Beiträge von JanMen

    Hallo hesselbach!


    Willkommen im Forum!


    Das könnten sehr gut Flockenstielige Hexenröhrlinge sein - und dazu sehr ansehnliche Exemplare. :thumbup:


    Am besten ziehst du die Bilder aus dem Anhang (neben dem Bild im Anhang "in den Beitrag einfügen" klicken). Dann sieht man die Bilder in voller Größe. :)


    LG, Jan-Arne

    Hallo Thomas,


    für mich ist das ein ganz normaler Dachpilz. Hast du mal drangerochen? Ich tippe auf Rettich und den Rehbraunen Dachpilz. Weichritterlinge kommen, glaube ich, alle nicht an Totholz vor. Auch erahne ich freie Lamellen, wohingegen Weichritterlinge einen Burggraben haben sollten.


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    Das Angebot war irgendwie an mir vorbeigegangen. Schande auf mein Haupt. Dann werde ich mich gleich mal an Jörg wenden und hoffen, dass es noch nicht zu spät ist ... :)


    LG, Jan-Arne

    Hi,


    auf den ersten Blick hielt ich das auch für zwei verschiedene Arten. Unten ist sicherlich C. gibba zu sehen, aber der Pilz oben wirkt viel stabiler, die Lamellen irgendwie breiter und cremefarbener, fast gelblich. Letzteres mag dem Licht geschuldet sein, aber dennoch bin ich mir nicht sicher, ob das nicht zwei Arten sind. Ich geb dir aber Rückendeckung, Mario, wenn du dich traust, dich gegen Harry und Ralf zu stellen. :P :D


    LG, Jan-Arne

    Hallo Octavia,


    dann heiße ich dich auch hier noch einmal offiziell im Forum willkommen! :thumbup:


    6 Arten sind schon mehr als der deutsche Durchschnitts-Pilzsammler sich zutraut, glaube ich. Deine Oma ist oder war bestimmt eine sehr nette Frau, aber die Regel Nummer 1 bei Pilzen ist: Glaube nie etwas, was deine Großmutter dir über Pilze beigebracht hat. Denn von "Was Schnecken essen, können auch wir essen" über den Trick mit dem Silberlöffel bis hin zu "Alles, was einen Schwamm hat, ist essbar" ist alles falsch. Wobei Letzteres noch das am wenigsten Falsche ist, wenn man das so sagen kann. Röhrlinge sind auf jeden Fall die besten Anfängerpilze, weil sich keine tödlich giftigen Arten in der Gruppe befinden. Und die meisten sind tatsächlich essbar. Den Satansröhrling als giftigsten Röhrling allerdings kannst du dir schon einmal einprägen. Den findet man hier in NRW eigentlich fast nie, aber zumindest im Forum oder in Facebook-Gruppen, falls du zufällig auch da aktiv bist, ist er allgegenwärtig und nun mal der beste Beweis dafür, dass die Regel der Regeln ist, dass es keine Regeln gibt. :) :sun:


    Genug erzählt... Schau dich erst einmal in Ruhe hier um und wenn du Fragen hast, scheu dich nicht, uns Moderatoren eine persönliche Nachricht zukommen zu lassen. :)


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    Genau deshalb hatte ich gefragt. Da gibt's noch die Nadelwald-Zwillingsart.


    Mischwald ist natürlich dann das Todesurteil für den Bestimmungsversuch. Kurz zusammengefasst: Lange wurde beides für eine Art gehalten. Am Ende wurde die Art aufgespalten. Man spricht davon, dass die B. subappendiculatus (die Nadelwald-Art) niemals blau verfärbt, insgesamt eine dunklere Hutfärbung hat und auf KOH anders reagiert. Zwei der Merkmale, nämlich die Hutfärbung und die KOH-Reaktion, können die Experten der Großpilze Baden-Württembergs bei ihren Untersuchungen zu der Art nicht feststellen. Das mit der Verfärbung scheint meist zuzutreffen. Zudem soll die Nadelwald-Art helleres Fleisch haben, aber das ist leider eine relative Angabe. Es bleiben also nur die Mykorrhiza-Partner zur Unterscheidung: Rotbuche, vor Eiche, vor Hainbuche und Edelkastanie (Angaben aus GPBW - Band 1, gemischt mit der Angabe bei Wikipedia) für den Anhängselröhrling (B. appendiculatus) und Fichte weit vor Kiefer für den Nadelwald-Anhängselröhrling.


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    Das kann man auf den Fotos nämlich leider nicht erkennen. Aber dann hört sich das schon mal gut an.


    Und jetzt erst habe ich gesehen, dass das dein erster Beitrag war. Dann bin ich so frei, dich auf die für eine Bestimmungsanfrage relevanten Merkmale hinzuweisen, die ich in meiner Signatur verlinkt habe.


    Dann bleibt von meiner Seite noch die Frage, bei welchen Bäumen er wuchs, also was für Bäume in der unmittelbaren Nähe zu den Pilzen standen.


    LG, Jan-Arne


    Hi!


    Das sehe ich leider auch so. Da wäre die Leier von der Verzehrfreigabe, die man hier nicht bekommt, wohl angebrachter.


    Ich für meinen Teil kann auf den Bildern nichts erkennen und äußere mich lieber gar nicht zu den gezeigten Pilzen. Die Positionen, aus denen du fotografiert hast, sind zwar gut und ein Schnittbild ist auch dabei (:thumbup:), aber dass man bei so unscharfen Bildern keinerlei Netzstruktur am Stiel erkennen kann, ist leider auch klar. Da sind es wohl die Erfahrung und die vermutete Gesamterscheinung, die Harry und Peter von B. edulis überzeugen.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Octavia,


    willkommen erst einmal im Forum!



    gdno81 (Björn) und ich sind häufiger mal zwischen Marl und Bottrop irgendwo unterwegs. Einige weitere Forenmitglieder schließen sich uns hin und wieder an. Oft kündigen wir geplante Exkursionen auch hier im Forum an, du kannst dann jederzeit gerne mitkommen. :)


    Eine Option wäre auch, mal hier zu schauen. Allerdings geht es bei den Exkursionen nicht vornehmlich um die Suche nach Speisepilzen. Ich weiß ja nicht, wie so dein Stand in Sachen Pilze ist und ob es dir vornehmlich um Speisepilze geht oder du die Gesamtheit dieser faszinierenden Welt kennenlernen möchtest. ;) [hier hast du die Möglichkeit, dich im Forum vorzustellen, wenn du magst]


    Sonderlich weit dürfte es von dir aus auch hierhin nicht sein. :)


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    Dann mache ich das Chaos komplett. Man sieht zwar die angedeuteten Lamellen noch am Stiel, allerdings nicht bis zur Stielbasis. Daher ist das für mich kein Rillstieliger Seitling. Auch sieht man dafür m. M. n. zu viel Filz an ebenjener. Wenn allerdings wirklich ein Hauch von Anis zu riechen war, müsste das in Richtung Lungenseitling gehen. Das mit der Farbe ist ja auch immer so eine Sache. Da können ja anscheinend alle Arten von grau über braun bis zu weiß werden.


    LG, Jan-Arne

    Hi Norbert,


    es macht noch nicht 'Klick' bei mir, aber wenn wirklich kein Baum in der Nähe war, ist es wohl kein Cortinarius. Schleierlinge sind nämlich alle Mykorrhizapilze.


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    Alles klar, dann beuge ich mich der Mehrheit. ;) Ich habe die zurückgezogene Huthaut - zumindest beim Fleischroten Speisetäubling - nicht unbedingt als konstantes Merkmal kennengelernt und für mich passte der Farbton perfekt. Ich habe aber noch mal ein bisschen recherchiert und der Farbton von R. aeruginea scheint dem tatsächlich fast identisch zu sein. Also: Wieder was gelernt. :thumbup:


    LG, Jan-Arne

    Hallo Lexi,


    Essensfreigaben gibt's hier nicht und ich habe sehr wenig Erfahrungen mit der Gattung. Am besten geht sie mit ihrem Fund zum Pilzsachverständigen in der Nähe. Der kann ihr die Pilze freigeben.


    Pilzknappheit aufgrund des trockenen Sommers gibt es überall. Gefühlt aber in Süddeutschland stärker als in der Mitte und im Norden.


    Das mit der Sicherheit ist relativ, weil man nicht weiß, was man alles miteinander verwechseln kann. Und der Karbolegerling ist auch nicht der giftigste Pilz, da kommt man im Zweifelsfall mit einer Magen-Darm-Reaktion und einem Schrecken davon. Es gibt noch einige Schirmlingsgruppen (+ Egerlingsschirmlinge), die man bei mangelnder Gattungskenntnis mit Champignons verwechseln könnte. Da sind sicherlich auch ein paar giftige Arten dabei.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Lexi,


    dein Champignon ist einer. Ich würde ebenfalls den Karbolegerling ausschließen (keine erkennbare gelbe Färbung der Stielbasis, Geruch) und auf einen Wiesenchampignon tippen.


    Der Fichtenporling ist auch einer. Das ist eine recht häufige Art, die an dem roten Rand in dem Zustand gut erkennbar ist. Bei der Art passt der deutsche Name "Rotrandiger Baumschwamm" besser, weil die Art nicht nur auf Fichten beschränkt ist, sondern genauso gerne auch an Laubbäumen (z. B. Birken) wächst.


    LG, Jan-Arne