Beiträge von Ingo W

    Hallo!


    Eigenartig, wie verschieden die Einschätzungen sein können: ich hätte bei den Fruchtkörpern von Konrad jetzt keinerlei Beeinträchtigung gesehen. Ich finde, dass die recht frisch aussehen.
    Ich stolpere eher über die verschiedenen Farben. Der größere kommt bei mir braungrau an, die kleineren ockerbraun, da würde ich schon wieder 2 verschiedenen Arten rechnen, wenn die Fotos die realen Farben zeigen.


    Was den Link zum italienischen Forum betrifft: ich schaue dort auch gerne nach, trotzdem finde ich, sollte man skeptisch bleiben. Selbst bin ich schon mehrmals über Fotos verschiedener Autoren gestolpert, die ich einfach anzweifele (was nicht bedeuten muss, dass die falsch sind. Ich selbst glaube es halt erstmal nicht).
    Und wenn ich davon ausgehe, dass dort die nivalis auch braun sein darf, warum sollte das dann nicht im Schlüssel stehen? Irgendjemand hat auf jeden Fall nicht recht.
    Und wenn im Italien-Forum so schöne Aufsammlungen sind: warum ist denn nicht auch mal das Mikrobild dazu eingestellt, das beweist, dass es sich bei braunen Fruchtkörpern auch um nivalis handeln kann?


    Zitat


    Ingo W: "Wenn nur "Weiden" dortsteht, kommen alle Weidenarten in Frage, zumindst werden die erstmal nicht ausgeschlossen."
    Konrad: "....stimmt schon, aber komisch das es bei der einen Art dann so betont wird"


    Dann wird diese eine Pilzart substrattechnisch eben spezialisierter sein nicht nur auf die Substrat-Gattung, sondern sogar auf die spezielle Substrat-Art.


    VG Ingo W

    Hallo Konrad!

    Zitat


    Das ist ärgerlich ..... enthält er doch auf jeden Fall die Zielart.


    Wie kann man das wissen?


    Ich denke nicht, dass man nur mit makroskopischen Gesichtspunkten im Schlüssel zu einer klaren Bestimmung findet, solange man die Arten nicht kennt.
    Meine Meinung zu deinen Schlüssel-Problemen kann ich dir aber schreiben.

    Zitat


    1. Cap white or tinged pale grey, at least when young
    - Cap distinctly coloured


    Ich finde die Formulierung bei der 1a. "at least when young" überprüfungswürdig, weil die eigentlich keinem nutzt.
    Selbst der Safran-Scheidenstreifling kann jung fast weiß sein, und wenn man dann auf dieser Schlüssel-Schiene weiterfährt, führt das zu einem falschen Ergebnis.
    Hier würde ich mich also für 1b. "distinctly colored" entscheiden oder zumindest mal schauen, welche "Farbe" deine 3 eingegrenzten unter 1a im erwachsenen Zustand haben sollen.
    Sollten die braun dargestellt sein, nehme ich alles zurück und behaupte das Gegenteil.


    Zitat


    -mit Zwergweiden oder Knöllchenknöterich - genau da fand ich sie, bei den anderen Arten steht nicht explizit Zwergweiden sondern nur Weiden - keine Ahnung ob die da mit ebenso gemeint sind.


    Wenn nur "Weiden" dortsteht, kommen alle Weidenarten in Frage, zumindst werden die erstmal nicht ausgeschlossen.


    VG Ingo W

    Hallo Heidi!


    Zitat


    ah verstehe.......da muß man bzw. frau sich extra anmelden.


    Sobald die Vokabel "Gnolm" in den Texten auftaucht, musst du nichts mehr wirklich ernst nehmen. Auch mit dem Anmelden nicht......
    Helle oder unsichtbare "Geheimschrift" (wie im Text von Melanie oder mir) macht man mit dem Cursor sichtbar, indem man rechts-geklickt auf dem mutmaßlichen Text langfährt.
    Alles kann ich dir natürlich nicht verraten, schließlich bin ich ab Mitte November der Böse hier und böse Menschen helfen niemandem (auf jeden Fall nicht absichtlich). Muss ja schließlich drauf aufpassen, dass nicht wieder die falschen Forianer hier gewinnen.
    Naja, dieses Jahr haben die ja eh keine Chance. Haben sich ja nicht angemeldet........


    GnGrüße
    Ingnolm

    Hallo Alex!

    Zitat


    was spricht eigentlich gegen den Schuppigen Porling (Polyporus squamosus)?


    Am Ende spricht wahrscheinlich recht wenig dagegen.
    Noch sicherer wäre es eben, wenn man den Geruch des angekratzten Fruchtkörpers hätte. Der sollte ja beim Schuppigen Stielporling verltzt schon irgendwie (mehlartig)-gurkig riechen.
    Nach all dem Geschriebenen und verlinkten Tipps würde ich aber jetzt schon trotzdem eher zum Schuppigen Stielporling tendieren.


    VG Ingo W

    Hallo!

    Zitat


    Ich hab beim googeln eben mal das hier gefunden: Link


    Naja, dort im Link meint man, dass die Brennnessel eine Zeigerpflanze für sehr guten Waldboden ist.
    Das halte ich schon für rechten Unsinn. Warum soll stickstoffreicher Boden gut für den Wald sein? Damit das Holz schneller wächst?
    Und schlechter Waldboden ist, wo Preisel- und Heidelbeeren wachsen? Was haben die denn auch im Wald zu suchen?
    Ich bin dafür, dass dort auf dem minderwertigen Boden erst mal ein Industriegebiet angelegt wird.


    Nährstoffarme Wiesen sind dann wahrscheinlich auch = schlechte Wiesen? Weil man nichts drauf erntet und bloß seltene Pilze und Pflanzen dort wachsen?
    Ich kann mich gerade schon wieder aufregen.


    VG Ingo W

    Hallo!
    Jan-Arne:

    Zitat


    ....und des schwarzen Fußes eher auf den Schuppigen Porling (Polyporus squamosus) getippt oder kann sein kleiner Verwandter Letzteres auch?


    Könnte man doch auch als kleines schwarzes Sklerotium interpretieren. Sieht schon irgendwie komisch aus für einen Stiel, finde ich.
    Wobei: direkt an Holz wachsend, fehlt es meist.


    derjan meint:

    Zitat


    P. tuberaster würde ich ausschließen, da dieser zentral gestielt ist.


    Am Standort hattest du ja einige Exemplare. Waren denn alle seitlich gestielt?
    Normalerweise hat der Umstand mehr was damit zu tun, ob der Fruchtkörper auf oder seitlich am Substrat wächst.
    Ist so ähnlich wie beim Austernseitling, der zwar meist seitlich gestielt ist, aber eben seltener auch zentral, wenn er auf dem Substrat seine Fruchtkörper bildet.


    Was sagt denn der Geruch eines angekratzten Fruchtkörpers? Vielleicht ein bisschen wie Maipilz oder angeschnittene ältere Gurke?


    VG Ingo W

    Hallo Romana!


    An der Stelle, wo der weiße resupinate Porling wächst, gibt es keinen Grund für einen Hütchenpilz resupinat zu wachsen. Den gäbe es lediglich an der Unterseite des Substrats.
    Es sollte also etwas anderes sein.
    Trametes hirsuta (Striegelige Tramete) kann ich übrigens nicht glauben. Da sind doch die Hüte viel zu wellig dafür.


    VG Ingo W

    Hallo Wolfgang!


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    vielleicht wäre der Titel "5 Speisepilze, die man kaum verwechseln kann" angebrachter gewesen.


    Würde aber nicht stimmen. Steinpilze werden ganz oft verwechselt, wie der Pfifferling aussehen muss, wissen auch viele Sammler nicht, und der Parasol wird auch immer wieder in Foren nachgefragt.


    Wenn man meinen Link verfolgt, ist da eine Plattform, wo es recht unkompliziert erscheint, einfach mal sein eigenes Buch zu schreiben in kleinen Auflagen
    Ist schon ein neckischer Gedanke, finde ich.


    Dass man aber zu jedem der behandelten Themen schon auch mal einen Einblick ins Buch, eine Kostprobe haben will, da verstehe ich allerdings die allgemeine Forums-Meinung schon.


    VG Ingo W

    Hallo Maria!


    Auf deinem Foto Nr. 2 ist die neon-gelbgrüne Stielspitze zu sehen, deshalb geht es auch ohne Probieren. Das ist deshalb der Grünblättrige Schwefelkopf (H. fasciculare).
    Bild 2 + 3 zeigen dann auch noch den Olivton im Grau der Lamellen.


    Edit: schönes Beispiel auch dafür, das man wirklich den grünlichen Farbton der Stielspitze einfangen muss: auf Bild 2 ist er sehr intensiv, auf Bild 4 nicht mehr wirklich zu sehen.


    VG Ingo W

    Hallo Grafei!

    Zitat


    6. ist wirklich schwierig so, habe ihn aufgrund des Geruchs (auch wenn das nicht immer über Essbarkeit entscheidet) nicht so genau geprüft


    Falls du den noch hast, würde ich den mal mit Maggipilz (Lactarius helvus) vergleichen. Die Fruchtkörper fangen aber oft erst im Abtrocknen zu riechen an.
    Upps, ich sehe gerade, dass das Jan-Arne auch schon geschrieben hat.
    Naja, die Oberfläche des Hutes und die Farbe passt eben ganz gut.


    Zitat


    Der Stiel ist innen oft bröcklig auch wenn von unten keine Madengänge erkennbar sind, ist das normal so oder sind doch kleine Maden der Grund dafür?


    Täublinge sind insgesamt vom Aufbau her (kugelzellig) ziemlich bröckelig, nicht nur im Stiel.
    Maden würdest du schon sehen, auch wenn die selbst oft weiß sind wie die Stiele.


    VG Ingo W

    Hallo Armin!

    Zitat


    Könnt ihr da mitgehen?


    Locker.
    Selbst, wenn man suchen würde, gibt ´s hier nichts, das nicht passt. Na gut, das nicht beobachtete holzige Substrat vielleicht.
    Aber soagar die weißen Rhizomorphen an der Stielbasis hast du mit auf dem Foto.


    VG Ingo W

    Hallo!

    Zitat


    6. ein völlig Unbekannter, vermutlich nicht zum Verzehr geeinget


    Finde ich schon irgendwie lustig, aber im Endeffekt natürlich auch richtig.


    Zur 7:

    Zitat


    7) Das sind Rußbraune Schnecklinge (Hygrophorus camarophyllus). Die Art sieht aus wie ein Breitblatt, aber robuster und mit geschwungenen Lamellen.


    Ich halte den rechten Pilzfruchtkörper tatsächlich für ein Breitblatt (Megacollybia platyphylla), siehe Lamellenhaltung, Lamellenbreite, Lamellenwelligkeit.
    Den linken, oberflächig samtigen Pilz könnte man mir auch als Milchling oder Schwärztäubling verkaufen.


    Ansonsten gehöre ich zu der Fraktion, die es bei der Bestimmungshilfe übersichtlicher findet, wenn man nicht mehr als 3-4 für einen selbst unbekannte Arten anfragt, diese natürlich allseitig zeigt, und dafür dafür abgeschnittene Riesenchampignons, Milchlinge ohne Stiel, Porlinge ohne Unterseite, Korallen aus der Entfernung und Täublinge ohne Lamellenbild weglässt.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Für die Vorstellung dazu habe ich folgendes gefunden. Durch Anklicken des Buchcovers öffnet sich Seite 1:
    http://www.epubli.de/shop/buch…mmack-9783741845666/55603


    VG Ingo W


    Edit: Ok., wenn man mit aller Gewalt Fehler suchen wöllte, dann würde ich schon über den 1. Satz stolpern, denn Pilze sind eben i.d.R. nicht oberirdische Fruchtkörper.
    Die oberirdischen Fruchtkörper sind das, wozu aber meist und gemeinhin Pilze gesagt wird.
    Aber das ist wirklich Wortklauberei von mir, und ich gehe auch nach wie vor "Pilze sammeln" (ohne das unterirdische Geflecht zu ernten) und nicht "Pilzfruchtkörper sammeln".


    Auch ist nicht jeder Pilz auf einen Mykorrhiza-Partner angewiesen und manche, die sich einen Baum suchen, sind eher parasitisch unterwegs, aber das steht dann vielleicht auf den Folgeseiten.


    Ich denke, ich erkenne aber auf der ersten Seite eine gewisse Leidenschaft und den Gedanken, Sachen erklären zu wollen.


    VG Ingo W

    Hallo Norbert!

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    Den hatte ich so eingeordnet , wegen des weißen Sporenstaubs , welcher auf Bild 3 auf den unteren Hüten zu sehen ist.


    Und das war Sporenpulver?


    Zitat


    .....und bei dem Wirtsbaum Erle bin ich mir nicht sicher , der war ja sowas von tot.....


    Wäre gut, wenn du das von Anfang an dazuschreibst.
    Auf jeden Fall glaube ich nicht an Phellinus conchatus, denn da passt zu viel nicht.
    Ich würde darauf wetten, dass es der Erlenschillerporling (Inonotus radiatus) ist.


    Zitat


    Ich habe ja 2 Hütchen mitgenommen , geht da eien Unterscheidung noch (chemisch oder so ?)


    Für jmdn., der sich mit der Materie befasst, geht das sicherlich auch mikroskopisch.


    VG Ingo W.

    Hallo Hukos!

    Zitat


    Olivgrauer/Olivbrauner Schneckling?


    Kannst du die wissenschaftlichen Namen mit hinschreiben?
    Das würde Missverständnisse vermindern.
    Wie man folgend sieht, wird wohl der Natternstielige Schneckling (Hygrophorus olivaceoalbus) auch als Olivbrauner Schneckling bezeichnet. Insofern hättest du recht:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Olivbrauner_Schneckling


    Du zählst aber bei den deutschen Namen auch Olivgrauer Schneckling mit auf. Das wäre dann wohl eher H. mesotephrus......
    http://www.saarpilz.de/olivgrauer_schneckling.html
    ......und da hättest du unrecht.


    VG Ingo W

    Hallo Harald!

    Zitat


    Das wird jeden Tag unzählige Kollektionen geben.
    Sollen wir die jeweils hier vorstellen?
    Wenn ja, in welcher Form?


    Zum Diskutieren ist die Art und Weise ja schon gefunden.


    Zwischendurch wird beim Bestimmen auch Sicheres rauskommen, dann könnte man die Arbeiten in die Portraitabteilung einstellen.
    http://www.pilzforum.eu/board/…eren?pid=169511#pid169511


    Zitat


    Schade, wenn sich hier niemand von den Cortinarien-Kennern
    korrigierend zu diesen Aufsammlungen meldet.


    So viele gibt es wohl hier auch gar nicht. Ist ja schon ein spezielles Thema.
    Wenn manchmal die spontanen Reaktionen auf bestimmte Themen auf sich warten lassen, dann wird das wohl daran liegen, dass es kaum einer besser weiß.


    Interessiert gelesen wird es aber dennoch.


    VG Ingo W

    Hallo Heidi!


    Zitat


    jippie ich darf hierbleiben.....


    Hier im Forum bleiben darf natürlich sowieso jeder, der sich einigermaßen benimmt.


    Die Kommentare beziehen sich ausschließlich auf die Teilnehmer des Advents-Pilzrätsels (APR).
    Da wollen immer einige Forianer nicht einsehen, dass das von Anna veranstaltete vorweihnachtliche Forums-Spektakel für sie nichts ist.


    Dieses Jahr wird ´s aber einigermaßen übersichtlich, weil die meisten ja den APR-Eincheck-Termin versäumt haben.
    Ich könnte da natürlich noch was regeln für ein gewisses Entgegenkommen.......


    GnGrüße Ingo W

    Hallo Norbert!


    Nr. 1

    Zitat


    .....ein paar Porlinge , in diesem Fall Muschelförmiger Feuerschwamm (Phellinus conchatus :


    Sollte Inonotus radiatus (Erlen-Schillerporling) sein:
    http://www.pilzbestimmer.de/Detailed/19354.html


    Wie Muschelförmiger Feuerschwamm (Ph. conchatus) sieht deiner nicht aus, denn der wüchse eher an Weide und hätte schräg-seitlich betrachtet diese weiß erscheinenden Poren nicht. Auf der Oberseite wäre dieser auch in feinen Abständen konzentrisch wachstums-zoniert:
    http://asco-sonneberg.de/pages…roup_id=32061&position=40


    VG Ingo W

    Hallo Andre!


    Ganz schön reichlich! Das artet ja in Arbeit aus.


    Kann man über die 8/2 noch verhandeln?
    Entweder die Farben stimmen nicht oder das ist was anderes als der Kuhröhrling.
    Büschelrasling vielleicht?


    VG Ingo W

    Hallo Stefan!

    Zitat


    Falls ihr noch weitere Ideen habt, dann ergänzt die bitte.


    Manch einer sammelt Zeitungsausschnitte, wenn in der regionalen Presse was über Pilze steht. Das wird gern angenommen.


    Wenn es nicht zu gefährlich erscheint für sein eigenes Hab und Gut: der Normalbürger weiß nichts von Stereolupen. Stellt sowas hin, und die Neugierigen werden fasziniert sein. Ein paar kleine Ascos lassen sich immer finden, z.B. in Sümpfen und an Bächen.


    Viele Menschen kennen auch nur so 0-8-15 Pilzbestimmungs-Minibücher. Zeigt denen doch mal anhand eurer Literatur, dass es mehr als 50 Pilzarten gibt.


    Manchmal lässt sich auch ein lehrreicher Pilzfilm auftreiben, der dann abgespielt werden könnte.


    VG Ingo W