Beiträge von Beorn

    Hallo, ihr Alle!


    Die Hutfarbenfrage finde ich gut. :thumbup:
    Die kann gerne bitte gestellt werden.


    Ich melde mich aber nun gleich mal ab der nächsten Runde bis zum 22.04. ab. Da bin ich offline und anderswo. :)


    E.: Hallo, Engelchen!
    Wenn ich jetzt den Namen der Pflanze verrate, verrate ich ja auch gleich einen der Namen des Pilzes, wenn es der denn ist. Übrigens habe ich da auch schon absolut nicht - riechende Exemplare in der Hand gehabt.


    LG, Pablo.

    Hallo, Lothar!


    Was nun zu den Porlingen (sensu lato) und was zu den Rindenpilzen (sensu lato) gezählt wird, ist auch nicht immer so einfach rauszubekommen. Da streiten sich mitunter auch Taxonomen. Der Weinrote Kiefernfältling ist so ein Beispiel: Früher war das Meruliopsis taxicola, also ein "Rindenpilz", jetzt ist es Gloeoporus taxicola, also ein "Porling". Die Begriffe an sich sind aber auch nicht gerade streng wissenschaftlich und beiten einen hohen individuellen Spielraum. Erstmal kann man sich's aber einfach machen. Erste Faustregel: Poren ja = bei den Porlingsartigen suchen; Poren nein: Bei den Rindenpilzartigen suchen.


    Den Einstieg zu den Rindenpilzen macht man gerne mit Stereum - Arten. Striegeliger oder Runzliger Schichtpilz, häufige Arten, gut zu bestimmen. Dann sucht man sich möglichst weitere Arten raus, die möglichst auffällig und gut erkennbar sind, und möglichst nicht zu selten. Hymenochaete rubiginosa wäre so ein Fall, Cylindrobasidium evolvens ein weiterer. Peniophora quercina ist gut zu erkennen, wenn er auf Eiche wächst. Gut erkennbar durch den auffälligen Geruch ist der Mottenkugel - Lederrindenpilz. Sehr auffällig aber auch sehr selten sind Hymenochaete cruenta oder Terana caerulea.
    Aber es stimmt schon: Das Meiste ist bei den Rindenpilzen enorm schwierig, nur mikroskopisch zu klären (auch dann nicht immer sicher ohne Erfahrung, Wissen und Spezialliteratur), selten dokumentiert...
    Oft sind da PIlze mit Poren dran noch einfacher zu bestimmen.



    LG, pablo.

    Ciao, Mario!


    So einiges lief (und läuft) ja auch über PN.
    Was natürlich schwierig ist: Wenn jemand ein Treffen organisiert und mit einer überschaubaren Anzahl an Teilnehmern rechnet, und das ganze artet dann zu einer Art FB - Party aus. Eine Exkursion für 30 Teilnehmer zu organisieren ist ja nochmal was ganz anderes, als für 10 Leute.
    Was man natürlich auch im öffenltichen Bereich vermeiden kann, wenn man irgendwann mal schreibt: "Wir sind voll."
    Hat Mausmann auch schon hin und wieder beim Nordlichter - Treffen gemacht.



    LG, Pablo.

    Moin, Alina!


    Schön zu lesen, daß du wieder fit bist.
    Man glaubt es den Bildern fast ansehen zu können, die wirken noch ein kleines bisschen strahlender. :)


    Der erste unbekannte pilz sieht ja optisch wie ein Eichen - Feuerschwamm (Phellinus robustus) aus. Wenn du nun noch bestätigen kannst, daß es so ziemlich der härteste Pilz war, den du je berührt hast, ziemlich schwer vom Substrat zu trennen und der tief abgesägte Stumpf ebenfalls extrem hartes Hartholz, dann kann man das wohl so stehen lassen.


    Die Stockschwämmchen wären übrigens in meine Pfanne gerne hineingehüpft. So schön jung und knackig...
    Kleiner Tipp: Die Flocken auf dem Hut findest du nur bei jungen Stockschwämmchen. Nicht bei Gifthäublingen. So als kleines Zusatzmerkmal zu den Stielschuppen.



    LG, pablo.

    Hallo, Nando!


    Tja, wie ein Rotporer sieht es nun wirklich nicht aus. :thumbup:
    Auch wenn das bisweilen irreführend sein kann, Boletus erythropus kann auch schon recht lange mit gelben Poren daherkommen, Boletus luridus (Netzhexe) und Boletus queletii (Glatthexe) auch. Boletus torosus (Ochsenröhrling) sowieso.


    Trotzdem...
    Bleiben wir mal lieber bei den Gelbporern. Natürlich hätte der radicans auch ein Stielnetz, das aber nicht immer gut ausgeprägt ist.
    Der würde genauso wie der Falsche Königsröhrling (Boletus pseudoregius) aber auf Druck der Poren blauen. Wäre mal interessant, ob du da was festgestellt hast. Denn wenn da nichts blaute, reduzieren sich die Möglichkeiten. Einen Anhängselröhrling könnte man dann noch vergleichen, der bisweilen auch nur ein rudimentäres Netz ausbildet und rosa am Hut im Programm hat.


    Mich verwirrt auch gerade die Taxonomie:
    Was ist nun eigentlich Boletus fuscoroseus?
    Das habe ich einfach mal als Synonym zu Boletus pseudoregius angenommen. Auf Boletales.com. gibt es die Art nämlich nicht...



    LG, Pablo.

    Hallo, Ralf!


    Rehlöcher... Rehlöcher? Rehlöcher!
    Ich glaube, ich habe echt was verpasst. Oder noch mehr als das.
    Schade. Aber so ist es eben.


    Danke für's noch mal zeigen meines lieben Sylter Strandbunen - Pilzes! :thumbup:
    Irgendwann darf ich dem auch noch persönlich die Hand schütterln.


    Helvella confusa finde ich gut. Hätte ich natürlich auch zu gerne gesehen.
    Die sieht so nach den Bilder auch schon makroskopisch anders aus als die Schwarzweißen, die bei mir hier rumstehen.


    LG, Pablo.

    Hallo, Kalli!


    Die Kelchbecherlinge sind makroskopisch nicht bestimmbar. Neben dem Scharlachroten (Sarcoscypha coccinea) gibt es noch den Österreichischen (S. austriaca, in Dt. wohl die häufigste Art) und den Jura - Kelchbecherling (S. jurana). Die drei Arten unterscheiden sich sicher nur nach mikroskopischen Merkmalen. :(



    LG, Pablo.

    Hallo, Alex!


    Du hast RiMuMos, also Spitzmorcheln (Morchella conica s.l.) im Garten.
    Verzehrfreigabe übers Forum geht ja nicht aus den bekannten Gründen. Vor allem die Frische und Geniesbarkeit ist hier nicht zu beurteilen.


    Rezepte findest du aber - wie Tuppie schon schrieb - sicher im Küchenforum.



    LG, Pablo.

    Hallo, zusammen!


    Problem:
    Kommt denn noch was zu dem Pilz?
    So rasch gebe ich meine Trametes - Theorie nämlich auch nicht auf. ;)
    Auch wenn ich mich dann auch mit B. fumosa gut anfreunden könnte.
    Wenn's nicht mehr hinhaut, Eike, ist es ja kein Beinbruch, aber es wäre eben ein sicher geklärter Pilzfund mehr. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Leute!


    Daß B. lupinus in Deutschland verschollen sein soll, glaube ich erstmal nicht.
    GPBWs notiert eine Auffindung (allerdings die einzige für BaWü) von 1982.
    Ich glaube aber, daß im letzte jahr sogar in irgendeinem Forum mal jemand einen Wolf in Deutschland gezeigt hat.
    Aber Rudis Idee finde ich auch nicht schlecht, wenn B radicans das denn kann, mit den rosanen Hüten...
    Allerdings kann das B. queletii natürlich auch.
    B. impolintus und B. depilatus können das meines Wissens nicht, darum hatte ich da nicht weiter drüber nach gedacht.
    Schade jedenfalls, daß es zu dem nicht mehr Infos gibt.
    Druckverfärbungen (Hut, Poren, Stiel), Schnittbild, Porenfarbe, mal mit Lupe nach Netz an der Stielspitze gesucht, Geschmacksprobe...
    Den hätte man dann gut aufklären können. Denn etwas Seltenes ist es in jedem Fall.


    Und ja, Stefan: Das ultimative Chamäleon (Boletus erythropus) hat mich auch schon oft an der Nase herumgeführt. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ja, das sind schon faszinierende Aufnahmen.
    Und gerade aufgrund der striegeligen Behaarung, Fraxineus - Franks Angabe zur Härte und Tometella - Franks Vergleichsbild, bin ich schon restlos von der Striegeligen überzeugt. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Lothar!


    Ich habe bei den Bildern irgendwie ein Problem, Poren zu erkennen. Und ndas ist halt mal für den Anfang ein ganz entscheidender Faktor. Lediglich Bild 7 würde ich nach dem, was ich sehe, als Phellinus ansprechen wollen, weil da eben Röhren und Poren im Anschnitt zu erkennen sind.
    Und dann geht es eben los, mit den resupinaten feuerschwämmen: Poren zählen, Seten suchen... Ansonsten ist es schon ziemlich schwierig.
    Die Pilze auf den Bildern 4 und 5 sehen für mich stark nach etwas Rindenpilzartigem aus, also ohne Poren. Was dann nochmal eine stufe schwieriger werden dürfte, wenn nichts rötet oder komisch riecht.



    LG, Pablo.

    Hallo zusammen!


    Sofern Gerhard da nicht von sogenannten "Übersteigern" spricht, bin ich allerdings immer noch nicht wirklich gewillt, das zu glauben. Und würde wissen wollen, woher er seine Information bezieht. ;)
    Daß es gerade in Mischwäldern kompliziert sein kann, weil es nicht immer möglich ist, die Wurzel von jedem Fruchtkörper zu einem teils völlig vermoderten zapfen herzustellen, ist aber auch klar.



    LG, Pablo.

    Hallo, Lara!


    Ich freue mich ja total dich mal wieder lesen zu dürfen. Und dann noch gleich mit solchen Bilder... ein Traum. :thumbup:
    Deine Photokunst hat sich auch zweifellos noch mal weiterentwickelt und verbessert.



    Vielen dank,
    Pablo.

    Hallo, Nando!


    danke für die schönen Bilder, die auch schon wieder die Vorfreude auf die bald beginnende Boletensaison wecken. :thumbup:
    Wobei ich die nie so in szene gestzt bekommen würde.


    Zu deiner Nummer 14:
    Du hast da also einen Pilz mit rosa Hut, gelbem Stiel (mit rötlichen Flecken) und ohne Netz. Da wäre mein erster Vergleich mal der Wolfsröhrling (Boletus lupinus). Sowohl B. regius als auch B. pseudoregius sind schon genetzt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Birki!


    Das Substrat ist schon sehr wichtig zur Unterscheidung der Zapfenrüblinge. Normalerweise sind die Zapfen aber vergraben und mit dem Fruchtkörper durch eine lange, mit Erde verkrustete Wurzel verbunden.
    Größe und Farben deines Fundes passen schon eher zu den beiden Kiefernzapfenrüblingen, allerdings überschneiden sich die Variationsmöglichkeiten dieser beiden Arten stark mit der Variationsbreite des Fichtenzapfenrüblings.


    Eine optische Unterscheidung ist also ziemlich schwierig und die beiden Kiefernzapfenrüblinge sind nach makroskopischen Merkmalen gar nicht sicher zu trennen. In der Literatur angeführte optische Merkmale zur Trennung von S. stephanocystis und S. tenacellus sind nicht verlässlich und führen genausowenig zu einem Bestimmungsergebnis wie der Geschmack.


    Ist leider so. Die Trennung der drei Arten geht nur sicher übers Substrat und wenn Kiefer, dann nur mikroskopisch.


    >Strobilurus esculentus<
    >Strobilurus stephanocystis<
    >Strobilurus tenacellus<



    LG, Pablo.

    Hallo, allerseits!


    Uff, das mit dem Ohr klingt blöd, Verena.
    ich drücke alle Daumen, daß sich das wieder bessert. Wenn's beim Tauchen auftritt, ist es meistens ein durch die Druckunterschiede verursachtes Trauma. Ein volksmundlicher "Hörsturz" ist eher sowas wie ein Schlaganfall, d.h. entsteht durch eine Durchblutungsstörung (Gefäßverschluss, Gefäßverengung, Thrombus, Blutung). Kann hier natürlich auch sein, weil je nach dem, wie tief du getaucht hast, auch die Blutchemie verändert wird und es dann durchaus zur Thrombenbildung kommen kann...
    So oder so: Du bist jung, dein Körper sollte das regenerieren können. :thumbup:


    Danke für die Namen, Frank!
    Ich habe ja auf deiner Seite gesehen, daß du so allerhand exotischer Hyphenwesen im Herbar hast. Mich würde es ja auch mal zu Exkursionen in tropische Länder ziehen, wenn Geldbeutel und Zeitplan es zuließen.
    Vielleicht kommt das irgendwann mal, ich hab' ja noch Zeit.


    Sarah hat völlig recht:
    Ich will auch Unterwasserbilder sehen!
    Als Kind wollte ich "Meereforscher" werden.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Verdrücken tue ich mich nicht, das Wochenende wird jedenfalls keine Spaßveranstaltung. Hätte es eigentlich werden sollen, aber manchmal kommt's eben anders als erwünscht.
    Und keine Panik: Ihr bekommt das sicher auf die Reihe. Das ist auch nur ein Pilzrätsel, selbst wenn's am Ende mal nicht läuft, besteht keine Verletzungsgefahr. ;)



    LG, pablo.

    Hallo.


    Die Frage, ob ein Pilz mal Pilz des Jahres war, hatten wir schon ein oder zwei mal. Das geht schon, aber bitte keine Jahreszahl nennen.
    Ansonsten bin ich am Wochenende unterwegs, überlasse euch also die Fragen, in kompetenter Hand sozusagen. Ich schaue ab und an rein, ob ich denn doch meinen Tip ändern muss.
    Einverstanden bin ich mit so ziemlich allem. Hutlosigkeit, Speisewert, Substrat, Geuch: Hilft alles irgendwo weiter. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Hartmut!


    Große Klasse, deine Bilder. :thumbup:
    Diesmal hat's mir ja die Blütenpracht besonders angetan.


    Für den Rötling ist Entoloma vernum eher eine kalte Spur, oder?



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Da gibt es einen Pilz, den ich bisher noch nicht gefunden habe. Das wäre der Apfelbaum - Saftporling (Tyromyces fissilis). Von der Form und den Farben her sollte das passen, Prunus als Substrat geht auch. Aber gerade auf dem dritten Bild scheint die Oberfläche schon striegelig - haarig zu sein. Eben wie Trametes hirsuta. Die passt aber hier nicht, bzw. wäre sehr außergewöhnlich gewachsen.
    Also wäre mein Arbeitstitel hier schon Tyromyces fissilis gewesen. Hätte mich gefreut, den mit nach hause genommen und mal überprüft, ob das stimmt was in der Literatur steht:
    Daß man ihn auf ein Blatt Papier legen soll, worauf dann beim Trocknen Fettflecken entstehen.



    LG, pablo.

    Hallo, Mausmann!


    Keine Sorge wegen dem Namen. Ich bin trainiert und höre auf beides.
    Bei dir bleibt's beim Nick in der Anrede, wie bei anderen, die das lieber als den echten Vornamen im Forum stehen haben. ;)


    Also wenn ich mir deinen Knolli in Mannshöhe an der Wand als Plakat vorstelle, dann könnte ich mich auch nicht entscheiden, was ich aufhänge: Den oder Humphrey Bogard. ;)


    Wenn's bei der Unterscheidung von Schillerporlingen zu Trameten kompliziert wird: Die Fleischfarbe und vor allem die Röhrenfarbe geben da Aufschlüsse. Wenn man mal bei den Trameten die Gattungen Antrodia, Coriolopsis, Antrodiella, Trametopsis usw rausnimmt, sind die nämlich alle mehr oder weniger weißfleischig, Schillerporlinge nicht. Das selbe gilt für die Röhren.



    LG, pablo.