Beiträge von Ingo W

    Hallo Lothar!


    Zur 3: Ja die Schichtpilze im Winter! Glück hat man eben, wenn man rumgedreht ordentlich gelbe Farben sieht. Dann ist man mit der Fruchtkörperform ziemlich sicher bei Stereum hirsutum (Striegeliger Schichtpilz).
    Hier hat uns das nicht weitergeholfen. Da kann man dann höchstens am Fundort nach jüngeren frischeren Ausschau halten. Insgesamt wäre es für mich aber immer noch der Stereum hirsutum (Striegeliger Schichtpilz), der gerade im Winter auch mal mit ockerlichen und braunen Farben daherkommt.
    http://www.123pilze.de/DreamHC…ad/StriegeligeSchicht.htm


    Zur 8 Ablösender Rindenpilz:
    Ist die Farbe in natura tatsächlich so violettlich?
    http://mycoweb-stv.ru/fungi/Js…olvens_2_STV_20111206.jpg


    Zitat


    Zu Nr. 9: Scytinostroma hemidichophyticum (Pablo)
    Wird im Alter die Fruchtschicht dünner. Riecht der Fruchtkörper dann noch?


    Trocken sind Pilze wohl allgemein immer dünner, natürlich auch Mottenkugelpilz. Er kann seinen Geruch bei Trockenheit und Kälte verlieren. Da hilft manchmal befeuchten.
    Ich kann Lothars Einschätzung zum Geruch im Video übrigens nicht nachempfinden. Für mich riecht der tatsächlich und fantastisch (eher total faszinierend als ekelig) nach Mottenkugeln, so wie ich das aus Museen und auch von früher aus Schränken (wenn mit Mottenkugeln ausgestattet) kenne.


    Eichen-Zystidenrindenpilz (Peniophora quercina) passt.


    VG Ingo W

    Hallo Thorben!


    Zitat


    Aber was meint ihr könnte Botryotinia ficariarum hinkommen ?


    Mit den Sporenlängen sicherlich nicht.
    Hast du rausfinden können, auf was er wächst. Gab ´s da so eine Art Sklerotium oder geschwärztes Wirtsgewebe? Oder vielleicht doch nur die Überreste von Erlenkätzchen?


    Zitat

    .......wo ich dachte es wäre Ciboria viridifusca......


    Ich schätze mal, wenn du zuerst an den Erlenzapfenbewohner Ciboria viridifusca (Erlenzapfen-Ciboria) gedacht hast, dass da am Fundort auch Erlen rumstanden.
    Und was läge da näher als die jetzt schon reichlich in der Erlenstreu wachsende Ciboria amentacea (Erlenkätzchen-Ciboria)? Sporengrößen und -form und -inhalt passen auf jeden Fall.


    VG Ingo W

    Hallo Matthias!


    Zitat


    Lässt sich das so bestimmen?


    Theoretisch schon, ......
    http://asco-sonneberg.de/pages…roup_id=38954&position=23
    ......aber mit der Sicht auf den Ölinhalt in den Sporen bin ich nicht so recht zufrieden.
    Mit deinem prima Mikro ist doch da sicherlich was besseres möglich. Zur Not kannst du ja auch mal mit wenig-letaler Farbe panschen, aber ich glaube bei deinem Mikro braucht es das nicht.


    Die Makros sind natürlich der Wahnsinn. Sind die Bilder gestackt?


    Das braune am Anwuchs ist was fremdes, und beim Ectal-Excipulum sind ein paar langgestreckte Zellen des submarginalen Bereiches reingerutscht.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!

    Zitat


    Bei Nummer 9 denke ich an einen älteren Fruchtkörper von Scytinostroma hemidichophyticum.....


    Ja genau, das ist mein blockierter Gedanke.
    http://www.naturamediterraneo.…922234636_crostaR8947.jpg


    Zitat


    Das Problem bei 7: Unterseits am Substrat wachsende Phellinus tuberculosus (Pflaumen - Feuerschwamm) können auch so aussehen. Denn dann müssen die ja auch keine Knubbel / Vorsprünge bilden.


    Schau mal in den Hintergrund, da wachsen eventuell auch welche seitlich.


    VG Ingo W

    Hallo Lothar!


    2. Polyporus brumalis (Winter-Stielporling);
    3. wird wohl Stereum hirsutum (Striegeliger Schichtpilz) sein, mir fehlt da der farbliche Eindruck der Unterseite;
    4. Hättest mal dran riechen sollen! Ich denke, Scytinostroma hemidichophyticum (Mottenkugelpilz);
    5. Am ehesten Basidioradulum radula (Reibeisen-Rindenpilz) oder wie auch immer der gerade aktuell heißt;
    6. Da bin ich bei dir mit Vuilleminia comedens (Gemeinen Rindensprenger), ein äußerst aussagekräftiges und schönes Bild der Art!!
    7. Normalerweise Phellinus punctatus (Polsterförmiger Feuerschwamm), weil unterseitig am Ast und eben so polsterförmig.
    8. Wohl wieder Cylindrobasidium evolvens/laeve (Ablösender Rindenpilz);
    9. -?- (kommt mir bekannt vor, habe da aber gerade eine Blockade)
    10. Hatten wir ja oft besprochen in letzter Zeit, dass man bei der Tremella auf die Begleitpilze achten muss. Dem Substratdurchmesser zur Folge müsste es aber schon Tremella mesenterica (Gelber Zitterling) sein;
    11. Merismodes/Cyphellopsis spec., wobei es sich bei Funden auf Weide schon oft um confusa handelt, aber genau kann man das erst mit Sporenvermessung sagen.


    VG Ingo W

    Hallo Matthias!


    Sehr schön!!
    Passt alles, kann man sehr ruhigen Gewissens Parorbiliopsis/Hyaloscypha minuta nennen.
    Wahrscheinlich eines meiner häufigstmikrospierten Becherchen, weil eben im Winter recht häufig anzutreffen. Wächst normalerweise im Luftraum an noch festem Laubholz, oft Bruchstellen o.ä.
    Die Art kann noch richtig eigenartige Zaubereien, z.B. Sporen teilen oder Sporenkonidien entwickeln, bei angegriffenen Apos kann man auch mal einen sich einnistenden fremden Asco beobachten (Helicogonium), der die Fruchtschicht für sich benutzt usw.


    Im Bild mit "Haar?" ist ein Element, das wohl nicht zum Becher gehört.


    Diese "Täuscherhaken" an der Ascusbasis sind nicht selten Grund für Missverständnisse. Manche Mikroskopiker meinen, sie könnten das Hakenverhältnis allein anhand abgelöster Asci beurteilen, dann sind Missverständnisse vorprogrammiert.
    http://asco-sonneberg.de/pages…roup_id=24711&position=11


    Zitat


    Auf die Idee, dass es so halbbefestigte Ascusbasen als Merkmal gibt, wäre ich nie gekommen.


    Weiß ja auch niemand.
    Aber alle meine mikroskopierten minuta/intactas hatten das sehr auffällig.
    Letztens hatte ich eine vermutete Hyaloscypha minuta (allerdings Porus schwach blau) geschickt bekommen, da fiel das richtig auf, dass dessen Ascusbasen alle sehr ordentlich und immer vollständig angeschlossen waren (weil eben andere Art):
    http://asco-sonneberg.de/pages…roup_id=39033&position=25


    VG Ingo W

    Hallo Günter!

    Zitat


    Basidien und Sporen hatte ich keine gefunden. Auch der Versuch eines Sporenabdrucks hat nichts gebracht.


    Wenn keine Sporen im Präparat rumschwimmen, dann ist er einfach nicht reif oder schon drüber weg.
    Die Peniophora ist ziemlich sicher Peniophora quercina (Eichen-Zystidenrindenpilz). Substrateindruck, Farbe und ablösende Fruchtkörperränder passen da auf jeden Fall bestens.


    VG Ingo W

    Hallo Matthias!


    Makroskopisch passt das ausgezeichnet. Allerdings können manchmal etwas unfrische, "schwitzige" andere Hyaloscyphen mit angeklebten Haaren ähnlich aussehen.
    Es wäre also wichtig, dass du auch die Haarform und Haarlänge noch genauer dokumentierst.


    Was mir auch immer auffällt und was ich inzwischen als brauchbares Merkmal zur Abgrenzung zu anderen Arten sehe, ist, dass du bei der Analyse des Hakenverhältnisses normalerweise ca. 10% Ascusbasen sehen müsstest, die nur halb auf der Basiszelle befestigt sind, im Linkbild rechts unten:
    http://asco-sonneberg.de/pages…roup_id=24801&position=30


    Die Unterscheidung Parorbiliopsis minuta und Hyaloscypha intacta ist für mein Verständnis schwerlich möglich, bisher versuche ich die anhand des Sporeninhalts zu trennen, aber das ist nicht sehr überzeugend. Womöglich ist beides das gleiche, das weiß ich aber nicht sicher.


    Die Paraphysen bei Hyaloscypha sind eigentlich immer gegabelt (auch, wenn das mitunter so dieser oder jener Beschreiber anders angibt).
    Der Witz bei P. minuta/ Hyaloscypha intacta ist, dass die Gabelungen der dünneren Paraphysen (im Vergleich zu anderen Hyaloscyphen) manchmal auch im oberen Teil zu finden sind.


    Die Marginalzellen/Kurzhaare und die zuspitzenden "richtigen" Haare kennzeichne ich mal mit grünem und roten Pfeil:


    Dein Randhaar/Marginalzellenbild zeigt wahrscheinlich ein Stück des Becherrandes (siehe eingeschlossene Luft = dunkle Bereiche), aber die fädigen Paraphysen im Hintergrund vermitteln ein falsches Bild.


    Das Excipulum-Bild zeigt, wie schon gesagt, eher den Außenbereich des Bechers im oberen Teil (ganz rechts sind die Excipulumzellen). Die Excipulumzellen-Form holt man sich besser basisnah, damit es nicht zu Missverständnissen kommt, sollte so aussehen (Bild Mitte unten!):
    http://asco-sonneberg.de/pages…roup_id=33091&position=31


    VG Ingo W

    Hallo Timo!


    Das graue sieht schon wie Peniophora cinerea (Grauer Zystidenrindenpilz) aus. Das nimmt man allerdings vor Ort am besten wahr, denn hier am Bildschirm könnte man womöglich auch feuchte Stellen für sowas halten.


    Wenn es heißt, die Tremella mesenterica parasitiert auf Zystidnrindenpilzen (Peniophora), dann bedeutet das natürlich nicht zwangsläufig, dass die Zitterlings-Fruchtkörper direkt auf oder bei den Peniophora-Fruchtkörpern sitzen müssen. Der Zitterling parasitiert ja den Pilz (im Holz) und nicht den Fruchtkörper.
    Manchmal muss man also auch die Zitterlingsumgebung dazu genauer anschauen.


    VG Ingo W

    Hallo Dieter!

    Zitat


    Mein Pilz ist nun eindeutig (makroskopisch wie mikroskopisch) der Blassstielige Dachpilz (Pluteus satur = Pluteus pallescens).
    Was meint Ihr? Abahken als satur?
    NACHTRAG: Matthias hat soeben noch die Theorie aufgestellt dass der Pilz keine Pleuros hat. Das kann durchaus sein, vieleicht ist mir oben ein Stückchen Lamellenschneide mit rein gerutscht. --> wenn es sein muss werde ich noch ein drittes mal nach Pleuros suchen.


    Deine Ehrlichkeit ehrt dich, mir ist das aber etwas zu viel Hin-und-Her: Lamellenschneide abgeschnitten.......vielleicht aber doch ein Stück mit reingeraten........eindeutig satur..........doch nicht wirklich.........


    Zitat


    EDIT: Die Antwort lautet: Das Bild ist ein Trugschluss. die Härchen sind eben nicht direkt an der Schneide.


    Dann reden wir von verschiedenen Bildern.
    Ich hatte Bild 7 im Auge und da sieht man keine umgeklappten haarähnlichen Pleuros, sondern die im Mikro abgebildeten Cheilos. Würde mich doch wundern, wenn ich da tatsächlich falsch liegen sollte.


    Zitat


    Die Schneiden sind nämlich seitlich umgeklappt und die Härchen sind an den Lamellenseiten. Genau dort, wo ich die langen Terminalzellen fand, nachdem ich die neue Quellmethode anwendete.


    Auch das kann aus meiner Sicht nicht sein. Irgendwelche Elemente sind nicht unsichtbar und erscheinen erst mit einer bestimmten Quellmethode.


    Zitat


    Lamellenschneide mit rein gerutscht. --> wenn es sein muss werde ich noch ein drittes mal nach Pleuros suchen.


    Genau! Solange, bis du immer wieder das gleiche und richtige siehst!


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    An einen Schlüssel für Holz-Mollisien hatte ich auch schon gedacht. Wenn nur nicht alles so unvollkommen wäre.......


    Heute habe ich mal kurz nach der Entwicklung von Mollisia fusca ganz allgemein geschaut.
    Liegende optimalmorsche Äste von Weide, Espe und Erle mit Borke sind oft schon mit dem typischen feucht = schwarzen Subikulum überzogen. Oft fehlen aber die Becherchen noch darauf (obwohl ich dieses Jahr M. fusca auch schon reif hatte).


    Zu deiner Vorstellung habe ich gleich mal so einen Ast mit schwarzem Filz + Apos mitgenommen:
    http://asco-sonneberg.de/pages…um-160305-01xssr39070.php
    Das Bild lässt sich großklicken.
    Hier ist das mit der Schwarz-Fleckigkeit schöner zu sehen (muss aber natürlich nicht immer so schön flächig ausgeprägt sein):
    http://asco-sonneberg.de/pages…roup_id=30721&position=50


    VG Ingo W


    Edit:
    Also das nächste Mal bei deinen Mollisia-Funden unbedingt die Rindenpilze etwas warten lassen, denn gerade solche nicht einordenbare Funde wie deine letzten Mollisien wären mir schon sehr willkommen!
    Und wenn die so unangegriffen wie auf deinen Bildern aussehen und noch vollständig erhaltene Vakuolen haben, dann kann man gut was anfangen mit dem Material.

    Hallo Dieter!

    Zitat


    Seht Euch das an! Das dürften die Härchen sein, die wir im Lamellenschneidenbild (siehe oben) schon fotografiert haben.


    Auf den Lamellenschneiden waren da aber die Cheilos zu sehen.
    Du bräuchtest ja ein Bild der Lamellenflächen, wenn du Pleuros makroskopisch sichtbar machen willst.


    Ich halte die neuerlichen zylindrischen Elemente übrigens für herausgequetschte Tramahyphen.


    Trenne doch mal eine ganze Lamelle heraus, schneide die Lamellenschneide mit den Cheilos ab und mach mal einen Querschnitt, dann kannst du vielleicht besser eventuell vorhandene Pleuros beurteilen.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Das sehe ich zuächst mal wie Tanja mit Mollisia olivaceocinerea, die irgendwie auffällig oft und gerne mit und zwischen anderen Pilzen wächst.


    Und ja, genau, von den Sporengrößen sind deine Werte eigentlich zu lang, aber es ist gleichzeitig natürlich schon auch so wie du es geschrieben hast: anhand der verformten Sporen sieht man eine gewisse Überreife/Vorkeimstadium und dann dürfen die insgesamt mal etwas etwas länger sein (aber gleich 12,5?).
    http://asco-sonneberg.de/pages…oup_id=38945&position=104


    Lade doch mal eine großes Bild der Sporen mit Mess-Skala hoch, dann können wir mal sehen, auf was für Werte ich käme und was ich vielleicht als Ausnahmesporen aus- oder einklammern würde.


    Zitat


    Irgendwann finde ich auch mal eine mit richtiger, positiver KOH - Reaktion der Paraphysen.


    An der Unterseite von liegenden Laubholzästen wächst gern Molisia fusca, meist auffällig auf schwarzen Flächen (Subikulumfilz) unter den Bechern, auch auf der Borke von Ästen wachsend. Die Art lässt sich jetzt und im Frühjahr leicht finden und hat eine der stärksten KOH-Reaktionen.


    Zitat


    Was ich mich frage: Hat das vielleicht mit der Lagerungszeit zu tun?


    Solange du die Paraphysen-Vakuolen siehst, brauchstdu dir darum keine Sorgen zu machen. Auch wenn die Vakuolen schon am Zusammenfallen sind, gelingt die KOH-Reaktion noch.
    Schwierig sind alte Aufsammungen und Exsikkate, wo die Vakuolen nicht mehr vorhanden sind, dann ist die Aussage "KOH-negativ" unzuverlässig.


    Übrigens kann man sich bei solchen Sporen, die schon etwas gelitten haben und bei denen man nicht recht weiß, was jetzt eigentlich die "gesunde Sporenlänge" ist, dadurch behelfen, indem man vielleicht mal von anderer Stelle an jüngerem Apo die Sporen anschaut.


    Merke dir auch mal die Form der Excipulumzellen an der Basis, die ja hier hauptsächlich subglobos bis angulär ist. Bei einer M. lividofusca würde dir sofort der Unterschied auffallen, die hat nämlich fast durchgängig auffällig kugelige Zellen.


    VG Ingo W


    Edit:

    Zitat

    Die Art hatte ich irgendwie ganz übersehen.


    Kann natürlich da dran liegen, wenn du mit Andreas` Mollisia Schlüssel arbeitest, dass die bei Punkt 33 iimmernoch mit OCI = 0 ausgeschlüsselt ist. Zumindest war es vor einem halben Jahr noch so, als ich den aktuellen mal anschaute.

    Hallo cleoluka!


    Pro Stück bezahlst du sonst 95-110 Euronen, wenn ich mich richtig erinnere, ich halte das also für eine sehr faires Angebot.
    Ist natürlich ein Batzen Geld, aber wenn du es dir leisten kannst, würde ich zuschlagen an deiner Stelle.


    VG Ingo W

    Hallo Heidi!

    Zitat


    Leider sind die Bilder nicht ganz sooo scharf geworden;


    Das Laub im Hintergrund ist aber schön scharf!
    Schaust du dir die Bilder nach dem Knipsen nicht mal an, ob sie was geworden sind?


    Ich nehme ja mal an, dass du den Fotoapparat für dich scharfstellen lässt. Damit der Fotoapparat "weiß", auf was du es abgesehen hast, könntest du den Fokus vielleicht auf "Spot" stellen, dann bekommst du einen Punkt (unverstellt ist der in der Mitte) im Bildschirm gezeigt, auf den der Fotoapparat dann versucht scharfzustellen.


    Kohlenbeere ist sicherlich eine gute Idee.


    VG Ingo W

    Hallo Stephan!

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    ....und einige davon hatten eine unterseits orangefarbige Volva - ein Merkmal, das bei Beschreibungen von A. battarae nirgends erwähnt wird.


    Komisch! Ich hielt das sogar für ein Merkmal, das bei meinen Funden auch bisher so gepasst hatte.
    Woher habe ich dann eigentlich diese Weisheiten.....


    VG Ingo W

    Hallo Stefan!

    Zitat


    Zumindest gehts mir so, dass ich mit Schlüsseln zu Gattungen, die ich schon einige Zeit benutze besser klar komme als mit Schlüsseln zu Gattungen, wo ich mich bisher kaum beschäftigt habe.


    Da wird dir wohl keiner widersprechen, weil es jedem so geht.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!

    Zitat


    Da ist es auch ganz interessant, wie manches eben verschieden interpretiert wird, je nach Autor.


    Da wären natürlich Beispiele interessant.
    Falls dir wieder mal sowas begegnet, kannst du mal einen Beitrag draus machen.
    Einen Umstand/ein Merkmal genau so auszudrücken und zu beschreiben wie man es selbst meint, aber auch so, dass der Lesende das auch so begreift wie man es meint, das ist schon auch eine Kunst.
    Missverständnisse und Fehlerteufelchen lauern überall!


    Hallo Stefan!

    Zitat


    "Hut lebhaft orange"
    Eigene Gedanken dazu: "Ja der Hut ist orange, kann das aber schon/noch als lebhaft bezeichnet werden?" Immer etwas schwierig das ganze.


    Soll bedeuten, der Hut ist eindeutig, beinahe schon über dem normalen Orange hinaus, also kräftig oder leuchtend Orange.


    Aber ich würde mich da nicht so sehr drauf stützen wollen, wenn das die einzige Farbeinschätzung des Pilzes wäre. Einen Pilz beschreibt man in der Farbe günstigerweise immer mit "von....bis", also jung bis alt und trocken bis durchfeuchtet (+ evntl. verletzt).
    Es dürfte nur wenige Pilze geben, die hutmäßig zu jeder Zeit lebhaft orange aussehen und so wird das auch nicht beschrieben gewesen sein.


    VG Ingo W

    Hallo Stefan!

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    Manchmal sind solche Schlüsselmerkmale auch Auslegungssache. Mehr wollte ich eigentlich in meinem obigen Beitrag nicht sagen.


    Ich verstehe schon, was du sagen willst, aber günstigerweise sollte es bei Merkmalen zur Bestimmung eben gerade keine Auslegungssache sein, was mit welchem Ausdruck gemeint ist.


    Zitat


    Wir hatten damals den "Gröger" benutzt. Für den entscheidenden Schlüsselschritt damals war leider keine Nr. für eine Zeichnung hinterlegt.


    Wundert mich! Hinten ab S. 636 ist ja eigentlich einiges erklärt.


    VG Ingo W

    Hallo Stefan!

    Zitat


    ...ja nachdem wie die Beschreibung der Zystidenform im Schlüssel ausgelegt wird. "Sackförmig" ist eben nicht gleich "sackförmig".


    Welcher Schlüssel war das denn?
    Lässt sich das "sackförmig" nicht anhand von beistehenden Zeichnungen aufklären?



    Hallo Pablo!

    Zitat


    Wenn unterschiedliche Autoren bei ihren Beschreibungen des Gleichen Taxons so unteschiedliche Zystidenformen angeben, dann kann das ja zweierlei bedeuten: Entweder ist das eine Art, bei der die Zystidenform eben stark variiert (gibt es anderswo in der Funga ja auch),....


    Dann hätten das aber die Mykologen auch bemerkt und berücksichtigt!


    Zitat


    ..... oder es ist eben ein Aggregat, also da schlummern noch mehr Arten drin, die aber nicht beschrieben und definiert sind.


    Eigentlich gibt es auch noch die Exidia-glandulosa-Möglichkeit, nämlich, dass verschiedene Autoren die Art verschieden interpretieren, also dass jeder Autor eine andere Art für die dikutierte hält.


    Zitat


    Wenn unterschiedliche Autoren bei ihren Beschreibungen des Gleichen Taxons so unteschiedliche Zystidenformen angeben,..


    Bezieht sich das auf Karls Schatztruhen-Blättlein?
    Dort sehe ich eigentlich nicht wirklich nennenswerte Form-Unterschiede bei den gezeichneten Zystiden.


    VG Ingo W