Beiträge von JanMen

    Hi!


    Ganz klar ein Klapperschwamm. Die hier nicht häufige Art tauchte dieses Jahr doch das ein oder andere Mal auf. In dem Fall hast du wohl einen Spätzügler erwischt. :thumbup:


    Beim Hallimasch müsste man wissen, ob die angedeutete Gelbtönung am unteren Stielbasis nicht nur eingebildet ist. Ansonsten wäre das ein Indiz für Armillaria gallica, der zwar nicht so gerne büschelig wächst, was ich aber auch nicht ausschließen würde. Ein weiteres Indiz wäre das Substrat. Laub- oder Nadelholz?


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    Wer so entlohnt wird, vergisst doch jedes Wetter um sich herum, oder? Da kann man auch eine solch lange Anfahrt mal in Kauf nehmen. :thumbup: Wunderschön! :sun:


    LG, Jan-Arne

    Hier nun die Bilder des aktuellen Monatswettbewerbs!



    (für die volle Qualität bitte, falls möglich, die einzelnen Bilder anklicken)


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    Die Jury zieht sich bis zum 01. Dezember zur Bewertung zurück! :thumbup:

    Hallo,


    hier handelt sich sich sehr wahrscheinlich um einen Sparrigen Schüppling. Den Hinweis zur Essbarkeitsfrage hat Thomas dir ja schon gegeben.


    LG, Jan-Arne

    Au ja! Ich freu mich. :)


    Was Anna vergessen hat zu erwähnen: Ehemalige Gewinner starten mit einem Malus von 30 Punkten. Aber seht das nicht als Klotz am Bein, sondern ruhig als zusätzlichen Ansporn, okay?


    LG, Jan-Arne

    Hallo Alina,


    die Pilze sind wohl entweder junge Rotrandige Baumschwämme oder junge Zunderschwämme. Die Diskussion bei Facebook habe ich auch verfolgt. Am aussagekräftigsten finde ich da übrigens die Nahaufnahme der "rotweißen" Pillen, weil man an denen interessante Details erkennt. Ich würde dir raten, das Bild noch zu ergänzen. Derweil bleibe ich gespannt, ob jemand eine zündende Idee hat.


    LG, Jan-Arne

    Uiui,


    jetzt verbreite ich hier wieder Unwahrheiten. Pablo wird natürlich recht haben, der Porling sah nur so saftig aus...


    Mit der Theorie meine ich eine Ausbreitung nach Norden, gleichzeitig eine eventuelle Tendenz zu flacheren Gebieten sowie ein allgemein verstärktes Aufkommen in diesem Jahr. Wir hatten ihn vor wenigen Monaten als Arbeitskreis-Erstfund in der Gegend um das Ruhrgebiet und ich habe die Art, die ich bewusst vorher nie wahrgenommen hatte, dieses Jahr wirklich häufig (hier und bei Facebook) virtuell gesehen. :)


    LG, Jan-Arne

    Hallo noch mal,


    na gut. :) Zur Entschuldigung: Die gibt's bei uns beide nicht bzw. sehr selten. Die dunkleren Bänder vermutete ich unter dem Staub bzw. den Blättern.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Veronika,


    ich würde hier wieder mal den Rosa Saftporling (Rhodonia placenta) vorschlagen. Wenn dem so ist, wäre das ein weiteres Argument für die Ausbreitungstheorie bezüglich dieser Art.


    Liebe Grüße,
    Jan-Arne

    Hallo Matthias,


    auch ich wollte dir noch für die fantastische Dokumentation danken. Du zeigst, was Helmlinge, an denen viele Pilzler so achtlos vorbeigehen, für wunderschöne Pilze sind. Zudem konntest du mir auch noch bei einem akuten Bestimmungsproblem weiterhelfen. Perfektes Timing! Lange dauert's nicht mehr, dann arbeite ich mich auch mal in die Gattung ein. Und deine Beiträge sind an dem Entschluss nicht völlig unbeteiligt. :) :thumbup:


    LG, Jan-Arne

    Hallo Klaus,


    hier handelt es sich um den Orangeroten Kammpilz (Phlebia radiata), einen sehr häufigen, doch dadurch nicht minder schönen Pilz, der im Spätherbst bis Winter Totholz besiedelt.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Andreas-Roland,


    das ist ziemlich sicher Hallimasch, der jedes Jahr um die Zeit massenhaft in den Wäldern und auf Wiesen mit vergrabenem Totholz zu finden ist. Mit der genaueren Art wird es hier schwierig.


    LG, Jan-Arne


    In 123pilze ist keine Verwechslungsgefahr angeführt.
    Ich habe meine bittere Probe deshalb runtergeschluckt.


    Hi Mikromeister,


    Nachdenklichkeit ist die richtige Konsequenz. Und lediglich als Hilfe möchte ich deine Worte noch einmal kommentieren, indem ich 1. darauf verweise, dass 123Pilze nicht ohne Fehler ist und gerade die Angabe von Verwechslungspartnern [übrigens auch in Pilzbüchern] zum Teil unzureichend ist. Zudem sollte 2. pauschal keine! Kauprobe je runtergeschluckt werden. Auch milde Täublinge und anderes sollten wieder ausgespuckt werden. Zum einen sind viele Pilze roh giftig (wobei die Menge einer Kauprobe da in der Regel keine Vergiftungssymptome hervorrufen sollte), zum anderen dient die Geschmacksprobe nun mal der Bestimmung der Art und wenn man (noch) nicht weiß, was man vor sich hat, sollte man es tunlichst vermeiden, davon etwas herunterzuschlucken. Übrigens: Ich weiß nicht, ob es am Fotolicht liegt, aber ich finde die gezeigten Pilze Gifthäublingen ähnlicher als Samtfußrüblingen. So, genug mit dem Moralfinger. Das passiert dir sicherlich ohnehin vorerst nicht wieder. Ich drücke die Daumen, dass du in näherer Zukunft echte Samtfüße vor dir hast. Die hat man von der Optik - wenn einmal gesehen - recht schnell drin, finde ich. :)


    LG, Jan-Arne

    Hallo Klaus,


    ich würde tippen, dass das keiner von den "Schleimern", sondern ein Sparriger Schüppling war. Die sparrigen Schuppen sind aufgrund von Alterserscheinungen eben schon verschwunden.


    LG, Jan-Arne


    PS: Können wir uns mal absprechen? Dann können sich zwei von uns das Tippen sparen. Wobei... Dreifach hält besser. :D So grünlich sind die Lamellen bei der Art im Alter. Mir wurden vorgestern Pilze gebracht, die ich bestimmen sollte. Ich brauchte auch einen Moment, um sie dann als Sparrige Schüpplinge zu identifizieren.

    Hallo zusammen,


    fast vergessen zu erwähnen hatte ich den für mich größten Tageserfolg. Wir haben nämlich 4 Ascocoryne-Arten  in den 2 Stunden im Totholzwald finden dürfen. Dabei konnten wir Ascocoryne inflata schon im Wald als solche vermuten (die Farbe ist nicht violett, sondern wirklich fleischig-beefsteakfarben) und bei Ascocoryne solitaria war die wunderschöne Nebenfruchtform zu sehen, die uns allen bisher nur bildlich aus diesem wunderbaren PDF bekannt war. :) Bilder müssen hier leider andere liefern.


    LG, Jan-Arne

    Hi Kogge!


    Wie Stefan schon schrieb: Das ist sicher kein Schleimpilz. Das Bräunliche mit Frostüberzug würde ich für Judasohren halten, ganz eventuell noch Kreisel-Drüslinge.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Heidi!


    Das sehe ich genauso. Und jetzt riech noch einmal genauer. Der riecht nämlich nicht angenehm pilzig, sondern eigentlich stechend-gasartig. Aber das Problem mit den Pilzgerüchen kennen wir ja alle. :D


    LG, Jan-Arne

    Hallo Heidi,


    solche Pilze am besten erst einmal aussporen lassen. Ich würde auf weißliches bis hellgelbes Sporenpulver und die Gattung Melanoleuca (Weichritterlinge) tippen. Dafür sprächen der Burggraben und die schwärzliche Stielbasis (gutes Schnittbild!). Die Lamellen sind recht dunkel, weil die Pilze schon älter sind. Ein Ansatz wäre in dem Fall vielleicht Melanoleuca polioleuca, der Schwarzweiße Weichritterling. Bei dem Taxonomie-Chaos in der Gattung wird's allerdings schwierig bis unmöglich.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Craterelle,


    ich stelle aktuell auch so ein paar kulinarische Versuche an, weil man ja immer wieder mal gefragt wird, ob "man den essen kann". Wenn man die Arten selbst probiert hat, kann man einfach besser Empfehlungen aussprechen. Den Butter-Rübling habe ich vorgestern probiert und muss sagen, dass ich ihn nicht schlecht finde. Er schmeckte zwar eher unauffällig, aber nicht unangenehm. Allerdings machte ich den Fehler, ihn mit anderen Pilzen zusammen zu werfen, um danach einzeln zu probieren. Da waren auch Süßliche Buchen-Milchlinge dabei. Die schmecken leider im Nachgeschmack etwas bitter, was den Gesamtgeschmack der Pfanne etwas beeinflusste. Also: Um eine separate Verkostung komme ich nicht herum. Sofern ich das aber jetzt schon einschätzen kann: Er hat wohl Mischpilz-Wert.


    LG, Jan-Arne