Hallo Pablo!
Das Collybia-Beispiel ist mir als "relativ aktuell" eingefallen, sollte nur ausdrücken, dass man nicht mitmachen muss, wenn man nicht will.
Ich selbst werde über den Wert nicht urteilen, da fehlt mir der Überblick, habe mich eigentlich auch schon an die neuen Namen gewöhnt, auch wenn ich immer sicherheitshalber nochmal nachschauen muss.
Bei den Boleten, Suillen, Inonoten und sonstwas für Gattungen, die gerade zerhämmert werden, wird das sicherlich noch länger dauern, wahrscheinlich werde ich das aber einfach erstmal ignorieren.
Ich denke auch nicht, dass es Ralf um die Umsortierung ging, sondern er spricht ja davon, dass die mühevoll gemachten, makroskopisch ausgewerteten Mineraliensammlungen plötzlich nichts mehr wert waren, weil sie nach neuerer Auswertmethode angeblich nicht mehr genau genug waren.
Sowas kann allerdings passieren, das ist mein (ausgedachtes) Beispiel mit dem Fuchsigen Scheidenstreifling, wo man plötzlich feststellt, dass es 2 genetisch "völlig verschiedene" makroskopische Zwillinge geben soll, zu deutsch den Dunkelfuchsigen und Hellfuchsigen.
Aber auch sowas gab es schon vorher: wie lange ist denn zu fast allen irgendwie braunen oder grauen Scheidenstreifling einfach A. vaginata (Grauer Scheidenstreifling) gesagt worden?
Und natürlich sind aus dieser Zeit solche Meldungen schon irgendwie auch mit Vorsicht zu genießen.
Hallo Ralf!
Zitat
Nein, ich wollte damit lediglich das "Potenzial" zeigen, welches die Sequenzierung in sich birgt.
Gutes Potential!
70 bisher nicht erkannte Cora-Arten mit makroskopisch verschiedenem Aussehen haben jetzt einen Namen und sogar eine Sequenz!
Zitat
Nun, wir reden hier nicht von Werkzeugen, die sich über kurz oder lang sehr viele leisten können, sondern über eine Technik, die nur wenigen Spezialisten verfügbar ist. Das ist schon ein Unterschied.
Naja, ehrlich gesagt, hätte ich dafür nicht auch noch Zeit. Mir reicht eigentlich das Mikroskopieren und Dokumentieren, da ist die Sequenzherstellung durch andere schon eine willkommene Hilfe. Auch die Aufbereitung und Auswertung überlasse ich gerne denen, die sich gut damit auskennen. Teamwork eben.
Hat bisher prima geklappt!
Bloß bisher habe ich eben auch nichts löhnen müssen. Das wird im ungünstigen Fall der Unterschied in der Zukunft sein.
VG Ingo W