Beiträge von Beorn

    Hallo.


    Ich machs mal kurz und schmerzlos.
    >Bitte Angaben zur Bestimmung beachten<
    Insbesondere ist die Stielbasis immer und vollständig zu zeigen. Schnittbilder gehören ebenfalls dazu.


    Verzehrfreigaben im Internet sind nicht möglich, gibt es also hier auch nicht.


    Pilz 1 & 2 wird wahrscheinlich auf Volvariella gloiocephala (Größter Scheidling) hinauslaufen
    Pilz 3 = Chlorophyllum olivieri (Olivbrauner Safranschirmling)



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ich machs mal kurz und schmerzlos.
    >Bitte Angaben zur Bestimmung beachten<
    Insbesondere ist die Stielbasis immer und vollständig zu zeigen. Schnittbilder gehören ebenfalls dazu.


    Verzehrfreigaben im Internet sind nicht möglich, gibt es also hier auch nicht.


    Bild 1 = Hygrophoropsis aurantiaca (Falscher Pfiffer)
    Bild 2 = Scleroderma citrinum (Dickschaliger Kartoffelbovist)
    Bild 3 = Paxillus involutus (Kahler Krempling)
    Bild 4 = Scleroderma citrinum (Dickschaliger Kartoffelbovist)
    Bild 5 = Paxillus involutus (Kahler Krempling)
    Bild 6 = Tapinella atrotomentaria (Samtfußkrempling)
    Bild 7 = Amanita excelsa (Grauer Wulstling) oder Amanita pantherina (Pantherpilz). ist halt ohne gescheite Angaben und Bilder nicht aufzulösen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Heinz!


    Die Längenmaße sind nicht entscheidend. Wichtig ist nur, daß die Gesamtgröße der Datei unter 400KB bleibt. Dann kann das Bild so breit sein, wie es will.
    Und mit den entsprechenden Programmen kannst du auch breite Bilder auf eine kleine Datenmenge schrumpfen. Alleine das Entfernen der Exif - Daten bringt schon mal einen ganzen Batzen Platz. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo.


    An den Vielfärbenden (Leccinum variicolor) habe ich überhaupt nicht gedacht. Dazu passen weder Stielzeichnung noch Hutfarben.
    Wie oben schon beschrieben: Um die Blaufärbung sicher zu bestätigen oder auszuschließen, brauchst du die vollständige Stielbasis und ein Schnittbild. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Das einzige Heilmittel gegen Pilze, das ich kenne, sind noch mehr Pilze.
    Vom Forum fernhalten ist ja irgendwann auch keine Option mehr.
    Irgendwo möchte man ja auch mal zu Wort kommen, wo man verstanden wird. :)



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Das hier ist weder der Gerandetknollige noch der Keulenstielige Garten - Safranschirmling. Sondern das Brüderchen aus dem Waldinneren (meist Nadelwald, Laubwald geht aber auch).
    >Chlorophyllum olivieri<
    Der kann schon auch mal eine etwas abgesetzte, dicke Knolle haben, ist aber in Habitus, Färbung und Hutschuppung ganz anders als der wohl schwach giftige >Gerandetknollige Garten - Safranschirmling<.
    Dessen ebenfalls an nitratgesättigten Standorten erscheinendes Brüderchen >Chlorophyllum rachodes< hat dann einen meist keuligen Stiel und sieht auch sonst etwas anders aus.



    LG, Pablo.

    Hallo, Tom!


    Da möchte ich mich aber der meinung von dir und Sandra anschließen. :thumbup:
    Was meint denn deine Frau in dem Pilz zu erkennen?
    Sandröhrling oder Pfefferröhrling?



    LG, Pablo.

    Hallo, Jan - Arne!


    Ein ganz exklusives Merkmal ist es halt nicht. Wie man hier schön sieht, kann der Hutrand im Alter auch mal beim Grauen gerieft sein.
    Und warte erstmal ab, bis dir der erste Panther mit geriefter Manschette begegnet (Gibt's nämlich auch bei der var. abietinum, wenn auch wohl nur sehr schwach). :evil:
    Es ist wie immer die Kombination der Merkmale, die eine sichere Bestimmung ermöglicht. Hier ist es die Knollenform, die klar gegen den Panther spricht und als schwache Merkmale dazu die Hutfarbe und Verteilung der Velumflocken.



    LG, Pablo.

    Hallo, Jan - Arne!


    Du hast es ja auch klar und deutlich in deiner Signatur stehen.
    Wer nicht lesen kann, hat halt unter Umständen Pech gehabt. ;)


    Und ja, mir passiert das ja auch manchmal, wenn man einen Pilz auf einem Bild nur mal eben schnell anguckt, dann auch noch schon halb auf dem Weg ins Bett ist, da kommt manchmal nichts Sinnvolles mehr raus.



    LG, Pablo.

    Hallo, Heinzelmännchen!


    Bei Problemen mit Raufüßen kann man ganz gut auf fettende, feuchtigkeitsspendende Cremes zurückgreifen.
    *Sorry, den konnte ich mir gerade nicht verkneifen*
    ;)


    Also Scherz beiseite:
    Ich denke, du hast da durchaus zwei verschiedene Arten aufgesammelt.
    Sinnvoll ist es, bei Bestimmungen immer komplette Fruchtkörper mitzunehmen (hier fehlt die Stielbasis bzw. ist nicht vollständig).
    Gerade bei Raufüßen gibt's da wichtige Merkmale, nämlich blaue Flecken. Die zeigen sich oft auch knapp über der Stielbasis, gerne färbt die Stielrinde (im Bereich der Basis) und man sieht es auch im Schnitt (in der Stielbasis).
    Da muss man auch mal so 10 Minuten warten, bis sich was zeigt.
    Idealerweise macht man da einen Längsschnitt, dann hat man das ganze Verfärbungsmuster in einem Bild


    Ich denke, bei dem mit dem einheitlich hell milchkaffebraunen Hut könnte sich da was Grünblaues zeigen. Der Stiel sieht eher aus als wäre er wollig belegt und nicht so geschuppt wie bei dem dunkelhütigen.
    Das wäre dann möglicherweise der Wollstielige Raufuß (Leccinum cyaneobasileucum).
    Der andere dürfte sich garnicht verfärben und sollte der Gemeine Birkenpilz (Leccinum scabrum) sein.



    LG, Pablo.

    Hallo, Mario!


    Für ein cf wird's schon reichen.
    Helvella macropus wächst hier in den Sandkiefernwäldern überall.
    Die sehen auch so aus.
    Helvella villosa ist mir hier allerdings noch nicht begegnet. Zumindest unterm Mikro hatte ich die noch nicht.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ich zeige mal zum vergleich ein Bilkd von Agaricus osecanus (Rundsporiger Egerling), auf dem man sehen kann, wie ein Schnittbild idealerweise aussieht und wo dann auch wesentliche Merkmale wie Stielring und Stielbasis drauf sind.

    Heißt natürlich nicht, daß dein Pilz auch diese Art ist. Ich vermute eine Art aus der Verwandschaft, tendiere aber zu einer anderen.
    Wenn du in ein paar Pilzbüchern blätterst, wirst du wahrscheinlich eine recht hohe Übereinstimmung mit Agaricus arvensis und Agaricus macrocarpus finden.
    Arten wie Agaricus urinascens, die oben von mir gezeigte und ein paar weitere werden meist nicht erwähnt. Die Unterscheidung ist in den meisten Fällen ohnehin nur mikroskopisch möglich.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Vom Grauen Wulstling gibt es zwei Varietäten:
    Amanita excelsa var. spissa = "Normaler" Grauer Wulstling mit verdickter, knolliger Stielbasis und recht kräftigem Habitus
    Amanita excelsa var. excelsa = Eingesenkter Grauer Wulstling mit meist deutlich schlankerem Wuchs, +/- tief im erdboden steckender Stuelbasis, die weniger knollig geformt ist und oft von vergänglichen Scheidenresten umgeben. Der Ring ist oft etwas schwächer gerieft.



    LG, Pablo.

    Hallo, Andre!


    Wenn du nicht selbst den Grauen vom Panther unterscheiden kannst, dann ist es absolut der falsche Ansatz im Internet nach dem Verzehr zu fragen.
    Mal angenommen, es wäre tatsächlich ein Panther, irgendjemand schreibt aber es ist ein Grauer, du haust dir das Ding in die Pfanne und landest im Krakenhaus.
    Nicht so super, oder?


    Der Graue schmeckt übrigens nach einer Mischung aus modrigem Meerrettich, den alten Bücherkisten im feuchten Keller in denen die Ratten gewohnt haben und alten Putzlumpen.
    Also auf jeden Fall interessant.



    LG, Pablo.

    Hallo, Julchen!


    Hier fehlt aber eine ganze Menge!
    >Klick<
    Das ist ja nur ein Hut. Mindestens den Stiel (mitsamt Stielbasis!!!!) und ein vollständiges (!!!!) Schnittbild musst du noch dazu tun, sonst ist ja eine Bestimmung gar nicht möglich.
    Und bevor ich anfange zu erzählen, woran man jetzt auch aus dieser mangelhaften Darstellung erkennen kann, daß es sich um eine Art aus der Gruppe um Agaricus arvensis handelt (Wobei A. urinascens, A. osecanus und A. macrocarpus ohnehin nur mikroskopisch sicher zu trennen sind), weise ich mal darauf hin, daß es im Internet ohnehin keine Verzehrfreigaben gibt, und es für dich das Wesentliche ist, dich mit allen Merkmalen einer Art auseinanderzusetzen. Und da gehöret der Stiel eben dazu.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Wie immer:
    Keine Verzehrfreigabe!
    Keine Gewähr.


    Ich sehe Maronen (Boletus badius), Olivbrauner Safranschirmling (Chlorophyllum olivieri), Krause Glucke (Sparassis crispa), Goldröhrlinge (Suillus grevillei), Perlpilze (Amanita rubescens) und auf dem letzten Bild Braune Büschelraslinge (Lyophyllum decastes).


    Was ist eigentlich ein Safranröhrling?
    Die Art kenne ich gar nicht, habe ich noch nie von gehört. Ist der neu beschreiben worden? Wo finde ich da Literatur zu? Als Röhrlings - Fan bin ich da natürlich brennend interessiert.



    LG, Pablo.

    Hallo, Matthias!


    Prima. :thumbup:
    Die Warzen bekomme ich nämlich mit meiner Ausrüstung nicht dargestellt. Durchs Okular sind sie immerhin bei G. adspersum zu erahnen, aber mit der Kamera lassen sie sich nicht abbilden.
    Ein Portrait zu G. adspersum bastele ich demnächst noch zusammen, das von G. applanatum wird dann auch entsprechend bearbeitet.
    Also auch mit ein paar Schnittbildern zu beiden Arten.



    LG, Pablo.

    Morgen!


    Also jetzt geht's mir besser!
    Jedenfalls habe ich diese Pilze, die übrigens auf einer Wiese wuchsen, Stielbasis tief in den Holzhäckseln versteckt, Hut längst nicht mehr grün sondern durch Sonne und Regen zu einem schmutzigen, blassen Ockergrau umgefärbt, Ring vergänglich, dann doch nicht gegessen.


    Das Schöne ist:
    Aus den Kommentaren lese ich heraus, daß ihr die Grünen Knollis trotzdem wohl erkannt habt (wenn auch vielleicht erst nach einer Mütze Schlaf, aber immerhin der geriefte Hutrand ist die noch aufgefallen, Jan - Arne).



    Und: Klar nervts derzeit ein wenig, aber mit Kollegen wie euch steht man das doch locker durch. Da tut es einfach gut, mal selbst die Frage zu stellen und dann herzlich über die Kommentare von euch allen lachen zu können. Und vielleicht hat's der einen oder dem anderen hier auch geholfen, mal was abzulassen.
    Kann man gerne so weiter führen und hier eine Art Kummerkasten laufen lassen.


    Vielen Dank für den Pätzold - Spruch, Günter!
    Den kannte ich noch nicht, aber den merke ich mir. :thumbup:


    Den "Gammelpilzskandal" von Uli hatte ich auch gelesen, Tuppie. Aber die hier sind ja im Grunde nicht gammelig bzw. wären auch frisch ziemlich tödlich.


    Ganz egal, wie ich meinen Monitor kalibriere, mit der Darstellung von weißen Pilzen habe ich immer ein Problem, Rudi.

    Aber manchmal ist es auch gar nicht schlecht, die Bilder von Bestimmungsanfragen als schwarzweißbild anzugucken.



    LG, Pablo.

    Hallo, Judith!


    Sehr gut, es ist wichtig, die giftigen Arten zu kennen. :thumbup:
    Der >Grüne Knolli< ist schon ein recht wandelbarer Pilz.
    Es gibt von dem auch eine rein weiße Form:

    Aber auch den erkennst du, wenn du auf die Stielbasis und die weißen Lamellen achtest. Gemein ist natürlich, daß der Ring auch mal fehelen kann. Auf dem Bild von mir liegt er neben dem Pilz, und das war nicht ich.


    Bei älteren Pilzen, die in der Sonne stehen, kann das Grün auch mal zu einem blassen, schmutzigen Ockergrau werden. Wenn die Knolle dann tief im Boden steckt der Ring flüchtig ist und der Pilz (wie hier) auf einer Wiese wächst, wird's ein unangenehm.
    >Hier< habe ich mir mit so einem Fund grade einen kleinen Spaß erlaubt.


    Daneben gibt es aber auch noch den >Kegelhütigen Knolli<, aber da gelten im Grunde die gleichen Vorsichtsmaßnahmen wie beim Grünen.
    Kennen sollte man aber beide, wenn man Champis sammelt.



    LG, Pablo.