Beiträge von Ingo W

    Hallo Tom!


    Genau an den denke ich auch bei solchen Kollektionen. Aber der passt halt nicht.


    Mit Mehlgeruch kenne ich gar nicht so viel, und die passen hier nicht.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Winterhelmling kann ich mir nicht vorstellen, da wären mir die Stiele zu lang, die Büschel zu übersichtlich und die Hüte zu kegelig.


    Mit Mehlgeruch fällt mir allerdings bei dem Aussehen nichts ein.


    VG Ingo W

    Hallo szivas!


    Der A. silvicola ist im Prinzip das gleiche wie der Schiefknollige A. essettei. Beide gilben verzögert an Druckstellen. Bei der einen Art tolerierst du es, dass deiner anders funktioniert, beim andern nicht.
    Was hast du für eine komische Zeiteinstellung auf der Fotoapparat-Uhr?


    VG Ingo W


    Zitat

    ....aber der Geruch von Heftpflaster trifft es ganz gut, .....


    Genau.
    Übrigens habe ich hier auch eine Kulimine, die mich jedes Mal beim Schreiben an den Karbolegerlingsgeruch erinnert.



    Zitat

    Bei den Anis-Champ. rieche ich meist auch nicht so sehr Anis, sondern (bisher) extrem Bittermandel.


    Das sehe ich genauso, naja fast. Also nur bittermandelartig ohne extrem.

    Hallo Manfred!


    Also ich weiß nicht, ob da jetzt Zeiten für die Verfärbung vorgegeben sind und ob das innere Stielfleisch überhaupt so extrem grün verfärbt wie im russischen Beispiel.
    Ehrlich gesagt, habe ich nur im Schnelldurchlauf ein variicolor-Bild gesucht, dass per Verletzung (oder eben Oxidation) im Hutfleisch rosalich und im Stiel irgendwie grün anläuft und wo außerdem die Hutfarbe zu meiner Vorstellung passt.


    Wie der russische Pilz jetzt nach nur einer Stunde ausgesehen hat, weiß ich natürlich nicht, aber vermutlich wird er sich schon zu den rechten Farben hinentwickelt haben.


    Dass die Vielfarbigen kleiner sind, das kann ich nicht bestätigen. Meine gefundenen hatten "normale" Größe, waren auch "härter".
    Wie schnell nach Verletzung die Grünfärbung eintritt oder eintreten muss? Auf jeden Fall geht das wohl in der Stielrinde immer flotter als im inneren Fleisch, falls das überhaupt betroffen ist.


    Tiefgründig kann ich leider nicht argumentieren, Röhrlinge sind nicht gerade meine Lieblings-Spielwiese.
    Falls ich daneben liege, oder du eine andere Meinung hast zum vorgestellten Fund, so ist das Null Problem und eine Diskussion/Klärung von mir ausdrücklich erwünscht.


    VG Ingo W

    Hallo Andreas!


    Der sieht eigentlich nicht wie L. variicolor aus, welcher ziemlich dunkle, fast schwarze Hüte hat mit hellen "Verwischungen".
    Am besten lässt sich die zu erwartende Verfärbung im Längsschnitt provozieren:
    http://mycoweb.narod.ru/fungi/…iicolor_3_JS_20060902.jpg


    Die wenigen Funde, die ich hatte, bezogen sich auf beinahe moorähnliches und moosiges Gelände.


    Den roten Fleck halte ich für.........ja, keine Ahnung, wo das herkommt.
    Manchmal hat man partiellen Bakterienbefall als Rotfleckigkeit, habe ich aber bisher nie bei Leccinum gesehen.


    VG Ingo W


    P.S.: Espen oder Pappeln standen da wohl nicht rum?

    Hallo!


    Dieser Knollinator-Troll hatte eine Trashmail-Adresse, also eine Wegwerfadresse, die nach kurzer Zeit nicht mehr gilt.
    Vielleicht lassen sich also Neuankömmlinge per Sichtung der EMail-Adresse irgendwie einschätzen?


    Aber eigentlich habe ich keine Ahnung von der Materie.


    VG Ingo W

    Hallo magellan!


    Nr.1: Hat doch bestimmt nitrös gerochen, oder?
    Und das Bläuliche hast du original schon gesehen oder erst auf dem Foto?


    Nr. 2 = Sparriger Schüppling (Pholiota squarrosa).


    Nr. 3 = Macrolepiota olivieri (Olivbrauner Safranschirmling).
    Wenn man die Stielrinde ankratzt, kommt man besser zu einem Ergebnis.


    Nr. 4: keine Vorstellung, schätze aber, wenn ich die Lamellen so anschaue, dass wir es mit einem Rosabraunsporer zu tun haben, vielleicht Crepidotus (Stummelfüßchen);


    Nr. 5: wohl auch Crepidotus. Keine gallertige Schicht im Hut festgestellt beim Zerreißen?


    Nr. 6: Leucoagaricus (Egerlingsschirmling), vielleicht der Rosablättrige (L. leucothites).


    Nr. 7: weiß ich nicht.


    Nr. 8: Schleierling (Cortinarius) würde ich auch denken. Für genauere Ideen bräuchte es wohl mehr Beschäftigung und Angaben.


    Nr. 9: Da gehe ich vom Grünblättrigen Schwefelkopf (Hypholoma fasciculare) aus, obwohl die Farben was anderes sagen. Mir fehlt aber insgesamt bei deinen Fotos etwas die Farbe Gelb.
    Oder doch Psathyrella (Mürbling)? Ist vielleicht die bessere Idee.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Weil mir das mit dem "Antonius behüt ´" schon immer sehr geschwollen vorkommt, nämlich, als wenn gleich aus dem Gebüsch noch ein paar Sektenmitglieder vorspingen, sage ich euch mal, wie ich mich im Wald von Gleichgesinnten verabschiede: ich sag immer "Gut Pilz" und sprech das so aus, dass es auch als "Gut Pils" verstanden werden kann. Je nach Gutdünken.
    Aber gut, ich bin halt Ossi, habe mit den Heiligen absichtlich nichts zu tun.


    VG Ingo W


    P.S.: Ab ca. 15.11. könnte es allerdings auch wieder Gnolmige Grüße geben.

    Hallo!

    Zitat


    ....der Geruch des Pilzes im Wald ist ein anderer, besserer als der im Kochtopf.


    Genau! Jung riecht der recht angenehm. Dieser etwas bissige Geruch, entwickelt sich mit dem Alter, so dachte ich bisher zumindest.
    Veronika hat ja einen neuen Blickwinkel auf den Geruchswandel beschrieben, muss ich mal drauf achten.
    Übrigens teile ich ihre Geruchs-Empfindungen von oben so ziemlich zu 100%.


    VG Ingo W

    Hallo!

    Zitat


    Nebelkappen lassen sich übrigens wunderbar roh im Salat verwenden. Ein wahrer Leckerbissen!


    Auf den Spinner solltest du natürlich nicht hören.
    Dem wünsche ich ganz nebenbei mal einen Arzt mit seinem "Humor".


    VG Ingo W

    Hallo Teetrinker!


    Ich hätte so gedacht:
    1. Melanoleuca spec. (Weichritterling), irgendwas so in der Art vielleicht:
    http://www.123pilze.de/dreamhc…eifterWeichritterling.htm


    2. Tränender Saumpilz (Lacrymaria lacrymabunda);


    3. Gymnopilus junonius (Beringter Flämmling)


    VG Ingo W


    Zitat

    Malone, gilt es im Forum als unhöflich, wenn man nur mit seinem Nickname unterwegs ist?


    Eigentlich sucht man für die Ansprache hier (ja, das ist ein sehr höfliches Forum!) jeweils im Text des Fragestellers in der Abschiedsformel nach einem Namen. In der Regel wird man dort auch fündig exclusive Neulinge und Hardliner.
    Und da bei dir da nichts steht, fragt man halt lieber mal nach, ob du wirklich mit dem Nick angeredet werden willst, was halt manchmal doof ("Hallo PalaverEcoSuper20418!") oder unpersönlich erscheint.

    Hallo Klaus!


    Wenn ich das Moos anschaue, war es genau dort, wo die Pilze stehen, wohl auch nicht zu feucht.
    Ich bin der gleichen Meinung wie Uwe und denke gleichzeitig, dass die schon alle zusammengehören.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Bei Marias Pilz sehe ich auch X. pruinatus (Bereifter oder Herbstrotfuß). Hat eigentlich immer schöne weinrote Hutränder.
    Der Link zu manchen Exemplaren bei 123Pilze betört mich allerdings etwas, wenn ich den bildbetexteten "Schutzanstrichpilz" (momentan Bild 2+3) und den Erklärpilz bei Merkmae anschaue. Ob das so hinkommt?


    VG Ingo W

    Hallo!



    Bisschen Erbsenzählerei noch:
    Auf Bild 7 der umgelegte Fruchtkörper mit den nicht herablaufenden Lamellen passt natürlich nicht zu Lepista flaccida (Fuchsiger Rötelritterling).
    :evil:


    VG Ingo W


    P.S.:
    Bisschen neugierigen Einsatz vermisse ich ja schon von IME.
    Wer so weit mit seiner persönlichen Bestimmung gekommen ist, erzählt uns nichts zu den Pilzen, nicht mal vom Waschküchen-/Seifengeruch des Ritterlings?

    Hallo!


    Im Prinzip hat AMeyer recht.
    In anderen Jahren ist es meist Mycena leptocephala (Grauer Nitrathelmling).


    Ich schätze aber, der Helmling auf dem Bild wird, leicht an den Lamellen gerieben/gestreichelt, nicht nach Schwimmbadwasser/ nitrös riechen, sondern eher einen klaren, aber nicht definierbaren Geruch in Richtung staubig-krautig, beinahe kartoffelig haben.


    Das müsste Mycena aetites (Adlerfarbiger Helmling) sein.
    Bei mir steht der dieses Jahr überall auf Wiesen rum, ich habe den allerdings nicht mikroskopiert. Kann das deshalb schlecht 100%-ig behaupten, aber dieses Jahr scheint SEIN Jahr zu sein.
    U.a. fällt er durch deutlich graubraune Lamellenflächen mit weißen Lamellenschneiden auf, was aber eher durch Hygrophanität (verschiedene Farben je nach Wassergehalt/Abtrocknung) zustande kommt. Seine durchscheinende Hutriefung verliert er schnell bei etwas abgetrockneten Hüten.


    Mycena leptocephala riecht eigentlich immer recht deutlich nitrös.


    VG Ingo W

    Hallo Thomas!


    Zitat


    13) Unbestimmt, ich denke an einen Weichritterling.


    Der Stiel sieht aus wie hohl, deswegen würde ich da woanders als bei Melanoleuca suchen. Vielleicht Graublatt oder Rötling.


    Zitat


    23) Ein paar alte mutmaßliche Sparrige Schüpplinge (Pholiota squarrosa) durften auch mit aufs Bild.


    Und die hatten auch schuppige Stiele?
    Hätte ich gar nicht erkannt. Muss an der Farbe liegen.


    Zitat


    19) Ein kleiner Unbekannter; meine spontane Idee waren (Feuer)Schüppling.
    könnte es sich bei diesem obigen Unbekannten um den Schuppigen Raukopf handeln?


    Ist mir auch eingefallen, nachdem ich heute schon mal solche Bilder gesehen habe.
    http://www.123pilze.de/dreamhc…oad/SchuppigerRaukopf.htm


    Ansonsten lese und staune ich, vielleicht bleibt auch mal was hängen.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Schönes Beispiel, wie wichtig reale Farben sind: schaue ich mir das 1. Bild an, wäre ich nie wirklich auf den Maggipilz gekommen.
    Sehe ich mir jedoch das nachgereichte Bild (Beitrag 14) an, dann haben wir hier plötzlich die vermissten Gelbbrauntöne. Vielleicht müsste man trotzdem besser auf die abgebildeten Farben achtgeben.


    Zitat


    Wobei in verschiedenen Büchern auch beschrieben ist, das dieser
    Geruch jung auch fehlen kann.


    Der Maggipilz/ Bruchreizker entfaltet seinen markanten Geruch meist erst beim Antrocknen. Damit befindet er sich geruchstechnisch in der Minderheit.
    Meistens ist ein relevanter Pilzgeruch durch Ankratzen/Reiben/Verletzen eines Pilzfruchtkörpers erriechbar, da sich die Geruchsstoffe mehrheitlich "im Saft" verbergen.


    VG Ingo W

    Hallo Stefan!

    Zitat


    Wir hatten auch Bedenken. Was sollten wir machen, wenn wir den SATANsröhrling finden; oder Phallus impudicus, den unzüchtigen Penis=Stinkmorchel (wohlgemerkt in einem Nonnenkloster). Freebsd Angel Wären wir dann noch im Kloster willkommen?


    Tja, so richtig weiß ich auch nicht, was ihr euch da gedacht habt.
    Hätte ich was zu sagen gehabt, hätte ich euch nur mit Ascomyceten, also Lorcheln und Becherchen, durch das Tor gelassen, niemals mit Ständerpilzen.
    Die Nonnenklöster sind wohl auch nicht mehr das, was sie mal waren.
    Naja, wenigstens das mit den Mücken als Strafe hat geklappt!


    VG Ingo W

    Hallo Chris!


    Ich denke auch, dass es sich um den Schuppigen Sägeblättling (Neolentinus lepideus) handelt.
    Übrigens eine Art, die gerade in längerwährenden Hitzeperioden auftritt, die Gassi-Hünde dürften da keine Rolle gespielt haben.
    Das verwertete Holz sollte Nadelholz sein, oft ist es Kiefer.


    VG Ingo W