Beiträge von Beorn

    Hallo, Holger!


    Sorry, sieht doch sehr nach Buche aus. Wahrscheinlich Rotbuche. Da hatte ich mich einfach verguckt.
    Tyromyces kmetii galt lange Zeit als sehr selten, breitet sich in den vergangenen Jahren aber ziemlich aus. Offenbar gerade im Südwesten. Häufig ist der nach wie vor nicht, aber die Tendenz ist scho zunehmend.



    LG, pablo.

    Hallo, Leute!


    Das ist aber schon richtig, was Peer schreibt.
    Die Erfahrung habe ich auch gemacht: Boletus aereus in einer Hand und Boletus reticulatus in der anderen; der Schwarzhütige ist schon merklich schwerer. Kein Wunder, das Fleisch ist bei der Art einfach kompakter und hat eine höhere Dichte.
    Aber das ist nur dann ein Merkmal, wenn man einen direkten Vergleich anstellen kann und auch die nötige Erfahrung hat.
    Vorher sollte man schon die äußeren Merkmale (samtiger Hut, niemals rote Subkutis, Stiel- und Hutfarben) berücksichtigen.



    LG, pablo.

    Hallo, Stefan!


    Klick mal das Platzhalter - Symbol für die Bildchen an.
    Ich geh' mal den Fehler dokumentieren... :(



    LG, pablo.

    Hallo, Gerd!


    Das zweite sieht ja eigentlich eine etwas ungewöhnliche Netzhexe (Boletus luridus) aus. Allerdings ist der Stiel schon sehr rot für die Art, auch so ein Netz habe ich noch nie gesehen.


    Die zweite Alternative wäre ein Flocki (Boletus erythropus), der auf Grund irgendwelcher komischen Umstände ein Stielnetz vortäuscht. Immerhin wirkt das auch mehr wie vernetzte Rippen als wie ein klassiches Netz (also ein auf der Stielcortex aufliegendes Reticulum).


    Dritte Option wäre etwas ganz Anderes.


    In solchen Fällen ist ohne eine weitere Untersuchung (Verfärbungsmuster, Schnittbild, Melzerprobe) nicht wirklich zu einem Ergebnis zu kommen. Schade, interessant ist der in jedem Fall. Egal zu welcher Art er gehört: Untypisch ist er auf jeden Fall.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Dann mal der Auszug aus meinen Notizen:


    07.09.2013
    Odenwald im Schriesheimer Tal; Steile Wegböschung, teils abbrechend, Nordhang, Sandsteinboden (sauer),
    nicht näher bestimmte, junge 5-nadelige Kiefern anwesend
    6518-143


    Anmerkung: Die unteren 5-Nadel-Kiefern (siehe Standortbild) wurden mittlerweile entfernt. Oben auf der Abbruchkante stehen die gleichen Kiefern, es kann aber sein, daß der Standort erloschen ist. Die Fruchtkörper fanden sich nur unterhalb der Abbruchkante und sind in diesem Jahr bislang nicht aufgetaucht.


    07.10.2013
    Odenwald,
    Steile Wegböschung, schattiger Nordhang, bodensaurer Mischwald (Lärche, Waldkiefer, Rotbuche) 5-nadelige Kiefer nicht gefunden
    6518-213



    LG, Pablo.

    Hallo, Gerd!


    Die Farben auf deinen Bildern scheinen mir schon sehr gut zu passen.
    Nur den Farben von meinem Monitor traue ich manchmal nicht ganz über den Weg. Aber Peer hat auch sicher völlig recht: An dem Kiefernsteinpilz kann kein Zweifel sein. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Mausmann!


    Die verwandten des Pfefferröhrlings sind außerordentlich kleine Pilzchen und meist auch anders gefärbt. Du denkst wahrscheinlich an solche Sachen wie >Chalciporus amarellus<.
    :)
    Sowas mal zu finden, wäre freilich schön, aber wohl kaum ein Anlass für Verwechslungen mit C. piperatus.



    LG, Pablo.

    Hallo, Marion!


    Ergänzen kann ich: Ich kenne Judasohren aus den Monaten Januar, Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November und Dezember an Holunder, Rotbuche, Ahorn, Weide und Pfaffenhütchen. Allerdings bislang nur von entweder totem oder doch stark geschädigtem, absterbendem Substrat.
    Der Pilz ist meist ein Zersetzer, tritt aber auch bei starker Vorschädigung des Holzes als Schwächeparasit auf. Ob der mehrmals im Jahr Fruchtkörper bilden kann (so wie zB Stockschwämmchen) habe ich noch nicht beobachtet.
    Ich denke mal, wenn sich der Pilz so an einem Bonsai einnistet, daß er Fruchtkörper bilden kann, dann stimmte schon vorher etwas mit dem Bäumchen nicht.
    Ob aber Fungizide da das richtige Mittel sind?
    Braucht ein Bonsai nicht auch bestimmte Mykorrhiza - Pilze um überleben zu können? Und würde man die dann nicht eher killen, als die wesentlich wiederstandsfähigen Judasohren?
    Davon verstehst du aber nun mehr als ich, Marion.
    Ein Baum ist ja kein Mensch, aber dort würde man wahrscheinlich erst mal versuchen, die natürlichen Abwehrmechanismen zu stärken um dem Parasiten so zu Leibe zu rücken.



    LG, Pablo.

    Hallo, Jan - Arne!


    Eine üppige Ausbeute und eine ganz schön amtliche Artensammlung. Alle Achtung.
    Nur den Fuchsigen (Nr. 9) nehme ich dir nicht ab. Der wäre viel intensiver gefärbt und hätte auch eine rostfleckige Scheide. Ich denke eher, das wird das Selbe sein wie Nr. 10. Bei dem ich mich aber deiner Bestimmung anschließe: Für mich auch Amanita sp.



    LG, Pablo.

    Hallo!


    Ein toller Fund, ganz sicher!
    Ob es der europäische Kaiserling (Amanita caesarea) ist, kann ich so nicht sagen. Es gibt auf jeden Fall in Nordamerika / Californien noch eine weitere, ziemlich ähnliche Art. Und Korea kann noch mal ganz anders sein. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Danke für die schönen Aufnahmen!
    Die Jungpilze sind prima, Uli, da sieht man genau das, was Rudi auch beschreibt. Das blieb mir leider verwehrt, die so jung zu finden, aber vielleicht im nächsten Jahr. Theoretisch müsste man da übrigens bei einnem Skalpschnitt die rote Subkutis sichtbar machen können, sollte mir ein junger begegnen, probiere ich das mal aus.


    Deine Pilze sehen gar nicht so untypisch aus, Harald.
    Die Exemplare, die bei meinem Besuch noch da standen, waren sehr ähnlich.
    Wie bei den meisten Dickröhrlingen streckt sich der Stiel ja im Alter, so daß er mehr und mehr zylindrisch wird.
    Interessant ist das recht weit herunterlaufende Stielnetz, das ist wohl nicht ganz typisch. Aber die eher schwächere Blaufärbung im Schnitt und fehlende blaue Flecken am Hut nach Druck lassen kaum eine andere Bestimmung zu.



    LG, Pablo.

    Hallo, Jule!


    Über den Bericht freue ich mich gerade ganz besonders.
    Warum?
    Klar, auch wegen den schönen Bildern und Pilzen. Aber vor allem, weil du endlich mal wieder Zeit und Muße hattest, dich um das Wesentliche im Leben zu kümmern: Pilzchen. :)
    Das hilft immer gegen allerlei Alltagsstressymptomatiken.



    LG, Pablo.

    Hallo, Gerd et Al.!


    Die Bestimmung der vier Steinpilzarten über Bilder ist in der Tat ein heißes Pflaster. Die wichtigsten Merkmale bekommt man nur mit dem Pilz in der Hand raus, dazu gehören die Beschaffenheit der Hutoberfläche, das spezifische Gewicht und die exakten Farben (Kamera und Monitoreinstellungen sind nie ganz exakt).
    Das Netz ist extrem variabel, schau mal zB auf >Dieses Bild von Sabine und Holger<.
    Das passt schon zu B. edulis.
    Das entscheidende Merkmal ist in der Tat die Hutoberfläche und die Subkutis (siehe Schlüssel): Bei B. edulis ist die Hutoberfläche immer glatt, speckig; bei B. reticulatus immer matt, samtig oder gar etwas filzig.
    Bei beiden kann die Hutoberfläche bereift sein, da muss man eben beurteilen, wie es an einer nicht bereiften Stelle aussieht.
    Rosa oder rötliche Subkutis ist ja klar, oder?
    Bei B. reticulatus nie vorhanden. ;)


    Der Kiefernsteinpilz (B. pinophilus) oben ist recht interessant, weil da die Hutoberfläche sehr stark und auch noch gleichmäßig bereift ist. Das macht dann eine Beurteilung gerade über Bilder echt schwierig, weil das Glänzige, Speckige nicht raus kommt. Würde man den Reif aber wegrubbeln, dann wäre der Hut hier sicher glatt und nicht samtig - matt.
    Und eine rote Subkutis findet man natürlich auch.



    LG; pablo.

    Hallo, Pfifferling!


    Mit abschließender Sicherheit wird man den Pilz nicht bestimmen können, auch wenn >Agaricus augustus< recht wahrscheinlich ist.
    Die Stielbasis bei einem Champignon wegzulassen (sehr wichtiges Merkmal) ist halt ein klassicher Anfängerfehler, aber mach dir nichts draus: Den Fehler macht jeder am Anfang mal. ;)
    Beim nächsten Mal einfach den ganzen Pilz mitnehmen, dann kann man die bestimmungsrelevanten Merkmale en detail durchgehen. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Holger!



    @Pablo: da haben wohl wieder ein paar Leute "Namensschilder tauschen" gespielt, aber alles klar.


    Oh ja, und zwar gerade in dem Fall äußerst erfolgreich. :)
    Was ich völlig vergessen hatte: Deine Nummer 12 sollte höchstwahrscheinlich auf den Namen Tyromyces kmetii (Orangefarbener Saftporling) hören. Ich glaube, es gäbe noch eine ähnliche Alternative, die ich aber noch nicht in der Hand hatte, die nach meinen Infos haariger und ziemlich selten sein sollte.
    Interessant übrigens: An Birke (ist doch Birke, das Substrat?) habe ich T. kmetii noch nie gefunden. Immer nur an Rotbuche bislang.



    LG, Pablo.

    Hallo, Jürgen!


    Das wäre genial. Eilt auch absolut nicht, ich habe noch genug andere Pilze mit denen ich Rätsel spielen kann. ;)
    Hast du meine Mail - Adresse noch? Ansonsten schreibe ich dich einfach noch mal an.



    LG, Pablo.

    Hallo, Karl!


    Entoloma undatum glaube ich kürzlich kennen gelernt zu haben. Jedenfalls passen alle merkmale, soweit ich sie überprüft habe:

    Rein optisch erinnert der mich aber nicht gerade an Peters Fund... :/



    LG, pablo.

    Moin.


    Klickst du auf den Portraitindex (Siehe Signatur) und scrollst bis "B" und klickst dann auf "Boletus".
    Ist noch nicht ganz ausgereift, aber ein Update wird noch ein Weilchen dauern. Da sind gerade einige Infos zu verarbeiten.



    LG, Pablo.