Beiträge von Beorn

    Hallo zusammen!


    Ob es in diesem Jahr noch für eine Einladung zu einem Spezialistentreffen für Dungpilzer reicht, das bezweifle ich.
    Aber in einem der kommenden Jahre wird es sicher weitere Gelegenheiten geben. Und wir sehen uns ja voraussichtlich im Herbst zu einem ganz zwanglosen Treffen, auf das ich mich jetzt schon freue!
    Zum Kennenlernen sicher auch besser geeignet als eine Tagung, wo doch der Austausch mit Experten zum Thema im Vordergrund stehen sollte.


    Meine "technische Ausrüstung" ist ein Geschenk gewesen und heißt Biolux NV von Bresser. Mit Monokel, d.h. nach einigen Minuten durchs Okular gucken bekomme ich Kopfweh. Dafür ist eine (naja, bestenfalls mittelprächtige) USB - Kamera dabei, die für diese Bilder zuständig ist. Ich habe auch versucht mit meiner Knipse durchs Okular Bilder zu machen (was mehr Tiefenschärfe bringen würde), aber das haut nicht hin.
    Bei einem richtigen Mikroskop geht das mit meiner Olympus ganz gut, in Hornberg habe ich es probiert und damit sogar recht passable Bilder hingebracht.
    Die Bilder hier sind deswegen nicht völlig unbrauchbar, weil es ein dankbarer Pilz ist: Alles schön groß im Inneren, gut zu präparieren (weich, aber nicht elastisch), gut anzufärben...
    Schau dir mal meine Mikros von Porlingen an. Da grausts einen. :evil:
    Aber es hilft, selbst mit so einer Linse sammelt sich ein wenig Erfahrung an, was das Anfertigen von Präparaten und die Darstellungsmöglichkeiten betrifft. Und das Erkennen von Strukturen.
    Irgendwann (wenn's der Geldbeutel zulässt) wird mal ein tausender in eine richtige Ausrüstung gesteckt. Mit Messvorrichtung, die fehlt mir am meisten.



    LG, Pablo.

    Hallo, Andreas!


    Supersache! :thumbup:
    Fühlt sich gleich viel frischer n in einem gut durchgeputzten Forum.
    Die Idee mit der Freischaltung ist auf jeden Fall gut. Und bis zur Hauptsaison wird sich hoffentlich noch ein tragbares Filtersystem finden.
    Aber eine Frage: Wenn die accounts von dir aktiviert werden müssen, besteht dann nicht weiterhin die Möglichkeit, schon vorher einzelne Sachen im Profil einzutragen?
    Markus und ich haben ja in den Spam - Profilen regelmäßig die Werbelinks in Homepage und Signatur entfernt, teils auch aus solchen, wo noch "Account not activated" dransteht.
    Wenn man da nichts eintragen könnte, solange keine Aktivierung erfolgt ist, wär's natürlich am saubersten!




    Hallo, Hans & Ralf!


    Die Nutzerkonten "bachforelle" und "schwammerl" sind mir auch schon aufgefallen. Die stammen beide ja aus den ersten Tagen des Forums. Beiträge hat keiner von beiden geschrieben, auch wenn's im Profil steht. Jedenfalls ist jeweils kein einziger Beitrag über die Forumsuche abrufbar.
    Kombiniere: Für mich sehen die aus wie "Testaccounts", die man sich mal erstellt hat, um bestimmte Funktionen des neugeborenen Forums zu prüfen. Also sicher nichts Schlimmes und auch kein Spam.



    LG, Pablo.

    Hallo, Lothar!


    Scytinostroma portentosum riecht nur, wenn er einigermaßen frisch und feucht ist.
    Schau am besten auch mal >hier< rein.
    Da fehlt immer noch die abschließende Untersuchung (komme ich hoffentlich morgen nachmittag dazu), aber theoretisch sieht dein Pilz aus wie ein Übergang zwischen meinem Frischfund (in 5.2014) und dem noch ungeklärten, den ich verlinkt habe.



    LG, pablo.

    Hallo, Markus!


    Du kannst sehr gut hier recht behalten.
    Mir geht es aber nicht so sehr um die Farbe, als vielmehr um die Form der Fruchtkörper.
    Da kann man auch mal vergleichen:
    >Mycoweb.narod<
    Da wäre es der unten abgebildete


    Oder im >Archiv von funghiworld<
    Gleich mit interessanter Diskussion zur Artabgrenzung im Phellinus igniarius - Komplex.


    Oder der kürzlich von >Lothar vorgestellte Fund<, der zwar Phellinus igniarius s.str. zeigt, aber das macht ja nun morphologisch keinen Unterschied.
    Insofern kann man auch mal Bilder von Phellinus igniarius raussuchen, da kommt auch einiges, was nicht schlecht passt.
    Bei nicht typisch wachsenden Pilzen ist es dann leider oft nicht so einfach, wenn man sich den Blick durchs Mikroskop sparen will. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Birki!


    Aber schick sind sie, egal welcher Art sie angehören.
    Echte Frühlingsboten zudem.
    Ich muss auch gestehen, daß ich da mit der Artabgrenzung auch teils Schwierigkeiten habe. Allerdings meine ich mich vage zu erinnern, daß dieses Ozonium eben nur beim Haustintling (Coprinus domesticus) so vorkommt. Müsste ich eigentlich mal nachlesen...



    LG, Pablo.

    Ähm...


    Ich bin eben Ursachenforscher. :cool:
    Und habe mich doch nie übers Wetter beklagt, Markus, odr?
    Regen, Kälte und Wind schaden nämlich gar nichts, wenn man dafür grandiose Pilze, noch besseres Essen und das alles in allerbester Gesellschaft bekommt.
    Und wegen mir kannst du gerne immer das Essen selbst anrichten (wenn's nicht zu viel Arbeit macht), denn das hat mich schon manches Mal in Entzücken versetzt. Darum mag ich Regen.



    LG, Pablo.

    Hallo, miteinander!


    Also doch Prunus. :)
    Gut, ich wünsche dem Baum noch einige gute Jahre und Peter viele leckere Pflaumen.


    Ich würde mich auch gerne einverstanden erklären mit Phellinus tuberculosus, wenn nur das letzte Bild nicht wäre. Das bringe ich mit dem Aussehen der Art, so wie ich sie kenne, einfach nicht in Einklang.
    Daher eben auch der Hinweis auf Phellinus alni (der übrigens laut Großpilze BWs auch an Prunus - Arten wachsen kann).
    Da stelle man sich einfach mal einen alten Freuchtkörper von Phellinus igniarius (Weiden - Feuerschwamm) vor, der ja morphologisch mit P. alni identisch ist. Sollte zumindest auf das letzte Bild passen, odr? ;)


    Welcher Feuerschwamm es nun ist, dürfte allerdings für den Baum keine Rolle spielen. Aber da lässt sich zB auch ganz gut beobachten, wie sich die jüngeren (helleren) Fruchtkörper entwickeln.



    LG, Pablo.

    Hallo, ihr zwei!


    Ja, so optisch und mal abgesehen von den komisch verwachsenen Lamellen, ist es jedenfalls G. sepiarum. :thumbup:
    Und natürlich habe ich auch am Rand nachgezählt:
    Je nach Stelle und Fruchtkörper komme ich auf 18 bis 22. Also idealerweise genau den Grenzbereich erwischt. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Hartmut!


    Hast du da schöne Sachen aufgetrieben. :thumbup:
    Was ist denn das Zahnige, was da die Kohlenbeeren überwächst?
    Und ja, auch die Pseudoplectania steht schon seit letztem Frühjahr auf meiner Wunschliste. Toll, die mal wieder sehen zu dürfen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Lothar!


    Oh, diese resupinaten Phellinus Arten haben mich auch gerade zum Verzweifeln gebracht bei [url=http://forum.pilze-bayern.de/index.php/topic,432.msg21298.html#msg21298]>Rudis Rätselpilz<[/url]. :D
    Also: Wenn nicht an Faulbaum, denn immerhin nicht Phellinus rhamni.
    Diese Risse kann Phellinus punctatus auch und auf die sich überlagernden Ränder würde ich nicht allzuviel Gewicht legen.


    Dann gäbe es ja noch P. ferreus und P. ferruginosus, die würde ich aber farblcih schon etwas anders einschätzen. Beide haben Seten, P. ferruginosus überall, P. ferreus nur im Hymenium.


    Guck einfach mal durchs Mikroskop, die Seten erkennst du sofort, wenn du sie siehst. Die sind fett, lang und dunkel. ;)


    Vorerst würde ich mich hier Jonas anschließen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Hartmut!


    Von Innen ist er ja auch noch mal hübsch. :)
    Es gibt sicher noch die eine oder andere ähnliche Art, richtig?
    Aber egal, erstmal muss ich überhaupt welche finden. So klein sind sie ja offenbar gar nicht, wenn ich Lara daneben als Maßstab sehe.



    LG, Pablo.

    Hej.


    Vielleicht reagiert er ja nur mit bestimmten Katalysatoren als Regenmacher? :/
    Was hast du denn anders gemacht im letzten Jahr?
    Oder kann's am Essen liegen? Am Wochenende hast du ja gekocht, wenn ich das richtig gelesen habe. Möglicherweise liegt's daran und es schüttet nur anhaltend, wenn Markus das Essen ausrichtet.



    LG, pablo.

    Hallo, Lamellenzähler!


    Da hätte ich mal wieder so einen Blättling, der zu labyrinthisch porig für G. sepiarum (Zaunblättling), aber zu lamellig für G. trabeum (Balkenblättling) ist.


    Blöd nur: Den Balkenblättling kenne ich noch gar nicht. Mir fehlen Vergleichswerte. Also Internet. Schnell stellt sich raus, daß G. sepiarum eine hellere Oberfläche haben sollte. Ok, das ist variabel. Der Fruchtkörper auf meinem ersten Bild unten am Stamm zB, der ist noch hell.
    Aber eigentlich wäre ja sowas besser:
    >Oberseite hell<
    Aber wie dunkel geht es denn nun?
    >Eine zuverlässige Quelle ist wohl das<
    OK, das käme also schon hin. Zufriedenstellend ist das nicht. Zumal auch immer wieder sehr schwer zu beurteilen ist, welchen Bildern man trauen kann. Die beiden oben verlinkten sind wohl zuverlässig.


    Leider findet sich aber auch sowas:
    >Myconet.ch<
    Die unterste Reihe ist gemeint. Sollte nach Bildübeschrift ein Vergleichspilz für mich sein, ist aber selbstverständlich eine Rötende Tramete (Daedaleopsis confragosa).


    Noch lustiger ist der hier:
    >Fliegenpilzev.de<
    Da sind noch ein oder zwei weitere Bilder vom vermeintlichen Balkenblättling, der aber ganz offensichtlich ein Kiefern - Feuerschwamm (Phellinus pini) ist.


    Fazit: Ich traue den meisten Bildern zu meiner Suche nicht. Steht ja nicht überall Zuehli drunter.
    Mit dem Problem kann wahrscheinlicu niemand helfen.


    Achso: Was haltet ihr so von dem Blättling auf meinen Bildern?



    LG, Pablo.

    Hallo, Leute!


    Den Fund hatte ich ja kürzlich schon gezeigt, und Nobi hatte ihn auch eigentlich schon bestimmt. Ich stelle ihn trotzdem nochmal etwas detaillierter vor, kann ja nicht schaden.
    Also (recht sicher?) Byssonectria terrestris (Berk.) Rogerson & Korf = Spindelsporiger Dung - Aggregatbecherling


    Fundort war jedenfalls ein Stückchen wildschweinisch durchpflügter Fichtenhochwald in der südlichen Oberrheinebene auf lehmig - sandigem Boden, Kalkeinflüsse durch die Schwemmsande wird's da wohl geben.
    Die Pilze fanden sich direkt neben einem Wechsel zwischen mehreren gut frequentierten Suhlen und Kratzbäumen, der Boden dürfte jedenfalls gut mit Schweineurin und auch Dung durchtränkt sein, auch wenn die Pilze scheinbar auf pflanzlichem Detritus, vor allem Nadelstreu wuchsen.


    Sieht makroskopisch so aus:



    Die Becher wachsen rasig gedrängt und werden bis etwa 3 Millimeter breit. Haarig sind sie nicht, die Außenseiten und Apothecienränder sind eher fein bereift. Teils scheinen sie auf einem weißlichen Subikulum zu sitzen.
    Interessanterweise bilden sich in Gefangenschaft noch einige frische Fruchtkörper, die aber weiß bleiben:


    Auf zwei Internetseiten habe ich nachgelesen, daß das anscheinend ein bekanntes Phänomen ist?


    Auch wenn Nobi schon angedeutet hat, daß die mikroskopische Trennung von Byssonectria fusispora schwierig ist, habe ich mit meinen begrenzten Möglichkeiten mal reingeguckt.


    Erstmal einen Querschnitt in zwei Etappen:


    Die Außenseite ist jedenfalls unbehaart und besteht aus blasigen Zellen (in Wasser):

    in Lugol:

    mit komischer, länglicher Endzelle:


    Freie Sporen:


    Spazierstock - Paraphysen:


    Asci und Paraphysen in H2O:


    Und irgendwo meine ich gelesen zu haben, daß die Ascussoitzen nicht reagieren sollen. Also garnicht? Oder einfach nur nicht balu mit Iod?
    Weil reagieren tun sie mit Lugo, sie erröten:


    Und sollten Paraphysen in Melzer grün werden?
    Auch in Lugol wird irgendwas grün im Marginalbereich. Scheinen auch Paraphysen zu sein, allerdings eher basal:


    So sieht also mein erster, selbst untersuchter Fast - Dungpilz aus. :)



    LG, Pablo.

    Danke, Eike! :)


    Aber sei bitte so gut, und änder mal dein Profilbild. Das muss echt nicht sein.
    Bei aller FAszination, die das ausüben mag, es ist Mist und gehört hier nicht her.



    LG, Pablo.

    Hallo, Pilzleute!


    Am Wochenende in einem hübschen Waldstück in der Nähe des Kaiserstuhl zeigte sich mir an kleinen, abgefallenen Zweigstückchen ein mittelgroßer Becherling (bis ca. 1 cm Scheibendurchmesser).
    An der enstsprechenden Stelle wachsen Hainbuchen, andere Bäume sind ein Stückchen weg.
    Sieht so aus:



    Die Sporen in etwa folgendermaßen (in H2O):


    Sind proper reif, teils am keimen und schnüren dabei lustig Konidien ab (in Lugol):


    Ascusspitzen I+ (auch Lugol):


    Deckelchen (in H2O):


    Paraphysen:


    Außenseite:


    Bestimmt habe ich den mal vorsichtig als Hainbuchen - Stromabecherling (Rutstroemia bolaris).
    Contra?



    LG, Pablo.

    Panus conchatus (Bull.) Fr.
    Laubholz –“ Knäueling, Veränderlicher Knäueling
    Synonyme:
    - Agaricus conchatus Bull.
    - Lentinus conchatus (Bull.) J. Schröt.
    - Agaricus inconstans Pers.
    - Agaricus carneotomentosus L.
    - Lentinus carneotomentosus (L.) J. Schröt.
    - Agaricus flabelliformis Schaeff.
    - Panus flabelliformis Quel.
    - Agaricus torulosus Pers.
    - Panus torulosus (Pers.) Fr.
    - Lentinus torulosus (Pers.) Lloyd
    - Agaricus fornicatus Pers.
    - Panus monticola Berk.
    - Panus vaporarius Bagl.
    - Lentinus vaporarius (Bagl.) Henn.
    - Lentius percomis Berk. & Broome
    - Lentinus bresadolae Schulzer
    - Lentinus obconicus Peck
    - –¦


    Basidiomycota --> Agaricomycetes --> Incertae sedis --> Polyporales --> Polyporaceae --> Panus --> Panus conchatus



    Fruchtkörper: jung dick und fast nur aus Stiel bestehend, schön violett getönt und weißlich bereift; später mit mit unregelmäßig geformten, bis 15 cm breiten Hüten, oft lappig, wellig verbogen; die Violettöne blassen im Alter zu ockerbraun aus; Hutoberfläche jung bereift bis filzig, später glatt oder etwas schuppig aufplatzend; Stielekurz bis komplett fehlend, meist exzentrisch oder komplett seitlich; teils zu mehreren verwachsen; meist heller als die Hutoberfläche (cremefarben bis blassbraun); jung violettfilzig


    Lamellen: jung schwach ausgebildet, aderig und violett getönt; später schmal und breit, weit am Stiel herablaufend; cremefarben bis ockerlich


    Fleisch: weißlich; gummiartig zäh bis ledrig; Geruch unbedeutend, Geschmack mild bis säuerlich


    Speisewert: kein Speisepilz, sehr zäh


    Sporenpulver: weißlich


    Vorkommen: Weit verbreitet und recht häufig; meist büschelig an abgestorbenem Laubholz (gerne Stümpfe), besonders an Buche; schwerpunktmäßig im Sommer und Herbst, bei günstiger Witterung können aber fast das ganze Jahr über Fruchtkörper gefunden werden; bevorzugt nicht zu trockene Standorte und tendiert zu eher kalkhaltigen Böden.


    Verwechslungen: Der Borstige Knäueling (Lentinus strigosus) ist gut durch seine haarige Hutoberfläche zu unterscheiden. Seitlingen wie dem Austernseitling (Pleurotus ostreatus) oder dem Rillstielige Seitling (Pleurotus cornucopiae) fehlen die violetten Farbtöne. Erst im Alter, wenn die Violettöne beim Veränderlichen Knäueling verschwunden sind, wird die Unterscheidung schwierig. Tendenziell sind Seitlinge dann aber etwas regelmäßiger geformt. Ihr Fleisch ist weniger zäh.
    Der Gelbstielige Muschelseitling zeichnet sich ebenfalls durch fehlende Violettöne aus, ist noch weichfleischiger und hat einen stärker abgegrenzten Lamellenübergang zum Stiel.
    Der Erdmuscheling (Hohenbuehelia petalodes) ist in der Form etwas anders, vor allem sein einseitig geschlitzter Hut kennzeichnet ihn. Er wächst auch gerne an vergrabenem Holz, also scheinbar am Erdboden.


    Anmerkungen: Das wohl gebräuchlichste Synonym (immer noch oft verwendet) ist wohl Lentinus torulosus.



    Bilder:






    Links zu verwandten und ähnlichen Arten im Archiv:
    >Lentinus strigosus = Borstiger Knäueling<
    >Pleurotus ostreatus = Austernseitling<
    >Pleurotus cornucopiae = Rillstieliger Seitling<
    >Sarcomyxa serotina = Gelbstieliger Muschelseitling<
    >Hohenbuehelia petalodes = Erdmuscheling<

    Hallo, Petra!


    Ja, das ist bekannt.
    Der Bug wurde schon von mehreren Leuten beobachtet, teils hier, teils auch am Stammtisch. Es trifft nicht jeden, aber wenn, dann geht es immer nur um den jeweils ersten Beitrag auf einer Seite. Bislang ist leider noch absolut unklar, woran es liegt.
    Wenn allerdings jemand nochmal antwortet, dann sollte auch der vormals unsichtbare Beitrag normal angezeigt werden.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Na, endlich schreibt mal jemand was zu dem Fund an Weide auf Bild 3.
    Ich glaube, ich habe noch nie Highland - Rind gegessen und auch keine Milch oder Käse davon gekostet. Fasan kenne ich, der ist ganz lecker. Vor allem mit verschiedenen Pilzsoßen. Oder einer Pfifferling - Füllung. :P


    Uli, du hast ja sowas von recht. Das ist irgendwie diese Phase, wo die Winterpilze schon fast verschwunden sind, und die Frühjahrspilze noch nicht so recht aus den Puschen wollen. Schuld daran ist - auch bei mir - momentan die Trockenheit. Wird Zeit für einen ausgiebigen :rain: - Tanz!
    Und G. buccina kennst du ja, wenn auch eben aus Italien.
    Schwarzweiße Becherlorcheln sollten nicht schwer zu finden sein.
    Hast du Kiefernschonungen (Bäume nicht zu alt, sondern eher jung), auf Sandböden?
    Erinnerst du dich an die Stelle, wo wir im letzten Jahr die Sandborstlinge angeguckt haben, bei dem Ausflug in der Viernheimer Heide? Solche Habitate müsstest du aufsuchen. Da steht bei mir momentan alles voll.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ich denke, die Frage nach der Lebensweise könne wir uns auch fast sparen.
    Es ist ja klar, daß es ei Rörhling ist, das sind (bis auf eine handvoll Ausnehmen) allesamt Symbionten.
    Man könnte alternativ auch eine Chemiefrage stellen, zB ob der Pilz besonders hohe Mengen an Pulvinsäuren enthält.



    LG, Pablo.

    Hallo, Peter!


    Zunderschwamm und Feuerschwamm sind zwei ganz verschiedene Pilze, gehören sogar verschiedenen Gattungen an.


    Ansonsten bin ich ganz bei Mausmann: An deinem Baum wachsen Feuerschwämme (Gattung: Phellinus); ein Zunderschwamm (Fomes fomentarius) ist allerdings definitiv nicht zu sehen.
    Das Substrat halte ich auch keineswegs für eine Buche, alleine schon deswegen:

    Zitat


    die derzeit wunderschön mit zahllosen Blüten blüht


    Womit jedes Fagus - Gewächs schon mal raus wäre. Solche Blüten könntest du mal zeigen, denn man sollte schon wissen, welchen Obstbaum du da stehen hast. Steinobst (Prunus - Gewächse) oder was apfeliges (Malus, Familie der Rosengewächse). Kirsche gehört zu Prunus, und die blüht auch momentan.
    Allerdings denke ich eher in richtung Apfel / Birne, weil den Pilz ganz arg nach Phellinus alni (Apfelbaum - Feuerschwamm, gehört zum Phellinus igniarius - Komplex) aussieht und weniger nach Phellinus tuberculosus (Pflaumen Feuerschwamm, die Art an Steinobst - Bäumen).


    PS.:
    Sicher fühlt sich der Baum mit dem Pilz nicht besonders wohl. Zumal der Pilz auch ziemlich ausgebreitet zu sein scheint. Immerhin: Ein Schwefelporling (Laetiporus sulphureus) oder gar ein Hallimasch (Armillaria mellea) wäre weit schlimmer. Solange der Baum nicht durch abbrechende Äste oder Umsturz bei Sturm (auf ein Haus, Auto oder so) eine Gefahr darstellt, dann kannst du dem Baum (und dem Pilz) ruhig noch ein paar Jahre gönnen. ;)



    LG, Pablo.