Beiträge von JanMen

    Hallo nach Trier,


    natürlich hat Markus recht. Das sind zu viele Bilder auf einmal, bei denen es ohne Nummerierung schwierig ist, den Überblick zu halten. Außerdem sind die Pilze oft einseitig abgelichtet und lassen so nicht alle Merkmale hervortreten, die für die Bestimmung wichtig wären.


    Dennoch: Genauso wie du habe ich auch angefangen und je besser die Anfragen sind (Die Angaben für die korrekte Bestimmungsanfrage hat Markus ja in seinem Anhang), desto mehr kompentente Antworten und desto weniger Hinweise auf die Mangelhaftigkeit der Anfrage erhältst du.


    Ich hoffe mal, dass es beim nächsten Mal weniger Pilze sind, aber dennoch kann man einiges von der Artenvielfalt erkennen, die es bei euch gibt. Sehr schön.


    Ich habe mal versucht, meine Tipps zu geben. Bei einigen bin ich mir sicher, bei anderen weniger.


    1. Bild
    Evtl. Ringloser Butterpilz (?)


    2. Bild + 3. Bild
    Oben Mitte Maronen
    Unten links Steinpilz
    Unten Mitte Gallenröhrling


    4. Bild
    Täublinge


    5. Bild
    Falsche Pfifferlinge


    6. Bild
    Sandröhrlinge


    7. Bild
    Dickschaliger Kartoffelbovist und Flaschenboviste


    8. Bild
    Hohlfußröhrling (?)


    9. Bild
    Ohne Blick herunter ist es schwierig–¦


    10. Bild
    Wieder Dickschaliger Kartoffelbovist


    11. Bild + 12. Bild + 13. Bild
    Goldröhrling


    14. Bild + 15. Bild
    Evtl. junge Schwefelköpfe


    16. Bild
    ?


    17. Bild
    ?


    18. Bild
    Dickblättriger Schwarz-Täubling


    19. Bild
    ?


    20. Bild
    Klebriger Hörnling


    21. Bild
    Dunkelvioletter Schleierling


    22. Bild + 23. Bild + 24. Bild
    Birkenporling


    25. Bild + 26. Bild
    Täubling


    27. Bild
    Evtl. Stockschwämmchen


    lg,


    Jan-Arne

    Wieder einige schöne neue Fotos!


    Hier 3 Bilder vom heutigen Tage


    Ich fand vorhin einen nicht seitlich gewachsenen Lungen-/Austernseitling.



    Und diese hier: Vermutlich Feuer-Schüpplinge?




    lg,


    Jan-Arne

    Hallo zusammen,


    @ Malone: Danke für deine Assoziationen, genauso war es gemeint. ;) Von Galerina habe ich keine Ahnung, aber Thomas müsste näher dran liegen, oder? - Flämmling passt farblich sehr gut, Andreas' Tipp aber genauso.

    @ Thomas: Danke schön. Den kaufe ich dir mit Vorbehalt ab! Er scheint nicht so selten zu sein und passt optisch sehr gut zu meinem Fund.


    @ Andreas: Danke auch dir für deine Idee(n). Bei C. cinnabarina scheint aber die Jungform nicht ganz so gedrungen auszusehen: http://en.wikipedia.org/wiki/Cystodermella_cinnabarina. Auch hat mein Fund kleine Schüppchen o. Ä. auf dem Hut und ist nicht ganz glatt. Ich werde diesbezüglich mal weitersuchen.


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo zusammen,


    ein paar Pilze blieben von unserem Kurzurlaub im Sauerland noch unbestimmt. Weil ich leider größtenteils keine weiteren Infos mehr zu den einzelnen Pilzen habe, frage ich mal ganz unverbindlich, ob eventuell jemandem zu irgendeinem Pilz etwas einfällt.


    1)


    Die ersten Kandidaten fanden wir in einem Nadelwald mit größtenteils Fichten. Zuerst dachten wir, Rotkappen im Jungstadium gefunden zu haben, doch der vorsichtige Schnitt zuhause verriet, dass es sich um einen Lamellenpilz handeln musste. Doch welcher in kleinen Gruppen wachsende rote Lamellenpilz mit ungewöhnlichem Stiel sieht jung so aus?







    2)


    Ein Risspilz ganz sicher, doch kann man da Genaueres zu sagen? Exemplare dieser Art bewucherten förmlich den Wegrand, als wir zwischen zwei Mischwäldern mit starkem Eichenbestand den Rückweg einer langen Pilztour antraten. Geht er möglicherweise als "ziegelrot" durch? Oder doch eher als "kegelig"?





    3)


    Ein Helmling könnte man annehmen. Leider habe ich kein Schnittbild, weil wir an dem Tag auf verzweifelter Steinpilzsuche eher auf Speisepilze konzentriert waren. Er wirkte doch recht typisch mit den spitzzulaufenden Hüten, gerade im jüngeren Stadium.




    4)


    Für mich vom Bau her ein Lacktrichterling und nach meiner Suche am ehesten der Zweifarbige Lacktrichterling oder der Blassblättriger Lacktrichterling. Der Stiel war immerhin bestimmt 11 - 12 cm lang. Doch wirkte er so extrem gummiartig und als angenehm kann ich Geruch des Pilzes auch nicht erinnern. Möglicherweise hatte er seine beste Zeit einfach schon hinter sich?







    5)


    Zu diesem hier habe ich fast keine Worte. Gefunden auf Moos in Wassernähe am Rand eines Nadelwaldes im Übergang zu einem Mischwald. Ich fand den Hutrand irgendwie ziemlich typisch, doch stecke bei meinen Überlegungen fest und komme nicht weiter.






    6)


    Und zu guter letzt der Stäubling. Gerade das zweite Bild lässt mich nicht vom Igel-Stäubling ausgehen, da dieser ja auch im größeren Zustand noch längere Stacheln hätte. Doch diese hat er gerade im jungen Zustand, was mich wiederum vom Gedanken an den Bräunlichen Stäubling entfernt. Ideen?







    Danke für jeden Tipp! :)


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo Teetrinker,


    die Riesenboviste habe ich zwar immer gesehen, doch stets den richtigen Reifepunkt verpasst. Bei den Herbstlorcheln ebenso. Erbsenstreulinge sind mir sogar völlig fremd und Anisegerlinge und Birkenpilze finde ich bis auf Einzelexemplare gar nicht. Ich schreibe dir mal eine PN. Ich würde mich freuen, denn ich glaube, wir können uns gegenseitig so einiges beibringen. :)


    lg,


    Jan-Arne


    Edit:


    Ach Markus,


    hier noch weitere Bilder. Irgendwie passt beides nicht so. Für den Igel-Stäubling sind die Stacheln zu kurz und für den anderen Kandidaten zu lang. Hast du einen Alternativplan? :P






    Hallo Markus,


    gerne gerne! Ja, das war auch mal wieder nötig. Nach dem einwöchigen Nichtstun musste ich mal wieder aktiv werden und raus in die Natur. :) Beim Igelstäubling bin ich mir gar nicht mal zu 100% sicher. Mir fehlt aber momentan eine Alternative. Ich lade in Kürze mal weitere Bilder hoch und dann kannst du (als Igelstäublingskenner) mal einen Tipp geben. ;)


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo nochmal Mario,


    wie gesagt: Ich erkenne diesen Kragen nur beim ganz linken Pilz, auch nach nochmaligen Gucken. Mal sehen, ob noch jemand einen anderen Tipp abgibt. ;)


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo Uli!


    Meine Familie kann man sehr gut für die Pilze begeistern und das freut mich natürlich. Meine Mutter ist von Anfang an an meiner Seite und meine Schwester lässt sich zumindest für die essbaren Pilze begeistern. Meinen Vater läuft neben her und lässt immerhin alles wohlwollend geschehen. Er isst unsere Pilze aber nicht, ob aus Angst oder weil sie ihm nicht wirklich schmecken weiß man nicht. ;)


    Das Sauerland ist auf jeden Fall eine tolle Gegend, nicht zuletzt für Pilze. Das war bestimmt nicht unsere letzte Tour dorthin.


    Hi Stephan!


    Gerne. :) Von diesem Pilz (für mich ja auch ein Neufund, aber wegen seiner optischen Besonderheit einfach zu bestimmen) gab es zwei Gruppen zwischen einigem Totholz am Rand eines Nadelwaldes. Dass die Keulen so groß waren (und der Pilz, den ich abgelichtet habe war in diesem Sinn keine Ausnahme, sondern eher die Regel), ließ sie optisch noch besonderer erscheinen. Dass die Pilze nicht immer so dicke Bäuche haben, fiel mir erst später auf.


    lg,


    Jan-Arne

    Hi Mario,


    für mich wären das eigentlich Rosablättrige Helmlinge (Mycena galericulata). Jetzt müssen wir nur noch diesen "Kragen" einordnen. Den hatten nicht alle Exemplare, sondern nur das eine (Drittes Bild ganz links), oder? Dann wäre das wohl eine Ausnahme.


    lg,


    Jan-Arne

    Hi Jani,


    du meinst mit dem Rosa wohl die Farbe im Schnitt knapp unter der Huthaut, oder? Die scheint normal zu sein, hat mich aber auch schon einmal ziemlich irritiert.


    In deinem Fall würde ich eher auf den Stiel gucken. Der ist eindeutig nicht der eines Gallenröhrlings. Das Netz ist in deinem Fall nur ganz knapp unter der Fruchtschicht zu sehen. Beim Gallenröhrling sieht das Netz anders aus.


    Wenn du weitere Infos haben möchtest, lies dir ruhig diesen Thread durch: http://www.pilzforum.eu/board/…inpilz-vs-gallenroehrling , denn dafür ist er da. :)


    lg,


    Jan-Arne

    Hi Sarah!


    Danke für's Kompliment. Ja, leider. Die Böden waren voll von Falschen Pfifferlingen. Er sieht möglicherweise nicht so aus, weil das Exemplar auf dem Bild noch ziemlich jung ist.


    Hi Mario!


    Danke. Ja, erfolgreich war es wirklich. Die 200-Arten-Marke habe ich damit geknackt. Ich arbeite mich langsam hoch. ;)


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo liebes Forum,


    vom 11. bis zum 14. September war ich mit meiner Familie im (Nord-) Sauerland (genauer: Oeventrop, Arnsberg).


    Wir waren, teilweise trotz schlechten Wetters, eigentlich die ganzen drei Tage lang im Wald und suchten Pilze.


    Unser Hauptziel dabei war die Suche nach Steinpilzen, die es bei uns nicht gibt. Dabei wurden wir vielfach enttäuscht, denn wir fanden bestimmt 30-35 Schnittstellen von Steinpilzen. Wir wurden jedoch mit anderen Pilzen und 3 verschieden großen Steinpilzen doch letztlich versöhnt. Immerhin haben wir keinen Tag ohne Pilzpfanne am Abend abgeschlossen.


    Auch allgemein pilztechnisch gesehen war der Urlaub sehr erfolgreich ... und er hat wieder einmal gezeigt, wie verhältnismäßig artenarm unser Heimgebiet ist. Ich konnte insgesamt 18 Erstfunde verzeichnen (3-4 davon allerdings nicht 100%). Ansonsten fanden wir weitere 50 Pilzarten, die wir bereits schon mal gefunden haben. Darüber hinaus blieben einige Pilze unbestimmt, dazu werden möglicherweise in den nächsten Tagen noch Anfragen folgen.


    Nun zunächst eine Liste der Funde:


    Neufunde:


    Bitterer Saftporling (Oligoporus stipticus)
    Knopfstieliger Rübling (Gymnopus confluens)
    Mäuseschwanz-Rübling (Baeospora myosurus)
    Stachelbeer-Täubling (Russula queletii)
    Brauner Leder-Täubling (Russula integra)
    Grauer Wulstling (Amanita excelsa)
    Stinkende Lederkoralle (Telephora palmata)
    Fichtenreizker (Lactarius deterrimus)
    Dunkelvioletter Schleierling (Cortinarius violaceus)
    Rosa Rettich-Helmling (Mycena rosea)
    Mehlräsling (Clitopilus prunulus)
    Weißer Polsterpilz (Ptychogaster fuliginoides)
    Narzissengelber Wustling (Amanita gemmata)
    Igelstäubling (Lycoperdon echinatum)
    Schiefknolliger Anischampignon (Agaricus essettei)
    Keulenfuß-Trichterling (Clitocybe clavipes)
    Gallenröhrling (Tylopilus felleus)
    Amethystschuppiger Pfifferling (Cantharellus amethysteus)


    Weitere Funde:


    Amanita fulva
    Amanita muscaria
    Amanita phalloides
    Amanita rubescens
    Armillaria mellea
    Badhamia Utricularis (?)
    Boletus badius
    Boletus Edulis
    Boletus erythropus
    Bulgaria inquinans
    Chlorophyllum rachodes
    Clitocybe gibba
    Coprinus comatus
    Dacrymyces stillatus
    Enteridium lycoperdon
    Fomes fomentarius
    Fomitopsis pinicola
    Fuligo septica
    Ganoderma applanatum
    Geastrum triplex
    Gloeophyllum odoratum
    Gloeophyllum sepiarium
    Gymnopus dryophilus
    Hygrophoropsis aurantiaca
    Hypholoma fasciculare
    Kretzschmaria deusta
    Lactarius quietus
    Lepiota cristata
    Megacollybia platyphylla
    Meripilus giganteus
    Mycena acicula
    Mycena pura
    Paxillus involutus
    Phaeolus schweinitzii
    Phallus impudicus
    Phylloporus pelletieri
    Piptoporus betulinus
    Pleurotus pulmonarius
    Pluteus cervinus
    Pluteus salicinus
    Pycnoporus cinnabarinus
    Ramaria stricta
    Rickenella fibula
    Russula nigricans
    Schizophyllum commune
    Scleroderma citrinum
    Stereum hirsutum
    Suillus grevillei
    Xerocomus subtomentosus
    Xerula radicata


    Und nun folgt eine (relativ kurze) Auswahl von Bildern, jeweils mit dem Artnamen.


    Zunächst die Bilder, die meine Mutter mit ihrer Kamera gemacht hat (Kodak EasyShare Z710):




    vermutlich Stachelbeer-Täubling (Russula queletii)




    Fichtensteinpilz (Boletus edulis) [die schöne Seite]




    Rotbrauner Streifling (Amanita fulva)




    Maronenröhrling (Boletus badius)




    Grauer Wulstling (Amanita excelsa)




    Steife Koralle (Ramaria stricta)




    Gallenröhrling (Tylopilus felleus)




    Flockenstieliger Hexen-Röhrling (Boletus erythropus)




    Schopftintlinge (Coprinus comatus)




    nochmal Fichtensteinpilz (Boletus edulis)



    Und nun die Bilder, die ich mit der kleinen Ricoh R 50 gemacht habe:




    Ein Dungifungus (vermutlich etwas in Richtung Tintling)




    Igel-Stäubling (Lycoperdon echinatum) (?)




    Fliegenpilz (Amanita muscaria)




    Klebriger Hörnling (Calocera viscosa)




    Knopfstiel-Blasssporrübling (Gymnopus confluens)




    Flechte der Gattung Cladonia




    Falscher Pfifferling (Hygrophoropsis aurantiaca)




    Fichtenreizker (Lactarius deterrimus)




    Dickblättriger Schwärz-Täubling (Russula nigricans) mit komischer Mutation (Lamellenstrukturen auf Hutoberseite + weiterer Hut auf dem eigentlichen Hut)




    Keulenfuß-Trichterling (Clitocybe clavipes)




    Gelber Moosnabeling (Rickenella fibula)



    Das war's von mir. Ich hoffe, ich konnte euch etwas von meiner Freude über die Vielfalt der Pilzwelt im Nordsauerland vermitteln. Und bei einer Fahrzeit von knapp einer Stunde werden wir wohl nächstes Jahr wieder dort hinfahren ... und diesmal bevor wir (fast) nur noch Schnittstellen von Steinpilzen finden. :)


    lg,


    Jan-Arne

    Hi djin,


    ich würde auch in Richtung Riesenträuschling tendieren, aber wie Harry auch gesagt hat, sind die Bilder nicht wirklich aussagekräftig und farbverfälscht. Außerdem fehlen weiterführende Informationen. Dazu gibt es hier im Forum sowieso keine Verzehrfreigabe. Das muss jeder für sich entscheiden, aber im Zweifel ist Vorsicht ja bekanntlich besser als Nachsicht! ;) - So, genügend gemeckert. :P


    lg,


    Jan-Arne

    Hi Felix,


    das nenne ich mal eine Bestimmungsanfrage!


    Umso kürzer wird mein Tipp: Brauner Leder-Täubling (Russula integra). Dieser ist verhältnismäßig gut zu erkennen an der ins Leder gehenden Farbe der Lamellen im späteren Stadium des Pilzes. Diese Färbung meine ich, auf dem ersten Bild erkennen zu können.


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo nochmal,


    danke für die weiteren Infos. Kurz und knapp. Wenig später fand ich den Pilz erneut, diesmal im reinen Nadelwald, immer noch gilbend an der Stielbasis sowie beim Kratzen, immer noch Anisgeruch.


    Ich bin beim Schiefknolligen Anis-Champignon (Agaricus essettei) angelangt. Der müsste es gewesen sein. :)






    lg,


    Jan-Arne

    Hi hank,


    auf jeden Fall ein Täubling. Eine Artbestimmung ist da nicht immer leicht. Hast du eine Geschmacksprobe gemacht? Und den Geruch sowie die Information über die umliegenden Bäume müsstest du noch nachreichen.


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo Sharie,


    mir ging es vor einigen Tagen ähnlich, was die Ungewissheit wegen der Schuppen auf dem Hut angeht. Die Lösung ist eine Pfifferlingsart namens Violettschuppiger Pfifferling. :)


    lg,


    Jan-Arne

    Obacht!


    Zumindest der Lärchen-Reizker hat weiße Milch. Es sind also nicht alle Reizker gleichzeitig Blutreizker: http://de.wikipedia.org/wiki/Reizker - Den können wir trotzdem getrost ausschließen und bei den Milchlingen suchen, denke ich.


    lg,


    Jan-Arne


    Ob die Milch scharf oder mild ist, würde mich noch interessieren. Das kann man doch problemlos testen, oder?