Beiträge von Ingo W

    Hallo!


    Weil mir das mit dem "Antonius behüt ´" schon immer sehr geschwollen vorkommt, nämlich, als wenn gleich aus dem Gebüsch noch ein paar Sektenmitglieder vorspingen, sage ich euch mal, wie ich mich im Wald von Gleichgesinnten verabschiede: ich sag immer "Gut Pilz" und sprech das so aus, dass es auch als "Gut Pils" verstanden werden kann. Je nach Gutdünken.
    Aber gut, ich bin halt Ossi, habe mit den Heiligen absichtlich nichts zu tun.


    VG Ingo W


    P.S.: Ab ca. 15.11. könnte es allerdings auch wieder Gnolmige Grüße geben.

    Hallo!

    Zitat


    ....der Geruch des Pilzes im Wald ist ein anderer, besserer als der im Kochtopf.


    Genau! Jung riecht der recht angenehm. Dieser etwas bissige Geruch, entwickelt sich mit dem Alter, so dachte ich bisher zumindest.
    Veronika hat ja einen neuen Blickwinkel auf den Geruchswandel beschrieben, muss ich mal drauf achten.
    Übrigens teile ich ihre Geruchs-Empfindungen von oben so ziemlich zu 100%.


    VG Ingo W

    Hallo!

    Zitat


    Nebelkappen lassen sich übrigens wunderbar roh im Salat verwenden. Ein wahrer Leckerbissen!


    Auf den Spinner solltest du natürlich nicht hören.
    Dem wünsche ich ganz nebenbei mal einen Arzt mit seinem "Humor".


    VG Ingo W

    Hallo Teetrinker!


    Ich hätte so gedacht:
    1. Melanoleuca spec. (Weichritterling), irgendwas so in der Art vielleicht:
    http://www.123pilze.de/dreamhc…eifterWeichritterling.htm


    2. Tränender Saumpilz (Lacrymaria lacrymabunda);


    3. Gymnopilus junonius (Beringter Flämmling)


    VG Ingo W


    Zitat

    Malone, gilt es im Forum als unhöflich, wenn man nur mit seinem Nickname unterwegs ist?


    Eigentlich sucht man für die Ansprache hier (ja, das ist ein sehr höfliches Forum!) jeweils im Text des Fragestellers in der Abschiedsformel nach einem Namen. In der Regel wird man dort auch fündig exclusive Neulinge und Hardliner.
    Und da bei dir da nichts steht, fragt man halt lieber mal nach, ob du wirklich mit dem Nick angeredet werden willst, was halt manchmal doof ("Hallo PalaverEcoSuper20418!") oder unpersönlich erscheint.

    Hallo Klaus!


    Wenn ich das Moos anschaue, war es genau dort, wo die Pilze stehen, wohl auch nicht zu feucht.
    Ich bin der gleichen Meinung wie Uwe und denke gleichzeitig, dass die schon alle zusammengehören.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Bei Marias Pilz sehe ich auch X. pruinatus (Bereifter oder Herbstrotfuß). Hat eigentlich immer schöne weinrote Hutränder.
    Der Link zu manchen Exemplaren bei 123Pilze betört mich allerdings etwas, wenn ich den bildbetexteten "Schutzanstrichpilz" (momentan Bild 2+3) und den Erklärpilz bei Merkmae anschaue. Ob das so hinkommt?


    VG Ingo W

    Hallo!



    Bisschen Erbsenzählerei noch:
    Auf Bild 7 der umgelegte Fruchtkörper mit den nicht herablaufenden Lamellen passt natürlich nicht zu Lepista flaccida (Fuchsiger Rötelritterling).
    :evil:


    VG Ingo W


    P.S.:
    Bisschen neugierigen Einsatz vermisse ich ja schon von IME.
    Wer so weit mit seiner persönlichen Bestimmung gekommen ist, erzählt uns nichts zu den Pilzen, nicht mal vom Waschküchen-/Seifengeruch des Ritterlings?

    Hallo!


    Im Prinzip hat AMeyer recht.
    In anderen Jahren ist es meist Mycena leptocephala (Grauer Nitrathelmling).


    Ich schätze aber, der Helmling auf dem Bild wird, leicht an den Lamellen gerieben/gestreichelt, nicht nach Schwimmbadwasser/ nitrös riechen, sondern eher einen klaren, aber nicht definierbaren Geruch in Richtung staubig-krautig, beinahe kartoffelig haben.


    Das müsste Mycena aetites (Adlerfarbiger Helmling) sein.
    Bei mir steht der dieses Jahr überall auf Wiesen rum, ich habe den allerdings nicht mikroskopiert. Kann das deshalb schlecht 100%-ig behaupten, aber dieses Jahr scheint SEIN Jahr zu sein.
    U.a. fällt er durch deutlich graubraune Lamellenflächen mit weißen Lamellenschneiden auf, was aber eher durch Hygrophanität (verschiedene Farben je nach Wassergehalt/Abtrocknung) zustande kommt. Seine durchscheinende Hutriefung verliert er schnell bei etwas abgetrockneten Hüten.


    Mycena leptocephala riecht eigentlich immer recht deutlich nitrös.


    VG Ingo W

    Hallo Thomas!


    Zitat


    13) Unbestimmt, ich denke an einen Weichritterling.


    Der Stiel sieht aus wie hohl, deswegen würde ich da woanders als bei Melanoleuca suchen. Vielleicht Graublatt oder Rötling.


    Zitat


    23) Ein paar alte mutmaßliche Sparrige Schüpplinge (Pholiota squarrosa) durften auch mit aufs Bild.


    Und die hatten auch schuppige Stiele?
    Hätte ich gar nicht erkannt. Muss an der Farbe liegen.


    Zitat


    19) Ein kleiner Unbekannter; meine spontane Idee waren (Feuer)Schüppling.
    könnte es sich bei diesem obigen Unbekannten um den Schuppigen Raukopf handeln?


    Ist mir auch eingefallen, nachdem ich heute schon mal solche Bilder gesehen habe.
    http://www.123pilze.de/dreamhc…oad/SchuppigerRaukopf.htm


    Ansonsten lese und staune ich, vielleicht bleibt auch mal was hängen.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Schönes Beispiel, wie wichtig reale Farben sind: schaue ich mir das 1. Bild an, wäre ich nie wirklich auf den Maggipilz gekommen.
    Sehe ich mir jedoch das nachgereichte Bild (Beitrag 14) an, dann haben wir hier plötzlich die vermissten Gelbbrauntöne. Vielleicht müsste man trotzdem besser auf die abgebildeten Farben achtgeben.


    Zitat


    Wobei in verschiedenen Büchern auch beschrieben ist, das dieser
    Geruch jung auch fehlen kann.


    Der Maggipilz/ Bruchreizker entfaltet seinen markanten Geruch meist erst beim Antrocknen. Damit befindet er sich geruchstechnisch in der Minderheit.
    Meistens ist ein relevanter Pilzgeruch durch Ankratzen/Reiben/Verletzen eines Pilzfruchtkörpers erriechbar, da sich die Geruchsstoffe mehrheitlich "im Saft" verbergen.


    VG Ingo W

    Hallo Stefan!

    Zitat


    Wir hatten auch Bedenken. Was sollten wir machen, wenn wir den SATANsröhrling finden; oder Phallus impudicus, den unzüchtigen Penis=Stinkmorchel (wohlgemerkt in einem Nonnenkloster). Freebsd Angel Wären wir dann noch im Kloster willkommen?


    Tja, so richtig weiß ich auch nicht, was ihr euch da gedacht habt.
    Hätte ich was zu sagen gehabt, hätte ich euch nur mit Ascomyceten, also Lorcheln und Becherchen, durch das Tor gelassen, niemals mit Ständerpilzen.
    Die Nonnenklöster sind wohl auch nicht mehr das, was sie mal waren.
    Naja, wenigstens das mit den Mücken als Strafe hat geklappt!


    VG Ingo W

    Hallo Chris!


    Ich denke auch, dass es sich um den Schuppigen Sägeblättling (Neolentinus lepideus) handelt.
    Übrigens eine Art, die gerade in längerwährenden Hitzeperioden auftritt, die Gassi-Hünde dürften da keine Rolle gespielt haben.
    Das verwertete Holz sollte Nadelholz sein, oft ist es Kiefer.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Eigenartig, wie verschieden die Einschätzungen sein können: ich hätte bei den Fruchtkörpern von Konrad jetzt keinerlei Beeinträchtigung gesehen. Ich finde, dass die recht frisch aussehen.
    Ich stolpere eher über die verschiedenen Farben. Der größere kommt bei mir braungrau an, die kleineren ockerbraun, da würde ich schon wieder 2 verschiedenen Arten rechnen, wenn die Fotos die realen Farben zeigen.


    Was den Link zum italienischen Forum betrifft: ich schaue dort auch gerne nach, trotzdem finde ich, sollte man skeptisch bleiben. Selbst bin ich schon mehrmals über Fotos verschiedener Autoren gestolpert, die ich einfach anzweifele (was nicht bedeuten muss, dass die falsch sind. Ich selbst glaube es halt erstmal nicht).
    Und wenn ich davon ausgehe, dass dort die nivalis auch braun sein darf, warum sollte das dann nicht im Schlüssel stehen? Irgendjemand hat auf jeden Fall nicht recht.
    Und wenn im Italien-Forum so schöne Aufsammlungen sind: warum ist denn nicht auch mal das Mikrobild dazu eingestellt, das beweist, dass es sich bei braunen Fruchtkörpern auch um nivalis handeln kann?


    Zitat


    Ingo W: "Wenn nur "Weiden" dortsteht, kommen alle Weidenarten in Frage, zumindst werden die erstmal nicht ausgeschlossen."
    Konrad: "....stimmt schon, aber komisch das es bei der einen Art dann so betont wird"


    Dann wird diese eine Pilzart substrattechnisch eben spezialisierter sein nicht nur auf die Substrat-Gattung, sondern sogar auf die spezielle Substrat-Art.


    VG Ingo W

    Hallo Konrad!

    Zitat


    Das ist ärgerlich ..... enthält er doch auf jeden Fall die Zielart.


    Wie kann man das wissen?


    Ich denke nicht, dass man nur mit makroskopischen Gesichtspunkten im Schlüssel zu einer klaren Bestimmung findet, solange man die Arten nicht kennt.
    Meine Meinung zu deinen Schlüssel-Problemen kann ich dir aber schreiben.

    Zitat


    1. Cap white or tinged pale grey, at least when young
    - Cap distinctly coloured


    Ich finde die Formulierung bei der 1a. "at least when young" überprüfungswürdig, weil die eigentlich keinem nutzt.
    Selbst der Safran-Scheidenstreifling kann jung fast weiß sein, und wenn man dann auf dieser Schlüssel-Schiene weiterfährt, führt das zu einem falschen Ergebnis.
    Hier würde ich mich also für 1b. "distinctly colored" entscheiden oder zumindest mal schauen, welche "Farbe" deine 3 eingegrenzten unter 1a im erwachsenen Zustand haben sollen.
    Sollten die braun dargestellt sein, nehme ich alles zurück und behaupte das Gegenteil.


    Zitat


    -mit Zwergweiden oder Knöllchenknöterich - genau da fand ich sie, bei den anderen Arten steht nicht explizit Zwergweiden sondern nur Weiden - keine Ahnung ob die da mit ebenso gemeint sind.


    Wenn nur "Weiden" dortsteht, kommen alle Weidenarten in Frage, zumindst werden die erstmal nicht ausgeschlossen.


    VG Ingo W

    Hallo Heidi!


    Zitat


    ah verstehe.......da muß man bzw. frau sich extra anmelden.


    Sobald die Vokabel "Gnolm" in den Texten auftaucht, musst du nichts mehr wirklich ernst nehmen. Auch mit dem Anmelden nicht......
    Helle oder unsichtbare "Geheimschrift" (wie im Text von Melanie oder mir) macht man mit dem Cursor sichtbar, indem man rechts-geklickt auf dem mutmaßlichen Text langfährt.
    Alles kann ich dir natürlich nicht verraten, schließlich bin ich ab Mitte November der Böse hier und böse Menschen helfen niemandem (auf jeden Fall nicht absichtlich). Muss ja schließlich drauf aufpassen, dass nicht wieder die falschen Forianer hier gewinnen.
    Naja, dieses Jahr haben die ja eh keine Chance. Haben sich ja nicht angemeldet........


    GnGrüße
    Ingnolm

    Hallo Alex!

    Zitat


    was spricht eigentlich gegen den Schuppigen Porling (Polyporus squamosus)?


    Am Ende spricht wahrscheinlich recht wenig dagegen.
    Noch sicherer wäre es eben, wenn man den Geruch des angekratzten Fruchtkörpers hätte. Der sollte ja beim Schuppigen Stielporling verltzt schon irgendwie (mehlartig)-gurkig riechen.
    Nach all dem Geschriebenen und verlinkten Tipps würde ich aber jetzt schon trotzdem eher zum Schuppigen Stielporling tendieren.


    VG Ingo W

    Hallo!

    Zitat


    Ich hab beim googeln eben mal das hier gefunden: Link


    Naja, dort im Link meint man, dass die Brennnessel eine Zeigerpflanze für sehr guten Waldboden ist.
    Das halte ich schon für rechten Unsinn. Warum soll stickstoffreicher Boden gut für den Wald sein? Damit das Holz schneller wächst?
    Und schlechter Waldboden ist, wo Preisel- und Heidelbeeren wachsen? Was haben die denn auch im Wald zu suchen?
    Ich bin dafür, dass dort auf dem minderwertigen Boden erst mal ein Industriegebiet angelegt wird.


    Nährstoffarme Wiesen sind dann wahrscheinlich auch = schlechte Wiesen? Weil man nichts drauf erntet und bloß seltene Pilze und Pflanzen dort wachsen?
    Ich kann mich gerade schon wieder aufregen.


    VG Ingo W

    Hallo!
    Jan-Arne:

    Zitat


    ....und des schwarzen Fußes eher auf den Schuppigen Porling (Polyporus squamosus) getippt oder kann sein kleiner Verwandter Letzteres auch?


    Könnte man doch auch als kleines schwarzes Sklerotium interpretieren. Sieht schon irgendwie komisch aus für einen Stiel, finde ich.
    Wobei: direkt an Holz wachsend, fehlt es meist.


    derjan meint:

    Zitat


    P. tuberaster würde ich ausschließen, da dieser zentral gestielt ist.


    Am Standort hattest du ja einige Exemplare. Waren denn alle seitlich gestielt?
    Normalerweise hat der Umstand mehr was damit zu tun, ob der Fruchtkörper auf oder seitlich am Substrat wächst.
    Ist so ähnlich wie beim Austernseitling, der zwar meist seitlich gestielt ist, aber eben seltener auch zentral, wenn er auf dem Substrat seine Fruchtkörper bildet.


    Was sagt denn der Geruch eines angekratzten Fruchtkörpers? Vielleicht ein bisschen wie Maipilz oder angeschnittene ältere Gurke?


    VG Ingo W