Beiträge von Ingo W

    Hallo Safran!


    Da hat die Juliane schön zusammengefasst und noch einiges zusätzliches gebracht. Wenn nur ihre Kamera nicht immer so blaustichige Bilder machen würde. Man sollte sich da wirklich mal mit dem Weißabgleich beschäftigen, aber das sagte ich, glaube ich, schon mal.
    Juliane schrieb:

    Zitat

    Nein Ingo, am WuchsORT kann man sie nicht unterscheiden!


    Ich versuchte Tendenzen aufzuzeigen (schrieb ja dazu, "die Summe der Merkmale macht die Bestimmung"). Wenn du 100 Fundstellen analysieren würdest, dann würde dir ein recht deutlicher Unterschied in der Wuchshöhe auffallen.
    Das gleiche betrifft auch den Flachen Lackporling, wenn ich schreibe, dass der überwiegend so wächst, dass sich der Durchmesser vergrößert (im Gegensatz zu Fomes, der immer höher wird).
    Das muss nicht sein, aber oft ist es eben so.


    Stefan schrieb:

    Zitat


    Fomfom holzfarben, G. applanatum rotbraun


    Schätze, da verwechselt Stefan was und bringt den Rotrandigen mit ins Spiel.


    VG Ingo W

    Hallo Safran!


    Zitat


    Aber z.B. der schuppige Stielporling, ja auch von einigen als ungenießbar eingestuft: eine Offenbarung


    Das habe ich auch schon festgestellt.
    Z.B. bezüglich des Schwefelporlings. Mal abgesehen von einer möglichen individuellen Unverträglichkeit finde ich den auch immer sehr schlecht bewertet und meine, dass er das nicht verdient hat. Man muss ja nicht versuchen, alte Latschen essbar zu machen, dann passt das schon.


    VG Ingo W

    Hallo Safran!


    Die beiden Arten können sich schon recht ähnlich sein, besonders dann, wenn sie eben nicht typisch wachsen und keinen Frischzuwachs haben.
    Wie immer ist es die Summe der verschiedenen Merkmale.
    Liese sich wohl besser erklären, wenn du ein Bild dazu einstellst.


    Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass der Zunderschwamm eher in Augenhöhe zu finden ist (Gegenkandidat eher bodennah) und der Fruchtkörper an sich tendenziell in die Tiefe wachst (beim Fl. Lackporling ist es eher der Durchmesser, der immer größer wird).
    Dann hätten wir noch die verschiedenen Frischzuwachsfarben der Poren (Ganoderma = grellweiß), verschiedenes Glanzverhalten bei Nässe (Ganoderma glänzt), die Stalaktiden produzierenden Zitzengallen (typisch nur für den Flachen) und alles das, was ich vergessen habe zu schreiben wie z.B. Edit: dünne dunkle Zonienierungslinien oder der Filz im Inneren des Fruchtkörpers am Anwuchs beim Zunderschwamm.


    VG Ingo W

    Hallo Safran!


    Naja, so ein nichtexquisiter Geschmack mag halt auch an den Nährstoffen liegen, die der Pilz dort zur Verfügung hat bzw. was der an dieser Fundstelle alles so für Schadstoffe in sich aufnimmt. Mich könnte man damit nicht locken.
    Gab es einen eigenen Geruch beim Braten?


    VG Ingo W

    Hallo Karl!

    Zitat


    Die kleinen weißen habe ich leider esrt auf einem Bildausschnitt zu Hause am Bildschirm entdeckt. Werden wohl Wasserkreislinge sein.


    Denke ich auch.
    Wobei bei den kurzstieligen, etwas robusteren Bechern dann Cudoniella tenuispora (Backenzahnkreisling) eine Option ist.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Also nach allem, was man sieht und was beschrieben ist, käme Agaricus bernardii (Salzwiesen-Champignon) sehr gut hin, denke ich.
    Hier auf dieser kalifornischen Seite wird der Geruch mit nach Salzlake oder Jod beschrieben.
    http://www.mykoweb.com/CAF/species/Agaricus_bernardii.html


    Hat zwar geruchsmäßig nichts mit verdorbenen Pilzen zu tun, aber mit den Gerüchen ist das ja immer so eine Sache.
    Vielleicht könnte man ja doch noch den Geruch besser eingrenzen, zumindest die Richtung? Apotheke vielleicht, oder irgendwie chemisch? Heftpflaster aus alten Zeiten?
    Auf der verlinkten Seite wird übrigens die Essbarkeit mit positiv eingeschätzt. So unterschiedlich sind eben die Einschätzungen.


    VG Ingo W

    Hallo Björn, deine Sendung ist gestern angekommen.


    War klasse verpackt!
    Bist du da alleine drauf gekommen oder hattest du da Instruktionen?
    Glaube, heute wird ´s nichts mehr, die Aufarbeitung ist für morgen geplant.


    Viele Grüße
    Ingo

    Hallo Peter!


    Na, das ist ja allerhand, was du gefunden hast.
    Allerdings setze ich dich trotzdem auf meine Schwarze Liste wegen Diskriminierung und gezieltem Nichterwähnen bzw. Nichtbeachten von Kleinbechern.
    Naja, Verhöhnung kommt natürlich auch nioch dazu, wenn man sowas schreibt:

    Zitat


    Diese futzikleinen Dinger ......


    und durch solche Riesenpilze die kleinen Weißen übersieht, die nicht nur auf diesem Bild präsent sind.
    Naja, ich sag ´s mal lieber gleich: da waren auch Eschen.
    Der Springschwanz ist auch nicht schlecht, hat ganz schön große Ausmaße.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Also so richtig knallgelbe Stielbecher und dann der Stiel auch nicht grau, womöglich sollte ich tatsächlich 1 Prozent zurückrudern. Wer weiß, ob es da nicht vielleicht doch einen Doppelgänger zu Hymenoscyphus vernus in diesen gelben Farben gibt.


    Mit dem Bräunen, das ist auch so eine Sache. Einmal gibt es die Verfärbung durch Verletzung, die kann entweder sofort eintreten so ähnlich wie beim Hexenröhrling
    http://asco-sonneberg.de/pages…tinctum-0903-01xs1781.php
    oder sich eben auch Minuten bis Stunden Zeit lassen
    http://asco-sonneberg.de/pages…31203-01xs-coljj37124.php
    http://asco-sonneberg.de/pages…group_id=14041&position=1


    Bei diesen zeitnahen Verfärbungen ist meist irgendein Inhalt verantwortlich, welcher mit Sauerstoff(?) reagiert.
    Dieser Inhalt ist bei den kleinen Becherchen für gewöhnlich in den Paraphysen, Marginalzellen und Haaren vorhanden.
    Das können multiguttulate Vakuolenbläschen sein oder auch zylindrische Vakuolen. Muss man sich vorstellen, wie Gasbläschen, sind auf jeden Fall sehr leicht zerstörbar und labil und nur wirklich gut bei vitalen Apos einzuschätzen.


    Hier, bei meinem letzten "Opfer" (ein Lachnum/ Weißhaarbecher) sieht man den Unterschied von vital und dann rangepanschter Farbe (= Vakuolen zerstört).


    Hier Mollisa-Vakuolen mit KOH-positiver Reaktion:
    http://asco-sonneberg.de/pages…group_id=38361&position=5


    Hier mal die Reaktion eines Paraphyseninhaltes mit Lugol:
    http://asco-sonneberg.de/pages…group_id=38161&position=8


    Achso, dann gibt es aber eben auch langwierigere Verfärbungen oder Altersbräunen:

    oder
    http://asco-sonneberg.de/pages…bung-090706-01xs20751.php


    Mit manchen Verfärbungen kann man Mykologen auch schön ins Boxhorn jagen:
    Befall:
    http://asco-sonneberg.de/pages…erfaerbung-1007119091.php


    oder eben einfach wieder Oxidation, wenn man aus einem gelbhaarigen Becher einen braunhaarigen macht:
    http://asco-sonneberg.de/pages…-100523-04xs-col15171.php


    Kann man auch wieder lange drüber reden, über ´s bessere Sichtbarmachen, auf bestimmte Reaktionen mit Chemikalien usw. usw.


    VG Ingo W

    Hallo Björn!


    Das siehst du wieder mal alles richtig, was so langsam auffällt :)
    http://asco-sonneberg.de/pages…50322-01xsmcoljj38218.php


    Falls dir es wichtig ist: die Gattung Hyphodiscus interessiert mich, den könnte ich dir abnehmen, die Orbilia würde dann natürlich auch gleich einen Namen bekommen.
    Sag Bescheid, falls du meine Adresse benötigst.
    Natürlich kann ich die Becher nur brauchen, wenn sie nicht eingetrocknet sind. Also schön feuchthalten!


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Wolfgang S. alias PiWo (in seinen Forenzeiten) hat mir gemailt.
    Er meint, vielleicht wäre Diplomitoporus flavescens eine gute Möglichkeit.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!

    Zitat


    Das wäre auch sowas, was ich gerne besser verstehen würde. Warum welche Pilze wann was machen.
    Zum Beispiel gelb werden wenn sie weiß oder ockerlich sein sollten.


    Die direkte Sonneneinstrahlung spielt m.E. nach bei der Farbe der Pilze eine nicht unbeträchtliche Rolle. Dabei gibt es verschiedene Reaktionen:
    Alles unbewiesene, aber beobachtete IW-Hypothesen:
    1. Farbige Orbilien bleiben blass, wenn sie in einem gewissen Lebenszyklus kein direktes Sonnenlicht bekommen. Das ist irgendwie auch später nicht mehr regulierbar, wie wenn sich ein Schalter umlegt und es schreit "zu späääät!".
    http://asco-sonneberg.de/pages…roup_id=11621&position=19
    Die rechten waren unter der Borke versteckt.


    Den 2. Fall kennt man auch bei einigen Arten von Großpilzen. Sollten die tatsächlich ihre Fruchtkörper lichtabgeschirmt bilden, so fehlt denen manchmal einfach die Farbe.
    Ich kenne das z.B. vom Safranfarbigen Scheidenstreifling (Amanitopsis crocea). Allerdings holt der auf und färbt ein, wenn das Laub vom Hut verschwindet.
    Ähnlich funktioniert wohl der Kastanienbraune Stielporling (Polyporus badius), der ja nicht selten erst weiß erscheint.
    http://en.wikipedia.org/wiki/Royoporus_badius



    Und dann gibt es aber auch Pilzarten, die 3. reagieren wie mit Sonnenbrand. Hierzu zähle ich Hymenoscyphus vernus (Frühes Stielbecherchen). Also die kommen normalerweise gar nicht in der Intensität mit Sonnenlicht in Berührung und bleiben hell, wenn aber doch, dann färben sie gelb ein.


    Einige andere gelbe Hymenoscyphen gehören zu Kategorie 2, die sind normalerweise gelb (Hymenoscyphus fructigenus an Eichencupulen z.B.), bleiben aber weiß, wenn zu tief in der Streuschicht.


    Naja, Farbwechsel durch Hygrophanität behandeln wir dann in der nächsten Sprechstunde :)
    http://asco-sonneberg.de/pages…oup_id=17401&position=106
    http://asco-sonneberg.de/pages…-120402-01xs-col27801.php


    Es gibt ja soooo viel zu forschen.....


    Zitat


    Man kann das ja an verschiedenen Details festmachen. Beispielsweise die Mollisia-an-Stöckchen-Quote.
    Die lag im letzten Jahr bei etwa fingerdicken, entrindeten Stöckchen beliebigen Substrates mit bodenkontakt bei ~3:1 (also ein Fund bei vier umgedrehten Stöckchen), in diesem Jahr liegt sie unter 5:1. Immer dabei vorausgesetzt, daß man an einer nicht zu trockenen Stelle Stöckchen dreht.


    Der letzte Teilsatz drückt den Umstand aus, warum viele Pilzler entmutigt das Stöckchendrehen sein lassen. Man sollte eben auch nur Stöckchen drehen, die erfolgversprechend sind. Ein passabler Stöckchendreher findet spätestens beim 3 mal Bücken einen ordentlichen Becherling, Pyrenos zählen dabei nicht, die sind sowieso allgegenwärtig.


    Deine Quoten mit Moosgalerinen und Psathyrellen am Wegrand sind lustig, drücken aber schon genau das aus, was momentan fehlt: nämlich hauptsächlich Feuchtigkeit. Die Temperatur (wie Ralf meint) sehe ich da weniger einflussreich.


    Probiert doch momentan einfach mal vorjährige feuchtliegende Kräutlein- und (Sauer- und Süß)Grasstängel aus. Am Rande eines Baches oder in einer dauerfeuchten Quellpfütze.
    Also mein Sonnabends-Phalaris-Halm von der Arbeit nebenher hatte 6 verschiedene Becherchen auf sich, wobei einige erst in der Dose "aufblühten", andere sich verdünnisierten.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Kannst ja beim nächsten Tümpel mal schauen.
    Gerne mag er Erle. Kann aber auch sein, dass eben Erle und Tümpel einfach gut zusammenpasst.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    In den alten veritas-DVDs gäbe es einen Schlüssel, allerdings würdest du mit dem etwas fehlgeleitet, weil die eben nicht auf dem neuesten Stand sind.


    Also ich erkläre mal, was wir haben, im Prinzip wird das in einem ordentlichen Schlüssel benötigt:


    1. Wuchs im Schlamm;
    2. Farbe gelb, aber jung weiß bis cremefarben;
    3. Excipulumzellen hauptsächlich angulär, also nicht gestreckt prismatisch;
    4. VBs (vacuolbodies) in den Paraphysen (die sind für Röten und Bräunen mit Sauerstoff verantwortlich, dein junger nachgewachsener Weißer könnte demnächst braun aussehen);
    5. Sporen mit wenig winzigem Inhalt (OCI = 1);
    6. keine wirklich spitzen Polenden an den Sporen (damit schließt man z.B. meinen ersten Gedanken aus, nämlich einen Bucheckernfruchtschalen-Hymenscyphus namens H. rokebyensis:
    http://asco-sonneberg.de/pages…nsis-091018-01xs19941.php


    7. striegelige Stielbasis (oft auch grau bis schwärzlich);
    8. Porus vom Hymenoscyphus-Typ;
    9. Porusreaktion mit Lugol nur schwach;
    10. Haken-;


    All das würde dich schlüsselmäßig relativ kerzengerade zu Hymenoscyphus vernus (Frühes Stielbecherchen) führen.
    http://asco-sonneberg.de/pages…roup_id=20201&position=10


    Was nicht jeder weiß, die Art ist normalerweise weiß bis hellocker, wird aber abtrocknend bei direkter Sonneneinstrahlung befremdlich gelb.
    Gesehen habe ich das schon, Fotos zu diesem Thema zu finden bereitet mir gerde Probleme.
    Die Art ist ein Tümpel- und Schlickbewohner, also weniger an fließendem Wasser, und dann auf allerhand Laubholz, meist Äste im Zentimeterbereich, dabei geht natürlich auch mal eine Cupule.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Nach ca. 3 Wochen Trockenheits-Jammern im Forum muss ich doch wirklich mal in die Runde fragen, ob es bei euch keine Sumpfbiotope, keine Schilfflächen, keine nassen Löcher auf Wiesen gibt, keine Teiche mit Binsen und Seggen, keine Bäche, keine Quellen?
    Ich meine, es ist schon klar, dass das kein optimales Pilzwetter ist, aber so unflexibel kann man doch beinahe gar nicht sein.


    Das ist jetzt nicht auf diesen hübschen Beitrag von Ralf gemünzt, bei dem mir einfällt: es wäre doch clever, mal eine direkte Gegenüberstellung der beiden langhaarigen Arten zu machen. Ich bin nämlich auch der Meinung, dass Sc. crinita die häufigere Art ist und sich durch Sporenbreite unterscheiden lässt.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Die Art ist dank deiner ausführlichen Mikroskopierarbeit eindeutig.
    Die Hakenlosigkeit ist perfekt dargestellt, da bleibt kein Wunsch offen. Diese "Sträuße" sind geradezu typisch!
    Auch, was du gestern über den Aufbau des Bechers geschrieben hast:

    Zitat


    Der Becherrand setzt sich aus eher kurzzelligen Hyphen zusammen, die einzelnen Glieder werden nach außen zu immer dünner, ganz außen fast haarartig.


    So funktioniert das mit so gut wie allen Bechern, außer den richtig Haarigen. Aber da kommen eben nur noch die Haare als weitere Elemente dazu.


    Ich weiß nicht, ob ich den Namen verraten soll oder ob du selbst einen Hymenoscyphus-Schlüssel hast?
    Achso, als Haare bezeichnet man eher Elemente, die sich aufbaumäßig deutlich von den Ectal-Excipulumszellen unterscheiden.
    Wenn sich der Sachverhalt eher so darstellt wie von dir oben im Zitat beschrieben, ist der Ausdruck Randzellen (ich sage Marginalzellen) besser.
    Manchmal ist es allerdings nicht klar, welcher Ausdruck der angebrachtere ist.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Also wenn ich immer höre, dass Arten an der Länge von Röhren oder an der Dicke von irgendwelchen Schichten festgemacht werden, weiß ich immer nicht, ob ich lachen oder heulen soll.
    Vielleicht sollte man, wenn man schon denkt, man käme der Sache makroskopisch auf die Spur, einfach mal die Fruchtkörper in ihrer Höhe messen? Der "normale" Wurzelschwamm (annosum) ist ja in der Regel flach, laut Schlüsssel bis 3 cm, der ausgeschlüsselte Tannenbewohner ab 3 cm aufwärts.


    VG Ingo W

    Hallo!

    Zitat

    Momentan kann man natürlich einfach die Fruchtkörper entfernen. Die aber kehren wieder.


    Naja, ab und zu mal die kleinen Fruchtkörper zu entfernen, wird wohl auf jeden Fall billiger sein.
    Auf keinem Fall sollte man versäumen, sich die hübschen "gespaltenen" Lamellen bei einem durch Feuchtigkeit wiederbelebten Fruchtkörper anzuschauen :
    http://www.natur-lexikon.com/T…0148-spaltblaettling.html


    Übrigens können diese Horrorgeschichten, was diese Pilzart im und am Menschen anrichten kann, schon auch damit erklärt werden, dass das betroffene Immunsystem nicht funktionierte.
    Also ich denke, das kann mit anderen Pilzen genauso passieren, denn Sporen sind sowieso allgegenwärtig. Die fliegen tagtäglich millionenfach durch die Luft und werden eingeatmet.
    Aber natürlich will man nicht verantwortlich sein, wenn ein Knirps dann Probleme kriegt.
    Trotzdem wird ein Schutzanzug wird wohl nicht notwendig sein beim Abpflücken der Fruchtkörper :)


    VG Ingo W

    Hallo Björn!

    Zitat


    ....aber es wird sehr wahrscheinlich
    bei Pokalförmiger Pokalförmiger Stengelbecherling,Crocicreas cyathoideum bleiben.


    Das hoffe ich doch sehr.
    Und dann schaust du mal an andere feuchtliegende Kräuterstängel und an feucht liegenden Grashalmen und gibst die wieder weiter an Michael. :)


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Bei den Bechern ist das oft so, dass verschiedene Arten beieinander wachsen. Ich habe hier einen Phalaris-Halm vom Sonnabend, da sind 5 Arten drauf, unter anderem 2 Lachnum-Arten, also weiße Haarbecherchen.
    Bevor wir also die 2 womöglich vermengen und eine neue Art draus basteln (wie wohl schon 100-fach im Laufe der Becherbeschreibungen passiert), sollten wir da lieber vorsichtig sein.
    Obwohl: beim jetzigen Stand der Dinge glaube ich eher, dass beides zusammengehört und ich dich hätte eher hierher verlinken sollen:
    http://asco-sonneberg.de/pages…e-110727-mcol-0121161.php


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!

    Zitat


    Den unteren, großen Fruchtkörper mit der gut ausgebildeten Hutkruste würde ich jetzt mal für Phellinus alni halten.


    Könnte auch zu den anderen gehören. Ph. tuberculosus kann schon auch fast ordentliche Hüte bilden.
    http://www.pilzmaus.de/pilze/b…/p_tuberculosus2_bild.htm
    Die Neigung zur Stufenbildung kann man aber immer noch sehen.
    Auf den letzten 2 Bildern, da könnte ich auch gut Pflaume als Substrat reininterpretieren. Aber zur genauen Bestimmung reicht ´s eben einfach nicht.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Am besten, wir gehen da mal auf Nummer Sicher und fangen mit dem "Hymenoscyphus" an, der auf der Cupule wächst.
    Zeichne oder beschreibe doch mal am besten die Form (ein Pol mehr zugespitzt als der andere?) und nochmal den Inhalt der Spore.
    Ich denke, der hat multiguttulaten Inhalt in den Sporenpolen. Die Tröpfchen sind zwar winzig, aber doch einigermaßen zu sehen. Kannst ja mal mit Kongo anfärben, der Inhalt verschwindet ja geschädigt nicht (im Gegensatz zum Inhalt in den Paraphysen).


    Dann nochmal ausmessen, und jetzt wäre interessant, wie du die Blaufärbung des Ascus-Porus wahrnimmst; am besten bei einem noch nicht reifen Ascus beurteilen, also schon einem, der blau wird am Porus aber eben noch keine reifen Sporen inne hat.
    Bevor ich viel erkläre, hier mal rechts oben schauen, was ich meine:
    http://asco-sonneberg.de/pages…scutuloide-sp-jj37807.php


    Für die Hakensuche ist vielleicht diese kleine Anleitung gut (2 Bilder!):
    http://asco-sonneberg.de/pages…t-110718-mcol-0121141.php


    Eine Idee habe ich, mal sehen, ob der Plan aufgeht.


    VG Ingo W