Beiträge von Ingo W

    Hallo Dieter!


    Eine Sache ist mir aufgefallen:

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    frei stehende Lamellen (Burggraben), Zahn leicht herab laufend


    Bei den Pilzen und der Lamellenhaltung spricht man von Burggraben, wenn die Lamellen vor dem Stiel ausgebuchtet sind und mit Zähnchen angeheftet sind oder das Zähnchen dann leicht herabläuft.
    http://www.123pilze.de/DreamHC…oad/baertigerRitt-er2.jpg
    Bei deinem Pilz sind die Lamellen frei. Das eine roteingekästelte Beispiel des angehefteten Zahns geht unter und wird die Ausnahme sein, denke ich.


    VG Ingo W

    Hallo Dieter!

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    Aber auch aus den USA ist eine weit verbreitete Phloxin-Färbemethode bekannt. Falls Interesse besteht kann ich die gerne mal vorstellen.


    Na du stellst Fragen. Natürlich ist das interessant.


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    Dürfen darfst du alles. Wink


    Genau! Nur wer mit dem ganzen Zeug etwas rumspielt und probiert, kriegt was neues raus.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!

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    ...und ja, ich gebe zu: Auch ich habe auf den beiden letzten Bildern Käfer von unten fotografiert.


    Wenn man den Pilz vom Namen her schon kennt, ist die "Einsichtigkeit" legitim. Hast halt dann Probleme, sollte von kritischer Seite im Nachhineien eine gewisse Skepsis zu deinem Bestimmungsvorschlag auftreten.
    Ich kritisiere ja auch mehr die Bestimmungsanfragen mit einseitigen Bildansichten, weil ich wohl nie verstehen werde, warum jmd.denkt, dass nur eine Seite des Pilzes für die Bestimmung ausreicht.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!

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    Ob da alle wissen, daß die ebenfalls braune und ebenfalls mit einem Pfeil versehene Fremdspore nichts mit dem Satz zu tun hat?


    Genau das sind immer die Punkte der Missverständnisse. Ich muss nämlich dazusagen, dass das auch schon die 2. Fassung ist.
    Was die Pfeile angeht, sind das natürlich 2 verschiedene Bilder, also dort, wo ich das mit den Pfeilen schreibe, käme man im Normalfall nicht darauf, dass es die grünen sein könnten.
    Aber genau so entstehen halt Missverständnisse.


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    Mit Lugol kommt auch keine vergleichbare Farbreaktion zustande, also wirklich nur mit Melzer? Dann müsste es ja schon ein weiterer Inhaltsstoff der Lösung sein.


    Genau, das Chloralhydrat in MELZERS sollte dafür verantwortlich sein, entweder allein oder in Kombi mit Jod.
    Wenn ich Zotto richtig verstanden habe (den ich zuweilen bei solchen Fragen quäle), dann ist eine braune Reaktion hervorgerufen durch MELZERs REAGENZ mit dem Bestandteil Chloralhydrat = dextrinoid.
    Wird aber z.B. ein Ascus braun nur mit Lugol oder Baral ´scher Lösung (sieht dann so aus wie im vorletzten Bild die Fruchtschicht!), dann ist diese Rotbraunfärbing eigentlich keine echte dextrinoide Reaktion.
    Wenn ich das natürich falsch verstanden habe, verbreite ich gerade Lügen.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Diesmal aus Hessen von Wolfgang Sch.
    Interessant: ich habe diesmal eine bei Hyaloscypha beschriebene Reaktion mit Melzer und vorheriger KOH-Behandlung + Wasserspülung getestet. Kann man mal im Auge behalten bei anderen Arten, ob man da was rausarbeiten kann.










    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Ich habe ja den Nachfolge-Typ der Kamera, und das Angebot von Jürgen war einfach zu verlockend und hat mir finanzmäßig nicht weh getan. Eigentlich fand ich den Preis zu niedrig.
    Hoffe nur, dass Jürgen mit seinem neuen Equipment genauso zufrieden sein wird.


    VG Ingo W

    Hallo Heidi!


    Eigentlich ist das ein schöner Ratepilz.
    Aber die machen ja auch nur Spaß, wenn man die Lösung kennt.


    Ob ich vielleicht trotzdem mal meine Signatur (steht unter jedem Beitrag von mir) wieder ändere, weil es sowieso keinen interessiert?


    VG Ingo W

    Hallo Heidi!


    Bei einer Wette würde ich sehr hoch genau auf deine Bestimmungsidee pokern und würde natürlich außerdem bei eventuellen Gegenstimmen auch sehr souverän mit dem Ziegelroten Schwefelkopf gewinnen (und absolut viel Money einstreichen.......und saureich werden!!).


    VG Ingo W

    Hallo!

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    Wenn du irgendwo mal über ein >Angebot in dieser Art< stolperst, kannst du ja gleich zuschlagen.


    Richtig!
    Falls dir deine also wieder kaputtgeht, kann ich dir die gerne mal behelfsmäßig ausleihen.


    VG Ingo W

    Hallo Heidi!


    Bei der Ersatzkamera würde ich da nicht viel investieren.
    Eine kleine Digi kann im Notfall durchaus überbrücken. Die können schon auch gute Bilder machen.
    Das würde ich aber tatsächlich erst machen, wenn deine gute wieder versagt.


    VG Ingo W

    Hallo!

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    Es wurde folgendes gemacht: Abtastung/Sensor/Optik elektronisches Bauteil gewechselt.


    Wie sagte ich vor Weihnachten schon?

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    Hört sich nach Sensor-Problem an.


    Halt ärgerlich, dass diese Tage der Kamera-Abwesenheit wohl nicht hinten an die Garantiezeit gehängt werden. Oder doch?


    VG Ingo W

    Hallo Günter!

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    Vielleicht hat auch KOH und heftiges Quetschen, Pressen, Drücken die Epibasidien zerstört ?


    Kann ich mir nicht vorstellen, denn so schlimm sieht das Präparat ja nun nicht aus. Epibasidien lösen sich nicht auf oder fallen so schnell ab.
    Sporen sind ja auch nicht zu sehen, also ist das Präparierte scheinbar nicht reif.


    VG Ingo W

    Hallo Dieter!

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    Nach dem Mycena-Schlüssel blieben nur 2 Arten übrig. Ich war unsicher. Ich fragte Matthias, Ihr wisst ja - ein wahrer Kenner der Mycenas - er meint die Kaulos lassen nur leptocephala zu - und das glaube ich ihm blind ;)


    Natürlich ist Matthias Spitze!
    Die Aussage, es bleibt laut Schlüssel ja nichts mehr anderes übrig, die kenne ich gut, finde das aber gleichzeitig auch gefährlich.
    Ok., wie gesagt, wenn man "seine Pappenheimer" kennt, geht die Bestimmung oft flotter von der Hand. Aber sag: welcher Gattungs-Schlüssel kennt denn alle Arten? Da werden doch ständig neue bestimmt.
    Also bei "meinen" Becherchen käme ich mit der Verfahrensweise nicht weit, denn da gibt es ja so viele unklare und nicht beschriebene Arten. Und gerade, wenn ein Merkmal (wie hier die Sporen) nicht passen, darf man das meiner Meinung nicht einfach ignorieren.


    Dass deine Nase nicht mehr gut funktioniert, ist bedauerlich. Ist ein hilfreiches Instrument für Ideen und belastend sicherlich für Matthias, wenn du die Gerüche nicht nachempfinden kannst.


    VG Ingo W

    Hallo Dieter!


    Ich finde ja, du bist ein Natur-Talent, was das Mikroskopieren betrifft.
    Zu deinen sehr schönen Mikros liest es sich auch recht einfach, wie du zu einem Namen kommst. Da steckt natürlich einiges an Arbeit drin.

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    Die Bestimmung war aufwändiger, aber hat dann doch ein eindeutiges Ergebnis gebracht.
    Es ist der Graue Nitrathelmling (Mycena leptocephala).


    Das hört man gern, aber ich hätte da trotzdem Zweifel.
    Ein schönes Merkmal von Mycena leptocephala ist doch immer auch der nitröse Geruch (nicht muffig, Rettich oder fruchtig wie du angegeben hast) und die Sporenmaße würde mir für das Taxon auch nicht passen. Sollten die sich nicht irgendwo bei 7,5-10 x 4-6 bewegen?
    Und wie ist es mit den Schnallen? Pileozystiden?


    Mag schon sein, wenn man "seine" Arten dann kennt, das man nicht mehr alles anschauen muss, aber bis dorthin würde ich schon das volle Programm durchziehen.


    Viele Grüße
    Ingo W

    Hallo Jürgen!


    Das ist der Gelbe Zitterling (Tremella mesenterica). Der parasitiert Peniophora-Arten (Zystidenrindenpilze).
    Wenn man Glück hat und etwas schaut, sieht man manchmal die entsprechenden Fruchtkörper mit auf dem Sbstrat. Bei deinem Fund sollte es sich um Peniophora quercina (Eichenzystiden-Rindenpilz) handeln.
    Es gibt nämlich noch einen makroskopisch identischen Zitterling, der Stereum-Arten parasitiert, deshalb ist es gut, auf die Begleit-Funga zu achten.
    http://www.mykoweb.com/CAF/species/Tremella_aurantia.html


    VG Ingo W

    Hallo Eike!


    Hübsches Pilzlein!


    Außergewöhnliche Fundorte führen zu außergewöhnlichen Pilzen.

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    Etymologie
    von amniculus (lat)-das Flüßchen
    und
    parva bzw. parvus (Lat.)- das Kleine Mädchen,klein


    "Amniculus" = "Flüsschen" passt.
    Da fehlt jetzt aber noch der Wortteil "cola" (= "dort lebend"), heißt also im Zusammenhang "Im/am Flüsschen Lebender".
    Das "parvus" wird nichts mit Mädchen zu tun haben, sondern mit "winzig" oder "klein".


    Ist dir auch schon mal aufgefallen, dass bei deinen Portraitköpfen die Fettschreibung oder Kursivschrift nicht ordnungsgemäß funktioniert und so Befehlsteile wie [i] und [b] zu lesen sind?


    Sieht aus, als verwendest du eine Maske, die irgendwie falsch funktioniert.
    Oder bin ich der einzige, bei dem das so ankommt?


    VG Ingo W

    Hallo Frank!


    Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, dass sich ein Pilz mit etlichen Fruchtkörpern in dem Ausmaß nur vom Splintholz ernährten kann.
    Also der sollte schon ordentlich im Holz "wohnen" und ab und an bildet er eben Fruchtkörper auf der Außenseite zur Vermehrung.
    Ob er beim Holzabbau eine spezielle Strategie besitzt, also von "außen nach innen" oder "innen nach außen" arbeitet, weiß ich nicht. Ich vermute einfach mal, dass er so viel wie möglich vom Holz versucht für sich in Anspruch zu nehmen, ist ja immer eine Fage geeigneter Bedingungen (Lage, Feuchtigkeitshaushalt, Morschheitsgrad, Substrat, Konkurrenzdruck usw.)


    VG Ingo W

    Hallo!


    Bin gerade über diesen Beitrag gestolpert.
    Bei der 7 müsste man halt das Substrat wissen. Sieht ziemlich krautig aus, also wird der Becher wahrscheinlich eine Pyrenopeziza sein.


    Zitat


    Noch einmal Becher. Man sieht hier bereits, dass wohl durch ihre Einwirkung das Holz rötlich verfärbt wurde. Beim Abziehen der Rinde war dies noch weit deutlicher erkennbar. Dieser Fund hab uns ein Rätsel auf. [Edit: Jetzt haben wir eine mikroskopische Lösung. Es ist der Rosafarbene Schmarotzerpustelpilz (Hypomyces rosellus) . Danke Michael!


    Zur Nr. 8: der Schmarotzerpustelpilz würde ja Beläge bilden, hier ist aber nur das Holz rot gefärbt.
    Wenn man genbau hinschaut, sieht man überall kleine dunkle gestielte Becher. Die gehören zur Gattung Hyphodiscus (Staubhaarbecherchen) und etliche Arten sorgen für rotes Holz:
    http://asco-sonneberg.de/pages…50322-01xsmcoljj38218.php


    VG Ingo W

    Hallo Frank!


    Trockene Exidia (Drüsling) sehen so aus.
    Ich denke, das ist Exidia glandulosa/truncata = Becherförmiger/ Abgestutzter/Stoppeliger Drüsling.
    Einfach ein paar Fruchtkörper mit nach Hause nehmen und in Wasser legen, dann nehmen die wieder Form an.


    VG Ingo W