Beiträge von Beorn

    Hallo, Stefan!


    jedenfalls habe ich deinen Tip so gewertet wie vor der ersten Antwort. :thumbup:



    Hallo, Engelchen!


    Also "aufgeweichtes Brötchen" wäre jedenfalls nicht die richtige Antwort.
    Aber ich kann verraten, daß es zu der entsprechenden Gattung derzeit sogar ein umfassendes Diskussionsthema auf wissenschaftlicher Ebene gibt.


    Weil nun doch noch eine Frage gestellt wurde, würde ich die Auflösung auf morgen abend (~20 Uhr) verschieben.



    LG, Pablo.

    Hallo, Emil.


    Nein, einen "Abweichenden Schüppling" habe ich noch nie gefunden.
    Allerdings schon einige Pappelschüpplinge. Die sahen allerdings von unten 1:1 aus, wie der auf deinem Bild.
    Schade, daß es keinen Blick mehr auf die Hutoberseite gibt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Ich glaube, ich verstehe dein Problem ganz gut. Geht mir auch nicht anders. Ich könnte noch mal versuchen, ob da nicht doch auch Hyphen mit ohne Lumen (also quasi welche, wo man bei keiner Einstellung Wände zu sehen glaubt) zu finden sind. Aber nach etwa zwei Dutzend Präparaten ist mein Material auch schon ziemlich zerfleddert.
    Und wahrscheinlich würde ich diese lumenlosen Hyphen auch dann immer noch nicht finden.


    Aber keine Sorge: Ich habe noch eine vermeintliche Schizopora an Kiefer (Hoppla?), die ich noch nciht angeschaut habe. Vielleicht kommt da ja was anderes raus. ;)



    LG, pablo.

    Hallo, Reinhard!


    OK, klar. Auf dem letzten Bild, das sollte ein Schwindling sein.
    Da brauchen wir nun ein Bild (oder detaillierte Angaben) wie die Stielbasis aussieht und auf was der wächst.
    Dann natürlich ein gutes Lamellenbild, um das beurteilen zu können (Kollar? Lamellendichte? Anastomosen? usw).
    Von der Hutoberseite braucht es natürlich auch noch ein Bild und ein par Infos. Auch die Steiloberfläche ist interessant.
    Sonst geht's hier (wie so oft mit ungenügenden Merkmalen) nicht zu einer Art.



    LG, pablo.

    Hallo, Verena!


    Die rosa Subkutis war auch im normalen Längsschnitt schon sehr gut zu erkennen. Leider ist das Bild da etwas unscharf, es lässt sich nur schwer erkennen. Und ich kriegs auch mit einer Bearbeitung nicht deutlicher. Dafür habe ich es aber in die Beschreibung integriert. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Emil!


    Famos, es tut sich was. :thumbup:
    Die erste Frage


    Ist der Stiel deutlich rot (also ist es die Art, die eigentlich den röteren Stiel haben müsste ;) )?


    ...will ich dann mal gleich beantworten:
    Ja. Der Stiel zeigt durchaus auffällige Rottöne.


    Edit:
    Autsch.
    Sorry, Stefan. da war ich echt zu schnell. Tut mir leid, ich habe nur so lange gewartet, mal eine Frage beantworten zu dürfen. X/



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Damit man mal kurz einen Eindruck hat, wie das aussehen könnte:

    15.07.2014
    Hauptfriedhof Mannheim im Rasen unter einer einzelnen Roteiche
    Huthaut filzig, Subkutis rosa
    Fleisch blassgelb, zur Stielbasis hin braungelb
    Stielbasis spindelig, wurzelnd, innen mit feinen roten Pünktchen
    Stieloberfläche längsfaserig, gelblich
    Keine Verfärbung auf Druck an Stieloberfläche, Hutoberfläche und Poren
    Verfärbung im Schnitt nur schwach nach etlichen Minuten oberhalb der Stielspitze
    ---> Xerocomellus engelii (Eichen - Filzröhrling)



    LG, pablo.

    Hallo.


    Nun muss ich noch mal nachhaken. Ich hatte ja noch ein Erdsternchen, das mir im April 2013 begegnete.
    Den würde ich jetzt noch eher als Geastrum corollinum ansehen. Gefunden auf einer Sanddüne unter Kiefern.
    Insgesamt größer, vor allem mit dunklerer Endoperidie. Die weiteren Merkmale (gewimpertes Peristom mit abgegrenztem Hof, kurz gestielt mit Apophyse) stimmen eigentlich überein.
    Die Sporen sind etwas kleiner, aber nicht viel, allerdings weiß ich auch nicht, wie sich die lange Lagerzeit da auswirkt.


    Hier ein paar Bilder:




    Also bei diesem hier gehe ich wirklich von G. corollinum aus.
    Aber sollte der im Startbeitrag tatsächlich die selbe Art sein?
    Mich plagen da immer noch Zweifel. Gerade der Gesamteindruck weicht doch stark ab...



    LG, Pablo.

    Hallo, Porlingsbegeisterte!


    Angeregt von der tollen Diskussion >an dieser Stelle< habe ich mir auch gleich mal noch ein Fündchen vorgenommen.


    Gefunden so ca. vor einer Woche in der nähe meines Sandkastens (Oberrheinebene bei Viernheim) in einer kleinen Eichenschonung. Das Substrat kann Eiche sein, muss aber nicht. Jedenfalls ist es Laubholz. Der Ast lag etwas verklemmt zwischen anderen Hölzern, so daß kein Bodenkontakt gegeben war. vergesellschaftet mit Hypoxylon petriniae, Resupinatus applicatus, Crepidotus cesatii und einer unbekannten Anamorphe.


    Makros:


    Alle folgenden Mikrobilder in KOH 3%.
    ungefähre Sporen (1 Einheit = 10 µm):


    Hymenium mit vielen Hyphenenden (Pseudozystiden?), die teils mit kleinen Kristallen besetzt sind, teils auch spitz zulaufen:

    Basidien (keulig, Bild habe ich nicht parat) sitzen dagegen hauptsächlich in den unteren Teilen der "Röhren".


    Kopfige Hyphenenden im Hymenium und Subhymenium regelmäßig zu finden, aber nicht übermäßig häufig (aber was heißt häufig? S. flavipora hatte ich noch nie unterm Mikro):


    Subikulum war ein Krampf so zu präparieren, daß ich wirklich auch die alleruntersten Hyphen bekomme:


    Dickwandig auf jeden Fall, aber schon auch mit engem Lumen. Wenn das nicht bei allen Hyphen im Bild zu erkennen ist: Sorry, liegt an der Optik. Wenn ich den Fokus verstelle, dann ist es auch da zu sehen. ;)


    Also: Schizopora radula hier?



    LG, pablo.

    Hallo, Emil!


    Also mir fällt bei der Optik jedenfalls keine sinnvolle Alternative ein zu F. pinicola.
    Wie sieht er denn innen aus?


    Wo steht denn das, daß Phellinus zu Fomitoporia gehören sollte?
    Wenn, dann müsste es ja Fomitopsidiaceae als Familie sein. Normalerweise sind aber alle Feuerschwämme (schätze konkret wegen den Setae) zu den Hymenochaetaceae zu stellen.
    Hast du Mykis? Dort könnte man mal nach der Einordnung gucken.
    Frank wird dort sicher den richtigen Stand haben.



    LG, Pablo.

    Hallo, Mario!


    Klar. Nur sieht M. galopus aus wie ungefähr drei Dutzend weitere Arten, wenn man den Milchsaft nicht sieht. :evil:
    Wie wär's mit >Mycena stylobates<?
    Ich kannmir auch noch ein paar andere Arten ausdenken, die passen könnten...



    LG, pablo.

    Moin.


    ich hab' da mal noch was:
    http://www.youtube.com/watch?v=RpVhUtMYT3I
    bekannt ist es ja eigentlich durch die Version von Baez, aber ich mag die Version von Moustaki irgendwie lieber. Keine Ahnung wieso. Erinnert mich aber irgendwie an meine Kindheit, an die Urlaube mit meinen Eltern, wenn wir kreuz und quer mit klapprigen Fahrzeugen durch Frankreich und Spanien tourten, in der Hitze der Provence oder der Extremadura, ohne Klimaanlage, tolle Landschaften, die Eltern rauchten Camel oder Gauloises und solche Musik dudelte durch die Lautsprecher...



    LG, pablo.

    Hej.


    Nö, Wasser gab's hier in den letzten zwei Wochen schon einiges vo oben. Das könnte fast an die 2% des bisherigen Defizits in diesem Jahr ausgeglichen haben.
    Die Prognose ist aber trüb: Für die ächste Zeit ist schon wieder richtig schlechtes Wetter vorausgesagt. :(



    LG, Pablo.

    Hallo, Arne!


    Alles klar. :thumbup:
    Wenn du noch mal nach den Filzröhrlingen guckst, dann lass sie stehen, wenn es nur ein oder zwei Fruchtkörper sind. Wenn da mal fünf oder sechs stehen, dann nimm drei mit, je größer die Kollektion, desto besser die Aussichten auf eine Bestimmung.



    LG, pablo.

    Hi, Toffel!


    Wenn du gerade noch zwei MInuten Zeit hast:
    Mich würde ernsthaft interessieren, wie du die Trennung von X. bubalinus von X. rubellus / X. engelii machst.
    Verfärbungsmuster und / oder Rosa HUtfleisch unter der Subkutis?



    LG, pablo.

    Hallo, Arne!


    Clitocybe gibba ist das nicht. Da müsste ein Buckel in der Hutmitte sein und der Stiel heller. Das sollte eher eine Art aus dem Umfeld von Clitocybe costata (Kerbrandiger Trichterling) sein. Aber das ist ein ganz schlüpfriges Terrain...


    Der Champi ist nicht A. campestris. Das wäre eine Art mit weniger auffälligem Ring und rosalichen lamellen. Hier ist natürlich ohne genaue Dokumentation der Verfärbungen, des Geruchs und ohne Schnittbild nichts zu machen.
    Wenn einer jetzt A. silvicola sagt, kann das sein, kann aber auch was ganz anderes sein.


    Xerocomus...
    Naja, siehe oben. Da ist einfach kein bestimmungsrelevantes Merkmal mitgeliefert, also bleibts bei "irgend so'n Filzröhrling".



    LG, pablo.

    Hallo, Reinhard!


    Nr. 1: Glück gehabt. Der ist sehr charakteristisch. Lactarius turpis. Gut, daß die auf die Geschmacksprobe verzichtet hast, der ist nämlich richtig scharf. ;)


    Nr. 2: Stummelfüßchen (Gattung: Crepidotus) sollte passen. Keine Chance hier auf eine Artbestimmung, würde wahrscheinlich auch mit mehr Angaben und besseren Bildern ein Fall für's Mikro bleiben.


    Nr. 3: Kein Schwindling, sondern ein Helmling (Gattung: Mycena). Zur Artbestimmung siehe unter Nr. 2.



    LG, pablo.

    Moin, Mausmann!


    Ich habe keine Ahnung, was für ein Tier du gefunden hast, aber mein "Gräberstorch" heute, der war noch fit:


    LG, Pablo.

    Tee ist gut! :thumbup: Könnte ja gleich etwas frischen Lackporling reinwerfen.


    Und BiPo. BiPo ist auch gut, weil BiPo macht auch gute Verdauung.
    Bisschen Schärfe kann auch mit rein. Ich schlage frische Minze oder Ingwer vor. Aber Ingwer macht auch warm zugleich. Mir wäre Minze lieber, aber ich stelle mal alles auf den Tisch.



    LG, pablo.

    Hallo, Andreas!


    Naja, Kahle Kremplinge sind es nicht. Das zumindest kann man schon sagen. :D
    Es müsste meines Wissens also ein Filzröhrling sein, der mit Birken Mykorrziza bilden kann. Eschen bilden wohl ausschließlich Endomykorrhiza - Verbindungen und scheiden damit aus. Hortensie... Das müsste man recherchieren. Aber Birke ist wohl am wahrscheinlichsten.
    X. chrysonemus geht wohl nur mit Eichen, jedenfalls ist mir keine anderslautende Dokumentation bekannt. X. engelii auch vorwiegend Eichen, aber da könnten auch Esskastanie und Rotbuche gehen. Aber ob Birke? Das ist sehr fraglich.
    Also würde ich doch vermuten, daß Toffel richtig liegt: X. subtomentosus kann nämlich mit Birke. :thumbup:


    Edit:
    Die Stielbasis kann man irgendwie nicht als Merkmal nehmen, glaube ich. Die scheint in der Tat zu fehlen. Und müsste natürlich auch bei X. engelii in der Regel spindelig sein.
    Ich denke, daß hier einfach die Fleischfarben und -verfärbungen nicht typisch ausgeprägt sind.
    Edit#2:
    Aber who knows?
    Daß mir momentan keine Angabe einfällt, wo Birke im Zusammenhang mit X. engelii erwähnt wird, muss nicht heißen, daß es nicht geht. :/



    LG, pablo.