Beiträge von Ingo W

    Hallo!


    Letztens wollte ich mal mit dem Handy ins eu-Forum und nach dem Rechten schauen. Da ist mir aufgefallen, dass man von der Startseite gar nicht so leicht ins Forum reinkommt, wenn man nicht gerade die Leiste ganz oben besonders beachtet.
    Vom Heimcomputer geht mein Lesezeichen gleich ins Forum, da juckt mich das nicht, aber als unwissender Ratsuchender.......


    Ob man da im Ankündigungstext nicht auch einen Link setzen sollte wie das für die Pilzzucht getan wurde? Vielleicht gleich im ersten Satz?
    http://www.pilzforum.eu/


    VG Ingo W

    Hi Nando!


    Zitat


    Was wäre, wenn die Fruchtkörper eine unterschiedliche Reaktion auf Eisen(II)-sulfat zeigen? Freebsd


    Zitat


    Die Farben sind von mir durch Bildbearbeitung hinzugefügt wurden,....


    Und dabei gibt es soooooooo viiiiiiiele reale Probleme und Rätsel, die es zu lösen gilt......


    So ein Programm hatte ich auch mal, da brauchte man nur mit der vorgewählten Tönungsfarbe über bestimmte Bereiche drüberzugehen, dann wurden diese getönt.
    Schade, dass manche alte Programme auf der Strecke bleiben mit der neuen Technik, die m.E. nach absichtlich nicht mehr kompatibel ist.


    VG Ingo W

    Hallo Nando!


    Hübsch bunt!
    Ich würde mich erst mal weigern an verschiedene Arten zu glauben und die Ursache für die unterschiedliche Reaktion woanders suchen.
    Schade, dass nicht 1. April ist, das wäre nämlich die einfachste Lösung.


    VG Ingo W

    Hallo!


    98% Lachnum virgineum!
    Substrat passt, Zeit passt. Will man makroskopisch Rückschlüsse ziehen, so beurteilt man die Länge der Haare am besten an frischen Apos mit unverklebten Haaren und dann günstigerweise am Stiel, wo sie fast im rechten Winkel abstehen.
    Braucht natürlich etwas Erfahrung und man muss da schon mal auch andere Lachnum-Arten angeschaut haben.
    Restrisiko bleibt immer ohne Mikro.


    Die Art besiedelt vielerlei, eher dünnes Substrat, z.B. Fichtenzapfen, Lärchenzapfen, Buchencupulen, Buchenblätter, liegende zentimeterstarke Laubholzäste, dünne Nadelholzzweige, Himbeerruten, Brombeerranken und bestimmt noch weitere 5-6 Substrate, die ich jetzt vergessen habe.
    Beim Zapfen muss man da die Schuppen an sich sehen, nicht den ganzen Zapfen (wegen der angesprochenen Substratdicke, meine ich).


    Lärchenzapfen werden gern besiedelt von der Art.


    Dass natürlich so nach und nach mit der Sequenzierung nochmal eine Differenzierung anhand der verschiedenen Substrate herausgearbeitet wird, damit ist zu rechnen.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!

    Zitat

    Wegen den technischen Problemen, die zuletzt im Forum auftraten. Die sind zwar behoben,.....


    Na so richtig behoben sind die nicht.
    Da gibt es bei mir nach wie vor Aktualisierungs-Probleme in den verschiedenen Forums-Ecken. Z.B. wird mein Pyrenopeziza atrata Beitrag in "Bestimmungshilfe" vom 27.5. immer noch als vor 16 Minuten abgesendet angezeigt.


    VG Ingo W

    Hallo Mario!


    Ich denke, das ist ein recht seltener Fund und bin wieder mal bei Pablo mit der Bestimmung.
    Eigentlich bleibt gar nichts anderres übrig bei der Fruchtkörpergröße mit kugeligen kleinen Sporen um 5.
    Damit wäre das Portrait schon beinahe fertig. Eigentlich bräuchte man nur noch die Zystidenform.


    VG Ingo W

    Hallo Ralf!


    Sehe ich wie Thorben. Pyrenopeziza rubi ist eine häufige Art an Rubus-Stängeln und passt vom Aussehen und den Merkmalen.


    Was jetzt allerdings passieren kann ist, dass man deinen Fund mit den aus dem Substrat hervorbrechenden Apos auch als Pyrenopeziza escharodes (PdS Nr. 281) benennen könnte.
    Ich selbst habe ja Mühe, da Unterschiede zwischen beiden Taxa zu sehen und glaube, dass beides das gleiche ist.


    Leider habe ich so richtig hervorbrechende Apos wie deine nie wirklich gut untersucht (erst 1x gefunden), deshalb will ich das mal nicht beurteilen.
    Glauben kann ich aber nicht so recht daran, dass beide was unterschiedliches sind.


    Die "Haar-/ Endzellen" könnte man immer noch abbilden wegen der Läge, Anzahl Septen und Form. Allerdings sind diese am Rand i.d.R. etwas anders geformt als an der Flanke. Man müsste da also beim Dokumentieren genau hinschauen. Aber wer weiß, vielleicht kann man dort was rausarbeiten.....?


    VG Ingo W

    Hallo Jürgen!


    An Schlüsseln kenne ich nur den von Zotto und einen von Declercq, welche in der Schlüsselsammlung von "in vivo veritas" drauf waren.
    Sie dienen meist dazu, dass man das ganze etwas eingrenzt, auf ein Ergebnis nach dem Motto "der Name bleibt geschlüsselt übrig, also muss er das dann sein" kann man sich nicht verlassen.


    VG Ingo W

    Hallo Jürgen!


    Den würde ich mit dieser Ölkonzentration in den schon frühzeitig septierten Sporen, der violettlichen Lugol-Ascusporusreaktion und vor allem auch wegen des Substrats Lonicera (Heckenkirsche) als Trichopezizella barbata ansehen.
    Also in PdS als Dasyscyphus barbatus, aber wie du schon selbst festgestellt hast, wäre eben die Gattung Lasiobelonium die wohl günstigere. Da ist er aber aktuell laut Datenbanken nicht "hinkombiniert" so wie ich das gerade beim Nachsehen verstanden habe.


    Auf "in vivo veritas" (wo ich oft abschaue), sind da gar nicht viele Beispiele.
    https://drive.google.com/folde…kxxZhYVZub0N1aGY5YTg#list


    Falls du dein Portrait spenden willst, wäre das sicher nicht unwillkommen.


    VG Ingo W

    Hallo Jürgen!


    Ich bin mir ziemlich sicher, dass du das hast, was momentan Hyalopeziza (Unguicularia) raripila heißt:
    http://www.asturnatura.com/fot…hohn-huhtinen-2/9334.html


    Diese erwähnten Gattungsnamen sind wohl erwählt worden wegen der Haarform.


    Der "restliche Becher" hat Eigenschaften aus dem Bereich Naevia/Calloria, deshalb steht er bei Zotto woanders. Kannst ja hier mal bei Iridinia schauen:
    https://drive.google.com/folde…kxxZhYVZub0N1aGY5YTg#list


    Genau habe ich jetzt die dortigen Arten noch nicht angeschaut und verglichen, aber da solltest du fündig werden.


    VG Ingo W

    Hallo Jürgen!


    Kannst du mal Lugol ranschütten?
    Die Fransen an der Außenseite der Apos sollten Härchen sein, die spitz zulaufen und dickwandig mit dünnem Lumen sind. Andeutungsweise kann man die Haare auf deinem vorletzten Mikrobild erkennen (rechtes Bild, unten!).


    VG Ingo W

    Hallo Dieter!


    Ich glaube, weiterführende Merkmale müsste man sich dann per Mikroskop erarbeiten.
    Falls du selbst kein Mikro hast, bleibt dir nur erst mal übrig, die Fruchtkörper zu trocknen und bei Gelegenheit die Exsikkate jmdm. mit Mikroskop zu geben, der daran Interesse hat und sich etwas in dem Bereich auskennt.


    Allemal interessanter Pilz, aber als Einstieg ins Forum eben schon sehr speziell.


    VG Ingo W

    Hallo Dieter!


    Hast du geschaut, auf was genau der Pilz wuchs? Auf den verottenden Buchen-Blättern?
    Falls du öfter reinschaust ins Forum, kannst du ja mal dein Profil in Angriff nehmen. Wollte schauen, in welcher Höhe du so sammelst. War der Fundort eher montan-subalpin?


    Ist auf jeden Fall nicht gerade ein geläufiges Pilzlein, das du gefunden hast. Müsste man wohl genauer untersuchen und tiefer reinschauen.
    Meiner Meinung nach hat Pablo mit Hemimycena (Scheinhelmling) recht als gute Spur. Mycena (Helmling) selbst als Gattung würde ich ausschließen.


    VG Ingo W

    Hallo Harald Andres!


    Zitat


    Was kannst Du für Literatur für Haarbecherchen empfehlen?


    Zufriedenstellende Literatur für Haarbecherchen kenne ich eigentlich gar nicht.
    Ich bestimme meine Becherchen mit Zottos "in vivo veritas", in den alten Versionen waren auch Schlüssel.
    Für robuste Haarbecherchen kannst du im folgenden Link mal 8f folgen:
    https://drive.google.com/folde…kxxZhYVZub0N1aGY5YTg#list


    Das ganze Konzept "lebt" natürlich, wird ständig verändert und erweitert, neue Erkenntnisse fließen mit ein.
    Man hat natürlich dort auch viele unbeschriebene Arten (also in Datenbanken schlecht abrechenbare) und der Aufbau der Verwandtschaftsverhältnisse ist (m.M. nach) der Zeit vorraus, deckt sich aber eben deshalb oft nicht mit den momentan vorherrschenden allgemeingültigen Ansichten.


    VG Ingo W

    Hallo Harald Andres!


    Das sind recht schlechte Vorraussetzungen für eine Bestimmung, wenn man weder Substrat weiß noch Asci und Sporen oder sonstige Mikromerkmale hat.

    Zitat

    Leider hat er in keinem Exemplar Schläuche und Sporen gefunden.


    Zumindest Asci (= Schläuche) und Paraphysen sind aber auf dem Mikro mit den Haaren schon zu sehen.


    Also, was ich sagen will: es lohnt sich kaum, sich über das Becherchen Bestimmungsgedanken zu machen, wenn man die Infos nicht dazu hat. Es ist da ja nicht so, dass es nur 2 oder 3 braunhaarige Haarbecherchen gibt.
    Trichopezizella relicina sollte eine rote Reaktion des Ascus-Porus mit Lugol haben. Ist das geprüft?


    Auch sieht man auf dem Mikro-Bild lanzettliche Paraphysen, die die Asci in der Fruchtschicht sehr weit überragen. Schon deshalb müsste Trichopezizella relicina als Möglichkeit schnell rausfallen.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Wow, bist du fleißig!!
    Interessant, was du so alles findest und bestimmst. Prima dokumentiert!
    Thema Harzkappen: vielleicht werden die ja durch KOH zerstört?
    Ich meine mich dunkel zu erinnern, dass es Pilze gibt, bei denen aufgesetztes "Harz" sich auflöst. Bei Ascos sind solche Erscheinungen manchmal auch so labil, dass sie bei Druck auf ´s Präparat einfach davonschwimmen (manche Dasyscyphellen z.B.).
    Allerdings wäre das Merkmal der Harzkappen dann wahrscheinlich auch keinem Rindenpilz-Mikroskopiker aufgefallen, außer es gab mal jmdn., der frische Pilze ohne KOH untersucht hat.


    VG Ingo W

    Hallo zusammen!


    Ich weissage mal, dass an Mädesüß bei der Suche allerhand kleine Becherchen gefunden werden (ist eines der becherfreundlichsten Substrate, die ich kenne), jedoch Trichopezizella nidulus wird nicht dabei sein. Die Art verirrt sich m. E. höchstens mal darauf, viel erfolgreicher ist man im Aufspüren tatsächlich beim Begutachten von Totstängeln von Salomonsiegel. Grob kann man sagen, dass es Tr. nidulus mindestens so oft gibt wie seine bevorzugte Substratpflanze Salomonsiegel.
    Ob jetzt an den verschiedenen Substraten wirklich alles Trichopezizella nidulus ist, oder ob es sich bei der Art auch um eine sich aufspaltende handelt, das kann ich nicht sagen, wäre auch eine zu klärende Aufgabe.


    Ich finde übrigens den Geruch der geschädigten Mädesüß-Pflanzen schon sehr spezifisch und angenehm. Der entsteht, wenn man in die Bestände reinläuft, z.B. um vorjährige feuchtliegende eingebettete Stängeln zu begutachten.


    Pflicht ist übrigens Lachnum nudipes (Nacktfüßiges Weißhaarbecherchen),....
    http://asco-sonneberg.de/pages…dipes-090620-01xs2261.php
    ....... der eigentlich in jedem Mädesüß-Bestand vorkommt und spätestens am 3. aufgenommenen Stängel dran sein sollte.


    Schnell wird man wohl auch Mollisia-Arten oder Olla millepunctata finden.....
    http://asco-sonneberg.de/pages…tata-100523-01xs13921.php
    ....., zur rechten Zeit geschaut, darf man kleine gelbe Pünktchen-Nester nicht ignorieren....
    http://asco-sonneberg.de/pages…riae-090526-01xs12951.php
    .....oder man findet auch mal seltene Sachen wie Moellerodiscus tenuistipes.


    VG Ingo W