Hi,
ich habe auch mal ein bisschen nachgelesen und in Kürze das hier zusammengeschrieben:
Hallimasch (Armillaria mellea agg.)
(hauptsächlich nach Schlüssel und Beschreibung aus GPBWs –“ Band 3)
Armillaria cepistipes Velen. (1920) Zwiebelfüßiger Hallimasch, Dunkelscheibiger Hallimasch
-[font="Times New Roman"] [/font]Ring nur als wattiger Fetzen, vergänglich
-[font="Times New Roman"] [/font]Hutschuppen nur im Hutzentrum, Stiel fast glatt oder wie bepudert
-[font="Times New Roman"] [/font]Knollige Stielbasis
Armillaria gallica Marxm. & Romagn. (1987) Wandelbarer Hallimasch, Gelbschuppiger Hallimasch
-[font="Times New Roman"] [/font]Ring nur als wattiger Fetzen, vergänglich
-[font="Times New Roman"] [/font]Dunkle Hutschuppen bis zum Hutrand, Stiel mit gelblichen Flocken oder Bändern unterhalb der Ringzone
-[font="Times New Roman"] [/font]Wuchs meistens auf dem Boden (unterirdische Verbindungen zu Wurzelausläufern)
Armillaria mellea (Vahl) P. Kumm. (1871) Honiggelber Hallimasch, Gemeiner Hallimasch
-[font="Times New Roman"] [/font]Ring häutig bis stabil ausgebildet
-[font="Times New Roman"] [/font]Meistens große Büschel, an Stielbasis verbunden (büschelig)
-[font="Times New Roman"] [/font]vorwiegend auf Laubholz
Armillaria ostoyae (Romagn.) Herink (1973) Dunkler Hallimasch
-[font="Times New Roman"] [/font]Ring häutig bis stabil ausgebildet
-[font="Times New Roman"] [/font]Hut fleischrötlich bis violettbräunlich, Hut mit sehr dunklen Hutschuppen
-[font="Times New Roman"] [/font]Ring zahnradartig von dunklen Flocken berandet
-[font="Times New Roman"] [/font]Auf Nadelholz beschränkt
(ohne Anspruch auf absolute Richtigkeit...)
Ich glaube, dass die Arten gar nicht so schwierig zu trennen sind, wenn man weiß, worauf man achten muss. Der Ring ist sicherlich ein gutes Merkmal.
Ich behaupte nun übrigens, dass neben der Hutfarbe auch ein deutlicher Ring bereits erkennbar ist, auch wenn der Hut von diesem noch nicht getrennt ist. Ich denke, bei A. gallica wäre er in diesem Stadium schon nicht mehr so stabil.
LG, Jan-Arne