Hallo, Birki!
Glückwunsch zu den Erstfunden! ![]()
Aber Weißer Büschelrasling mit gelben lamellen? Das kommt mir irgendwie komisch vor. Hast du die mal absporen lassen?
13 ist Hygrocybe conica / nigrescens (Schwärzender / Kegeliger Saftling).
LG, Pablo.
Hallo, Birki!
Glückwunsch zu den Erstfunden! ![]()
Aber Weißer Büschelrasling mit gelben lamellen? Das kommt mir irgendwie komisch vor. Hast du die mal absporen lassen?
13 ist Hygrocybe conica / nigrescens (Schwärzender / Kegeliger Saftling).
LG, Pablo.
Hallo, Thorben!
Das kann sich schon mal sehen lassen, diese Bilder!
Viel besser als bei mir.
"Länglicher Sporenbehälter" = Sporenschlauch = Ascus
Die Blaufärbung an der Spitze ist eine Reaktion auf das in Lugol enthaltene Iod. Bei Melzer ist das die gleiche Reaktion, auch Melzer ist eine Iodlösung.
Diese Reaktion ist wichtig, um bestimmte Gattugen auseinander zu halten.
Auf Bild 5 + 6 sind Paraphysen zu sehen. Daß sind auch Zellen der Fruchtschicht, allerdings steril (d.h. entwickeln keine Sporen). Die sollten verschiedene Funktionen haben, zB daß die Asci nicht aneinander kleben.
Die Paraphysen sind hier septiert, also mehrzellig. So eine Zellgrenze (Septe) ist das, was du auf dem letzten Bild als Trennwand eingekreist hast.
LG, Pablo.
Hallo.
Glückwunsch! ![]()
Das ist natürlich toll daß das geklappt hat.
Der Pilz ist wohl Cyathus olla (Topfteuerling).
LG, Pablo.
Hallo, Uwe!
Gut mitgedacht, aber an einen Weichritterling glaube ich hier auch nicht.
Das sind einige Details von den entfernt stehenden Lamellen bis hin zu Hutform und dem Verhältnis Hutlänge / Stielbreite.
Einen Sporenabwurf gab das hier nicht, oder?
Ich könnte mir irgendwie ganz gut vorstellen, daß der so fleischrosa war.
>nur mal zum Durchgucken<.
Nichts weiter als ein Denkanstoß, keineswegs als Bestimmung zu verstehen.
LG, Pablo.
Hallo.
Kleiner Tip: Lass die Plastiktüten zu hause (oder gleich im Laden) und leg dir ein paar Stoffbeutel ins Auto. Die sind auch zum einkaufen besser, immer wieder verwendbar (weil waschmaschinengängig) und die PIlze werden es dir geschmacklich danken. ![]()
Auf welche Version von MyBB ist das Forum denn aktualisiert worden?
Ich habe keine Ahnung.
Die mit den Lila Namen sind quasi die "Hausmeister" im Forum und haben mit Architektur und Baumaßnahmen wenig zu tun.
LG, Pablo.
Hallo.
Genau so wie von Gerd beschrieben. ![]()
Allerdings habe ich den ganz starken Verdacht, daß es da durchaus mindestens eine Kiefer im Umkreis von +/- 20 Metern gegeben haben muss.
Der Ringlose Butterpilz ist schon ein obligater Kiefernbegleiter.
Die Kiefer kann wie erwähnt auch etwas abseits stehen und auch ein recht junger Baum sein, den man nicht sofort als Kiefer wahrnimmt.
LG, pablo.
Hallo, Fungus!
Ja, solche Tage gibt's. Da latscht man rum und nichts will sich zeigen.
Wahrscheinlich stiimt dann auch die Witterung gerade nicht. Normalerweise sind - wenn ein paar Tage verher jemand geeerntet hat - schon wieder einige frische Fruchtkörper da. Aber das klappt eben nur, wenn das Wetter stimmt.
Also Kopf hoch: Nächstest mal wird's besser. Oder man muss auch mal neue Stellen ausprobieren.
Bei mir ist amnchmal in einem Wald nicht viel los, aber wenige Kilometer weiter steht alles voll.
Pilz 1 sollte >FomPini< sein.
Der Wulstling könnte auch ein >Gelber< sein.
LG, Pablo.
Hallo, Uliko!
Es würde dir sicher auch viel bringen, dich irgendwo anzuschließen, wo gute Auskenner dabei sind. Also geführte Pilztouren oder sonstige Treffen. Da kannst du ja auch hier im Forum stöbern, wer so aus deiner Ecke kommt und dann mal nach einer gemeinsamen Tour fragen.
Oder mal eine Woche Zeit nehmen für einen richtigen Kurs?
Hornberg ist nicht weit weg und kostet echt nicht die Welt.
Ansonsten ist es so, wie schon geschrieben:
Pilze untersuchen, Merkmale kennen lernen, Gattungskunde.
Nicht alle Gattungen sind immer einfach zu erkennen, aber oft kommt man schnell da hin.
- Sporenpulverfarbe?
- Lamellenansatz am Stiel (frei, angeheftet, ausgebuchtet, herablaufend)
- Fleischkonsistenz
- Schnittbild für Fleischfarben und Verfärbungen
- Gerüche
- Formen der Stielbasis
- usw...
So kommst du zwar nicht immer zu einer Art, kannst aber viele Gattungen sicher erkennen. Und dann eben selektieren nach Gattungen, in denen es giftige Arten gibt oder eben nicht.
Und für diese Gattungen kann man dann manchmal "Faustregeln" aufstellen.
Bei Täublingen: Bitter und scharf schmeckende Arten meiden, mild schmeckende sind essbar
Bei Milchlingen: gilt das selbe, nur eben über den Geschmack der Milch. Und das trifft dann auch bei weißmilchenden Arten zu.
Bei Wulstlingen: Arten ohne Teilvelum sind essbar, also alle Scheidenstreiflinge. <--- Das ist aber schon eine recht hohe Stufe, weil du Scheidenstreiflinge dann auch von Knollenblätterpilzen unterscheiden können musst, bei denen der Ring abgefallen ist.
Aber hier:
bei Schirmlingen soll der Ring verschiebbar sein und rötende Arten soll man nur im Wald sammeln, kleine Arten soll man meiden (ich weiß, die Regel ist nicht zu 100% verlässlich).
Funktioniert das nicht wirklich so.
Das mit den kleinen Arten kannst du so stehen lassen. Aber auch der Spitzschuppige Stachelschirmling kann ganz schön groß werden und ist giftig. Sollte man also kennen. Die tödlich giftigen Lepiota - Arten erreichen kaum Hutbreiten von 5/6 cm.
Wenn du nur Arten aus der Parasol - verwandschaft sammeln willst, dann achte auf den genatterten Stiel.
Das ist ein viel konstanteres Merkmal als der Ring, der nämlich auch bei Safranschirmlingen verschiebbar ist und auch zB beim Jungfernschirmling (Leucoagaricus nympharum) verschiebar sein kann.
Verfärbungen können auch in die Irre führen. Bei Trockenheit sind die zB mal schwach ausgeprägt.
Auch hier lohnt es sich, die >einzige schwach giftige Art< einzuprägen.
LG, Pablo.
Morgen. Ingo!
Ach ja, Amanita pini...
Momentan bin ich noch sauer auf den, weil es ja einer der diversen Gründe ist, warum es eigentlich keine Amanita vaginata mehr gibt und sich da kaum noch was bestimmen lässt. ![]()
Irgendwann nehme ich mir mal ein paar mit und gehe ddie Merkmale durch (jedenfalls von den Grauen unter Kiefern).
LG, Pablo.
Hallo, Pretender!
Der Ansatz der Röhren am Stiel ist bei den Dickröhrlingsverwandten nicht wirklich relevant.
Nur zur Gattuungsunterscheidung kann es hin und wieder nützlich sein, zB bei Schmierröhrlingen, Schuppenröhrlingen oder Grüblingen.
Bei Dickröhrlingen selbst, Filzröhrlingen, Raustielröhrlingen und einigen Kleingattungen ist das relativ konstant (eigentlich immer ausgebuchtet angewachsen), kann aber mal variieren. Das dann aber auch innerhalb der einzelnen Arten.
Das rosa durchfärbte Hutfleisch unter der Huthaut auf den Bildern von mir ist wohl einfach nur eine untypische Erscheinung. Ich hatte deswegen erst eine andere Art erwogen, aber wieder verworfen, weil andere Merkmale nicht passen.
Das kann aber schon mal bestimmungsrelevant sein.
Da ist zwischen verschiedenen Sachen zu unterscheiden:
- Rote Subkutis = unterste Schicht der Huthaut rötlich, meist ohne Einfluss auf das Hutfleisch
- Rote Kutis (Huthaut - Deckschicht) = Obere Schicht der Huthaut rötlich
- Rot durchfärbtes Hutfleisch = unabhängig von Kutis und Subkutis ist das Fleisch unter der Huthaut rötlich.
LG, Pablo.
Hallo.
Naja, der Pilz ist relativ selten.
Weil er aber gut in der Lage ist, soganennte Sekundärbiotope zu besiedeln, scheint er sich sogar momentan etwas auszubreiten.
Was er braucht ist Wärme, Laubbäume und kalkhaltige Böden. Er mag auch offenes Gelände und besiedelt darum auch anthropogen beeinflusste Orte wie Parks, Friedhöfe, Gärten...
Ein paar Exempare mitzunehmen, ist da kein Problem, erst recht an Flächen, wo ohnehin regelmäßig Rasenmäher die Runde machen.
Es gibt dagegen auch Pilze, die naturnahe Wälder brauchen und mit Sekundärbiotopen nicht zurecht kommen. Solche stark gefährdeten (und auch deutlich selteneren Arten) wäre zB der Ochsenröhrling oder der Blauende Königsröhrling.
Das mit der Emailbenachrichtigung funktioniert in der Tat derzeit nicht.
Das Probelm ist aber in Arbeit. Unsere beiden Admins betreiben das Forum ja auch in der Freizeit und sind momentan schwer am Rotieren, die durch das letzte Softwareupdate entstandenen Probleme zu beseitigen.
Die Mail - Benachrichtigung ist eines davon.
LG, Pablo.
Hallo, Dany!
Auch in deiner Anfrage war jede Art mindestens ein Mal richtig bestimmt. Man muss nur die richtige Antwort rausfiltern.
Und wenn du es dir am Anfang nicht zu schwer machen willst, dann lass die lateinischen Bezeichnungen bei den Rotkappen mal beiseite.
Sowohl die Eichen- / Laubwaldrotkappe als auch die Espenrotkappe / Weißstielige Rotkappe hießen schon Leccinum aurantiacum.
Warum und warum eigentlich die Eichenrotkappe L. aurantiacum heißen muss, ist eine längere und verwirrende Geschichte.
Die Verfärbungen sind recht variabel bei diesen Rotkappen.
Am besten gehst du nach den Stielschüppchen.
Also etwa so:
Stielschuppen ganz schwarz oder dunkelgrau, auch bei jungen Pilzen ---> Birkenrotkappe / Heiderotkappe (streng an Birke gebunden)
Stielschuppen schon jung intensiv rotbraun, im Alter teils Stiel von der Basis her rotbraun überlaufen ---> Eichenrotkappe / Laubwaldrotkappe (wächst bei unterschiedlichen Laubbäumen)
Stielschuppen jung fein, weißlich oder blass rotbräunlich, im Alter nicht vollständig rotbraun ---> Weißstielige / Espenrotkappe (streng an Espen / Pappeln gebunden)
Es gibt noch ein paar andere Merkmale, aber das mit den Schüppchen sollte am konstantesten sein.
Die Pilze von Helmut sind freilich keine dieser drei Arten.
Bei Rotkappen, wo auch Nadelbäume in der Nähe stehen, wird's etwas schwieriger.
Da kommen eben noch zwei weitere Arten bzw. zwei Formen einer Art vor.
LG, Pablo.
Moin!
Daß der Gefleckte Rosasporrübling (Rhodocollybia maculata) nach Maggi riecht, ist neu für mich.
Aber gut, das ist anscheinend sowieso ein wandelbarer Pilz. ![]()
LG, Pablo.
Hej.
Und ich dachte, die Sprache mit den meisten doppel - K wäre Finnisch. Ok, bei diesem Stakkato revidiere ich meine Meinung. ![]()
LG; pablo.
Hallo, Franc!
Da müsste ich jetzt das selbe schreiben wie du:
Es sieht aus wie ein >Fahler Röhrling<.
Hast du mal die Stielbasis gerubbelt und dran gerochen?
LG, pablo.
Hallo, Hans!
Und Akkus noch nicht leer? ![]()
LG, Pablo.
Hallo.
Klar ist mir der Hardtwald bekannt. ![]()
Allerdings habe ich damals weniger gesammelt. Und wenn, dann meist bei meinen Eltern oben (Langensteinbach).
Namen sind ja jetzt schon da, wenn Ingo die hinschreibt gibt's meist nichts zu korrigieren.
Obwohl ich mir bei dem Becher neben den Eselsohren auch eine Humaria (Erdbrostling) hätte vorstellen können. Aber gerade in dem Bereich würde ich eher Ingo vertaruen als mir. ![]()
LG, pablo.
Hallo, Tannenzäpfle!
Das sind wirklich schöne Bilder aus meiner alten Heimat!
Sauber abgelichtet. ![]()
Brauchst du noch Namen oder sind die bekannt?
LG, Pablo.
Hallo, Jürgen!
Ich glaube zu verstehen, was du meinst.
Es ist >hier< theoretisch "einfacher", aber die Tendenz ist erkennbar.
Ich hab' da mal drei Bilder.
Das erste sollte X. ferrugineus sein, colliner Fichtenwald, feuchter Standort, äußerlich ein recht klarer Fall mit satt olivfarbenem Hut und dieser doch eigentlich recht speziellen Stielfärbung. Basismycel leuchtend gelb.
Aber: eben nicht weißfleischig, sondern eher blassgelb.
Was natürlich auf Bildern selten gut zu erfassen ist, sind die tatsächlichen Farben. Hier ist die Schnittfläche völlig überstrahlt und darum die Farbe nicht mehr wirklich zu definieren.
Besser bekommt man die Farben so:
Und steht wieder vor einem kleinen Rätsel.
Der durchgeschnittene FK im unteren Bild ist auf dem oberen Bild der noch unversehrte. Gewachsen sind beide etwa 5 cm voneinander entfernt in einem lichten Buchen - Eichenwald, ebenfalls in colliner Lage an einem trockenen, wärmebegünstigten Hang.
Fazit: So einfach ist es mit den Fleischfarben nicht.
Daß die Variationsbreite bei X. ferrugineus aber so extrem sein kann, wie in Karens Bildern, hätte ich nicht gedacht.
LG, pablo.
Hallo.
Und nachdem ich es dank Jan - Arne gerade wieder gefunden habe:
>Neubildung der Huthaut<.
Genau, da war ja noch was, Jürgen. ![]()
Die Stielfarbe ist leider kein merkmal, um die beiden Gattungen zu unterscheiden. Ich finde aber, es geht erstens mit Form und Farbe der Röhren und Poren ganz gut, zweitens mit der Huthaut: Die bei den Ziegenlippen - Verwandten (~ Gattung Xerocomus) nie so aufreißt wie bei den Rotfußröhrlingsverwandten (~ Gattung Xerocomellus).
LG, Pablo.
Hallo.
Genau.
Und hier passen dann auch das optische Äußere und das Schnittbild wieder zusammen (anders als bei >Karens Pilz<).
PS.: Danke für den Link, Jan - Arne!
Genau die Aufstellung hatte ich nämlich vorhin gesucht. ![]()
LG, Pablo.
Hallo, Rasmik!
Die Verfärbung in der angeschnittenen Knolle ist jedenfalls mehr als deutlich.
Die Hutform kannst du dir noch einpägen, das ist ein weiterer Hinweis (wenn auch kein unbedingt konstantes Merkmal).
LG, pablo.
