Halo Pablo!
Zitat
14 = erneut >Trametes versicolor<
Meinst du?
VG Ingo W
Halo Pablo!
Zitat
14 = erneut >Trametes versicolor<
Meinst du?
VG Ingo W
Hallo Bernhard!
Vor wenigen Jahren hätte man gesagt: das ist die Nebenfruchtform von Nectria cinnabarina (Zinnoberroter Pustelpilz).
Im folgenden Link kannst du aber auch lesen, dass es sich um mehrere Arten handeln soll mit so einem Erscheinungsbild:
http://www.arbofux.de/rotpustelpilz.html
VG Ingo W
Hallo Pablo!
Zitat
.....um diese Linie irgendwo nachzuweisen.........Es ist ja auch nicht immer der gesamte Hutfilz schwarz.
Einer der häufigsten Pilze überhaupt.
Ob es da nicht schon mal Sequenzen gibt, die was über die Zuverlässigkeit der dunklen Linie aussagen?
Frank, weißt du da was drüber?
VG Ingo W
Hallo Norbert!
Zerschlitzt-porig bis fast gezähnt, das geht und ist wohl hauptsächlich in der kalten Jahreszeit so zu finden(?).
Mir geht es ja wie dir und Pablo, also ich sehe von der Wuchsweise eher einen hellen Schmetterling. Die Farbe ist allerdings ungünstigerweise irgendwie zu hell.
Die Angabe des Vorhandenseins der oft gerühmten dunklen Linie unter dem Hutfilz per Schnitt durch den Fruchtkörper vermisse ich natürlich hier als Hinweis zur Art.
Zitat
Die Farben passen aber auch nicht zu Trametes versicolor, es sein denn daß bei der Art sowohl Tomentum als auch Subtomentum durch Verwitterung verschwinden können.
Den Gedankengang von Pablo verstehe ich nicht. Was haben die Farben mit dem Tomentum zu tun?
Schön wäre ja mal bei solchen oft gezeigten unsicheren Funden die Beobachtung übers Jahr hinweg, also ob sich da farblich noch was ändert im Voranschreiten des Alters.
VG Ingo W
Hallo Dieter!
Wenn du dich also immer erst vorbereitest, bevor du mikroskopierst (ich mache das genau umgekehrt), dann hilft dir vielleicht direkt die Entoloma-Seite.
Unten bei "Pigmente der Huthaut" kannst du auch 2 Beispiele von Genevieve Gates anklicken. Aber zunächst im Link mal oben "Rötlinge" anklicken:
http://www.entoloma.nl/html/duits.html
VG Ingo W
Hallo Pablo!
Naja, gehört ja nicht so richtig hier ins Thema.
Zitat
Wenn ich Abschüses beobachte, habe ich meist erstmal ein Problem mit der Dynamik der Sporen:
Da geht es ja auch nicht unbedingt darum, jetzt gerade nach diesen davonschwimmenden 8 Sporen auf die Jagd zu gehen (was dann beim Einfangen natürlich noch idealer ist), sondern mehr darum, ein Gefühl für die Größe der reifen Sporen zu bekommen.
Wenn man einen Ascus abschießen sieht, dann sind natürlich auch andere voll aufgebläht (turgeszent) und bereit und für gewöhnlich ist dann auch das Umfeld reichlich mit freischwimmenden Sporen besetzt.
Schlechter ist es halt ohne diesen Effekt, denn dann kann das Sporenmaß stimmen oder größer sein.
Übrigens, damit es nicht zu einfach bleibt, es gibt ein unterschätztes Gegenteil: man kann auch zu groß messen, nämlich dann, wenn man ein altreifes Apothezium vor sich hat, bei dem sich die Sporen im Vorkeimstadium befinden.
Aber das passt alles nicht wirklich hierher.
VG Ingo W
Hallo Pablo!
Zitat
Die Sporen aus einem Abwurf (wie macht man den eigentlich bei Becherchen?
Es geht ja beim Abwurf darum, wirklich reife Sporen zu werten und die Farbe zu bestimmen.
Bei der Sporenpulverfarbe sieht es etwas schlecht aus bei den Winzbechern.
Und wegen der Reife hat man eben Glück, wenn die Fruchtschicht so weit ist, dass man beim Mikroskopieren das Abschießen mitverfolgen kann.
Solche gemessene Sporen sind der Idealfall. Ansonsten gehört wohl etwas Erfahrung dazu und man kann sich da auch irren, z.B. bei Exsikkaten oder reifemäßig falsch eingeschätzten Becherchen. Nicht wenige beschriebene Arten sind wahrscheinlich Ergebnis von falsch eingeschätzter Reife.
Meine Deformierungsbeispiele bezogen sich nur auf dieses angerissene Teilthema......
Zitat
Was man übriegns auch gut machen kann: "Zystiden" züchten.
......nicht auf die eventuelle Schuppenbildung beim Stummelfüßchen.
VG Ingo W
Hallo Pablo!
Jawohl, unnatürliche Umgebung oder zerstörerische Einflüsse können Formen hervorbringen, die manchen Mykologen genötigt haben, neue Arten zu beschreiben.
Für Ascomyceten hatte ich mir solche Beispiele mal aufgehoben:
http://asco-sonneberg.de/pages…140503-mcol-01jj37492.php
http://asco-sonneberg.de/pages…roup_id=26111&position=22
http://asco-sonneberg.de/pages…mierung-151112jj38648.php
Eine KOH-reaktive Mollisia wurde auch schon neu beschrieben, weil KOH den Paraphyseninhalt gelb/orange färbte.
Nun, ich denke, das war einfach eine steckengebliebene Positiv-Reaktion wie hier:
http://asco-sonneberg.de/pages…roup_id=28541&position=21
VG Ingo W
Hallo Pablo!
Was du alles erkennst und definieren kannst! Mono-, di- und trimitisch oder doch pseudodimitisch? Ein pilziges Kapitel, dass ich nie richtig begriffen habe.
Von Junghuhnia separabilima habe ich noch nie was gehört, und wie zielsicher du auch die Peniophora lycii oder Ceriporiopsis bestimmst, das ist schon beeindruckend.
Sehr viel kann ich da nicht mitreden, aber lesen tue ich das schon gern. Nur einmal habe ich was entdeckt, dass du sicherlich anders meinst:
Zitat
....da sitzt an einigen Ästen von Wildkirschen der klassische Doppelgänger von Radulomyces confluens, nämlich
Basidioradulum radula = Reibeisen-Rindenpilz.....
Da meinst du sicherlich Rudulomyces molare als Doppelgänger zu Basidioradulum radula.
Mir würde zu den schönen Vorstellungen auch immer noch die Angabe des Substrats gefallen, das fehlt bei eingen Arten.
Ansonsten großes Kino!
VG Ingo W
Hallo Pablo!
Zitat
Mit den Bildern von Enrique Rubio bin ich schon sehr viel glücklicher.
Ja, ich auch!
Gut, dass dir der Lapsus aufgefallen ist und du dich geregt hast!
VG Ingo W
Hallo!
Schönes Beispiel für die Bestimmungsrelevanz von realen Farben und verschiedener Erscheinungsformen am Standort.
VG Ingo W
Hallo Pablo!
Zitat
Mit der Methode habe ich es im letzten Jahr geschafft, mit nur einem einzigen Fruchtkörper Xerocomus communis und Xerocomus bubalinus nachzuweisen. Und das gleiche Spiel bei einem Einzelfruchtkörper, der gleichzeitig Boletus luridus und Boletus mendax war. Man muss nur halt nochmal 30 andere Sporen vermessen, dann ist das kein Problem.
Jo, das Problem kenne ich auch. Sollte es beim ersten Mal nicht gleich klappen, dass man aus einem Fruchtkörper/Apothezium 2 Arten schafft, kann man die auch mal etwas liegenlassen. Manchmal ist die Entwicklung von jungreif über reif zu altreif oder gar kränkelnd reif schon beachtlich.
Beim speziellen Crepidotus-Problem kann ich nicht helfen, glaube nicht, dass ich sowas schon mal gesehen habe.
VG Ingo W
Hallo Pablo!
Zitat
Und E. pithya in klein an Nadelholz, wo ich übrigens >hier< mit dem zweiten Bild auch ein Problem hätte: Ist mir zu hell / hyalin für E. pithya.
Waren auch so meine Gedanken, bin also nicht sicher, ob das so stimmt, was dort gezeigt wird.
Auch für das wiki-Bild fehlen mir Argumente, schätze da liegst du auch besser mit deiner Bewertung.
Ich füge oben mal gleich ein besseres Bild von jungen Stoppeligen Drüslings-Fruchtkörpern hinzu.
VG Ingo W
Hallo eberhard!
Zitat
....ich dachte hier an das, was ich mal als Exidia glandulosa kennengelernt hab...
Schon möglich, aber woher soll man wissen, was du als E. glandulosa kennengelernt hast?
Das Problem des wissenschaftlichen Namens ist, dass er in der Vergangenheit für 2 verschiedene Arten verwendet wurde, nämlich für:
1. den Warzigen Drüsling (Exidia plana, jetzt Exidia nigricans, das ist deiner mit den flach am Substrat aufliegenden hirnigen Fruchtkörpern, deren Ränder sich nur wenig vom Substrat abheben lassen)
http://www.morelmushroomhunting.com/exidia_plana.htm
2. den Stoppeligen/ Becherförmigen/Abgestutzen Drüsling (Exidia truncata). Diese Exidia ist eigentlich die wirkliche Exidia glandulosa. Ältere Fruchtkörper hängen immer vom Substrat weg, sind weniger hirnartig gewunden, erinnern manchmal an Becher oder Kreisel, eine Seite ist immer samtig matt:
http://www.123pilze.de/DreamHC…ABgestutzterDruesling.htm
Die Unterscheidung der beiden ist etwas schwieriger, wenn der Stoppelige Drüsling noch sehr jung ist:
https://de.wikipedia.org/wiki/…idia_glandulosa_74739.jpgLinks unten, die flächigen kreiselförmigen verraten, dass der Pilz richtig bestimmt wurde. Live vor Ort könnte man zur Sicherheit nach der matten anderen Seite schauen:
http://www.nahuby.sk/obrazok_d…943d8c23ccc179854a63624de
Hier ein besseres Bild als das oben verlinkte wiki-Bild, dass doch eher zweifelhaft ist. Enrique hat hier schöne junge Stoppelige:
http://www.asturnatura.com/fot…dia-truncata-2/12803.html
Wächst was ähnliches an Nadelholz hat man die andere Verwechslungsart, nämlich Exidia pithya (Teerflecken-Drüsling). Der ist insgesamt kleiner und weniger hirnartig gewunden, aber durch starke Nässe richtig aufgequollen kann der recht ähnlich aussehen.
http://www.mycodb.fr/fiche.php…ist&filter=&numfiche=2043
VG Ingo W
Hall Kaulbarsch!
Zitat
Sorry für die Anfrage.
Also das Anfragen wollte ich dir mit meiner Antwort nicht vermiesen.
Mich wunderte es halt nur, dass du auf bestimmte zielführende Merkmale (und die müssen ja dann auch in deinem Pilzbuch stehen) nicht eingehst.
Frag nur weiter, aber schaue auch die Pilze von allen Seiten an.
VG Ingo W
Hallo Dodo!
Zitat
Nun hoffe ich, wenigstens einen richtig bestimmt zu haben......
Na klar doch.
Der Rotrandige (Fomitopsis pinicola), die Striegelige (Tr. hirsuta) und der erste Striegelige Schichtpilz (Stereum hirsutum) sind richtig bestimmt.
Was nicht stimmt ist die 5, denn hier handelt es sich genauso um den Striegeligen Schichtpilz wie bei der Nr. 1. An so dickem Substrat sind oft die Hütchen etwas größer, vielleicht hat dich das getäuscht.
Der Samtige Schichtpilz wäre nicht so gelb in der Fruchtschicht, hätte größere Fruchtkörper und weniger wellige, weit abstehende Hüte.
Der Lamellenpilz ist vielleicht Tubaria furfuracea (Gemeiner Trompetenschnitzling).
VG Ingo W
Hallo Bernhard!
Zitat
Präzisierung der Lamellen-Beschreibung: Weißlich bis hellbraun, herablaufend, Schneiden gesägt, wellig, mit vielen unterschiedlich langen Zwischenlamellen.
Gefällt mir besser.
Wobei die Schneiden tatsächlich nur fein gesägt sind im Gegensatz zu verwandten Arten.
Was ich auch noch für ein nicht häufiges Merkmal halte, ist die Lamellenhaltung am Stiel. Die Lamellen laufen ja eigentlich vielfach nur strichweise, aber relativ weit den Stiel herab, zumindest unterscheidet sich die Art des Herablaufens schon irgendwie von vielen anderen Pilzen mit herablaufenden Lamellen.
VG Ingo W
Hallo Kaulbarsch!
Zitat
Habe ich ihn mit Stereum rugosum richtig bestimmt?
Hättest mal auf die Hütchen schauen müssen, da wäre dir sicherlich das stiegelig-haarige aufgefallen.
Und Stereum rugosum bestimmen ohne mal dran gekratzt zu haben, damit sich das Rotverfärben bestätigt? Nö, so funktioniert das nicht!
VG Ingo W
Hallo Bernhard!
Zitat
Lamellen: hell zimtbraun, wellig, .... mit mehreren Zonen von Zwischenlamellen, Schneiden fransig
Ich verstehe deine Beurteilung der Lamellen zwar nicht (Zonen von Zwischenlamellen? Lamellen hell zimtbraun und wellig?), aber ich denke, Mario hat da auf jeden Fall recht mit dem Harzigen Sägeblättling.
Keine Klebrigkeit auf dem Hut aufgefallen?
VG Ingo W
"Alllooo Tuppie!
Staubpelzis auch daußen sin zum Feie`n!!
Lilipilz links von Mitte is?
Schüssii!"
Hallo Pablo!
Zitat
Aber... Aber diese Trollhand ist wichtig!
Naja, will mich da ja nicht reinhängen......
Zitat
Ohne diese Trollhand kann ich kein Präparat mehr anfertigen, geschweige denn einen sinnvollen Text eintippen!
Aber ich schätze, wir müssen das Opfer bringen.......
Zitat
Es ist auch eine ganz brave Trollhand, die nichts kaputt macht
....denn sowas ist nicht beschrieben.
Zitat
...ganz gut ist im Gnolme puscheln.
Gnolmi fragt, was "puscheln" ist.
Und außerdem soll ich dir ausrichten, dass du keinesfalls Kompromisse mt der Tollhand eingehen sollst. Tollkirschen sind schließlich auch giftig und keiner schleppt sie mit nach Hause.
VG Ingo W
Hallo Ingo,
Dann war ich wohl auf den falschen Seiten......
Erstaunlich , wie unterschiedlich die ausfallen können - die Pilze mein ich (die Seiten allerdings auch....)
Gruß Norbert
Hallo Norbert!
Pablo hat trotzdem recht mit seiner Skepsis.
Ich war da wohl jetzt etwas flott mit Bilderverlinken, hatte mir das gar nicht alles genau angeschaut.
So für mich habe ich die Art Steccherinum ochraceum eigentlich als resupinat, eventuell mit überstehenden Hutkanten abgespeichert. Wirklich "nur hütig" kenne ich die (glaube ich) auch nicht.
Schon ein paar Jahre her, als ich auch sowas fotografierte, aber das ist St. ochraceum.....
http://asco-sonneberg.de/pages…aceum-090115-02xs5251.php
.....also eher blass-orange und mit nicht übermäßig langen Stacheln.
VG Ingo W
Hallo Pablo!
Bei der Nadelholz/Resinicium-Mollisia fällt mir bei den Sporenbreiten erst mal keine Art ein, mit der ich sie vermengen wollte.
Meine Nadelholz-Mollisien sind entweder die:
http://asco-sonneberg.de/pages…roup_id=38185&position=69
....die haben aber nicht die Sporenbreite und sind OCI = 0
oder die:
http://asco-sonneberg.de/pages…oup_id=37709&position=125
....die hat jetzt Inhalt, allerdings noch schmälere Sporen.
Natürlich wird sich das kaum an Nadel- versus Laubholz festmachen lassen, sicherlich sind die Holz-Mollisien viel flexibler.
Was am ehesten zu den Sporenwerten passt, ist eine Art, die ich immer wieder mal an Rhamnus gefunden hatte mit ziemlich breiten Sporen, Sporenlängen bis 12 und deutlichem Öl:
http://asco-sonneberg.de/pages…oup_id=32601&position=130
Aber eigentlich glaube ich da nicht wirklich dran, dass deine Art was damit zu tun hat.
Wichtig wäre für mich, dass du deine Mollisia-Beschreibungen etwas zusammenfasst und nicht wegschmeißt.
VG Ingo W
Hallo Norbert!
Zitat
.....aber im Netz finde ich nur resupinate Bilder ,.....
Keine Ahnung, was da schief läuft, aber am Netz liegt ´s nicht:
http://www.nahuby.sk/obrazok_detail.php?obrazok_id=26151
http://www.hlasek.com/steccherinum_ochraceum1en.html
http://www.wisconsinmushrooms.com/SteccherinumOchraceum.html
Könnte ich beliebig lang fortsetzen.
VG Ingo W
