Beiträge von Safran


    hallo bbq
    und was fängt man jetzt mit den maronem an....?
    essen würde ich vieleicht den rechts unten und den links oben
    alles andere in die biotonne oder kompost
    versteh nicht, warum man solch alte latschen überhaupt mitnimmt. :nana:


    Tut mir leid, aber ich sehe das bei den gezeigten Pilzen bei weitem nicht so dramatisch.


    Auf den ersten Blick würde ICH jeden der gezeigten Maronen verwenden. Ich schaue mir schon jeden Pilz noch genauer an und meine Nase muß auch immer mit ran.


    Und Jürgen, ich hatte noch niemals eine Pilzvergiftung und auch noch nie einer eventueller Mitesser.-Zu Deiner Beruhigung. Bei Hallimasch gibt es immer vorab einen Hinweis, daß den nicht jeder verträgt- die meisten nehmen dann Abstand.
    Die eine fragliche Pilzunverträglichkeit (ich eröffnete hier im Forum einen Beitrag zu ) entpuppte sich als Nebenwirkung bzw. Heilwirkung eines der gesammelten Pilze (der Pilz war blutzuckersenkend).
    Also: Nicht nur die allerkleinsten Pilze sind gut!!!

    Birkenröhrlinge und Herbsttrompeten sehe ich auch als ideale Einsteigerpilze, daneben noch die Schopftintlinge und die Flaschenstäublinge (diese beiden haben zudem den Vorteil, sehr häufig vorzukommen.)


    Beim Pfifferling, den ich selber noch nie gefunden habe: Trompetenpfifferling, denke ich auch, starkriechender Pfifferling Null Ahnung: aber ansonsten gilt bei Pfifferlingen der Ölbaumpilz als Gefahr- kann das aber nicht beurteilen.

    Der gezeigte Pilz ist durchaus noch zum Trocknen geeignet, Aber doch: schon proplematischer als ein knackiger Steini.


    Ich trockne immer vor- mit herkömmlicher Methode: Schön aufgefädelt -ich bleibe irgendwie bei der Methode, weil ich die von Kindheit an kenne (bin ein Gewohnheitstier- die halbe Küche ist von Pilzschnüren durchzogen)und dann nochmal kurz in den Dörrex und dann in Schraubgläser.(mein Zugeständnis an die Moderne- sie halten dann echt länger)


    Vielleicht wäre gleich Dörrex ökonomischer, aber bin halt Gewohnheitstier.


    Hallimasch kann nicht schmecken oder?


    Oh, doch er schmeckt einfach super lecker.


    Ich koche den aber auch nicht vorher ab, mit Kochwasser wegschütten etc.


    Sondern direkt ab in die Pfanne- nur auf ausreichende Garzeit achten!!!
    Meiner Meinung nach ist der um nichts schlechter als ein Steini, eher besser.


    Ich liebe Hallimasch und fiebere der Saison entgegen.


    Der Hallimasch ist ein Pilz, der keine Zutaten, außer vielleicht ein wenig Salz braucht, um fantastisch zu schmecken. Ein Champignon ist ein minderwertiger Pilz im Vergleich.


    O.K. es gibt Leute, die ihn nicht vertragen. Vielleicht vorsichtshalber als erstes damit eine kleinere Mahlzeit zubereiten- zum Test. Aber es ist einen Versuch wert- Wenn man ihn nicht verträgt, hat man echt Pech. ;(
    Aber es gibt ja auch sonstige Nahrungsmittelunverträglichkeiten.


    Ich vermute, frische Ananas vertragen prozentual weniger Leute als Hallimasch. Leider gehöre ich da zu den betroffenen Leuten und lasse frische Ananas besser bleiben, bzw. esse lieber Dosenananas.

    Dieser Beitrag würde eher in die Sparte "Pilzgeplauder" oder "Pilze in der Küche" passen.


    Bitte an die Moderatoren :Beitrag verschieben.


    Aber nun zur Frage:


    Ich selbst habe da keine strikten Kriterien. wobei Deine Kriterien, Katharina 11 nicht ungeeignet sind.


    Bei mir sind alles Einzelfallentscheidungen: Was gar nicht geht, sind Pilze, die schon Schimmel haben oder wo Teile schon am Vergammeln sind.
    Ansonsten handhabe ich das ziemlich flexibel, Ich nehme durchaus auch gelegentlich schon aufgequollene, matschige Pilze mit, wenn sonst einwandfrei, aber nur dann, wenn ich die Pilze sofort zuhause verarbeiten kann. Solche Pilze dürfen keine Nacht mehr Liegenbleiben. Schon ein Bestimmungszyklus hier im Forum wäre eine zu lange Zeit. Und auch der Geruch muß bei sonstiger optischer... Zustimmung einwandfrei sein- schön pilzig. Häufig sind diese Pilze aber obendrein noch total vermadet- nee danke


    Bei "vertrocknet, schrumpelig", aber sonst einwandfrei,entscheidet meine Nase , was ich mitnehme, der Pilz muß trotzdem gut riechen, häufig riechen diese Pilze schon etwas ammoniakalisch- dann bleibt er, wo er ist.


    Ich sage echt, daß in solchen Fällen immer meine Nase das letzte Wort hat. Wenn Du nicht weißt, was ich mit dem Geruch meine; Kaufe einmal schon abgelaufene (oder kurz davor)Champis im Supermarkt )oder lasse 2 oder 3 einer Packung übers Mindesthaltbarkeitsdatum liegen)- die fallen komplett beim Geruch durch. Was da noch versucht wird zu verkaufen...- auch wenn es wohl in der Regel nicht in einer Pilzvergiftung mündet.


    Überalterte Pilze halten überhaupt nicht, können aber durchaus unter den o.a. Kriterien noch verwendet werden. Allerdings ist mit geschmacklichen Einbußen zu rechnen.

    Mich stört mit Abstand am meisten auch der Müll im Wald. Es gibt einen Wald, den ich deswegen gar nicht mehr aufsuchen mag. Total vermüllt, wäre sonst ein netter, hübscher Wald.
    Ja, ich habe auch schon manchmal ne extra Plastiktüte für Müll mitgenommen, aber es sind solche Massen, daß man dem nicht Herr wird.


    Und dann stört mich noch eine weitere Sache extrem (rangiert in gleicher Höhe mit Müll): Wälder und Pilzsammelplätze, wo mutwillig jeder Pilz zerstört wurde. Nicht mal zufällig einer- kann immer mal ausversehen passieren- sondern systematisch. Ich habe zu dem Problem schon mal ein Thema aufgemacht.
    Und ich finde immer mehr solche Plätze: die wären super Pilzgründe, aber jeder Pilz ist zerstört- egal, ob Speisepilz, Giftpilz- es gibt nur noch Pilzleichen- bei vielen wird mit einer solchen Vehemenz daran gearbeitet, daß nur noch Pilzkrümel zu finden sind-solche Plätze mag ich nicht mehr aufsuchen- selbst wenn ich vielleicht ein paar versteckte, unzerstörte Super Speisepilze finden könnte- der Frust überwiegt dann.


    Mit schon abgesammelten Wäldern hingegen habe ich Null Problem- dann war halt zufällig jemand anderes schon da, liebt auch Pilze, dann freue ich mich eher, daß auch andere ein nettes Hobby haben.
    In dem Fall nehme ich mir halt für den Tag ein anderes Gebiet vor oder sammel das, was der andere aus Unkenntnis stehen gelassen hat- reicht meist auch für einen vollen Pilzkorb.[hr]


    :D


    Ich bin furchtlos vor Hunden, aber was mich dann auch im Wald mehr stört, sind die Tretminen. Und in einem Wald sammel ich nur noch in unzugänglichen Gebieten, weil ich bei einem Pilz am Weg Angst habe , daß schon ein Hund draufge.... haben könnte.
    Aber ich versuche, das auch gelassen zu nehmen. Irgendwo müssen ja auch die Hunde ihren freien Auslauf haben. UND-Das hat nichts mit allgemeiner Ignoranz (Müll) oder Böswilligkeit( mutwilliges Zerstören aller Pilze) zu tun. Gewisse "Interessenkonflikte" lassen sich halt nicht vermeiden.

    Also, wenn ein Nachbar von mir auf die Idee käme, gezielt Hallimasch zu züchten im Garten(im Sinne von dort Pilze freilassen), würde ich sonst sehr friedlicher Mensch toben. Und von meinen Nachbarn obendrein Schadensersatz fordern, sofern ich das beweisen könnte und meinen Bäumen ein Schaden entstehen würde.


    Und das könnte für den ein sehr teurer Spaß werden- alleine die dann wohl u.U. nötige Fällung der geschädigten Bäume würde Hunderte kosten.


    Ich würde mir das mit dem Hallimasch anbauen, mehr als 3 Mal überlegen.


    PS: zum Hallimasch Verbot: Ich glaube nicht, daß das direkt verboten ist, aber u.U. mittelbar, denn der Hallimasch bleibt ja nicht auf das eigene Grundstück beschränkt- es werden dadurch auch Nachbarn geschädigt .



    Zur Herbsttrompete, wie nutzt du die denn? Als Mischpilz oder trocknest du die nur als Vorrat?



    Ich bin zwar nicht Lutine,



    aber ich trockne die hauptsächlich, weil die sich so supergut trocken lassen und dadurch fast noch an Aroma gewinnen. Wenn die Herbsttrompete endlich kommt, gibt es so viel andere Pilze, die sich nicht oder nur schlecht trocknen lassen., daß bei mir die Herbsttrompeten als erstes in die Trocknung gehen- die verlieren durch Trocknung nicht.


    Aber sie werten auch Mischpilzgerichte durchaus auf. Auch frisch sehr lecker.


    Aber wenn man Pilzvorräte für ein Jahr anlegen muß, ergeben sich einfach Prioritäten.


    LG
    Safran

    Ja, ich würde da auch auf Hallimasch tippen,aber bei so alten bin ich immer noch ein wenig unsicher.


    Von den gezeigten würde ich keinen mehr verwenden.


    Aber Hallimasch ist echt lecker, wobei ich (und viele andere) kochen den vor Verwendung nicht vorher ab. Aber gut Durchgaren.
    Aber Achtung: Nicht jeder verträgt ihn- muß ausprobiert werden. Bei Unverträglichkeit (z.B. Durchfall, Übelkeit) in Zukunft meiden.

    Liebe Lavendelsusi,


    Man kann in diesem Konglomerat nicht die Pilze einzeln sicher bestimmen. Zu einer Pilzbestimmung gehört immer Hutoberfläche, Röhren, Stiel , Verfärbung... Nur sehr wenige Pilze sind so charakteristisch, daß ein Merkmal ausreicht,
    Gehe mal in die Angaben zur Pilzbestimmung , findest Du immer, wenn Du einen Beitrag schreibst im Feld links über den Smilies,


    Man sieht bei Dir ein Konglomerat an Pilzen, wo immer nur Teilaspekte gezeigt werden. Wenn Du eine fundiertere Pilzbestimmung haben möchtest: so funktioniert das nicht!


    Selbst ein Rotfußröhrling, wo man einige durchaus nur nach der Hutoberfläche bestimmen könnte- das funktioniert bei weitem nicht bei JEDEM Exemplar.


    Eine typische Marone- dazu bräuchte ich zumindest Hutoberseite UND Unterseite, bei einigen auch mehr.


    Pilze entstehen nicht am Fließband und jeder auch der gleichen Sorte sieht anders aus.


    Jemand, der nach Deinen Fotos jeden Pilz Sicher! zu bestimmen meinen würde, dem würde ich nicht glauben, so kann allenfalls getippt! werden- mit vielleicht ganz guter Trefferquote, aber es bleibt beim TIPPEN.

    Also ich kann schon mal so viel sagen: nur Maronen und Steinis sind das NICHT, was nicht heißt, daß da nicht auch welche dabei sein können. Einige der Pilze sind Rotfußröhrlinge. Aber nach den Bildern lassen sich nicht alle bestimmen.

    Bei einem anderen hoffe ich, dass ich einen Hinweis bekomme, jedenfalls fand ich ihn sehr originell:
    (5) - (8)


    Den Geruch fand ich meiner Erinnerung nach damals unauffällig. Leider habe ich ihn nicht zum Sporen mit nach Hause genommen, weil ich mit dem Transport des schleimenden Fälblings beschäftigt war. :shy:


    Na, wenn ich mir das Foto näher angucke, erkenne ich Velumreste mit orange-bräunlichem Sporenpulver oder sollte ich mich da vollkommen irren?

    Den ersten Pilz vergleiche mal mit einem Kuhröhrling.


    Der zweite ist ein Rotfußröhrling.


    Mit den Lackbläulingen liegst Du richtig. Bei den Parasolen auch, wobei man sich bei dem kleinsten eventuell unsicher sein könnte.

    Eine Hose, die mit Permithrin behandelt wurde, werde ich ganz SICHER nicht anziehen. Dazu gibt es viel zu viele Berichte von Gesundheitsschädigungen davon.


    Wobei ich habe das Problem auch noch nicht für mich gelöst: Ich suche immer noch nach einem etwas stabileren Ganzkörperanzug, der trotzdem luftdurchlässig ist. Die Einmal-maleranzüge halten zu schlecht und wenn so was löchrig wird, ist der Erfolg soundso dahin. Die Zecken finden die kleinste Undichtigkeit.


    Ein Tipp übrigens, um erstmal die Potentielle Gefahr einzuschätzen: Ich gehe vor allem Waldspaziergang erstmal auf die Seite von Zeckenwetter. de. Wenn da nur geringe Warnstufe, dann beschränke ich mich auf Standardschutz. Bei höherer Stufe tatächlich immer noch der Ganzkörpermaleranzug .


    Einen Extrabereich für Heilpilze fände ich auch toll!


    Ich auch!!! Habe schon bei diversen beim Lesen von Beschreibungen von Pilzen diverse Wirkungen entdeckt(in erster Linie Bluthochdruck, Diabetes) . Da könnte man echt mal einen Bereich für schaffen.


    Ich fange so ein wenig drauf zu achten, nachdem bei meiner Tochter die eine vermeintliche Pilzunverträglichkeit ansonsten eher auf einer Heilwirkung beruhte- Pilz war blutzuckersenkend (braucht meine Tochter aber eher nicht:/) )


    Birkenpilz ist klar. Und bei den zweiten würde ich auch fuchsiger Rötelritterling sagen. Soweit ich weiß sind die abgekocht eßbar, weiß es aber nicht mehr genau.
    Und man muß doch auch einfach mal die süüüüßßßßeeeee kleine Schnecke erwähnen.....


    Die sind schon eßbar, werden aber nicht von jedem vertragen. . Ich rate dazu, nur ganz kleine komplett zu verwenden, bei größeren immer mehr von der Mitte weglassen (um den Stiel herum)- nur das , was leicht! mit einem stumpfen Messer abgeschnitten (einmal knipps) werden kann , verwenden, den Rest verwerfen. Der Pilz ist dann in dem Mittelbereich etwas bitterlich und zäh, ich vermute auch schwer verdaulich(erklärt vielleicht auch die Unverträglichkeiten)
    Wenn man nur das beste verwendet: ein durchaus wohlschmeckender Pilz mit aber etwas süßlichem Geschmack.


    Weiterhin gute Besserung an Deine Tochter!


    Was waren das denn für Kürbisse?


    Die Sorte weiß ich nicht, wir hatten die an so einem Straßenstand mit Bezahlbox gekauft und sie sahen eigentlich ganz lecker aus. Der eine davon - da wäre ich von der Optik her niemals auf einen Zierkürbis gekommen- der war sehr! unscheinbar. Der andere sah optisch nicht schlecht aus (Zierkürbisgeeignet), aber auch das hätte ich jetzt nicht als Ausschlußgrund gesehen, es gibt ja auch hübsche Speisekürbisse. Ich hatte echt keine Ahnung, daß Kürbisse giftig sein können.


    Wir sind immer mal wieder am probieren punkto neuer Sorten und ich nehme dann die Samen der alten als Saatgut. Die Neuentdeckung vor 2 Jahren : der Caspar- nur leider fressen den die Schnecken zu gerne. klappte also nicht mit dem Weiteranbau.
    Letztes Jahr eine neue Sorte Spaghettikürbis- bei dem haben dieses Jahr 2 Pflanzen die Schneckeninvasion überlebt- und Ertrag zufriedenstellend.


    Ich finde es immer günstiger, erst Kürbisse zu probieren und dann weiter auszusähen,- bei Kürbissamen ,ohne Probe, hatte ich schon manches, was uns nicht schmeckte.
    Und eine Speise-Kürbispflanze vom Gärtner (hatte ich gekauft, weil ich den Aussaaattermin verpaßt hatte) entpuppte sich auch schon mal als Zierkürbis. Allerdings schmeckte der so scheußlich, daß er gleich wieder auf dem Kompost landete.


    Aber die Neueinkäufe waren nur leicht bitter, so daß wir schon sagten einmal und nie wieder, aber, daß giftig: davon hatte ich echt keine Idee.

    Nr. 1 : grünblättriger Schwefelkopf (Hypholoma fasciculare).


    Vergleiche Nr. 2 mal mit der Nebelkappe (Clitocybe nebularis)



    PS: Schaue bitte, daß Du in Zukunft die Bilder ein wenig verkleinerst- so sprengen die den Bildschirm

    Hallo Lutine,
    es war bei ihr nicht so furchtbar dramatisch (ein bißchen Bauchweh, so ein bißchen in Richtung Durchfall..., halt Unwohlsein,so wie es auch ohne spezielle Ursache mal vorkommen kann) aber auf die Idee muß man erstmal kommen.


    Aber stellt Euch vor, es wäre heftiger gewesen, Erbrechen, Durchfall, Magenkrämpfe und was da noch so alles möglich ist.... und wir hätten Pilze gegessen- alle hätten doch an die Pilze gedacht (wobei ich mir bei den Pilzen, die ich zubereite, schon sehr sicher bin- im Zweifel Pilz weg) und nie an den Kürbis.