Beiträge von Beorn

    Hallo.


    Geruch und Geschmack musste Harald Andres reinnehmen, weil er ja auch etliche Arten aus anderen, nahestehenden Gattungen ausschlüsselt.
    Ich denke, wenn hier jemand eine besondere Beobachtung macht, dann sollte das auf jeden Fall dazu geschrieben werden. :thumbup:


    Ideal wäre es natürlich, wenn man die Funde erstmal makroskopisch zu bestimmen versucht. Dazu muss ja noch nichts verschickt werden. Das geht dann auch ganz gut als Gruppenarbeit übers Forum. Kann man auch jeweils dann in eigenen Themen im Bestimmungsforum machen und dann eben das Ergebnis hier präsentieren.
    Wenn es was Besonderes ist, oder etwas makroskopisch nicht eindeutig identifizierbares, dann findet sich sicher jemand, der das dann übernimmt. Die makroskopischen Daten hat man dann ja im Forum, und die mikroskopischen Merkmale kann man sehr gut auch an einem Exsikat ermitteln. Wie bei (fast) jedem anderen Pilz auch.
    Wichtig: Die Pilze richtig trocknen. Auch hier am besten mehrere Exemplare einer Kollektion. Pilz möglichst in nicht zu dünne (und nicht zu dicke) Scheiben schneiden, so bis 10mm ist wohl gut. Es müssen die wichtigen Teile dabei sein: Röhren, Huthaut, Stielhaut, Stielbasis, Hut- und Stielfleisch. Trocknen am besten im Dörrex, aber nicht über 50 °.
    Dann lässt sich mit so einem Präparat schon was anfangen.
    Also auf keinen Fall einen Sack voll Material verschicken. Wenn mehrere Kollektionen, dann muss man schon darauf achten, daß alles hübsch getrennt verpackt und auch beschriftet ist. Idealerweise einmal in Alufolie schlagen, dann was zusammengehört in eine (stabile) Schachtel oder Dose, Zettel dran, damit die/der Untersuchende weiß, welcher Pilz das nun ist, und wo die makroskopische Beschreibung + Bilder vom Frischmaterial im Forum zu finden sind.
    Sonst geht's nicht.


    Wegen den Portraits:
    Die sind ja dazu da, daß man Bilder ergänzt. Klar, überladen werden sollen die nicht, aber es geht ja auch darum, die einzelnen Arten in möglichst vielen Variationsmöglichkeiten, Alterszuständen usw. begreifbar zu machen.
    also, wenn da ein Fund zweifelsfrei bestimmt ist, Bilder und Angaben vollständig wären, dann kann das lcoker ins entsprechende Portrait. Oder eben ein neues gebastelt werden, wenn die Art noch nicht vorgestellt wurde.


    PS.: überflüssiges Thema is wech.



    LG, Pablo.

    Keine Sorge!


    Zur Entschuldigung gibt es keinen Grund.
    Wenn du dir Rat einholst ist das doch gut und richtig. :thumbup:
    Ich habe ja nur versucht, durch die Blume auszudrücken, daß eine spezielle Bestimmung bei den Filzröhrlingen gar nicht so wichtig ist, wenn es um den verzehr geht.
    Das habe ich ja lange Jahre auch nicht anders gemacht: Da war das alles für mich ungefähr ein "Rotfußröhrling", und damit ein Fall für die Pfanne wenn jung und knackig. Welche Art genau es dann war, war für mich ja irrelevant. Nur die Gattung musst du halt sicher erkennen und daß die Pilze nicht verdorben sind. ;)



    LG, pablo.

    Tja...


    Also, was ich mit Sicherheit sagen kann, ist daß es übers Internet keine Verzehrfreigabe geben kann. Dazu ist das zu unsicher.
    Aber was ich sagen kann: Es gibt keine Filzröhrlings - Art, bei der eine Giftigkeit bekannt wäre. Zumindest solange jung und knackig, sind alle Arten essbar und schmecken auch meist recht gut. Aufpassen muss man bei diesen Pilzen, weil die gerne wabbelig werden und sehr schnell mal Schimmel ansetzen. Dann sind sie freilich nicht mehr genießbar. Das musst du selbst beurteilen, über Bilder kann man ja nicht sagen, ob deine Pilze in Ordnung sind, also gut riechen, nicht zu weich sind, keinen Schimmel haben usw.


    Wenn du also die Großen in dem Korb als genießbar erkennen kannst, und es alles eben Filzröhrlinge sind, dann steht einer Mahlzeit nichts im Wege. Aber da ich den Korb nicht vor mir habe, kann ich dir nicht sagen "essen" oder "wegwerfen".


    Wenn du es für dich selbst nicht entscheiden magst, könntest du natürlich mal ein spanisches Forum aufsuchen und dort schauen, ob sich jemand in deiner Nähe findet, der noch mal ein Auge drauf wirft.
    Auch in Spanien wird es ein Äquivalent zur DGfM in Deutschland geben, also mit Sachverständigen, die eine Pilzkontrolle durchführen können.



    LG, Pablo.

    Hej.


    Dann ist das doch mal zumindest für den Größeren keine schlechte Diagnose. Der Stiel ist oft gelb ohne Rottöne bei X. pruinatus. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ein paar Ideen hätte ich da noch, um das Ganze etwas weniger kompliziert zu machen:
    Geschmacksprobe ist bei Filzröhrlingen eigentlich irrelevant. Das schmeckt alles mehr oder weniger gleich (mild bis leicht säuerlich), besondere Auffälligkeiten gibt es nicht. Gleiches gilt für den Geruch: Eine Auffälligkeit findet sich nur bei der Ziegenlippe und den nächsten Verwandten: Gelegentlich findet man da Exemplare, die leicht iodartig riechen (ähnlich wie Fahler Röhrling).


    Die wesentlichen makroskopischen merkmale, die bei Filzröhrlingen immer geklärt werden müssen sind folgende:
    - Farbe Basismycel (nicht der Filz an der Stielbasis, sondern die kleinen Fäden)
    - Stielfarben
    - Hutfarben
    - Porenfarben
    - Beschaffenheit Hutoberfläche
    - Beschaffenheit Stieloberfläche
    - Farbe untere Huthautschicht
    - Verfärbung Stiel auf Druck
    - Verfärbung Poren auf Druck
    - Fleischfarbe (ohne Verfärbungen) in Hut, Stiel und Stielbasis (rote Pünktchen: Lupe benutzen!)
    - Verfärbungsmuster im Schnitt
    - Verfärbungen nach einer halben Stunde bis Stunde
    - Ökologie


    Im grunde lassen sich alle Merkmale bis auf die beiden letzten in einem einzigen Bild darstellen, wenn man eine Kollektion von mehreren Exemplaren findet.
    Ei mit diesen Parametern vorgestellter Fund sollte in den meisten Fällen schon ganz gut zu klären sein. Zumindest bei den meisten und häufigsten Arten. Alles, was irgendwie abweichende Merkmale zeigt aufgrund einer schwierigen Artengruppe nicht zu klären ist, muss eben unters Mikro.


    Da kann man gut vorselektieren.


    PS.: Was ist nun eigentlich mit dem brach liegenden Parallelthema?



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Jaaaa, genau! :thumbup:
    C. muscigenus, nach dem Namen hatte ich gesucht.
    An der Gattung muss man Spaß haben, da muss man sich wirklich richtig einarbeiten. Systematisch vorgehen (also ganz anders als ich) und recht lange lernen, um wirklich durchzusteigen.
    Vielleicht irgendwann mal, aber vorerst muss mir reichen, nur rudimentär einen Schleierling von anderen Gattungen abgrenzen zu können.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Du kannst ja mal selbst gucken, wie das passt: >Xerocomellus pruinatus<.
    Vom Aussehen kommt das (für den größeren Fruchtkörper) hin. Die Stieloberfläche blaut auf Druck (manchmal nur zögerlich), kann gelb sein oder mit Rottönen; Das Fleisch ist durchgehend gelblich, blaut nach langer Zeit etwas im Stiel, im Hut unveränderlich.
    Ich würde sagen, der könnte gut passen. Aber eben nur für den größeren Fruchtkörper.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Kein Problem.
    Das mit diesen Filzröhrlingen ist ja aber auch nicht ganz einfach. Aus Österreich kennst du sicher Rotfußröhrlinge (Xerocomellus chrysenteron). Das hier ist auf jeden Fall eine ähnliche Art. Im Grunde hätte man vor einigen Jahres sowas noch ohne weitere Fragen einfach als genau das bestimmt (Rotfüßchen).
    Aber die Gruppe wurde inzwischen eben genauer untersucht und man hat festgestellt, daß da eben noch eine Reihe weiterer Arten drin stecken.


    Die Unterscheidung von der "Ziegenlippe" (auch da werden mittlerweile etliche Arten unterschieden) kannst du zB daran festmachen, daß die Ziegenlippe (Xerocomus / Boletus subtomentosus) und ihre Verwandten niemals auf Druck am Stiel verfärben.



    Allerdings muß ich jetzt hinzufügen, dass sich ca. 1 Stunde nach dem Querschnitt des Pilzes mit dem dickeren Stiel auch das Fleisch leicht ins Blaue verfärbt hat.


    Jetzt kommt's drauf an, wo.
    Wenn nur im Stiel, ist das kein Problem für den Bereiften Rotfuß (Xerocomellus pruinatus). Das macht der hin und wieder, aber eben tatsächlich erst nach recht langer Zeit. Nur im Hutfleisch kann der halt nicht blau werden.
    Wenn er da auch blaut, dann muss man eine andere Art in Erwägung ziehen.



    LG, pablo.

    Hallo, Tuppie!


    Ja, deine küntlerische Begabung fehlt mit. Auch einen Kuchen kann ich dir nicht backen (das gibt leider immer etwas komische Überraschungen).


    Ich find's aber toll daß du dabei bis, und daß ich dich kennen darf!


    Alles Gute für das kommende Jahr. Bleib uns so wie du bist erhalten und verbringe das Jahr gesünder als das letzte.
    Einen leckeren und gesunden Pilz will ich dir schenken. Du kennst ihn ja:

    Den solltest du demnächst dann mal wieder finden. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Mario!


    An X. cisalpinus (Starkblauender Rotfußröhrling) habe ich auch gedacht, aber der blaut nach meiner Erfahrung schon anders, nicht so isoliert nur über den Röhren. Die Rosa - Rottöne sind bei dieser Art unter der Huthaut längst nicht so ausgeprägt (habe ich jedenfalls noch nicht gesehen).


    X. rubellus (Blutroter Filzröhrling) sollte dann mehr Rottöne am Stiel haben. Da hätte ich eher noch an X. engelii (Eichen - Filzröhrling) gedacht, aber der blaut nicht so stark.



    LG, Pablo.

    Hi.



    Äh.. wegen 1) - ein was? Was macht der denn mitten im Wald? Ich hab das aus der Hüfte für nen halbvergammelten Panther oder so gehalten..


    Fichtenwälder bzw. Fichtenmischwälder wo genug Nadelstreu rumliegt, ist das klassische Habitat von A. augustus. Die Art ist aber insgesamt nicht wählerisch, ich habe die auch schon auf einem dicken Polster aus reiner Buchenlaubstreu gefunden (ob da nicht noch was anderes drunter lag?).
    War aber auch mehr so ein Schnellschuss. ;)
    Genau untersuchen und vergleichen musst du schon selber.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Ja. :thumbup:
    Allerdings finde ich die C. elatior - Gruppe auch irgendwie etwas diffus, muss ich gestehen. Aber einige Arten, wie zB Cortinarius elatior himself (Langstieliger Schleimkopf) sollte sich ja durch die ausgesprochen runzlige Hutoberfläche auszeichnen?


    Und dann wären da ja noch ein paar Arten, die ähnlich aussehen können (oder Stiel mehr bläulich?) und aber nicht nach Honig riechen... :/



    LG, Pablo.

    Hallo, Lia.


    Was für ein Zufall, erst kürzlich hat Mausmann eine >AG zur Filzröhrlingsanalyse< ins Leben gerufen. Ist noch in der Diskussion, wie das Ganze von statten gehen soll, ich werde mich dazu auch nachher noch mal äußern.


    Bis dahin kann man mal deinen Fund besprechen, das geht auch hier.


    Das Schnittbild zu deinem Großen würde ich natürlich zu gerne sehen. Wenn das wirklich so abweicht, dann können das sehr gut zwei Arten sein. Und dann kommt für den Großen auch Xerocomellus pruinatus in Frage.


    Für den Kleineren muss man allerdings den X. pruinatus ausschließen: Der blaut nicht im Schnitt im Hutfleisch.
    Allerdings ist das, was hier vom Schnittbild sichtbar ist, nahezu klassisch für >Xerocomellus bubalinus<.
    Das Blauen über den Röhren, und ein Rosaner Hauch, der sich von der Huthaut etwas ins Hutfleisch hineinzieht, sind gute Merkmale.
    Allerdings ist Rotfußbestimmung schon schwierig.
    Aber ich denke, X. bubalinus ist erstmal eine heiße Spur.



    LG, Pablo.

    Moin Sonja!


    Noch schöner, als endlich mal Pilze aus dem Odenwald zu sehen, ist, daß die Bilder von dir kommen!
    Und wegen mir kann es schwül und nass und heiß sein ohne ende. Dann kommen auch die Pilze. Und man muss nicht weit laufen von einem Fund zum nächsten, gleicht sich also alles wieder aus.


    1 = Riesenchampis (Agaricus augustus)
    3 = Flacher Lackporling (Ganoderma applanatum)
    5 = Einer der drei Seitlinge, der Rillstielige (Pleurotus cornucopiae) ist hier gar nicht mal auszuschließen
    8 = Weitlöchriger Porling (Polyporus arcularius)



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ähm... Ich müsste nachgucken, bin aber nicht zuhause und sitze an einem fremden rechner.
    Aber ich fürchte, da wird es dann um die Form der Zellen vom Velum gehen (vor allem an der Scheide um die Stielbasis) und Sporengrößen und solche Dinge...:(
    Aber du kannst ja Amanita vaginata cf oder s.l. hinschreiben. Das hieße dann "zu vergleichen mit" bzw. "im weiteren Sinne / Art aus dem Umfeld von". Dann bist du auf der sicheren Seite. ;)



    LG, pablo.

    Hallo, Laura!


    Toll, willkommen hier!
    Deine Begeisterung ist klasse, und deine beiden anderen Beiträge hatte ich schon gelesen und auch meine freude damit: Bitte gerne weiter so und mehr davon, bei mir wächst nämlich in diesem Jahr: Nichts.


    Hoffentlich versorgst du uns dafür weiter mit Funden. :P


    PS.: Ich schub's das Thema mal ins Vorstellungs - und Begrüßungsforum hinüber. :thumbup:



    LG, pablo.

    Hallo.


    Das lässt sich eigentlich (an Laubholz, typische Farben und Optik) auf zwei Arten eingrenzen: Phellinus ferreus und Phellinus ferruginosus. Ohne Mikroskop ist da aber nichts zu trennen.
    Muss man eben gucken, ob der nur im Hymenium Setae hat, oder auch im SH, in den Randberichen, im Subikulum usw. Länge der Setae im hymenium wäre danna uch noch ein Kriterium.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Jau, Klee geht wohl in richtung sauer. Auch Heidelbeeren zeigen sauren Boden an.


    Bei dem Scheidenstreifling ist es eben so, daß die Artengruppe um A. vaginata ziemlich schwierig ist, die einzelnen Arten sehr ähnlich und in letzter Zeit auch einiges in Bewegung. Aber so im großen und ganzen sollte es schon in die Richtung gehen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Laura!


    Nr. 1 ist richtig: >Rotrandiger Baumschwamm<. Der wächst übrigens auch sehr häufig an Buche und Birke. ;)


    Nr. 2 = >Breitblatt<, wenn die rosa Lamellenfarbe auf dem letzten Bild ein Artefakt ist. Ansonsten müsste man bei den Rötlingen (Entoloma) auf die Suche gehen.


    Nr. 3 = Geselliger Glöckchennabeling (Xeromphalina campanella)


    Nr. 4 sind schon graue Wulstlinge, auch wenn hier die Riefung vom Ring nicht erkennbar ist. Alle anderen relevanten merkmale passen dazu (vgl auch Portraits.).


    Nr. 5 = >Perlpilze<


    Nr. 6 ist schon wahrschinlich eine Clitocybe - Art. Aber in dem Zustand absolut nicht bestimmbar.


    Nr 7 stimmt, >Boletus calopus<


    Nr 8: Schönes Pilzchen. Riecht der nach Honig?
    Ist jedenfalls ein Schleierling (Gattung: Cortinarius). Davon gibt's ja nur an die 800 in Deutschland. :evil:


    PS.:
    versuch mal, etwas weniger Pilze auf einmal anzufragen.
    dann kann man zu den einzelnen Arten auch etwas mehr schreiben, und du kannst das Geschriebene zu den merkmalen auch eher aufnehmen und beim nächsten Mal anwenden. :thumbup:



    LG, pablo.

    Hallo, Leute!


    Update:
    Ich habe mal etliche der vorgeschlagenen Änderungen und Ergänzungen integriert. :thumbup:
    Angefangen vom Tippfehler beim Verzehr, über eine kurze Notiz zur Gattung Xanthoconium.
    Von Oehrling habe ich eine Menge Details übernommen, um die Kurzübersicht und auch den Schlüssel zu verbessern.
    Einige Details habe ich weggelassen, zB daß B. queletii keine Bataille - Linie aufweist. Das hätte ich sonst ja bei einer Menge Arten reinschreiben müssen.


    Ich hoffe ja, daß die Kurzdiagnosen so nach und nach mit Links zu Portraits ergänzt werden können, in denen sich dann eine ausführlichere Beschreibung befindet.
    Die bestehenden Portraits habe ich ja zum größten Teil in den letzten Tagen auch etwas überarbeitet, bei der Netzhexe muss ich aber eventuell noch mal ran.
    Natürlich fehlen noch viele Arten, aber gerade die etwas häufigeren, wie B. radicans, B. appendiculatus, B. queletii oder B. impolitus bekommen wir sicher bald hin.


    Die Geruchsangaben bei B. depilatus und B. impolitus sind auch geändert.


    Die Quellenwahl ist ja mehr oder weniger individuell, eigentlich müsste man da noch viel mehr Material sichten. Ich konnte halt nur das verwenden, was mir bislang so in die Finger gefallen ist.
    Insofern auch danke an Alex für die ergänzenden Schlüssel.
    Natürlich habe ich hier aber versucht, einen möglichst aktuellen Stand in Gattungskonzept und Artbeschreibung zu berücksichtigen. Darum weicht das hier natürlich uch in einigen Punkten deutlich zB vom Engel, Pilzen der Schweiz und GPBWs ab.


    Ähm...
    Sprödblättler?
    Also sicher nicht von mir. Höchstens Stachelbärte und Rindenpilze aus der Ordnung. Aber wer mag, soll sich gerne dranmachen.
    Mir ist das momentan noch zu schwer, ich picke mir lieber ein paar leichtere Sachen raus.


    Das mit den Bildern ist natürlich eine Idee.
    Eigentlich sollten die ja in den Portraits zu finden sein. Aber es wäre auch vorstellbar, hier in der Übersicht jeweils zur Kurzbeschreibung ein aussagekräftiges Bild pro Art stehen zu haben.
    Es soll nur den Rahmen nicht sprengen.
    In den Portraits Bilder hochladen soll ja bitte jede/r tun. Dazu sind sie ja da.
    Für das Thema hier können wir auch gerne eine kleine Sammlung veranstalten, ich muss mir dann aber überlegen, wie das mit dem Layout zu machen ist.


    Also vielen Dank nach mal an alle für Lob und vor allem für Kritik und Verbesserungsideen. Gerne mehr davon! :thumbup:



    LG, pablo.

    Hello, Stephen!


    How big are these Fruitbodies?
    I suppose, you found them in a meadow, and not in a wood.


    Those might well be a species from the Agaricus urinascens - group.
    But the more ore less straight stem with (at least not everywhere) clavate habite reminds me also at Agaricus arvensis.


    The smell could possibly remind you at some french drink, called Pastis?
    Or -erm - Marzipan?
    Sorry, I don't know the english word for that.


    Well, back to the Problem of distinguishing A. urinascens from A. arvensis: The latter one has also in old Fruitbodies a pleasent smell, while the smell of A. urinascens in older Fruitbodies is somewhat sickening.
    The flesh in the stipe - apex of A. urinascens is often a little reddish, like the flesh of A. bitorquis or A. bisporus. This feature is never present in A. arvensis.
    At last, You can distinguish A. urinascens by the big spores, if You have a microscope.


    With the things I see in Your pictures, I would rather tend to call this funghi Agaricus arvensis.



    Greets,
    Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Danke für den Link! :thumbup:
    Ich hatte den Schlüssel bei mir gespeichert, aber blöderweise keine Url zur Quelle dazu notiert...


    Jemanden im Boot zu haben, der wirklich in der Materie drinsteckt, wäre auf jeden Fall hilfreich. Pb Harald Andres Zeit hat, muss man dann sehen. Möglicherweise wird ja auch Andreas Kunze mal auf das Thema aufmerksam, wenn sich was Gutes zusammenfindet. Der ist ja ohnehin immer wieder mal gerne zur Stelle, wenn es um "Filzer" geht.


    Daß man hier bei der Materialsammlung schon auf möglichst vollständige Merkmale acht gibt, muss aber schon gegeben sein. Wenn nur laufend am halben Stiel abgeschnibbelte Pilze in undefinierbarem Alter und ohne Schnittbild auftauchen, dann verwässert das.
    Aber das bekommen die meisten hier schon hin. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Birki!


    Deine Antwort habe ich nicht ganz verstanden.

    "In Paderborn regnet es oder die Glocken läuten."


    Genau das sagte ich ja. :thumbup:
    Wunderschönes Wetter, sehr regnerisch. :rain:
    Davon kann ich hier in Südwest- (Sahara-) Deutschland nur sehnsüchtig träumen.


    Wir waren zwar in der Gegend Bad Salzuflen, aber das macht ja nicht viel aus. Wenn ich mal länger bei meinen Großeltern bin, dann gebe ich mal vorher im Forum bescheid.



    LG, Pablo.

    Hallo, Birki!


    Schöne Funde!


    Ostwestfalen? Da war ich doch vor kurzem erst. Auf der Diamentenen meiner Großeltern. Da blieb allerdings keine Zeit, mal in die Wälder zu stöbern. Aber das Wetter dort war traumhaft!



    LG, Pablo.