Hallo, Frank!
22?
Das hört sich wie eine ganze Menge an, schließt aber immerhin auch eine Menge aus. So muss man eben immer wachsam bleiben. ![]()
Danke für deine Hilfestellung!
LG, Pablo.
Hallo, Frank!
22?
Das hört sich wie eine ganze Menge an, schließt aber immerhin auch eine Menge aus. So muss man eben immer wachsam bleiben. ![]()
Danke für deine Hilfestellung!
LG, Pablo.
Hallo, Anna.
Du bist ja immer soooooooo schwer von Galerina marginata zu überzeugen.
Gut so. ![]()
Also folgendes Pilzchen:
Gefunden gestern in der Oberrheinebene an indet. Laubholz; Hutdurchmesser 1,5 cm
Geruch erst angewärmt und kräftig geknautscht schwach mehlig
Einzelgänger
Sporen sehen so aus:
HDS sowohl mit Cystidenartigen Elementen (Pileocystiden?):
Als auch mit komischen, blasigen Gebilden:
Basidien rund und fett, viersporig (schwarzer Kasten),
Cheilocystiden schlank und etwas keulig (roter Kasten):
Leider teils auch etwas kopfig:
Den Rest überlasse ich mal der kundigen Gesellschaft hier. ![]()
LG, Pablo.
Hallo.
Gestern waren Anna und ich nochmal bei diesem Pilz.
Inzwischen bin ich ziemlich überzeugt davon, daß das Substrat Ahorn ist, und der Pilz wahrscheinlich Oxyporus populinus (Treppenförmiger Steifporling). Ergo: Frank hat's wohl erfasst. ![]()
Die Option für das Substrat wäre Rotbuche. Die wachsen da auch, und die Rotbuchenblätter auf em Bild gehören nicht zu dem Stumpf, sondern zu Geäst, das da rumliegt. Weitere Begleitpilze an dem Baum, die wir noch entdecken konnten, wären Datronia mollis (Großporige Datronie) und Phleogena faginea (Buchen - Hütchenträger). Da beide nicht substratspezifisch sind, hilft das wohl incht weiter.
Also noch ein Bild:
Dafür meine ich beim weiteren Rummikroskopieren mit viel Phantasie inkrustierte Cystiden auf der Fruchtschicht erahnen zu können:
Durchs Olular kommt's noch etwas besser rüber. Aber es bleibt eine Ahnung.
Insgesamt sollte es aber passen. Die striegeligen Hüte hatten mich schon etwas irritiert, aber dann mag das wohl so sein.
Weiß zufällig jemand, wie viele weitere Porlingsgattungen es gibt, in denen kugelige Sporen vorkommen?
LG, Pablo.
Hi.
Das liest sich wunderbar. Vor allem: Mit wenigen, aber präzisen Worten die entscheidenden Merkmale herausgearbeitet. ![]()
Aber ich bin auch für eine Aufteilung. Also zwei Portraits für die zwei Arten. Das handhabt sich nacher einfach übersichtlicher und vereinfacht die Ergänzung für alle, die noch Bilder dazustellen mögen.
LG, Pablo.
Hallo, Uli!
Prima, danke!
Die Bilder hättest du aber nicht rausnehmen müssen. Ich denke schon, daß die gepasst hätten. Wenn der Gut nicht einheitlich rot ist, sondern zoniert, die Lamellen nicht silbrig, aber dafür deutlich und durchgehend lamelloid, müsste man das letztgenannte Merkmal am stärksten gewichten.
Ein wenig knifflige Funde sind ja das Salz in der Suppe, also solche, wo eben nicht alle Merkmale eindeutig sind. ![]()
Pilze machen ja sonst auch nicht, was sie sollen.
LG, pablo.
Hallo, Anna!
Mist, jetzt habe ich heute vergessen, den mitzunehmen. ![]()
Ich glaube zwar, hier auf dem Holzweg zu sein, aber wir hatten ja heute einen an einem senkrechten Laubholz - Stück, der entfernt ähnlich aussah.
Da dachte ich an Antrodia albida, also habe ich bei dem hier mal kurz an Antrodia heteromorpha gedacht...
...scheint mir aber nicht recht passen zu wollen. Rein optisch meine ich.
Hilft wohl nichts, versuch mich beim nächsten Mal dran zu erinnern, daß ich den nicht vergesse.
LG, Pablo.
Hallo, Nando!
Ich schließe mich an, selten aber dafür immer traumhaft schön! ![]()
Alles Gute für ein weiteres Jahr, möge dein Weg in die schönsten Gegenden führen.
Eine Caloscypha fulgens habe ich zwar nicht, aber vielleicht tut's auch Clavulinopsis helvola:
LG, Pablo.
Hallo.
Bist du der Pablo auf meiner Freundesliste bei Facebook?
Nein, ich bin Facebook - Verweigerer. ![]()
Momentan ist mit diesem Forum meine Online - Kapazität auch nahezu erschöpft. Aber hier bin ich dafür eigentlich täglich erreichbar.
Seit ungefähr einem halben Jahr habe ich auch vor, mir endlich mal einen account bei den Doppelpilzen und bei funghiworld einzurichten, aber naja...
Irgendwie kam dann immer ein Pilz dazwischen. Oder ein Pils.
LG, pablo.
Hallo, Hartmut!
Das hoffe ich aber auch, daß du den Dezember noch erreichst.
Lass dir jedoch Zeit, der Winter ist noch lang und man erfreut sich umso mehr an soclhen Pilzen.
Eine aufregende Mischung ist das auch, zumal mit dem Myxo zwischendurch.
Nur diese violetten Phlegmacien, die sind noch nichts für mich (solange sie nicht nach verbranntem Horn riechen). Die sehen sich alle so unglaublich ähnlich und es sind auch noch so viele...
E.:
Crass, und weiter gehts. ![]()
Der Dünen - Saftling ist ein Hammer. Ebenso der Stelzen - Bovist natürlich. Aber quatsch, das ist einfach alles gut.
LG, Pablo.
Hallo.
Ja, das ist irgendwie doof.
Es sieht doch aus wie etwas, was zum Pilz gehört. Es sieht nach meinem Dafürhalten aber auch nicht wie Zitzengallen aus, aber ich will jetzt auch nichts Falsches sagen. Immerhin so alt habe ich die noch nicht gesehen, kenne sie nur frischer, dann aber heller, rundlicher und mit oder ohne Schlupföffnung.
Komisch.
Jetzt hoffe ich, daß das jemand mit mehr Erfahrung und einem besseren Auge beurteilen kann, ich selbst zucke verwundert die Achseln und bin irritiert.
LG, Pablo.
Ahoi!
Ich habe nun mal was zusammengestellt für
>Daedaleopsis tricolor = Dreifarbige Tramete<
Ist nun die Frage, ob wir die Bilder hier in diesem Thema nicht ein wenig sortieren wollen?
Also entweder die hier zu sehenden D. tricolor oder var. tricolor entsprechend kennzeichnen oder gar rüber verfrachten ins andere Thema?
Das wären von Uli also die Bilder 5, 7 und 8; wahrscheinlich auch die Bilder 3, 4 und 6?
LG, Pablo.
Daedaleopsis tricolor (Bull.) Bondartsev & Singer
Dreifarbige Tramete, Dreifarbige Blättertramete
Synonyme:
- Agaricus tricolor Bull.
- Agaricus sepiarius var. tricolor (Bull.) Pers.
- Lenzites tricolor (Bull.) Fr.
- Cellularia tricolor (Bull.) Kuntze
- Trametes tricolor (Bull.) Lloyd
- Ischnoderma tricolor (Bull.) Zmitr.
- Daedaleopsis confragosa var. tricolor (Bull.) Bondartsev & Singer
Basidiomycota --> Agaricomycetes --> Incertae sedis --> Polyporales --> Polyporaceae --> Daedaleopsis --> Daedaleopsis tricolor
Fruchtkörper: Meist recht dünnfleischig, deutlich konsolig, mit scharfen Rändern; Fruchtschicht selten kurz am Substrat herablaufend bei an der Unterseite des Substrats ansitzenden Fruchtkörpern; insgesamt meist etwas kleiner und vor allem schmächtiger als die Rötende Tramete (Daedaleopsis confragosa), Fruchtkörper kaum je eine Breite von 10 cm oder mehr erreichend;
Oberseite unregelmäßig wellig / buckelig;
Meist kräftig weinrot gefärbt, Färbung einheitlich oder mit helleren und dunkleren Schattierungen mehr oder weniger zoniert, je älter desto dunkler, zuletzt tief rotbraun
Fruchtschicht: immer deutlich lamelloid, schmal, dadurch gerne wellig, gänzlich ohne oder mit wenigen, undeutlichen Anastomosen, bisweilen gegabelt; nur bei jungen, unreifen Fruchtkörpern können die Lamellen dicker und teils miteinander verbunden sein; jung weißgrau bis silbrig überzogen, später rostbraun fleckend, im Alter völlig rostbraun einfärbend; solange Fruchtschicht silbrig lässt sich auch eine rötliche Verfärbung auf Druck beobachten
Fleisch: dünnfleischig, zähelastisch / ledrig; bräunlich, graubräunlich, ockerlich bis weinrötlich; ohne auffälligen Geruch; Hyphenstruktur trimitisch, Septen mit Schnallen; Dendrohyphidien basal dickwandig
Speisewert: kein Speisepilz
Sporenpulver: weiß; Sporen zylindrisch, dünnwandig, hyalin, inamyloid, acyanophil
Vorkommen: weit verbreitet und recht häufig, ganzjährig; an verschiedenen Laubhölzern; gerne an wärmebegünstigten Standorten (scheint recht heliophil zu sein); im Rheinneckarraum gerne an Wildkirsche, fast eben so oft an Rotbuche, seltener an Weide und Birke (persönliche Funderfahrungen!); meist sehr gesellig, dachziegelig über- und durcheinander wachsend
Verwechslungen: Die Rötende Tramete (Daedaleopsis confragosa) unterscheidet sich durch dickere und oft größere, im Schnitt eher dreieckige Fruchtkörper; blassere, eher bräunliche oder grauliche Farben; die Ausprägung der Fruchtschicht: poroid, labyrinthisch, langgezogen poroid, seltener lamelloid, dann aber zumindest im Bereich der Ansatzstelle schwach poroid --- bei D. tricolor ziehen sich die Lamellen bei reifen Fruchtkörpern bis zur Ansatzstelle; die Unterschiede in der Ökologie sind ungenau, hier gibt es große Überschneidungsbereiche. Tendenziell mag D. confragosa aber eher feuchte Standorte und toleriert auch mehr schattige Habitate
Der Birken –“ Blättling (Lenzites betulina) und der Auen –“ Blättling (Lenzites warnieri) weisen nicht diese Rottöne auf und verfärben auch nicht auf Druck
Der Zaunblättling (Gloeophyllum sepiarum) und der Tannen –“ Blättling (Gloeophyllum abietinum) weisen ebenfalls kaum Rottöne auf, ihre Fruchtkörper sind breiter am Substrat angewachsen und stehen weniger weit ab (also kein fächerförmiger Wuchs); wenn sie flecken, dann eher bräunlich als rötlich
Daedaleopsis septentrionalis ist eine boreale Art (überwiegend an betula), die meines Wissens in Deutschland nicht nachgewiesen ist. Sie ist ebenfalls vollständig lamelloid, unterscheidet sich von Daedaleopsis tricolor neben dem völlig unterschiedlichen verbreitungsgebiet und der anderen ökologischen Amplitude vorwiegend durch die stark radialrunzlige Hutoberseite und die weniger rötlichen Farben (mehr bräunlich, als ausblassend).
Wissenswertes: Zur Trennung von Daedaleopsis tricolor und Daedaleopsis confragosa gibt es unterschiedliche Ansichten. Teilweise wird für eine Synonymisierung der beiden Taxa argumentiert, teils für eine Trennung als Varitäten, oder auch eine Trennung auf Artebene.
Persönlich favorisiere ich die Trennung auf Artebene, wobei abzuwarten ist, was die Zukunft in der Sache bringen wird (ev. Auch Sequenzierungen).
Derzeit finde ich keine Angaben darüber, ob beide Spezies oder Subspezies kreuzbar sind. Da könnte man auch ohne Sequenzierung schlüssige Ergebnisse erwarten. Zu dem Thema lohnt sich auch ein Vergleich mit dieser [url=http://forum.pilze-bayern.de/index.php/topic,151.msg1386.html?PHPSESSID=kcd33cpumts7pq4m5u4cvjb3n2#msg1386]>Diskussion im BMG - Forum<[/url], wo der Erkenntnisstand anno 2009 mE gut zusammengefasst ist.
Bilder:
Und auch noch was Untypisches:
Diese Fruchtkörper finden sich am selben Substrat wie die auf den beiden Bildern davor. Während alle anderen Fruchtkörper an der Stelle ein typisch ausgeprägtes Hymenophor besitzen (Lamellen bis zur Ansatzstelle durchlaufend), zeigen die jungen Fruchtkörper am Astende (hier Wildkirsche) ein zum Hutrand hin poroide Fruchtschicht. Aus meiner Sciht gehören die dennoch zur selben Kollektion, was hier die Schwierigleiten in der Zuordnung etwas verdeutlichen kann.
Links zu verwandten und ähnlichen Arten im Archiv:
>Daedaleopsis confragosa = Rötende Tramete<
>Daedaleopsis septentrionalis = -?- <
>Lenzites betulina = Birkenblättling<
>Lenzites warnieri = Auen - Blättling<
>Daedalea quercina = Eichenwirrling<
>Gloeophyllum abietinum = Tannenblättling<
>Gloeophyllum sepiarum = Zaunblättling<
Hallo.
Du hast nicht vielleicht noch ein oder zwei Makros von diesen Gallen? ![]()
Leicht abzupfbar kommt mir zB schon komisch vor. Normalerweise legen die Fliegen die Eier ja in der Trama (Röhren oder Hut) ab. Die Gallen werden also aus Pilzhyphen gebildet und sind fest mit dem Fruchtkörper verwachsen. Ich konnte da nie was abzupfen und fand die auch nie besonders weich. Sondern eher lackporlinghart.
LG, Pablo.
Hej. ![]()
Ungeduldig?
Ich habe noch nicht mal die Bilder auf den Rechner rübergezogen. Das wird noch etwas dauern, bis ich alles sortiert und bearbeitet habe.
Oh weh, die ToDoList... ![]()
Aber anderes Thema:
Ich finde nicht, daß diese Schornsteine nach Zitzengallen aussehen. Jedenfalls sind mir solche noch nie untergekommen. Könnte das nicht auch was anderes sein? Ich würde jetzt keine 3 Chips auf Eichhörnchenkacke setzen (denke mal, das hast du schon geprüft), aber würde schon gerne eine andere Erklärung finden, als A. wankowiczii. Sonst wäre der Pilz ja G. applanatum. Und dann müsste ich (mal wieder) mein ganzes Bild, was ich mir von der Art zusammengereimt habe, neu definieren. ![]()
LG, pablo.
Hallo, Uli.
Ich hätte ja auch lieber den Harzigen gesehen. Darum musste ich auch noch mal nachfragen (ohne viel Hoffnung).
Nun bleibt mir jedenfalls nichts Anderes, als mir 5 Chips für Gerd abzuziehen. ![]()
Ist aber nicht schlimm, immerhin was gelernt.
Bleibt zu hoffen, daß der heutige Fund sich auch als G. adspersum entpuppt. Da habe ich noch arge Zweifel...
LG, Pablo.
Hallo, Fips!
Dein Drüsling ist der Warzige (Exidia nigricans). Der Teerfleckendrüsling kommt nur an Nadelholz vor. Bei Frost und Trockenheit verwandelt sich auch E. nigricans in eine flache Kruste.
Der Schwefelkopf ist doch sicher an Laubholz gewachsen, oder?
Ich sehe da H. fasciculare, die Farben auf dem letzten Bild erscheinen mir am passendsten.
LG, pablo.
Hallo, Uli!
Du hast schon an der Hutkruste rumgekokelt, nicht? Das las sich zwischendrin mal so, als hätte ich Schnittfläche verstanden. Was nichts bringen würde, da sich das Harz eben nur in der Kruste einlagert.
Ansonsten sieht's schon aus wie G. adspersum (Wulstiger Lackporling). ![]()
Brutzeltest negativ, keine weißen Einlagerungen (Fasern oder Flecken) im Hutfleisch, die Wuchsform sollte auch hinkommen, wenn ich jetzt nicht zu viele falsche Bilder gesehen habe. ![]()
LG, Pablo.
Hallo, Andreas!
(Vielleicht müsste man mal bei den ganzen Stefans, Peters und Andreas im Forum durchnummerieren.
)
Danke, sowas hatte ich erhofft. ![]()
Ich gehe da nächste Woche mal dran. Schaden kann's ja nicht.
LG, Pablo.
Hallo!
Die Antwort hat mir ja Emil schon kompetent abgenommen. Danke. ![]()
Zu den Champis noch kurz was Nützliches: Diese Gelbfärbung unten in der Stielbasis im Schnitt machen essbare Champis nicht. Es gibt sehr wohl sehr leckere, gilbende Arten (Vgl. dazu auch den Beitrag von Climbingfreak wegen Schwermetallbelastung!), die gilben aber anders. Steht aber so auch in den Portraits zu A. xanthodermus und A. essettei zB.
Das mit dem giftigen Schirmling ist natürlich relativ. Der Chlorophyllum brunneum ist recht selten, hat spezielle Standortansprüche und ist mit den echten Riesenschirmlingen (Gattung: Macrolepiota) eigentlich nicht zu verwechseln. Achte auf die Stieloberfläche (bei Chlorophyllum glatt, bei Macrolepiota genattert) und die Fleischverfärbung (bei Chlorophyllum immer deutlich safranrot anlaufend, bei Macrolepiota bestenfalls schwach weinrötlich), dann kannst du die Gattungen auseinanderhalten. In der Gattung Macrolepiota gibt es keine giftigen Vertreter.
Auf kleinere Schirmlinge (Gattung: Lepiota) solltest du auch noch ein wenig achten. Der Spitzschuppige Schirmling (Lepiota aspera) kann auch mal eine stattliche Größe erreichen und ist giftig.
Der hat allerdings nie einen doppelten Ring und eine andere Hutschuppung.
Nochmal zu dem Pilz in Beitrag #5:
Gutes Auge, Emil. ![]()
Den Gallier (Tylopilus felleus) kann man da bei dem Bild nicht ausschließen. Alelrdings dachte ich (habs auch weiter oben so geschrieben) da eher an ein "Duplikat" des Bildes in Beitrag #1. Die Felcken an den Poren scheinen irgendwie graublau zu sein, dann wäre man wieder bei einer Marone. Oder einem Filzröhrling mit ungewöhnlich engen Poren. Ist eben nur nach dem Bild kaum zu klären. So hat dein Vorschlag in jedem Fall auch seine Berechtigung.
PS.:
Boletus badius (Marone) ist ein richtig wüstes Chamäleon. Der Pilz tritt in sehr unterschiedlichen Ausprägungen auf. Die Bilder im Portrait sind da freilich nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was möglich ist.
LG, Pablo.
Hallo.
OK, eine Grundsatzdiskussion wollte ich nun nicht vom Zaun brechen.
Ich denke, es ist hier wie so oft eine Abwägungssache. Natürlich muss man auch mikroskopischen Merkmalen eine Variationsbreite zugestehen. Dann nimmt man alle Merkmale zusammen und schaut, wo es am besten zu passt. Und bevor hier nun eine neue Art beschrieben werden muss, nimmt man doch die gut passenden Mikrodaten (sind ja von Andreas nun en detail dargestellt), die immerhin ansatzweise passenden Makromerkmale und legt das Kriterium "kein Velum" etwas weiter aus.
Denn: Gibt es überhaupt eine Psathyrella, die "gar kein Velum" besitzt?
Also so aus dem Substrat hervorbricht wie ein Täubling oder ein Dickröhrling?
Ich glaube doch fast nicht. Daß allerdings nicht alle so wuschelig sind, wie P. artemisiae, P. caput-medusae oder P. hirta ist zu berücksichtigen. ![]()
LG, Pablo.
Hallo, Andreas!
Ich bin zwar mit diesem Forum hier weitestgehend ausgelastet, was meine Netzaktivität betrifft, hätte aber kein Problem damit, ein paar (korrekt beschriftete) Bilder für Wiki zur Verfügung zu stellen. Der Obersuperphotograph bin ich freilich nicht, aber so ein bissel was lässt sich vielleicht schon erkennen.
Wenn das also geht ohne einen großen Aufwand zu betreiben, dann sag' mir mal, wo ich die hochladen soll, dann sehe ich da kein Problem. Sofern die Bilder für mich weiter auch für andere Projekte nutzbar bleiben, gebe ich das gerne unentgeldlich frei.
LG, Pablo.
Moin.
Naja, Poren hat es ja jedenfalls. Blieben also nur ein paar dutzend Arten aus etlichen Gattungen. ![]()
Ich fürchte, der Bildautor wird hier auch nicht zur Klärung beitragen können, somit wäre Aussortieren wohl echt das beste.
Zu C. purpureum werden sich doch sicher viele Bilder finden lassen. Ist ja schon was Triviales...
Wenn sie sicher bestimmt sind, dann sind ja auch untypische Bilder in Ordnung. Nur eben nicht als einziges Bilddokument für eine Beschreibung. Als Ergänzung zu typischen Abbildungen wären dann auch sonderbare Wuchsformen und Ausprägungen immer zu begrüßen.
LG, Pablo.
Hallo, Andreas!
Gemeckert (
) wurde ja schon, dann sage ich halt mal noch etwas zu den Pilzen in dem externen Thread:
Bild in Beitrag #1: Keineswegs eine >Ziegenlippe<.
>Rotfußröhrling< (Achtung, da gibt's mehrere) kommt mir auch komisch vor. Bei einem so alten Pilz sollten die Poren nicht so fein sein. Auch sind die eher elastisch, dieses Einmatschen bei gleichzeitiger kräftiger Blaufärbung passt eher zur >Marone<.
Zu dem Pilz in Beitrag #5 kann man das Selbe schreiben.
Das wären aber Pilze, die sich mit besseren Bildern und mehr >Angaben zur Bestimmung< gut klären ließen.
Der Pilz in Beitrag #2 gehört schon in die Riesenschirmlings - verwandschaft (Gattung: Macrolepiota) und ist kein Verwandter der Safranschirmlinge (Gattung: Chlorophyllum). In beiden Gattungen gibt es durchaus etliche Arten (ja, Arten: "Sorten" gibt es im Supermarkt, zB verschiedene Sorten Rasierschaum. In der Botanik gibt's keine Sorten
). Unter anderem auch >eine Giftige<.
Zu den Birkenporlingen (Piptoporus betulinus) und den Zunderschwämmen (Fomes fomentarius) sage ich mal noch nichts. Da hat Ingo ja dich um Erklärung gebeten.
Pilz in Beitrag #8: Keinesfalls Schwefelköpfe (Gattung: Hypholoma). In der Gattung gibt es übrigens noch viel mehr Arten als nur den Rauchblättrigen und den giftigen Grünblättrigen. Auch in anderen Gattungen gibt es ähnliche Arten.
Auf deinem Bild sind wahrscheinlich Samtfußrüblinge (Flammulina velutipes s.l.) zu sehen. Da man aber die Stiele schlecht erkennt und die Lamellen gar nicht sieht, wären verschiedene Flämmlinge (Gattung: Gymnopilus) unbedingt auch zu vergleichen.
Zu dem Champi:
Eine Fundortbeschreibung wäre auf jeden Fall wichtig. Auch Größe der Fruchtkörper, und ein paar ausgewachsene Exemplare, bei denen man zB den Ring und die Hutoberfläche beurteilen kann, wären sehr hilfreich.
Zum essen ist es definitiv nichts.
Das ist zu 95% >Agaricus xanthodermus<, allerdings kann man sich in dem Alter und bei der geringen Gelbfärbung der Knolle auch eine kleine Option auf >Agaricus bresadolanus< offen halten.
Pilze in Beitrag #10:
>Stockschwämmchen<
Das hier verlinkte Thema bitte sehr aufmerksam durchlesen. Auch die weiteren Links unter "Verwechslungen" unbedingt berücksichtigen.
Pilz in Beitrag #11:
Eher Paxillus rubicundulus (Erlenkrempling) als Paxillus involutus. Die sind aber beide giftig.
Pilz in Beitrag #12:
Gemeiner Egerlingsschirmling (Leucoagaricus leucothites)
Tja, ansonsten:
Mach's dir gemütlich hier. Mit keinem Wissen haben wir alle irgendwann angefangen. Aber das gibt sich normalerweise recht schnell, wenn man dranbleibt.
So ein Forum ist eine gute Sache. Bei Wiki stimmt auch nicht alles (aber Vieles), hier aber wird schon jemand meckern, wenn eine Bestimmung incht passt oder aufgrund zu weniger Angaben nicht möglich ist. Darf man sich nicht abschrecken lassen, Kritik gehört zum lernvorgang dazu.
Sicher findest du hier auch Anschluss in deiner Region, so daß man zu mehreren losziehen kann. Da lernt man dann auch voneinander. Ich kenne auch viele Leute, die sich gut auskennen, ohne Pilzberater zu sein (Bin ja selbst keiner).
LG, Pablo.
Hallo, Eike!
die Idee von Mario ging mir auch gerade durch den Kopf.
>Hier< hat Sven einen weiteren Fund mit Mikros vorgestellt.
LG, Pablo.
Hallo, Stephan!
Hm, ja. Das gibt freilich zu denken. Nichts desto trotz denke ich schon, daß ein Spezialist wie Andreas das schon genau geprüft hat und da auch seine Erfahrung zum Tragen kommt. Aber das kann er sicher besser selbst erklären.
Daß die Beschreibung makroskopischer Merkmale bei selten dokumentierten Arten eben auch nicht immer der Weisheit letzter Schluß ist, wäre nun meine Erklärung. Das kann ja alles in einer bis dato unbekannten Variationsbreite liegen. Andreas schrieb ja schon, daß beringte Fruchtkörper bei der Art bislang nicht dokumentiert sind. Und Ring ist ja auch nichts anderes als Velum. Wenn man die morphologischen Veränderungen vieler Arten bei kalter Witterung beobachtet, könnte man da vielleicht mit mehr Funden und Dokumentationen eine Erklärung draus basteln.
Plausibel erschiene mir das schon irgendwie, aber letztlich muss ich das Urteil Leuten überlassen, die sich mit der Gattung besser auskennen als ich. ![]()
LG, Pablo.
