolm vorbeischicken, also einen realen, keinen selbstgestrickten oder was zusammengebasteltes.
Kannst auch noch Ansprüche anmelden, welchen der fleißigen Kleinen du beherbergen magst.
Momentan würde ich dir gerne diesen Nervigen hier schicken, der meint, er könnte an sämtliche Haarbecherchen irgendwelche Kristalle unterbringen, um interessierte Sammler zu verwirren.
Warum Tuppie beim Abzeichnen der Szene völlig die Haare am Becher ignoriert hat, muss ich noch herausfinden.
VG Ingo W
Ach, Mausmann, hast ja schon aufgelöst.
Gerade wollte ich dir schreiben! "Hannibal", "Bones" und "Grimm", ganz genau!
Und "Staffel" und "Episode" waren natürlich auch dabei --> Weißt du ja selbst, ich hätt ´s nicht besser auflösen können.
VG Ingo W
Hallo Ralf!
Du hast recht, das fällt in mein Gebiet.
Dummerweise kenne ich ihn trotzdem nicht.
Erinnert mich wegen der schwarzen Randfusseln und der Scutumhyphen an Micropeziza karstenii / Pyrenopeziza graminis.
Zotto hat da ähnliche cf-Bestimmungen in der karstenii-Datei, da haben die Sporen auch mal reichlich Inhalt:
HB 6978 und HB 6024:
https://www.cubbyusercontent.c…20on%20monocots/karstenii
Aber was das jetzt genau ist?
Was sagen eigentlich die Ectal-Excipulumhyphen? Angulär?
VG Ingo W
Lachnum brevipilosum Baral 1985
Dasycyphus brevipilus Le Gal 1939
Kurzhaariges Weißhaarbecherchen
Erste zielführende Merkmale sind Substrat und Zeit. Das Becherchen wächst gern an dickerem Buchenholz, nicht selten versteckt, und das in milden Wintertagen und im Frühjahr.
Makroskopisch identisch ist der Zwilling Lachnum impudicum (Unverschämtes Weißhaarbecherchen), welcher sich aber mikroskopisch durch Haken+ und Paraphysen ohne Vakuolen unterscheidet.
Beide Becher sind oft recht dünnscheibig und falten sich schnell zu Dreieckshüten, wenn sie antrocknen, hier L. impudicum
http://asco-sonneberg.de/pages…-121226-eh-01xsj31621.php
Jetzt aber L. brevipilosum:
Mikros:
VG Ingo W
