Hallo Oehrling und hallo Andreas,
vielen Dank für eure Antworten.
@ Oehrling. Danke erstmal für das Kompliment und vielen Dank auch für deine Ausführungen. Toll, wenn sich jemand Zeit nimmt, mir als Noch-Anfänger zu erklären, wie es eigentlich läuft, in der Welt der Mykologie. Ich versuche gelegentlich tatsächlich, über den Rand der Allerweltspilze herauszublicken. Doch ich habe auch schon früh gemerkt, dass Vieles einfach nicht makroskopisch zu lösen ist. Und weil ich mir nie im Leben ein vernünftiges Mikroskop leisten könnte, bleibe ich ( wie Pablo, der in dem Sinne mein Vorbild ist
) auf der rein makroskopischen Ebene.
Mein erster Schritt ist daher wohl, zunächst die Gattungen herauszufinden, bei denen ein Mikroskop nötig ist und diese außen vor zu lassen, nachdem ich die makroskopisch bestimmbaren Arten 'herausgesucht' habe. Bei Helmlingen beispielsweise weiß ich genau, dass bei vielen einfach nichts geht. Bei Tintlingen häufig ebenso. Und als ich letzten Winter in die Becher-Welt hereinschaute, war die Ernüchterung natürlich umso größer. Da muss ich doch immer auf die PNs an Ingo W zurückgreifen.
Dann weiß ich jetzt, dass ich die Faserlinge zu den Gattungen ordnen kann, bei denen einfach nicht so viel für mich zu entdecken ist. Zumindest bis ich vielleicht in frühestens 5 Jahren den Schritt zum Mikroskop wage. Und Fachliteratur und Gattungsschlüssel sind momentan auch einfach noch zu viel für mich. Es würde mir auch jeglichen Spaß rauben, von 0 auf 100 zu starten. Wie gesagt: Ich bin erst seit einem Jahr und einem Monat aktiv dabei und mich jetzt schon mit Fachliteratur zu beschäftigen würde einfach über das Ziel hinausgehen. Da bleib ich doch erstmal lieber bei den GPBWs und leichteren Pilzen, um so Schritt für Schritt erstmal die Gattungszugehörigkeiten sicher klären zu können und die bekanntesten und wichtigsten, immer wieder auftauchenden Arten sicher bestimmen zu können.
@ Andreas: Danke auch für deine Antwort. Schön, dass du zeigst, dass auch ein makroskopischer Blick zumindest konkrete Vermutungen anstellen kann. Den Wässrigen Mürbling kenne ich in jüngerer Form und auch Vergleichsbilder im Internet ließen mich ihn ausschließen. Dafür war er in meinen Augen einfach zu grau. Aber deine Aussage, dass es doch sein könnte, ist ein toller Einwand, der mich nochmal nachdenken lässt und aus dem ich Einiges lernen kann. Ich lasse ihn dann aber einfach mal mangels Mikroskop unbestimmt in meinen Ordnern. Immerhin die Gattung stimme. Für mich ist das ein Teilerfolg. 
lg,
Jan-Arne