Beiträge von TheWrestler

    Erstmal vielen Dank für die wertvollen Tipps!


    Generell bin ich viel in Waldkraiburg unterwegs. Auch in Ebing, Kastl und Schönberg habe ich schon schöne Erfolge mit Maronen, Pfifferlingen und Riesenschirmlingen gehabt. Ich will aber endlich mal meinen Korb mit Steinpilzen füllen :)


    Deshalb bin ich dir (bauernhelmi) für deinen Tipp mit Mitterskirchen sehr, sehr dankbar! Das werde ich mir im Juli mal anschauen.


    Ich war gestenr im Wald und hab trotz 3 Tage Regen seit Sonntag Abend wieder nicht einen Pilz gefunden - anders als sonst hatte ich gestern aber das Gefühl, dass der ganze Wald einfach nur auf den 1. Juli wartet um dann zu "explodieren" - vielleicht täusch ich mich aber ich glaube, dass es nächste / übernächste Woche auch bei uns los geht. Der Wald steht in den Startlöchern :)


    Mal schauen was sich ergibt!


    Also danke nochmal für die vielen hilfreichen Tipps - ich werde mich im Oktober melden und berichten, was mir am meisten geholfen hat. Danke :)


    Viele Grüße aus Mühldorf!

    Viele "unwissende" (wie auch ich bevor ich mich mehr mit Pilzen und dem ganzen drumherum beschäftigt habe) fragen sich - wie kann es sein, dass zwei Menschen zur gleichen Zeit in den selben Wald gehen und der eine einen Korb mit Steinpilzen findet und der andere mit 4-5 kleinen, ausgetrockneten Pfifferlingen nach Hause geht?


    Die Antwort ist - entweder der mit den Steinpilzen ist ein Pilzexperte, kennt sich mit Baumarten, Bodenbeschaffenheit etc. aus und weiß somit wo er suchen muss, während der andere ziellos durch den Wald streift um letztendlich enttäuscht von dannen zu trotten oder aber man hat aus der Familie einfach einige gute "Pilzplätze" verraten bekommen und weiß somit genau wo man bei welcher Witterung / Jahreszeit wo suchen muss.


    Wenn man weder ein umfangreiches Wissen über Baumarten, Symbiosen zwischen Pilzen / Pflanzen hat und auch nicht genau weiß wo in der Region der richtige Boden für den richtigen Pilz zu finden ist tut man sich - so finde ich - schwer.


    Ich kann mich noch dunkel an meinen schon vor über einem Jahrzehnt leider verstorbenen Großvater erinnern, der bis kurz vor seinem Tot nicht "Pilze suchen" sondern regelmäßig "Pilze abschneiden" gegangen ist. Kurz gesagt: 20 Minuten in den Wald rein, abschneiden - Korb voller Steinpilze (einer schöner als dere andere) - genießen. Leider ist mein Opa viel zu früh verstorben und somit ist auch das immer weitergegebene Wissen um die besten Pilzplätze im Landkreis - dramatisch ausgedrückt - "aus dem Familienerbe verschwunden". Ich vermute zwar das Waldstück zu kennen, kenne aber nicht genau die Plätze wo gesucht wurde.


    Ich bin unter anderem auch deshalb, weil ich bisher nur in Wäldern gesucht habe wo "jeder mainstream Sammler" aus einem Umkreis von 150km zum sammeln kommt und es mich frustriert mehr Pilzsammler als Pilze im Wald zu sehen, auf der Suche nach neuen Wäldern.


    Deshalb meine Frage an euch: Wie sucht Ihre nach "neuen Wäldern"?


    Ich sammle jetzt schon seit meiner Kindheit eher unprofessionell Maronen, Steinpilze, Pfifferlinge. Ab und zu Milchbrätlinge oder mal einen schönen Riesenschirmling - mehr brauch ich bis jetzt gar nicht um glücklich zu sein. Dennoch hab ich es nie geschafft einen Platz zu finden bei dem ich sag "hier hab ich regelmäßig dass und das gefunden". Da ich mich jetzt seit letztem herbst ausgiebig mit dem Thema Pilze etc. beschäftige würde ich das gerne ändern und bin somit auf der Suche nach neuen, ergiebigen Wäldern.


    Wie ist dabei eure Taktik?


    Einfach mal ins Auto setzen und die Gegend erkunden und hoffen einen guten Wald zu finden wäre eine Möglichkeit - wenn auch sehr, sehr uneffizient - habt Ihr hier bessere Möglichkeiten?


    Ich hab schon versucht die Gegend ein bisschen über Google Maps nach guten Wäldern zu erkunden - dort aber Baumarten bzw. selbst Laub- / Misch- / Nadelwälder von einander zu Unterscheiden finde ich persönlich etwas schwierig.


    Habt Ihr vielleicht Tipps für mich bzw. einfach Ideen mit denen Ihr erfolgt hattet bei der Suche nach einem "guten" Wald?


    Wie findet Ihr heraus wie die Bodenbeschaffenheit in den einzelnen Wäldern ist? Ich muss gestehen - auch wenn ich mich seit nem dreiviertel Jahr mit dem Thema beschäftige trau ich mir nicht zu sagen: "ah okay, hier wächst diese Blume, deshalb kann das nur ein sehr kalkhaltiger Boden sein".


    Ich würde mich über einige Tipps freuen!


    Viele Grüße und einen schönen Sonntag noch!

    Nachdem alle hier gepostet haben, dass dieses Jahr schon etwas gibt, dacht ich mir: Schauen wir doch mal in den Wald.


    Was ich da (im Raum Mühldorf am Inn) dann in 2 verschiedenen Wäldern gesehen hab, hat mich mehr als erstaunt!


    Der Boden war trocken als wäre man in der Wüste. Es war in über 2 Stunden kein einzige Pilz im Wald zu sehen. Weder giftig. Noch ungenießbar. Noch brauchbares.


    Ich kanns ehrlich gesagt nicht verstehen. Eine Woche bevor ich im Wald war bei uns große Unwetterwarnung. Es hat 1 Woche stark durchgeregnet. Wo das Wasser hin ist - keine Ahnung.


    Habt Ihr die selbe Erfahrung gemacht oder ist bei euch alles schön nass/feucht? Kanns mir ehrlich gesagt nicht erklären warum 2-3 Tage nachdem alles überschwemmt war bei uns alles ausgetrocknet ist. Schade.

    Da frag ich mich wirklich was ich den ganzen Tag heute im Wald gemacht hab mit meinen 2 Kilo maronen und erfolgloser Steinpilzsuche in 3 verschiedenen wäldern :(


    ist bei uns wie verhext.. einfach keine Steinpilze.. ich finde maximal noch 1-2 Steinpilze pro saison..

    Hallo Pilzfreunde,


    ich hab heute im Wald sehr viele dieser Pilze gesehen und hab mir gedacht "das könnten Violette Rötelritterlinge sein" - ganz sicher bin ich mir jetzt trotz Pilzlexikon immer noch nicht (hab sie auch nicht mit genommen). Deshalb rein interessehalber die Frage: Sind das violette Rötelritterling?





    Gruß,


    Wrestler

    Ich finde Steinpilze und Gallenröhrlinge mit folgenden Tipp gut unterscheidbar:


    - Der Schwamm beim Gallengröhrling ist komplett weiß oder leicht lila/pink und die Kappe ist normalerweiße dabei immer im ziemlich gleichem Braunton


    - Der Schwamm beim Steinpilz hat meines erachtens immer einen hellen schwamm mit einem charakteristischen Grün/Gelb-Stich wobei die Farbe der Kappe eben meist nicht diesem typischen Gallenröhrlingsbraunton entspricht


    Die Beschreibung ist sicher wage aber wer sich 2-3 mal über nen super schönen Steinpilz gefreut hat und dann (vor allem bei jungen Exemplaren, wo die Unterscheidung schwerer fällt) doch den Trick mit der Zunge probiert hat, der erkennt dann in den meisten fällen schon von weiten ob Steinpilz oder Gallenröhrling - Übung macht den Meister :snail: