Beiträge von Ingo W

    Hallo Pablo!


    Naja, Skeletocutis amorpha an Kiefer wäre dir ja aufgefallen.
    Ja. ich gebe zu, ich dachte auch an Stereum gausapatum (Eichenschichtpilz).
    Kann aber auch sein, dass meine Theorie der dunklen Hutoberseite von Stereum rugosum nur für mehrjährige Fruchtkörper zutrifft. Deiner ist ja wahrscheinlich im ersten Jahr.


    VG Ingo W

    Hallo Dieter!

    Zitat


    Nachdem ich dachte dass man das nicht mehr aufklären kann hab ich den nun entsorgt.


    Naja, müsstest du aber eigentlich wissen, dass Rindenpilze und Porlinge meist sowieso als Exsikkat, also getrocknet (und damit haltbar) untersucht werden.
    Und wenn man makroskopisch nicht weiterkommt, ist eben dann die nächste Instanz zu versuchen, mikroskopisch weiterzukommen.
    Aber so wie du kann man natürlich auch einen Schlussstrich ziehen.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Björn schrieb:

    Zitat


    warum sollte das nicht einfach Hymenochaete tabacina sein?


    Substrat ist zu dick, auf der Unterseite sind keine Zonierungen oder "Nähte" der zusammengewachsenen Teilstücke und die Fruchtschicht ist insgesamt zu eben und unwarzig.
    Hier mal schöne Detailbilder der Art:
    http://www.hlasek.com/hymenochaete_tabacina1en.html
    Dass die Art übrigens dunkler dargestellt ist als H. rubiginosa (Rotbraune Borstenscheibe) ist kein Irrtum des Bildautors. So können die sein.


    Pablo schrieb:

    Zitat


    Alternativ fällt mir noch Stereum rugosum (Runzliger Schichtpilz) ein.


    Da sind die Hutkanten zu groß und nicht dunkel genug. Diese einheitlichen Braunfarben auf der Hutoberseite passen nicht.
    http://www.pilzfotopage.de/Aph…ides/Stereum_rugosum.html
    Hätte dann auch rot anlaufen sollen, so unfrisch sehen Dieters Fruchtkörper ja nicht aus.


    Mario schrieb:

    Zitat

    http://aphyllopower.blogspot.d…bicolor-zweifarbiger.html


    Hier zum Beispiel, der resupinaten Teil ist zwar etwas heller ich finde ihn aber gar nicht so unähnlich.


    Naja, zeigst im Link ja wieder fast weißes Hymenium wie es eben üblich für Laxitextum bicolor scheint. Wir brauchen doch aber was "buntes", mit auch braunen Farben unten dran.
    Aber ich gebe dir recht. Eigentlich scheint diese Art mir momentan das zu sein, was am besten passt.
    Porostereum mit hellen Hymeniumstellen ist irgendwie noch schlechter.
    Björn schließt den Laxitextum ja aus. Warum eigentlich?


    Dieter:
    Warum hebst du den nicht auf und übergibst den mal bei passender Zeit einem Kenner der Materie?
    Mit Pablo würde ich mich derweilen auf ein Wettchen einlassen wollen.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!

    Zitat


    Strobilurus tenacellus und Strobilurus esculentus haben spindelige, spitz zulaufende Zystiden.


    Wie kommst du denn darauf, dass Str. esculentus spindelige Zystiden hat?


    VG Ingo W

    Hallo mausmann!


    Zitat


    Die Glotze macht nur doof, manipuliert und verbrät einem das Gehirn.......


    Ja, kann ich bestätigen. Ich habe nämlich noch eine. Ist relativ schmerzfrei, aber wirkt!
    Hab ´ich jetzt trotzdem gewonnen?
    Ich hatte mir da 50% des Gesamt-Chipseinsatzes ausgerechnet. Geht das in Ordnung?


    VG Ingo W

    Hallo Chris!


    Zitat

    @ Ingo: Gibt's im PDS nicht eventuell eine Abbildung, wie die Cheilozystiden aussehen sollten?


    Ah ja doch, die Cheilos sehen wie deine kristalltragenden Zystiden aus, nur entweder völlig ohne Kristallschopf oder nur mit sehr wenig auf dem Kopf.
    Ich denke, wenn du nur die Lamellenschneide mikroskopiert hast und dort nur stark kristalltragende Zystiden gefunden hast, dann passt die Bestimmung mit Str. stephanocystis.
    Zur Sicherheit kannst du ja demnächst mal einen Fichtenzapfenrübling gegenmikroskopieren. Dann wüssten wir Bescheid und könnten beim nächsten gleichen Problem mit der Bass-Stimme der wissenden Überzeugung antworten. :)


    VG Ingo W

    Hallo Malone!


    Also......ich bin ja der letzte, wahrscheinlich sogar der allerallerletzte, der dir "Fantasie, Fabel- oder Märchenwesen" ausreden willl.
    Dennoch fällt schon die übertriebene Symmetrie bei deinem Bildchen auf. Deswegen würde ich behaupten, dass du zu denen gehörst, die sich solche Wesen selbst erschaffen müssen, weil sie die nicht selber sehen.


    Wahrscheinlich sollte ich dir doch Anfang Dezember mal einen "echten" Gnolm vorbeischicken, also einen realen, keinen selbstgestrickten oder was zusammengebasteltes.
    Kannst auch noch Ansprüche anmelden, welchen der fleißigen Kleinen du beherbergen magst.
    Momentan würde ich dir gerne diesen Nervigen hier schicken, der meint, er könnte an sämtliche Haarbecherchen irgendwelche Kristalle unterbringen, um interessierte Sammler zu verwirren.

    Warum Tuppie beim Abzeichnen der Szene völlig die Haare am Becher ignoriert hat, muss ich noch herausfinden.


    VG Ingo W

    Ach, Mausmann, hast ja schon aufgelöst.


    Gerade wollte ich dir schreiben! "Hannibal", "Bones" und "Grimm", ganz genau!
    Und "Staffel" und "Episode" waren natürlich auch dabei --> Weißt du ja selbst, ich hätt ´s nicht besser auflösen können.


    VG Ingo W

    Hallo Ralf!


    Du hast recht, das fällt in mein Gebiet.
    Dummerweise kenne ich ihn trotzdem nicht.
    Erinnert mich wegen der schwarzen Randfusseln und der Scutumhyphen an Micropeziza karstenii / Pyrenopeziza graminis.
    Zotto hat da ähnliche cf-Bestimmungen in der karstenii-Datei, da haben die Sporen auch mal reichlich Inhalt:
    HB 6978 und HB 6024:
    https://www.cubbyusercontent.c…20on%20monocots/karstenii


    Aber was das jetzt genau ist?
    Was sagen eigentlich die Ectal-Excipulumhyphen? Angulär?


    VG Ingo W

    Lachnum brevipilosum Baral 1985
    Dasycyphus brevipilus Le Gal 1939
    Kurzhaariges Weißhaarbecherchen


    Erste zielführende Merkmale sind Substrat und Zeit. Das Becherchen wächst gern an dickerem Buchenholz, nicht selten versteckt, und das in milden Wintertagen und im Frühjahr.
    Makroskopisch identisch ist der Zwilling Lachnum impudicum (Unverschämtes Weißhaarbecherchen), welcher sich aber mikroskopisch durch Haken+ und Paraphysen ohne Vakuolen unterscheidet.


    Beide Becher sind oft recht dünnscheibig und falten sich schnell zu Dreieckshüten, wenn sie antrocknen, hier L. impudicum
    http://asco-sonneberg.de/pages…-121226-eh-01xsj31621.php


    Jetzt aber L. brevipilosum:

    Mikros:




    VG Ingo W

    Hallo Andreas!


    Du wirst es nicht glauben und ich habe das so extrem auch noch nicht gesehen, aber die ganzen gut entwickelten und massenhaft und gedrängt stehenden Apos sind nicht reif. Es war lange trocken und dann vor Ostern der viele Regen + ein bisschen Überlegzeit für die Becherchen, die sind erst frisch gekrochen und haben zum Großteil noch keine Asci in der Fruchtschicht.
    Mein Arbeitsname ist wegen Eiche als Substrat, versteckt gewachsen und weil sie feucht schon sehr dunkel waren, ein von dir entliehener prov.-Name: Mollisia pyrenopezizoides. Passt auch in die Zeit. KOH war +(deutlich, langanhaltend), damit ist lividofusca weg.


    VG Ingo W

    Hallo Chris!


    Ist vielleicht nicht gut, wenn man immer nur einfach von Zystiden redet oder schreibt.
    Ob ´s stimmt weiß ich nicht, aber PdS unterscheidet beim Fichtenzapfenrübling deutlich kristalltragende Zystiden an der Lamellenfläche (Pleurozystiden)
    und kaum kristallige an der Lamellenschneide (Cheilozystiden). Vielleicht hilft das ja weiter.



    VG Ingo W

    Hallo Peter!

    Zitat


    Hallo Ingo,
    klarer geht eine Wette schon gar nicht mehr


    Naja, die Wette hatte ich schon auch verstanden, bloß die Lösung bleibt mir im Verborgenen.
    Schätze, ich werde beim nächsten Mal einen Dolmetscher zwischenschalten müssen.
    Also ich nehme mir die 5 also wieder, weil du es so sagst.


    VG Ingo W

    Hallo Mario!


    Ich kenne Laxitextum bicolor nicht aus eigener Anschauung. Ich dachte aber, dass die Art eine recht helle, meist weiße Fruchtschicht besitzt.
    Findest du denn ein Bild, bei dem Laxitextum so bunt und mit braunen Bereichen unten drunter ist?


    VG Ingo W

    Dasyscyphella montana Raitv. 1977
    Berg-Harzhaarbecherchen


    Ist der Doppelgänger zu dem viel bekannteren und häufigen Schneeweißen Harz-Haarbecherchen (Dasyscyphella nivea), welches man recht häufig versteckt an morschem dicken Eichenholz aufspüren kann.
    Unterscheidet sich von diesem z.B. durch längere Haare. Die sind also nicht nur bis 80 µm lang, sondern schaffen 130 µm, außerdem sind die Haarspitzen nur selten keulig aufgeblasen und an der Außenseite des Bechers zum Stiel hin unverschämt spitz. Sein Substratspektrum ist flexibler.
    Das letzte Unterscheidungskriterium neben kaum merklich breiteren Sporen ist: er besitzt wahrscheinlich nie die großen einfachen Oktaeder-Kristalle der D. nivea.
    Meine Dasycyphella montana ist dummerweise an Eiche gewachsen, und ich hatte im ersten Präparat Kristalle (keine Ahnung, woher), ich bin also ganz schön herumgerudert (habe mich außerdem noch an wissender Stelle befragt) bis ich von der jetzigen Bestimmung überzeugt war.


    Jetzt sehe ich aber klar, hier ist sie: meine Osterzeit-Fresserin Dasyscyphella montana:



    Mikro:





    VG Ingo W

    Hallo Dieter!


    Daedaleopsis confragosa (Rötender Blätterwirrling).
    Hast du so einfache Pilze nicht schon mal gekonnt?
    Der Baum sieht nach Salweide (Salix caprea) aus.
    Der komische Maßstab mit 0,6524mm im letzten Bild, der stimmt auf keinen Fall!


    VG Ingo W

    Hallo!


    Also, ich habe erst mal meinen Gewinn wieder durchgestrichen in der Signatur.
    Keine Ahnung, was jetzt gemeint ist mit "5 Chips- schnappt sie euch" und dann wieder nicht, hüh und wieder hott.


    Mit mir muss man langsam und in einfachen Sätzen plaudern, für dieses Hin- und Her und undurchsichtige Geschreibsel brauche ich einen Dometscher.


    VG Ingo W