Beiträge von Ingo W

    Hallo!

    Zitat


    Der Helmling (Nummer 5) erinnert mit dem gezahnten Hutrand ganz vage an den Buntstieligen (Mycena inclinata), aber das ist mal sehr unsicher geraten.


    Ich würde drauf setzen, dass Pablos Intuition nicht die schlechteste ist.
    Passt ja nicht nur wegen gezahnten Hutrand, wir haben auch noch das büschelige Wachstum, dickes Substrat, sogar sein Lieblingssubstrat Eiche, braune Stielbasis, und wenn da nach ein paar Streicheleinheiten über die Lamellen der wunderbar ranzige Geruch bestätigt wäre, könnte man das Bild mit halbwegs guten Gewissen schon so untertiteln.


    VG Ingo W

    Hallo Dieter!


    Gute Frage, schöne Bilder!
    Für die Antwort bin ich nicht geeignet.
    Was ich mich aber schon das letzte Mal frug: in deinem Vermessungsprogramm lässt sich wohl die Einheit nicht schöner darstellen, so beispielsweise als übersichtliche Mikrometer?


    VG Ingo W

    Hallo Claus!


    In deinem Beispiel ist nicht "restauriert" worden, da ist wegen sehr flachen Fraßes lediglich noch die Originalfarbe zu sehen.


    Ich denke mal, das passiert lediglich, wenn der Pilz in einem sehr jungen Stadium angeknabbert wurde, also wenn der Pilz noch viel Energie und Farbe in das Wachstum steckt.


    VG Ingo W

    Hallo Hans!


    Sehr gut!
    Ist nicht böse gemeint, aber ein paar Infos für eine Bestimmung könntest du schon noch aufschreiben.
    Wie alt ungefähr? Gesellig rumstehend?
    Geruch nach Ankratzen der äußeren Schicht?
    Reaktion innen nach KOH und Melzers.
    Frontbereich auch mit Lamellen?
    Wenn ja, müsste das m.M. nach mit folgendem Farb-Detail im Sitzbereich korrelieren:
    https://gelb.dasgelbehausflims…enbinde-liegt-im-dunkeln/


    Ich halte mich mal noch zurück mit einer Mutmaßung.


    VG Ingo W

    Hallo Maria!


    Danke erst mal für deinen Einsatz.
    Ich habe jetzt beide Schlüssel im Beitrag mal versucht nachzuvollziehen mit deinen Kollektionen, die sind wohl beide verbesserbar, zumindest komme ich nicht 100% mit jeder Aussage klar.


    Bevor ich also Unsinn erzähle, lasse ich erst mal denen Vortritt, die sich mit der Materie besser auskennen.


    VG Ingo W

    Hallo in den Althread!


    Ich hätte nicht gedacht, dass ich den auch noch irgendwann mal finde bei mir.
    Jetzt kann ich mitreden!
    Also im Wald dachte ich: zu welchem Schichtpilz passen denn die Farben? Komischer Stereum subtomentosum (Samtiger Schichtpilz). Die Farben passen auch eher zu (Hymenochaete tabacina) Tabakbraune Borstenscheibe.


    Wenn man aber die Fruchtkörper anfasst beim Pflücken, ist sofort klar, dass das nichts mit Stereum oder Podostereum oder Hymenochaete zu tun hat.
    Kriegt man sicherlich mit verbundenen Augen hin, wenn man solche Arten gemischt vor sich hat.
    Die sind so weich, das muss man sich wie Plicatura crispa (Krauser Adernzähling) in groß vorstellen.


    Das Bild taugt nicht viel, deswegen verstecke ich das mal in dem älteren Beitrag hier:

    Laxitextum bicolor (Zweifarbiger Krustenschichtpilz)


    VG Ingo W

    Hallo Juliane!


    Wer sagt denn, dass man sich nicht auch über anderes aufregen darf?
    Da wir hier im Pilzforum sind, spricht man halt eher über Pilze.


    Und wenn ein Pilztest veranstaltet wird und so leichte Dinge wie Flockenhexe von Netzhexe oder Grauer Wulstling von Pantherpilz nicht unterschieden werden können, aber anderen in der Öffentlichkeit zeigen will, wie gut ihr Wissen in der Pilzkunde ist, auch irgendwelche wissende Leute nicht dazu befragt und sowas in die Öffentlichkeit trägt, da wird man sich schon mal aufregen können.


    Aber klar, Jürgen hat ´s ja auch durchklingen lassen, man könnte seine Energie natürlich in nützlichere Sachen investieren.


    VG Ingo W

    Hallo!

    Zitat


    Es ist besser die Bilder direkt hier im Forum hochzuladen.


    Außerdem dauert es bei mir ewig bis die Bilder auf sind, und wenn das geschafft ist, ist nach 3 Sekunden Werbung für ein Computerspiel drüber.
    Kann man bestimmt irgendwo ausstellen, aber ich habe keinen Draht für solchen Käse.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Ich bilde mir auch immer noch ein, dass Apfeltäublinge im Vergleich zu vielen anderen Täublings-Arten einen längeren Stiel haben und eine speckige Huthaut, aber das ist wohl nicht immer so.
    In Dieters Beispiel würde es treffen.


    Stephans Restaurationsfraßstellen finde ich spannend. Ich mag solche Beobachtungen, habe aber kaum Beispiele dazu finden können.
    Wäre das denn etwas, was andere Arten eher nicht machen?


    Zitat


    Manches von dem, was über die Schwierigkeit der Täublingsbestimmung erzählt wird, ist Wichtigtuerei.


    Die Empfindung liegt vielleicht auch daran, dass du dich in der Gattung gut auskennst. Da fällt vieles leichter und man wundert sich, mit was für Probleme andere sich rumschlagen.


    Das Rehna-Bild trifft meine Vorstellung ganz gut:
    http://media05.myheimat.de/200…359621_web.jpg?1232532287


    VG Ingo W

    Hallo!


    Jawohl, alles genau wie abeja sagt.
    Also mein ursprüngliches Bild war 3,5 MB, das geht hochladen, dauert aber zu lange beim Aufmachen, wenn man es angucken will.
    So schwer muss selbst ein großes Bild nicht sein, deshalb habe ich die gleiche Größe mit weniger Byte hochgeladen.
    Jetzt ist es, glaube ich, so um 0,6 MB und geht natürlich deswegen schneller auf.


    VG Ingo W

    Hallo Norbert!

    Zitat


    Laut Netz sollen die ja selten sein , .....


    Zuerst (bis Ende 90-iger?) waren sie das auch, da gab es nur geringe Vorkommen im bergigen Gelände.
    Harz, Vogtland, wenige Stellen Thüringer Wald oder so ähnlich.
    Das hat sich alles etwas relativiert, inzwischen ist nichts mehr mit selten.


    Hallo Pablo!

    Zitat


    Und ich bin da skeptisch. So ganz ohne Tropfkrater, wenigestens an den Huträndern und ohne richtiges Röten (ist ja nur mehr bräunlich) könnte das schon auch ein Bitterer Saftporling (Oligoporus stipticus) sein.


    Das Problem ist, dass der trocken nicht mehr viel mit dem Aussehen in frisch zu tun hat.
    Der sieht dann echt wie stipticus aus (auch so dünn!). Außer, man hat Glück, und sieht noch was vom konzentrischen Braun.
    Ich wüsste auch nicht, dass der dann noch irgendwie in der Lage wäre, die Farbe zu verändern, wenn er trocken ist


    Bei einem stipticus mit bis 20 cm Hutdurchmesser hätte ich übrigens Probleme.


    VG Ingo W

    Hallo Maria!


    Ich dachte mehr daran, dass du das zu Hause machst.
    Und nachdem du die ersten 10 min verantwortungsvoll mit Stoppuhr bewältigt hast, darfst du dann auch mal aufs Klo oder Katze füttern.
    Der Rest passt aber so ungefähr.


    Bitte im Vorfeld auf der angestrebten Pilzfruchtkörperunterlage (weißlich oder grau, nicht kariert, gerührt und nicht geschüttelt) auch schon mal einen Weißabgleich mit der Kamera machen, damit die nicht farbverfälscht aufnimmt.
    Schließlich hast du nach dem Frischanschnitt von wahrscheinlich 4 Arten a 2 Fruchtkörper (= 8 Stck.) nicht mehr groß Zeit, an der Kamera rumzuwurschteln.


    Ich empfehle also neben dem gecharterten Cateringservice auch mindestens 2 Assistenten, die dir etwas zur Hand gehen.


    Zitat


    Nee - Spaß beiseite -


    Da ist kein Platz mehr, weil dort die Beleuchter stehen.


    Du hast doch Beleuchter?


    VG Ingo W

    Hallo Norbert!


    Ich denke, das ist der Getropfte Saftporling (Oligoporus guttulatus) in seinem trockenen Aussehen.
    http://www.123pilze.de/DreamHC/Download/getrsaftpo.jpg
    Manchmal hat man da noch so rotbraune konzentrische Zonen (sehe ich bei deinen nur am Rand) und auch so Vertiefungen, wo früher im frischen aufgequollenen Zustand die rosafarbenen Tropfen waren.


    Bei der angegebenen Größe fällt meines Erachtens auf jeden Fall der potentielle Verwechslungskandidat Postia stiptica (oder wie der gerade heißt) weg.


    VG Ingo W

    Hallo Maria!

    Zitat


    Genau so mache ich dies auch Smile In einem Mischgericht machen sich die kleinen, festen richtig gut yumyum und trocknen lässt er sich auch gut.


    Das bleibt aber schön unter uns!
    Schließlich können wir hier nicht alles verraten


    VG Ingo W

    Hallo Maria!

    Zitat


    Vorab bitte ich aber um vielleicht genauer Angaben, z.B. in welchem zeitlichen Abstand ich am Besten die Fotos machen sollte.


    Ich schlage vor:
    frisch verletzt
    nach einer Minute,
    nach 5 Minuten,
    nach 10 Minuten,
    nach 30 Minuten,
    nach 2 Stunden,
    nach 8 Stunden


    Wenn sich natürlich nichts an der Verfärbung ändert, kann man womöglich auch einsparen.
    Wenn du natürlich günstigerweise mehrere verschiedene Arten zur Verfügung hast, wären Bilder in dem Zeitfenster schon nicht schlecht wie ich sie vorgeschlagen habe.
    Und wenn dann natürlich mit verschiedenen Arten so richtig verschiedene Reaktionen dokumentiert sind, dann hat man echt mal was genaues, worauf man gut hinlinken kann bei solchen Fragen.
    Dabei würde ich auch drauf achtgeben, dass bei dem Versuch pro Art mindestens jung und alt mit an Bord sind, damit man auch das Alter als eventuellen Faktor mit einbeziehen kann.


    Fände ich spannend.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Das 2. Bild zeigt sehr morsches, deshalb rotbraun verfärbtes Holz.
    Den ersten Ast auf Bild 1 jedoch, da hielt ich doch die graue Mollisia tatsächlich für Hyphodiscus (kurzer Waldstopp ohne Lupe), und wunderte mich, dass die rote Farbe nur an der Sägestelle im Querschnitt (Säge war wiederum im Auto) zu sehen war.


    Tja, so wird man getäuscht!
    Was man aber auf dem relativ sauberen Buchenast in so einem Überblicksbild natürlich gut sehen kann, ist: der Bereich, auf dem die Mollisien wachsen, der ist grau. Siehst du?
    Das ist wenig ausgeprägtes Subikulum (Hyphenfilz), das man normalerweise an anderen grobschlächtigeren, unsauberen Ästen mit allerlei Fremdmaterial gar nicht so in der Flächigkeit wahrnimmt.


    Hallo Heidi!

    Zitat


    an Dir ist ein Künstler verloren gegangen.
    Neeee ist der kleine Wicht goldig. Hast du da noch mehr davon?


    Natürlich sind die "Wichte" goldig. Sind im Sommerschlaf.
    Ich kann nicht zeichnen, die Bilder sind alle von Tuppie.
    http://www.pilzforum.eu/board/thema-gnolmen-galerie


    VG Ingo W

    Hallo!

    Zitat


    Allerdings schmeckt der nicht besonders und ist zäh, wie oben angedeutet. Einige nennen ihn deswegen auch Lederpilz...


    Ich nehme den sowas von gerne mit, wenn der noch jung und fest ist.
    Da hat er Biss und ist nicht schlabberig-schneckig wie so ein paar alte Maronen.
    Älter taugt er nichts mehr, aber da ist er sowieso meist würmig.


    VG Ingo W

    Hallo Jürgen!


    Ich verstehe ganz gut, wie man zu deiner Meinung kommt und sicherlich hat man so auch schnell seine Ruhe.
    Aber wenn man einmal so eine frustige Meinung zu seiner Labensmaxime macht, was ist denn dann eigentlich noch wichtig?
    Hat man dann noch Spaß an irgendwelchen Hobbies?
    Oder sollte man nur seine Sippe so gut wie möglich unterstützen und zum bestmöglichen Zeitpunkt von der Erde verschwinden?


    VG Ingo W

    Hallo Maria!


    Hier die Unterscheidung nach Großpilze BW, Band 2:


    Zitat


    Milch nach Luftkontakt unverändert orangerot, nie weinrot werdend... Edelreizker (L. deliciosus) oder Düsterer Edelreizker (L. quieticolor)


    Aus Marios Portrait:

    Zitat

    Milch: Karottenrot nach einiger Zeit dunkler werdend, nach ein paar Stunden grünlich.


    Zitat

    Orange Milch erst nach einiger Zeit (15-30 Min.) Rot, Fleisch und Milch mit grüne Verfärbung nach ein paar Stunden,


    So richtig klar finde ich das mit der Milch noch nicht.
    Da die Art bei dir häufig ist, könntest du mal da drauf achten und präzisieren?
    Vielleicht auch mal eine Fotoreihe mit einem anderen rotmilchenden Milchling daneben?


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Nein, ich mein schon die dunkelgelben, gleichfarbigen Orbilien (Knopfbecherchen), also die gelbe Punkte.
    Ganz links oben in der Ecke auf dem losen Rindenstückchen, was aussieht wie ein ockerscheibiges Becherchen mit weißen Haaren ist sicherlich der Gemeine Bechertäuschling, das muss was anderes sein.


    Da sind auch noch Strukturen dabei, die aussehen wie rote Nectrias oder ein grauhyaliner Überzug, der sich bei einer Untersuchung sicherlich auch als Pilz rausgestellt hätte. Aber irgendwo muss man sich ja Prioritäten setzen mit den Pilzen, sonst erstickt man in der Vielfalt.


    Die gewählten Bilder waren jetzt gerade am schnellstens greifbar für den Test, sollte nichts weiter herausstellen, zumindest nicht mehr wie ich immer schon sage, nämlich "Hallo, es gibt auch niedliche Kleinigkeiten!"


    VG Ingo W