Hallo, Roli!
An den geschuptten Stielen sind die Stockschwämmchen zu erkennen. Und da sollte man sich beim Sammeln schon die Mühe machen, jeden Stiel anzugucken. Stockschwämmchen und Gifthäublinge können auch schon mal am selben Stumpf durcheinanderwachsen. Wenn man allerdings auf den Stiel unterhalb des Ringes achtet (geschuppt vs silbrig befasert) kann man kaum was falsch machen.
Und las dir dann bitte auch keinen Bären aufbinden von wegen Unterscheidung am Geruch oder Standort oder sonstigen Märchen.
Daß das auch beim Pilzberater nicht immer funktioniert hat sich eben mal >hier< gezeigt.
Zur weiteren Info:
>Stochschwämmchen<
>Gifthäubling<
Edit: Sorry, Kuschel! :shy:
Ich hatte geschrieben, ohne deinen Kommentar zu lesen. Beziehe das jetzt also bitte nicht auf dich.
Ich war gerade auch versucht, den entsprechenden Satz zu löschen, aber ich lasse es doch lieber stehen.
Denn gerade im Flachland (Oberrheinebene) wachsen etwa 70% meiner Gifthäublings - Funde an Laubholz und ungefähr jeder zweite, junge Gifthäubling, den ich in der Hand habe, riecht selbst für meine durchaus erfahrene Naser nach nichts bzw. erst beim Quetschen nach Mehl.
Ich verstehe einfach nicht, warum man sich an derart unsicheren Merkmalen orientieren will, wenn die Unterscheidung nach dem optischen Merkmal viel einfacher und zu 100% zuverläsig ist.
LG, Pablo.
