Beiträge von JanMen

    Hallo nochmal,


    die Marone ist nämlich einer der häufigsten und bekanntesten Speisepilze. Nächstes Mal trau dich ruhig, deine Vermutung zu nennen. Es ist nämlich schön zu merken, dass sich der Anfragesteller auch selbst Gedanken gemacht hat. :)


    lg,


    Jan-Arne

    Hi dfu,


    leider sind die Bilder (für mich) nicht alle so aussagekräftig. Na gut, möglicherweise kenne ich die Pilze auch einfach nicht. :P 3 und 4 ist sicherlich Hallimasch. 6 könnte ein Perlpilz sein. Beim Rest warte ich mal auf die Experten. ;)


    lg,


    Jan-Arne

    Hi Foxi,


    schade, dass das zweite Bild so überbelichtet ist. Das müssten Grünblättrige Schwefelköpfe sein, aber die grünlichen Lamellen kann man so leider nicht erkennen. ;)


    lg,


    Jan-Arne

    Hi Andre,


    eigentlich müsste dieser Pilz durchaus bei dir drinstehen.


    Das ist ein Grünspanträuschling oder ein Grünblauer Träuschling. Ich arbeite gerade daran zu lernen, die beiden auseinanderzuhalten. War es der Grünblaue Träuschling, der leichter seinen Ring verliert? Dann wäre das hier mein Vorschlag. ;)


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo,


    für mich passt Hexenröhrling ganz gut. Man kann die ehemals roten Poren durchaus erkennen und sie verfärben sich im (Ur-) Alter wie sie gerade lustig sind. Oder meinst du, dass sie ehemals gelb waren und sich im Alter rötlich färben, Helmut?


    Was ärgerlich ist, dass du den Stiel nicht richtig zeigst. Daher möchte ich über den Tipp Hexenröhrling nicht hinausgehen.


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo nochmal,


    natürlich muss jeder für sich selbst herausfinden, ob der Pilz was für einen ist. Ich habe gerade noch bei Facebook von einem Fall gehört, dass jemand erbrechen musste und Durchfall bekam, nachdem er Hallimasch lediglich gebraten hat. Die Tochter hat sich in dem Zuge an eine Pilzbestimmungs-Facebook-Gruppe gewandt. Also: Entweder mit wenigen Exemplaren die Verträglichkeit antesten oder eben wirklich abkochen vorher.


    Die Statistik war aus dieser PDF-Datei (Seite 18) - http://www.bfr.bund.de/cm/343/…tungen-in-deutschland.pdf - Hallimasch war 'nur' auf Platz 4, da habe ich mich wohl falsch erinnert.


    lg,


    Jan-Arne

    Hi Falke,


    deine Anfrage ist super. Aber Cortinarius ist eine wirklich schwierige Gattung soweit ich weiß. Da haben wir vielleicht 5-6 Experten hier, die eine Prognose wagen könnten und genau die haben den Thread vielleicht noch gar nicht entdeckt. In dem letzten Jahr wurden (falls ich mich recht entsinne) etwa 5 bis 10 Anfragen nicht beantwortet von gefühlten 500. Diese 5-10 Anfragen waren größtenteils echt schlecht und daher auch die mangelnde Beantwortung. Deine ist super, also einfach mal abwarten. :)


    lg,


    Jan-Arne

    Hi,


    Essensfreigaben gibt es hier nicht. Hallimasch ist auch als Stammpilz bekannt und wird sehr häufig gegessen. Allerdings sollte man dies nur nach vorherigem (etwa 20-minütigen) Abkochen tun. Wir haben sie selbst nur einmal getestet und waren nicht besonders angetan. Vermutlich schmecken sie ohne das Abkochen besser, aber nach der Statistik, die ich letztens gesehen habe, ist der Hallimasch wohl der Pilz, der für die zweitmeisten Pilzvergiftungen sorgt. Also lieber Vorsicht!


    lg,


    Jan-Arne


    Das auf dem 2. Bild sieht mir eher nicht nach Hallimaschen aus...


    Und ich glaub, einem 1-jährigen Kind kann man das noch nicht beibringen, nichts in den Mund zu stecken...


    Ich weiß nicht, was ein einjähriges Kind auf dem Spielplatz soll, aber ich denke, dass das wiederum nonstop unter Beaufsichtigung der Aufsichtsperson stehen würde / müsste.

    Hallo erstmal,


    zu Beginn: Grundsätzlich sind fast alle Pilze roh giftig. Darunter sicherlich auch die von dir gezeigten. Allerdings kommt es immer auf die Menge an. Weil du keinen der Pilze herausgenommen hast, um auch die Unterseite sichtbar zu machen, bleibt größtenteils nur Spekulation.


    Ich kann dir nur einen (recht) sicher sagen und das ist der Rehbraune Dachpilz (3. und letztes Bild). Nicht roh ist dieser theoretisch sogar essbar, aber kein richtiger Speisepilz. Aber trotzdem: Roh sind fast alle Pilze giftig.


    Soll heißen: Man muss den Kindern beibringen, Dinge aus der Natur nicht in den Mund zu nehmen, eventuell sogar Pilze im Speziellen ansprechen. Aber: Entweder sie werden beaufsichtigt und sind daher dauerhaft unter Beobachtung oder sie sind alt genug, auf dem Spielplatz zu spielen und sollten dann das Alter erreicht haben, in dem man ihnen beibringen kann, dass man Pilze nicht essen darf, wenn man sie einfach so irgendwo herumstehen sieht. Das ist ja eine grundsätzliche Sache und sicher begegnen sie auch nicht nur auf dem Spielplatz Pilzen.


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo Oehrling und hallo Andreas,


    vielen Dank für eure Antworten.


    @ Oehrling. Danke erstmal für das Kompliment und vielen Dank auch für deine Ausführungen. Toll, wenn sich jemand Zeit nimmt, mir als Noch-Anfänger zu erklären, wie es eigentlich läuft, in der Welt der Mykologie. Ich versuche gelegentlich tatsächlich, über den Rand der Allerweltspilze herauszublicken. Doch ich habe auch schon früh gemerkt, dass Vieles einfach nicht makroskopisch zu lösen ist. Und weil ich mir nie im Leben ein vernünftiges Mikroskop leisten könnte, bleibe ich ( wie Pablo, der in dem Sinne mein Vorbild ist :P ) auf der rein makroskopischen Ebene.


    Mein erster Schritt ist daher wohl, zunächst die Gattungen herauszufinden, bei denen ein Mikroskop nötig ist und diese außen vor zu lassen, nachdem ich die makroskopisch bestimmbaren Arten 'herausgesucht' habe. Bei Helmlingen beispielsweise weiß ich genau, dass bei vielen einfach nichts geht. Bei Tintlingen häufig ebenso. Und als ich letzten Winter in die Becher-Welt hereinschaute, war die Ernüchterung natürlich umso größer. Da muss ich doch immer auf die PNs an Ingo W zurückgreifen.


    Dann weiß ich jetzt, dass ich die Faserlinge zu den Gattungen ordnen kann, bei denen einfach nicht so viel für mich zu entdecken ist. Zumindest bis ich vielleicht in frühestens 5 Jahren den Schritt zum Mikroskop wage. Und Fachliteratur und Gattungsschlüssel sind momentan auch einfach noch zu viel für mich. Es würde mir auch jeglichen Spaß rauben, von 0 auf 100 zu starten. Wie gesagt: Ich bin erst seit einem Jahr und einem Monat aktiv dabei und mich jetzt schon mit Fachliteratur zu beschäftigen würde einfach über das Ziel hinausgehen. Da bleib ich doch erstmal lieber bei den GPBWs und leichteren Pilzen, um so Schritt für Schritt erstmal die Gattungszugehörigkeiten sicher klären zu können und die bekanntesten und wichtigsten, immer wieder auftauchenden Arten sicher bestimmen zu können.


    @ Andreas: Danke auch für deine Antwort. Schön, dass du zeigst, dass auch ein makroskopischer Blick zumindest konkrete Vermutungen anstellen kann. Den Wässrigen Mürbling kenne ich in jüngerer Form und auch Vergleichsbilder im Internet ließen mich ihn ausschließen. Dafür war er in meinen Augen einfach zu grau. Aber deine Aussage, dass es doch sein könnte, ist ein toller Einwand, der mich nochmal nachdenken lässt und aus dem ich Einiges lernen kann. Ich lasse ihn dann aber einfach mal mangels Mikroskop unbestimmt in meinen Ordnern. Immerhin die Gattung stimme. Für mich ist das ein Teilerfolg. :)


    lg,


    Jan-Arne

    Aber du meinst nicht zufällig den Braunen Fliegenpilz (Amanita regalis), odr?


    Die kleinen Köpfchen an dem Stumpf mit den Flachen Lackporlingen sind übrigens Stockschwämmchen. :P


    Argh, voll daneben ist völlig vorbei.


    Den Braunen Fliegenpilz habe ich noch nie in natura gesehen und daher gar nicht mehr auf dem Schirm gehabt. Der Graue Wulstling hätte aber nie so dicke Flocken, sondern nur flach auf der Hutoberfläche liegende Flecken, oder?


    Und bei den vermeintlichen Birnenstäublingen wusste ich, dass was nicht stimmen konnte. Die Stiele waren zu dünn. Aber Stockschwämmchen? Wäre ich nicht draufgekommen. ;)


    Na, immerhin hätte ich den einen durch den Blick auf den Stiel und den anderen durch ein Schnittbild entlarven können. Kleiner Trost. :P


    lg,


    Jan-Arne