Beiträge von Trino


    Hallo Pablo, hallo Stephan,


    das mit der Schleierdame und mit der variante Pseudoduplicata ist mir etwas schleierhaft, kapiere ich nicht so richtig ob es sich um die selbe Art handelt oder wieder 2 verschiede Pilze, da finde ich zu wenig sichere Informationen darüber.


    Die Dünen - Stinkmorchel (Phallus hadriani) werde ich noch bei schreiben.


    Edit: So hab da noch was geändert ich hoffe es ist nicht zu verwirrend.

    Ach stimmt!!! Dann ist ja Eike auch nicht dabei, doppel schade aber, den kleinen hätte ich auch gern kennen gelernt.


    Na ja ich wette der nächste Treffen wird nicht lange auf sich warten lassen.

    Gemeine Stinkmorchel
    Phallus impudicus L. : Pers.


    Klasse: Agaricomycetes
    Unterklasse: Phallomycetidae
    Ordnung: Phallales
    Familie: Phallaceae
    Gattung: Phallus




    Fruchtkörper: Die Stinkmorchel bildet als Anfangsstadium eine als Hexenei bezeichnete kugelige bis breit eiförmige Knolle. Das Hexenei wird etwa 5–“6 cm hoch und 5 cm breit, an seiner Unterseite befindet sich ein ca. 1–“2 mm dicker Myzelstrang. Aus dem Hexenei wächst dann der etwa 20 cm lange und 2–“3 cm breite, weiße Stiel mit dem Hut heraus. Der hohle, an der Basis und der Spitze etwas verjüngte Stiel hat eine löchrige Struktur. Der Hut ist etwa 4,5 cm hoch und 2,5 cm breit und wabenartig strukturiert, auf dem Hütchen selbst ist eine ganzrandige, weiße Scheibe. Die Gleba ist olivgrün bis schwarzgrün, schleimig-flüssig und strömt einen intensiven Aasgeruch aus. Von der Stinkmorchel werden zwei Formen unterschieden, deren systematischer Rang umstritten ist, die eigentliche Stinkmorchel Phallus impudicus var. impudicus und die Europäische Schleierdame Phallus impudicus var. pseudoduplicatius, mit einem grobmaschigen, weißen Schleier, der mehrere Zentimeter unter dem Hütchen hervorlugt. Diese Form wurde früher für eingeschleppte Exemplare der amerikanischen Art Phallus duplicatus gehalten, wird heute jedoch meist als Varietät der Gemeinen Stinkmorchel betrachtet.


    Sporenpulver: Olivbraun.


    Geruch: Jung Pilzig später unangenehm.


    Speisewert: Als Hexenei Essbar später nichtmehr.


    Vorkommen: Die Gemeine Stinkmorchel ist ein saprobiontischer Bewohner humusreicher Böden oder in der Nähe von morschem Holz. Sie kommt in Fichtenwäldern, Buchen- und Buchentannenwäldern, Eichen-Hainbuchenwälder, Auwald und Erlenbruchwald vor. Daneben wird sie auch in Gebüschen und Parkanlagen gefunden. Die Fruchtkörper erscheinen in Mitteleuropa vom Frühsommer bis zum Herbst. Die Verbreitung der Sporen erfolgt durch Fliegen und Mistkäfer, die durch den aasartigen Geruch angelockt werden und die Gleba aufnehmen.

    Verwechslung:
    Die Form der Stinkmorchel, sowie die Farbe und der Aas Geruch geben eigentlich kaum Spielraum für eine Verwechslung. Die einzigen verwechslung möglichkeiten bestehen mit der Dünen-Stinkmorchel (Phallus hadriani), kommt vorwiegend auf Sandigem Boden vor und wird durch seine rosa/lila farbenen Hexenei gekennzeichnet, mit der Echte Schleierdame eine aus dem Tropen eingeschleppten Pilzart das die Stinkmorchel gleicht bis auf den weißen Schleier das aus dem Hut bei reifen FK herunter hängt. Die Art ist aber so sellten das es kaum Funde hier zu Lande vermäldet werden.


    Als Europäische Schleierdame wird noch eine Varietät der Stinkmorchel bezeichnet Phallus impudicus var. pseudoduplicatus, mir ist aber unklar ob es sich dabei wieder um ein nomenklatur Problem handelt oder ob die zwei Schleierdamen wirklich zwei verschieden Pilze sind.


    Wissenwertes:
    Typisch für diesen Pilz ist sein intensiver, aasartiger Geruch, weshalb er beim Auftreten in Gärten und Parks lästig werden kann. Der deutsche Namensbestandteil Morchel nimmt auf die Ähnlichkeit mit den zu den Ascomyceten gehörenden echten Morcheln Bezug, zu denen jedoch keine Verwandtschaft besteht. Aufgrund seiner Form erhielt er seinen wissenschaftlichen Namen Phallus impudicus (dt.: –žunzüchtiger Penis–œ).








    Wer noch Bilder hat her damit


    Links zu verwandten und ähnlichen Arten im Archiv:
    >Clathrus ruber<
    >Clathrus archeri<
    >Mutinus caninus<

    Hallo Rudolf,


    sehr schöne Blumen pracht. Nach dein Bericht und davor Björns, kriege ich langsam Lust wieder in die Berge zu gehen.


    Joli wohnt ganz in der Nähe, Ralf, Mario und andere allerdings etwas weiter weg. Ob für sie die Alternative über die A3 günstiger wäre kann ich gar nicht sagen...


    Das musste man testen welche der bessere Weg wäre, auf jeden fall bin ich dabei wenn ich den Grande Pablo kennen lernen darf. :thumbup:

    Jo zwischen den einen Lacher und den anderen wollte ich auch mal fragen ob Viell. der Holger, oder auch jemand anderen, alle Gesetzte mal zusammen Führen kann.


    So könnte der Murphys Pilzsammler Gesetz Buch (MPGB) entstehen, ein Muss für jeden Pilzsammler.


    So jetzt muss ich erstmal weiter lachen AHAHAHAHAHAHAH.

    Hallo Björn, hallo Matthias ich danke euch, ich werde es dem entsprechend ändern.


    Björn, einen Mikroskop gehört leider noch nicht zu meinen Equipment, ich hoffe ich kann mir irgendwann ein anschaffen, fürs erste bin ich aber auf anderen angewiesen, der Ast wo der Stummelfüßchen wuchs lag aber auf den Boden und es war der selbe wo die Mycena aus Bild 2 wuchs. Kann es trotzdem C. cesatii sein?

    waren für mich sehr Pilz reich, und es hat auch viel bestimmungs Arbeit gefördert, hiermit möchte ich alle danken die mich bei der Bestimmung geholfen haben.


    Das ist ein Teil der Funde ich hoffe das nicht zu viele bestimmungs Fehler auftauchen.


    1 Klebrige Hörnling (Calocera viscosa)



    2 Mycena sp.



    3 Entferntblättriges Stummelfüßchen (Crepidotus cesatii) danke Björn



    4 Kleiner Schleimfusshelmling (Mycena rorida)



    5 Runzeliger Dachpilz (Pluteus phlebophorus)



    6 Spindelsporiger Risspilz (Inocybe cf lacera)



    7 Blutmilchpilz (Lycogala spec.)



    8 Schwefelporling (Laetiporus sulphureus)



    9 Rehbraune Dachpilz (Pluteus cervinus)



    10 Faltentintling (Coprinopsis atramentaria)



    11 Flatter-Milchling (Lactarius tabidus)



    12a Trichia decipiens var. olivacea "Jung" (Danke Matthias)



    12b Trichia decipiens var. olivacea "Alt" (Danke Matthias)



    13 Stäublings-Schleimpilz (Enteridium lycoperdon)



    14a Breitblättriger Samtrübling (Megacollybia platyphylla)



    14b Breitblättriger Samtrübling (Megacollybia platyphylla)



    15 Fuligo septica