Beiträge von Safran

    Das ganz trocken sein ist echt extrem wichtig, ich packe die zum Nachtrocknen extra in meinen Dörrex. Die sind dann so trocken, daß man sie zu Staub zerreiben könnte. Dann ab in die Gäser und dann halten die auch echt lang.


    Wenn ich Pilze (zum Beispiel im Urlaub) nicht total trocken bekomme, dann sind besser Papiertüten- damit halten sie zwar nicht solange, aber besser als Gläser.

    Ganz abgesehen davon, daß ich schon lange gar keine Rotkappen mehr gefunden haben: die, dieich bisher fand, waren auch eher ungewöhnlich gering vermadet, allerdings auch keine Eichenrotkappen sondern Birkenrotkappen, die mögen sich anders verhalten.

    Hallo Leute,
    jetzt als ich mal wieder in Pilzbüchern stöberte, fand ich überwiegend die Angabe, daß die Herbstlorchel ungenießbar sei. Ich habe die immer gerne! gesammelt und würde die sogar zu den sehr guten Pilzen rechnen- ich freue mich immer, wenn ich welche finde.


    Auch andere Pilze, die ich sammele und als durchaus gut! befinde, werden plötzlich als ungenießbar in manchen Quellen beschrieben.


    Ich rede hier nicht von minderwertigen Füllpilzen, über deren Geschmack sich zumindest streiten ließe.


    Wie ist das so bei Euch? Sammelt Ihr auch als ungenießbar definierte Pilze und findet die sogar gut.


    Das sind 100 pro falsche Pfifferlinge, die stehen auf dem falschen Tisch,
    nämlich nicht auf meinem. ;)
    Schöner Fund, ähnlich hatte ich dieses Jahr auch schon.


    Es grüßt die Schleiereule


    ;(, ja genau, ich habe übrigens tatsächlich noch nie in meinem Leben echte Pfifferlinge gefunden- außer im Supermarkt.

    No 8 ist sicher keine Marone, schließe mich den anderen an.


    8 und 9 würde ich genauso sehen wie Beorn, mich in diesem Fall aber punkto der Art ebenfalls nicht nicht feststlegen. Schmecken aber auch gut, wenn mal ohne Maden. Aber Zustimmung Beorn: Marone geht über fast alles, besser sogar als Steinpilz

    Pilz 1 ist meiner Erfahrung nach ein Rotfußröhrling (bitte fotografiere in Zukunft den gesamten Stiel), dem der Fuß schon abgeschnitten wurde. Und vielleicht, wenn der Pilz eh schon abgeschnitten ist, den Pilz noch einmal aufschneiden und fotografieren)


    Dafür sprechen die relativ großen Poren ( nicht beim Schönfußröhrling (Mama Bibi))
    Schönfußröhrlingsporen blauen auf Druck- hier nicht gegeben)


    Außerdem sieht die Hutoberfäche sehr nach Rotfußröhrling aus: Dunkel, Matt- filzig
    und geradezu typisch für den Rotfußröhrling: das rötlich (violette) Erscheinen der Fraßstellen auf dem Hut.

    Also, wenn der Pilz nicht geblaut hat (danke für die Ergänzung), nehme ich meine bisherige Einschätzung zurück, das Blauen gehört zu Maronen dazu, mehr oder weniger, und ich glaubte nach dem Foto echt ein deutliches Blauen zu sehen. Dieses habe ich bei Steinpilzen hingegen noch nie beobachtet. Resumee: wohl doch keine Marone,

    Danke Rada für Deinen ausführlichen Beitrag, ja ich habe auch schon immer nach den jeweils je nach Wetter jeweils am besten feuchten Stellen geschaut, aber Du hast noch einiges interessantes Neues gebracht, muß ich nochmal echt beobachten.


    Kuschel,nach meiner Erfahrung findet man auch oft in total überlaufenen Wäldern was oder sogar in der Regel, oft sogar mehr, weil da wegen der vielen Leute niemand mehr Pilze erwartet. Ich habe schon mitten in Städten umfangreiche Pilzvorkommen gefunden, allerdings versteckte ich da meine gesammelten Pilze immer,damit niemand anderes auf die gleiche Idee kommt.


    Ich hatte auch jahrelang eine Pilzstelle dicht an meiner Wohnung (jetzt nicht mehr Großstadt) , aber viele Spaziergänger ,jahrelang ganz für mich allein bis die dann doch noch ein anderer entdeckte, aber irgendwie reichte die Stelle auch für 2- naja jetzt leider ist die Stelle verschwunden- ich muß jetzt auch weiter weg, aber es lohnt auch mal in total überlaufenen Gebieten zu schauen.


    Aber ja Kuschel,im Moment habe ich echt ähnliche Probleme- keine ergiebige Pilzstelle mehr in der Nähe.


    Ich gehe nicht nach Wetterlage, sondern suche nach Wetterlage bestimmte Standorte auf.


    Das interessiert mich jetzt auch. Kannst Du es genauer beschreiben mit Beispielen?


    LG,
    Kuschel :)


    Ja,das würde ich auch gerne näher beschrieben haben.


    Widerspricht MEINEN Erfahrungen.


    Wobei früher habe ich es , wenn ich am ersten Standort keine fand am nächsten , und wieder nächsten.... versucht- auch ohne Erfolg.


    Eine Zeit lang bin ich einfach nur nach einer Wiese in der Nachbarschaft gegangen (50 Meter Entfernung)- wuchsen da Pilze, dann suchte ich auch weitere Standorte auf- aber dieser Standort ist leider mittlerweile pilzfrei- nein nicht durch mich, sondern wohl eher durch zu häufiges Mähen (vermute ich,) der nächste Standort in der Nähe (ca 500 Meter)ist auch hin- der Wald wurde gerodet. Irgendwie wuchsen entweder überall Pilze - je nach Standort sehr unterschiedliche, oder nirgendwo.
    Also muß ich jetzt immer erstmal weiter weg (mehrere km Entfernung), um zu sehen, ob was wächst ,und das ist unpraktisch

    Obwohl ich schon viele Jahre Pilze sammle habe ich es immer noch nicht raus, wann eigentlich Pilze wachsen. Es passiert immer noch,daß ich in einem leeren Wald lande. Z.B.letzten Sonntag (schon länger warm, wenn auch nicht sehr, außerdem feucht- ich dachte Pilzwetter) nichts!:rolleyes: Nicht mal Giftpilze


    Heute immerhin ein paar Täublinge.


    Nein es liegt nicht am Standort, ggf. wächst da ordentlich was und ich kenne genügend Pilze, um flexibel zu sein.


    Man sagt Pilze (gehen wir jetzt mal von den Sommerpilzen aus)mögen es warm und feucht- haut nicht wirklich hin.


    Ich komme einfach nicht dahinter, WANN die Pilze wachsen, welche Faktoren übersehe ich?


    Entschuldigt die wirklich blöd klingende Frage, aber ich komme einfach nicht dahinter.


    Wann entscheidet IHR Euch loszugehen?

    Also der Pilz ist übrigens sehr auffallend hell, die Unterseite wird ja gar nicht gezeigt.Ich sage , aufgrund des Bildes ist keine sichere Bestimmung möglich.
    Ich halte nur nach dem Bild auch einen Satansröhrling für möglich.

    Also ich verwende die durchaus mit, wenn ich gerade nichts gescheitertes finde, Geschmack nicht besonders, aber auch nicht übel. Aber ich habe noch nie eine Mahlzeit nur damit gemacht, immer nur um mal ein schlechtes Sammelergebnis ein wenig aufzufüllen
    Es hat bei den Mahlzeiten bei mir damit noch nie einer danach irgendwelche Probleme gehabt.

    Ich gestehe,ich habe mir die meisten Kenntnisse nur per Pilzbüchern angeeignet- es gibt auch echt unverwechselbare Pilze-mit denen habe ich angefangen und dann immer mehr. Bis ich einen Pilz gesammelt habe, der mit giftigen verwechselt werden kann, habe ich geschaut, daß ich auch diese kannte. Es geht schon durchaus mit dieser Methode. Und ich kenne mittlerweile genügend, daß mein Korb, wenn überhaupt Pilze wachsen, immer voll wird.
    Und Flaschenstäublingen mit Knollenblätterpilzen zu verwechseln, da gehört schon echt was zu- ich kann mir das eigentlich echt nicht vorstellen, wie so was möglich sein soll.
    Manche traue ich mich immer noch nicht zu sammeln, weil ich die giftigen ähnlichen noch nicht gefunden habe.

    Ich lese hier gerade mit großem Interesse und lese gerade, daß mit dem Safranschirmling der Giftriesenschirmling verwechselt werden kann,habe gleich weiter gegoogelt. Ich gebe zu, der war mir bisher unbekannt. Ich sammele Safranschirmlinge eigentlich schon seit Jahren, habe wohl noch nie einen Giftriesenschirmling erwischt.


    Aber wie kann man die sicher unterscheiden?