Beiträge von JanMen

    Hallo Dieter,


    das mit der Färbung bei Perlpilzen darfst du nicht falsch verstehen. Die verfärben nicht, wie z. B. Hexenröhrlinge im Schnittbild, sondern an Fraßstellen. Solche Fraßstellen sieht man auf Bild 2 und die Färbung ist mehr als deutlich. Ergo: Perlpilz. :thumbup:


    LG, Jan-Arne

    Hallo Nobi,


    meine Aussage bzgl. der Bindung an Weißtanne bezog sich auf die Pilze der Schweiz, in denen Zotto wiedergegeben wird, der von einer Mykorrhiza-Verbindung mit Weißtannen sprach. Wenn du gegenteilige Erfahrungen gemacht hast, ist das natürlich widerlegt. Ich beneide dich im Übrigen für deine regelmäßigen Funde. ;)


    LG, Jan-Arne

    Hallo Nariam,


    das ist eine Frage der Software. Die sorgt nämlich dafür, dass die Bilder im Thread automatisch verkleinert werden. Unterschiedlich zugeschnittene Bilder werden unterschiedlich verkleinert.


    Einen Einfluss auf die Bewertung hat das aber nicht, denn die Jury ist dazu angehalten, die Bilder durch einen Klick auf dieselben in vergrößerter Form (also Originalgröße) zu bewerten und das tut sie auch. :)


    LG, Jan-Arne

    Hallo!


    Du wirst dann wohl recht haben mit deiner Bestimmung vom Lacktrichterling, da der Rettich-Geruch fehlt. Ein Bild von der gesamten Unterseite (nicht nur schräg seitlich) wäre in dem Fall wichtig gewesen. Der Gemeine Rettich-Helmling ist zuweilen nämlich nicht weniger violett.


    LG, Jan-Arne


    PS: Auf der Wikipedia-Seite wird meiner Meinung nach Mycena rosea gezeigt, also nicht der Gemeine, sondern der Rosa Rettich-Helmling.

    Hallo!


    Ältere Seitlingsexemplare (Gattung Pleurotus) sehen meist so aus. Gerade wenn sie durchnässt sind, blassen sie sehr stark aus. Ich habe sie schön öfter so gefunden. Allein die ausgebreitet-seitliche Form und das deutlich Filzige in der Stielbasis sprechen für eine der Arten, vermutlich eben Austernseitling.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Mentor,


    was ist bloß los bei euch im Norden? Einmal mehr scheint es, das absolute Wiesenpilz-Paradies sei endlich gefunden worden. :sun:


    Und die Schopftintlinge sind auch was Feines. Mit der Menge kriegt man doch ganz schnell die Pfanne voll. :)


    LG, Jan-Arne

    Guten Abend. :)


    Lungenseitling und Austernseitlinge lassen sich leider nicht wirklich gut trennen. Viele machen es am Geruch fest, nur hat der Lungenseitling oft nicht diesen Anishauch und riecht dann wie ein Austernseitling. Manche machen es auch an der Farbe fest (Lungenseitling bräunlicher, Austernseitling gräulicher). Irgendwie aber auch kein durchgängiges Merkmal.


    Aufgrund des aktuellen Wetters und der Jahreszeit würde ich gefühlsmäßig Pilz 1, 2 und 3.2 für einen Austernseitling halten.


    Nummer 3.1 kannst du mal mit dem Laubholzknäueling vergleichen. Die Oberseite ist für einen der Seitlinge irgendwie zu durchgängig gefärbt. Die Unterseite sieht auch anders aus, die Lamellen stehen weiter heraus. Auch erahne ich einen Violetthauch, der auf Rückstände des jungen Stadiums der vorgeschlagenen Art schließen lässt.


    4 wird schwierig zu klären sein. Auch wenn die Bilder nicht optimal sind, würde ich den Violetten für einen Gemeinen Rettich-Helmling halten. Hast du evtl. dran gerochen? Beim anderen fällt mir nicht mal eine wirklich passende Gattung ein.


    5 stimmt und ist hier herrlich üppig ausgeprägt. :thumbup:


    LG, Jan-Arne

    Hallo Tom,


    Passt! :thumbup:
    Der deutliche Ring dient zur Abgrenzung von anderen Arten, z. B. A. gallica (dem Gelbschuppigen Hallimasch)
    A. ostoyae (den Dunklen) kann man aufgrund der gelblich-braunen Farben am Hut sowie den gelben Schuppen am Stiel auch ausschließen.
    Du zeigst hier Bilderbuch-Ausgaben von A. mellea, dem Honiggelben Hallimasch. :)


    LG, Jan-Arne

    Hallo Tuppie!


    Da sind ein paar sehr schöne Funde dabei. Der Saftling steht auf meiner Wunschliste ganz weit oben. Den Schneckling finde ich auch super.


    Und natürlich den Erdstern. Da wüsste ich gerne, was das für einer sein könnte. Vierlappig sollten ja eigentlich nicht viele Arten sein. Die meisten sind mindestens 5-lappig. Demnach evtl. ein ganz junger Kleiner Nesterdstern oder doch ein Kammerdstern? Aber so klein?


    LG, Jan-Arne

    Hallo zusammen!


    @ Björn: Danke dir. Und das glaube ich dir. Wer will die Jungs (und das Mädel!) nicht mal kennenlernen. Aber wären wir nicht so stillschweigend gewesen, wären wohl zu viele gekommen und wir hätten vermutlich den Fokus verloren. Denn im Wesentlichen ging's ja um das Forum, also was man ändern kann / soll. Was gut läuft und was besser laufen könnte. Und ich glaube, dass wir uns da einige sinnvolle Sachen überlegt haben. Der Traum ist und bleibt ein deutschlandweites Forentreffen. Irgendwann kriegen wir das hin! :)


    @ Anna: Die beiden Funde haben uns auch besonders gefreut. Ich habe schon gehört: U. a. du bist der Mitgrund dafür, dass alles so reibungslos lief. Melanie konnte bei euch ihre Gastgeberfähigkeiten perfektionieren. ;)


    @ Mirko: Da waren wirklich einige Sachen dabei, die wir beim Bergischen Treffen nicht finden konnten, alleine dadurch, dass so viel Laub lag, sodass wir unseren Blick größtenteils auf's Totholz verlagert haben. Das Foto hab ich mit meiner Kamera gemacht, ja. Nah ran kann ich damit in der Tat. Auch wenn ich vermutlich keinen so nahen Ausschnitt hätte wählen sollen, um die volle Schärfe zu haben.


    @ Bernd: Das gefiel mir an diesen Comatricha(e) nigra(e) auch besonders. Keine Angst. Wenn ich mir solche Scherze erlaube, dann sind sie entweder offensichtlich oder ich kennzeichne sie als solche. Der Gezonte Ohrlappenpilz hat schon eine skurrile Optik. Ich durfte ihn vorher erst einmal finden. Dabei ist er hier gar nicht sooo selten und stellenweise sogar recht häufig. Wenn du im Winter öfter mal unterwegs bist, hast du eine gute Chance, ihn auch mal live zu sehen. :)


    @ Mario: Ein Besuch bei Ralf lohnt sich doch immer. Allein das Funkeln in seinen Augen bei einem interessanten Ascomyceten... ;)


    LG, Jan-Arne

    Hi Bernhard!


    Die Fruchtkörper sind schon extrem alt und ich sehe auf jeden Fall eine Ringzone.


    Den Breitblättrigen Flämmling (teilweise wohl mit dem Dunkelstieligen Flämmling gleichgesetzt) gibt es wohl ausschließlich an Nadelholz. Von der Art hatte ich bisher noch nicht gehört, bzw. gelesen. Was den Geflecktblättrigen Flämmling angeht, habe ich mal nachgesehen. Die Großpilze Baden-Württembergs haben insgesamt ca. 590 Funde notiert. Gut 580 davon an Nadelholz und gut 15 an Laubholz. Möglich ist es also, wenn auch ziemlich selten. Die Art besitzt z. T. auch eine angedeutete Ringzone und ist von der Größe her sehr variabel. Gut also, dass du nachgefragt hast. In diesem Zustand der gezeigten Fruchtkörper bleibt G. penetrans eine gut mögliche Alternative.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Sasa,


    das dürfte optisch auf jeden Fall hinkommen. Da dürfte es auch keine direkten Verwechslungspartner geben. Ansonsten frag ihn doch mal nach dem Fundort. Caloscypha fulgens ist an Weißtannen gebunden. Außerdem grünen die Fruchtkörper bei Berührung.


    An sich ist das bei uns ein montaner Frühjahrspilz, das wäre das einzige, was mich irritiert. Aber das kann ich Georgien aufgrund des anderen Klimas durchaus anders sein. Und auch hier kommen manche Frühjahrs- und Frühsommerpilze ja gelegentlich im Spätherbst vor.


    LG, Jan-Arne

    Hallo zusammen,


    an diesem Wochenende war es endlich so weit. Im März schlug Ralf vor, dass sich das Moderatorenteam zum ersten Mal überhaupt in der Pilzforum.eu-Geschichte trifft, Themen, die das Forum betreffen, diskutiert, sich untereinander mal kennenlernt und auch gemeinsam in den Wald geht. Gesagt, getan. Wir haben's tatsächlich hinbekommen und am Freitag Abend trafen Pablo (Beorn), Stefan (Climbingfreak), Takumi (Frank), Rada (Ralf) und ich bei Melanie (melanieoderimmer) in Radevormwald ein.


    Am ersten Abend wurden wir erst einmal köstlich bekocht. Anschließend haben wir Stefans Sachsenquiz und ein Pilzquiz gemacht (Ich weiß bis jetzt nicht, welches der beiden insgesamt schwieriger war) und über Themen diskutiert, die wir uns zuvor über's Jahr notiert haben.


    Am nächsten Tag ging's dann nach einem fantastischen Frühstücksbuffet aus dem Hause Melanie los "inne Pilze". Ralf lud ein und wir fuhren früh nach Kürten an die Stelle, an der wir auch beim Bergischen Treffen schon waren. Dort fanden wir einige interessante Pilze, von denen ich einen kleinen Teil hier zeigen möchte. Insgesamt fanden wir (bisher) 127 Arten. Die anderen Teilnehmer werden den Thread sicherlich noch in nächster Zeit mit ihren Bildern ergänzen. Vielleicht auch Fotos von uns allen. Menschen kommen bei mir nur sehr selten auf die Kamera. ;)


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    Recht am Anfang war der Plan, dass wir zum Zielort durchlaufen, um von dort zurück zum Wagen zu schlendern. Also Scheuklappen auf und ... Einer der ersten Pilze...


    1)


    Rillstieliger Helmling


    (Mycena polygramma)




    Totholz wird wieder der Hauptanlaufpunkt. Der Winter naht... Wir haben übrigens am Sonntag eine Hand voll davon probiert. Sie schmeckten nicht widerlich, aber im Nachgeschmack leicht bitter. Man kann durchaus darauf verzichten. ;)


    2)


    Gelbstieliger Muschelseitling


    (Panellus serotinus)




    Essbares gab es aber auch noch. Zumindest ein wenig.


    3)


    Amethystschuppiger Pfifferling


    (Cantharellus amethysteus)




    Obwohl sie frisch kaum riecht...


    4)


    Stinkende Borstenkoralle


    (Pterula multifida)




    Der war, glaube ich, für uns alle ein Erstfund. Und ein absoluter Hingucker.


    5)


    Glockiger Schüsselschwindling


    (Calyptella campanula)




    Nach zweieinhalb Stunden waren wir dann doch am Zielort angekommen. Ein Erstfund in der Gegend, die Ralf regelmäßig besucht (und kartiert?), war die ...


    6)


    Becher-Koralle


    (Artomyces pyxidatus)




    Es wird weniger und einem begegnen immer mehr Pilzruinen. Auch dieser hier hatte einen Rauschebart.


    7)


    Hallimasch


    (Armillaria spec.)




    Wir können echt nicht ohne. Nachdem wir in einem kleinen Restaurant in Kürten unser Essen bestellt hatten, machten auch die Nichtraucher Raucherpause, denn vor dem Restaurant war ein ganz kleines bepflanztes Rasenstück mit immerhin 7 verschiedenen Arten. Neben einem interessanten Schüppling (hatten wir ihm eigentlich seinen Namen definitiv gegeben?), wuchs dort unter anderem dieser Erstfund für mich.


    8)


    Dung-Teuerling


    (Cyathus stercoreus)




    Anschließend hatten wir dann Zeit, unseren "Tagungsraum" zu nutzen, um Funde nachzubesprechen, zu mikroskopieren und die Fundliste zu schreiben.


    Am nächsten Tag ging es nach einem ebenso üppigen Frühstück, wie am Vortag, zunächst einmal zu einer Bank, ganz in der Nähe von Melanies Haus. Diese wird nämlich seit längerem von einem Pilz bewachsen.


    9)


    Gezonter Ohrlappenpilz


    (Auricularia mesenterica)




    Anschließend fuhren wir, diesmal nicht so lang, in einen Wald, den Melanie gut kannte. Ralf war an diesem Tag leider nicht mehr dabei. Schade, denn auch dort konnten wir verschiedenste, zum Teil sehr interessante, Arten finden. Die Fundliste bei dieser wesentlich kürzeren Tour steht derzeit bei 90 Arten, wird aber bestimmt noch um die ein oder andere Art ergänzt.


    An jeder Ecke stand der folgende Pilz. In einem bestimmten Zeitfenster im Spätherbst / Frühwinter wohl ein Massenpilz und vermutlich auch oft nicht genauer betrachtet und als Stummelfüßchen eingeschätzt.


    10)


    Milder Zwergknäueling


    (Panellus mitis)




    Auch den ein oder anderen Schleimpilz konnten wir wieder entdecken. Manchmal konnten wir ihm einen Namen zukommen lassen...


    11)


    Wollkugelschleimpilz


    (Comatricha nigra)




    Eigentlich wollte ich jenen, die bei sich keine Stechpalmen haben, die - mir bekannten - auf den langsam verrottenden Blättern wachsenden Pilze zeigen. Stattdessen fanden wir diesen Unbekannten. Nicht einmal sicher, ob Becherchen oder doch eine Nectria, fehlte Ralf in diesem Moment schmerzlich. Pablo hat ihn, glaube ich, mitgenommen. Mal sehen, ob er etwas herausbekommt.


    12)


    Unbekannt




    Und dass Ralf fehlte, merkten wir ein zweites Mal beim Fund dieses Pilzes. Also direkt eine Mail an ihn geschickt, sodass er zumindest einen Arbeitsnamen bekommen konnte. Mitgenommen haben wir ihn nicht, da sehr wahrscheinlich Hundekot das Substrat war und - wie wir gelernt haben - Hund nicht, Katze nicht, Mensch nicht. Noch etwas vergessen? ;)


    13)


    Pilobilos cf. kleinii




    Und zu guter Letzt konnten wir noch beigebracht bekommen, woher die folgende Art ihren Namen hat. Falls es durch das Bild nicht selbsterklärend ist: Durch den Zwischenraum in dem Fruchtkörper, der durch das hochdrücken, der "Zacken" ansteht.


    14)


    Kleiner Nest-Erdstern


    (Geastrum quadrifibrum)



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    Besonders gefreut hat es mich, dass wir Frank anstecken konnte. Zunächst noch beim Stöckchendrehen müde belächelt, hatten wir ihn irgendwann angefixt - spätestens als wir dann einen Schleimpilz unter der Stereolupe und verschiedenste Pilze unter dem Mikroskop liegen hatten, war unsere Mission erfüllt! ;)


    Abschließend: Es war schön, euch alle mal kennengelernt zu haben und viel von euch lernen zu dürfen! :sun: Ich würde mich über ein baldiges, erneutes Treffen sehr freuen. :)


    Liebe Grüße, Jan-Arne

    Hallo Björn!


    Schön, mal wieder was aus Hornberg zu lesen.


    Die Funde sind sehr spannend. Das zeigt einmal mehr, dass der Blick für's Detail sich lohnen kann. Und tolle Fotos sind's auch geworden. :thumbup: Der Kiefern-Fältling am Zapfen und die Mücke am Bärtigen Ritterling gefallen mir besonders.


    LG, Jan-Arne

    Hi ihr drei,


    das ist der Kaffeebraune Gabeltrichterling (Pseudoclitocybe cyathiformis). Meiner Erfahrung nach einige Wochen lang im Spätherbst ein recht häufiger Pilz, aber eben oft nur in dem bestimmten Zeitfenster. :)


    LG, Jan-Arne

    Hallo Bernhard,


    allein wo sind die roten Lamellenschneiden? Falls sie wirklich nicht vorhanden sind und das nicht an dem Bild liegt, muss es ein anderer Helmling sein. Auf dem 5. Bild sieht man Farben am Stiel, die für den Buntstieligen Helmling recht typisch sind. Ob das nun Exemplare ohne extrem typische Färbung sind? Ich kann's dir leider nicht sicher sagen. ;)


    LG, Jan-Arne

    Hallo Bernhard,


    den kann ich dir leider nicht bestätigen. Ich weiß nicht, ob überhaupt Hebeloma-Arten auf Holz wachsen, aber hier passen auch Farbe und Größe nicht zu der vorgeschlagenen Art. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es sich um Flämmlinge handelt. Da es sich um Laubholz handelt, würde ich eher den Beringten Flämmling vorschlagen.


    LG, Jan-Arne