Beiträge von Ingo W

    Hallo Chris!


    Da würde ich den Arten eher einen größeren Spielraum zugestehen, der zugehörige Baumpartner wird in diesem Fall nicht zur Aufklärung gut sein.
    Birke mögen beide, finde ich, aber eben nicht nur.


    Für mich wäre dein Fund erstmal Amanita crocea (Safranfarbiger Scheidenstreifling), bis mir jmd. das Gegenteil beweist.


    Bei den Scheidenstreiflingen gibt es ja noch einiges, was im Argen liegt und die Artenvielfalt betrifft.
    Könnte ja auch noch sowas ins Spiel bringen....
    http://www.amanitaceae.org/?Amanita+subnudipes
    ..... und dann fix abhauen.


    VG Ingo W

    Hallo Mausmann!


    Ja, jetzt verstehe ich.
    Du versuchst die Unterschiede der beiden Arten anhand der makroskopischen Merkmale zu erklären.
    So weit so gut, das klappt ja auch meist, weil sie sich eben doch nicht zwillingshaft ähneln.


    Der Hintergrund von Marios Arbeit war aber eigentlich ein anderer:
    Wenn auf Bildern die Artzuordnung immer nicht so ganz leicht erscheint, dann hört man als Merkmal zur Unterscheidung der beiden Arten eben immer mal wieder, dass nur X. longipes eine sterile Basis hat.


    Ja, und jetzt können wir den Spruch getrost in die Tonne treten, finde ich.


    VG ingo W

    Hallo Mausmann!

    Zitat


    Wobei ein schlanker Stiel vielleicht aber auch als ungewöhnlich oder nicht typisch betrachtet werden darf.


    Verstehe deine Sichtweise gerade nicht. Was würde das ändern (bezüglich der "Basissterilität" meine ich)?


    VG Ingo W

    Hallo Chris!


    Zitat


    .....bei 123Pilze steht das ältere Exemplare eine zweischichtige Huthaut haben, habt ihr dazu evtl. mal Bilder?


    Habe mir die Frage gerade selbst beantwortet....


    Würde mich jetzt auch interessieren.


    Ansonsten und so mit etwas Abstand zur ganzen flavescens-Geschichte, komme ich doch sehr ins Zweifeln, wenn ich die Beschreibungen lese und die Bilder dazu anschaue.


    VG Ingo W

    Hallo Mario!


    Find ich klasse, wenn man nicht alles glaubt und ab und zu auch mal was nachprüft!
    Also ist der immer wieder zitierte sterile Stiel als Unterscheidungsmerkmal der Hypoxylon-Arten (inbesondere H. longipes) nicht zu gebrauchen.


    Zitat


    Ich hoffe das kann jemanden gebrauchen


    Doch, doch, ich nehme das.


    VG Ingo W


    Edit:
    Hallo Mausmann!


    Wenn der Effekt der "Basissterilität" bei X. polymorpha schon vorkommen kann, ohne dass man einen besonders schlanken Stiel vor sich hat, dann wird sich mit eventuell dünnem Stiel (wo die Verwechslungsmöglichkeit ja besonders groß ist) vom Prinzip her nichts mehr ändern, denke ich.


    VG Ingo W

    Hallo Thorsten!

    Zitat


    Eine Geschmacksprobe habe ich nicht gemacht. Ist das zu empfehlen?


    Mit Geschmacksprobe kommt man bei der Bestimmung in bestimmten Gattungen immer ein Stück weiter.
    Setzt natürlich vorraus, dass man die tödlich giftigen Pilze kennt und sich in den Gattungen etwas zurecht findet.
    Schätze, das trifft dann für dich nicht zu.
    Geschmacksprobe soll natürlich auch nicht "essen" bedeuten, sondern lediglich die Zunge geschmacksmäßig arbeiten lassen, um dann die Probe wieder auszuspucken.


    Hat der denn allein gestanden, keine Kollegen gehabt? Falls doch, waren die größer?
    Bei Nur-Fichtenwald, womöglich schön sauer und moosig, käme mir dann noch Lactarius subdulcis (Bittersüßer Milchling) in den Sinn. Der hat die Eigenart, dass er tatsächlich erst nach einer ca. halben/dreiviertlen Minute kauen irgendwie bitterlich-eklig schmeckt.


    VG Ingo W

    Hallo Thorsten!


    Genau, mit "brüchig" bist du auf einem guten Weg.
    Das ist ein Milchling.
    Musst du mal was zu den Begleitbäumen/ Biotop schreiben und zum Geschmack.
    Mir fällt Lactarius tabidus/theiogalus (Flattermilchling) ein, aber da gibt es sicherlich auch andere Optionen.


    VG Ingo W

    Hallo Jörg!


    Die Fingerhut-Verpel habe ich wohl bisher 2x gesehen (das Grobzeug versteckt sich aber auch immer vor mir). Auf jeden Fall waren da die Apos schon größer und hatte keine Rillen drin. So wie folgend kenne ich die:
    https://de.wikipedia.org/wiki/…l.)_Sw_147206_cropped.jpg


    Die Böhmischen Verpeln (habe ich bei mir überhaupt noch nicht gefunden, die kenne ich nur aus eurer Gegend) sehen so aus:
    http://www.pilze-insa.de/pilzg…tychoverpa_bohemica_3.htm


    Und nun sag selbst, ob einem da bei deinem Bild der jungen Fingerhut-Verpel.......

    ....... nicht mal ein "Echt?" rausrutschen darf?


    Also ich gebe zu, ich könnte die in dem Stadium wahrscheinlich bis heute noch nicht unterscheiden, zumal ja zwischendrin auch noch die Halbfreie rumgeistert,......
    http://www.123pilze.de/dreamhc/download/Kaeppchen.htm
    ..... zu der man aber nicht mehr semi = halb und libera = frei sagen darf, sondern die jetzt als Käppchenmorchel (die andern haben sowas ja nicht!) und gigas angesprochen werden muss, was ja wiederum das gleiche Epithet wie von der Riesenlorchel Gyromitra gigas ist.


    Also auf jeden Fall überlasse ich die fundierten Einwände und fachlichen Meinungen zum Thema Morchel/ Lorchel "echt?" jmdn. anders.


    VG Ingo W

    Hallo Jörg!


    Wow!
    Wenn du bei jedem kleinen Zweifel von mir irgendeine Bösartigkeit vermutest, dann will ich dir gern glauben, dass es besser ist, mit mir nicht zu tun zu haben.


    Manchmal frage ich einfach nach, weil ich was nicht weiß (freilich auch teilweise nicht glaube).
    Ich erhoffe mir dann allerdings irgendwie eine Lösungsfindung, eine Einigung, Diskussion, Überzeugungsarbeit, Beispiele, eben so wie es Nando dann im Link gemacht hat.


    Aktuell muss da gerade Gerd im 123Pilze darunter leiden, dem ich genauso dumme (von meiner Seite berechtigte) Fragen stelle.
    Ist auf keinen Fall persönlich gemeint.
    Weil wir gerade bei persönlich sind: bei dir findet man ja auch kaum noch was, wo man beanstanden könnte. Bilder gut, Bestimmungen gut, allles gut (kratz-kratz).


    VG Ingo W

    Hallo magellan!


    Kannst du nicht gleich den Link setzen? Das erspart das lange Suchen und Missverständnisse.


    Hyphodontia ist ein Zähnchenrindenpilz, der bildet immer irgendwie Stacheln oder Zähne.
    Schizopora paradoxa (Veränderlicher Spaltporling) täuscht Zähne vor je nach Lage am Substrat, pseudozähnig ist die hauptsächlich am senkrechten Substrat.
    Wenn du dir mal dein Bild 2/2 links hinten anschaust (Bild anklicken, damit es wieder original groß und deutlich ist!) und dir das Hymenophor so eines Polsters anschaust, erkennst du, dass dein Pilz eine irrgarten-schlitzporige Fruchtschicht hat, die ist nicht wirklich gezähnt.
    Für glaubwürdig halte ich Bilder auf Marens Seite, die war da schon immer gewissenhaft.
    http://www.pilzmaus.de/pilze/b…1/h_barba-jovis3_bild.htm


    VG Ingo W

    Hallo Alex!


    Gut, damit sind die Gelbfüße weg!
    Bei dem Lamellenabstand kommt man ja beinahe auch auf die Idee eines Schnecklings (Hygrophorus), vielleicht täuscht das aber auch mit der Kleinheit des Fruchtkörpers (edit: ja täuscht, auf dem 1. Bild mit den offengelegten Lamellen machte das ja auch nicht diesen Eindruck!)
    Schaut man die Farbe des Pilzes an und nimmt den Baum dazu, könnte man wohl auch auf den Lärchenritterling (Tricholoma psammopus) kommen.
    http://www.123pilze.de/DreamHC…ad/Laerchenritterling.htm


    Ich befürchte, wenn da nicht noch ein schönes Merkmal wie ein besonderer Geruch zu Tage tritt, wird es schwierig.


    VG Ingo W

    Hallo Alex!


    Ist natürlich nicht ganz einfach mit nur einem so kleinen Fruchtkörper.
    Wenn man überhaupt eine Chance für eine gute Idee haben will in diesem Fall, sollte man auch mal den Stiel anschauen können und wie die Lamellen am Stiel enden.


    Wenn ich Heidis Idee nämlich mit der Lärche mische, bleibe ich in der Gelbfuß-Gattung und rate Gomphidius maculatus (Gefleckter Gelbfuß). Aber das ist nur erst mal geraten:
    http://www.123pilze.de/DreamHC…oad/GefleckterGelbuss.htm
    Auf deinem Bild sehen nämlich die Lamellen nicht gerade herablaufend aus.


    VG Ingo W

    Hallo Dieter, halo Pablo!


    Ohne jetzt Mikros zu vergleichen, würde ich den rein makroskopisch auch erstmal für M. galericulata gehalten.
    Farbe für trocken = grau passt, das locker verstreute gesellige Wachstum mit wenigen Fruchtkörpern passt, Substrat = "nicht verstecktes Holz" passt, sogar die Anastomosen hast du in den Lamellen (muss nicht immer sein), Stiel bräunlich oder in (blasser) Hutfarbe getönt und bei manchen Exemplaren ist die "Hutstufe" da (muss auch nicht immer sein, hat er aber oft in der Kollektion irgendwo).
    "Hutstufe" zeig ich hier mal. Beim rechten Fruchtkörper ist das, was ich meine:
    http://www.mycena.no/galericulata1.htm
    Auf Dieters Mycena-Mittelbild ist es auch beim rechten Fruchtkörper zu sehen.


    Die Zähigkeit habt ihr schon ausdsikutiert, genau, die passt wunderbar zur Art. Deshalb hat der Biss, wenn du ihn verwertest.


    Der meist nur leicht gurkige Geruch ist halt so eine Sache bei der Art, besonders angetrocknet manchmal mit sämtlichen Streicheleinheiten nicht mehr zu entlocken.


    VG Ingo W

    Hallo!

    Zitat


    Der Helmling (Nummer 5) erinnert mit dem gezahnten Hutrand ganz vage an den Buntstieligen (Mycena inclinata), aber das ist mal sehr unsicher geraten.


    Ich würde drauf setzen, dass Pablos Intuition nicht die schlechteste ist.
    Passt ja nicht nur wegen gezahnten Hutrand, wir haben auch noch das büschelige Wachstum, dickes Substrat, sogar sein Lieblingssubstrat Eiche, braune Stielbasis, und wenn da nach ein paar Streicheleinheiten über die Lamellen der wunderbar ranzige Geruch bestätigt wäre, könnte man das Bild mit halbwegs guten Gewissen schon so untertiteln.


    VG Ingo W

    Hallo Dieter!


    Gute Frage, schöne Bilder!
    Für die Antwort bin ich nicht geeignet.
    Was ich mich aber schon das letzte Mal frug: in deinem Vermessungsprogramm lässt sich wohl die Einheit nicht schöner darstellen, so beispielsweise als übersichtliche Mikrometer?


    VG Ingo W

    Hallo Claus!


    In deinem Beispiel ist nicht "restauriert" worden, da ist wegen sehr flachen Fraßes lediglich noch die Originalfarbe zu sehen.


    Ich denke mal, das passiert lediglich, wenn der Pilz in einem sehr jungen Stadium angeknabbert wurde, also wenn der Pilz noch viel Energie und Farbe in das Wachstum steckt.


    VG Ingo W

    Hallo Hans!


    Sehr gut!
    Ist nicht böse gemeint, aber ein paar Infos für eine Bestimmung könntest du schon noch aufschreiben.
    Wie alt ungefähr? Gesellig rumstehend?
    Geruch nach Ankratzen der äußeren Schicht?
    Reaktion innen nach KOH und Melzers.
    Frontbereich auch mit Lamellen?
    Wenn ja, müsste das m.M. nach mit folgendem Farb-Detail im Sitzbereich korrelieren:
    https://gelb.dasgelbehausflims…enbinde-liegt-im-dunkeln/


    Ich halte mich mal noch zurück mit einer Mutmaßung.


    VG Ingo W

    Hallo Maria!


    Danke erst mal für deinen Einsatz.
    Ich habe jetzt beide Schlüssel im Beitrag mal versucht nachzuvollziehen mit deinen Kollektionen, die sind wohl beide verbesserbar, zumindest komme ich nicht 100% mit jeder Aussage klar.


    Bevor ich also Unsinn erzähle, lasse ich erst mal denen Vortritt, die sich mit der Materie besser auskennen.


    VG Ingo W

    Hallo in den Althread!


    Ich hätte nicht gedacht, dass ich den auch noch irgendwann mal finde bei mir.
    Jetzt kann ich mitreden!
    Also im Wald dachte ich: zu welchem Schichtpilz passen denn die Farben? Komischer Stereum subtomentosum (Samtiger Schichtpilz). Die Farben passen auch eher zu (Hymenochaete tabacina) Tabakbraune Borstenscheibe.


    Wenn man aber die Fruchtkörper anfasst beim Pflücken, ist sofort klar, dass das nichts mit Stereum oder Podostereum oder Hymenochaete zu tun hat.
    Kriegt man sicherlich mit verbundenen Augen hin, wenn man solche Arten gemischt vor sich hat.
    Die sind so weich, das muss man sich wie Plicatura crispa (Krauser Adernzähling) in groß vorstellen.


    Das Bild taugt nicht viel, deswegen verstecke ich das mal in dem älteren Beitrag hier:

    Laxitextum bicolor (Zweifarbiger Krustenschichtpilz)


    VG Ingo W