Beiträge von Beorn

    Hallo.


    Ich finde das immens schwierig über Bilder zu beurteilen.
    Obwohl die hier gut sind. Die Schuppen am Stiel sehen nicht wirklich nach dem Wollstieligen aus.
    Die grüblauen verfärbungen in der Stielbasis sind für diesen aber typisch, für L. jolopus wären sie extrem ungewöhnlich. Auch wenn Jürgen Schreiner mal angemerkt hat, daß das durchaus möglich wäre.
    Leccinum holopus mit braunem Hut ist allerdings auch nicht gerade der Regelfall.
    Leccinum variicolor hat eine andere Hutoberfläche (etwas gefleckt / verdallert).



    LG, Pablo.

    Hallo, gerd!


    Der wäre bei mir stehen geblieben.
    Vor drei oder vier Jahren hätte ich ihn aber vielleicht schon mitgenommen, wenn sonst nicht viel da gewesen wäre.
    In letzter Zeit bin ich aber ohnehin kaum am Sammeln, weil ich angesichts des ganzen Zeugs zum Bestimmen gar nicht mehr zum Putzen kommen würde.
    Da freute sich meine Begleiterin heute, die wunderhübschen Büschel von Rauchblättrigen Schwefelköpfchen und Stockschwämmchen in den Korb zu packen. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Och, so schlimm sieht die doch gar nicht aus. Da haben wir hier doch schon Übleres gesehen. ;)
    Hilft aber alles nichts, gerade das ist ja ein Punkt, den man über Bilder eben ganz schlecht beurteilen kann.
    Ich glaube hier auch an einen Flocki, der einfach nur ein Netzmuster vorgaukelt.
    Ansonsten:
    >Boletus erythropus<
    >Boletus luridus<
    Kann nicht schaden, sich da mal ein wenig einzulesen.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Hat nicht Marasmius cohaerens die Seten am Hut, und Marasmius torquescens die Seten am Stiel, Steffen?


    Aber abgesehen von Spitzfindigkeiten: Wenn der hier gezeigte Pilz nicht nach Knoblauch roch, dann wäre ich in der Tat extrem überrascht.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Bei dem Filzröhrling würde ich 10 Chips auf Xerocoemllus engelii (Eichenfilzer) setzen. :)
    Müsste man aber mal durchschneiden, um das abzusichern und dabei eben auch auf die winzigen, orangeroten Pümktchen ganz unten in der Stielbasis achten.



    LG, Pablo.

    Morgen!


    Die Mehrjährigkeit ist an einem einzelnen Fruchtkörper zu überprüfen.
    Wenn im Schnitt mehrere überainanderliegende Schichten von Röhren zu finden sind, dann ist der Fruchtkörper mehrjährig.
    Sowas lässt sich zB sehr schön bei Ganoderma applanatum oder Perenniporia fraxinea beobachten.
    Wenn man alte, abgestorbene Fruchtkörper am selben Stamm neben frischen, vitalen findet, hat das erstmal nicht viel zu sagen, außer daß der Pilz recht aktiv ist.


    Und genau die Tramafarbe meinte ich. Die von dir gezeigte Farbe sollte schon ein KO - Kriterium gegen G. pfeifferi sein.


    Zum FomPini:
    Der typische Geruch ist nach meiner Erfahrung nur bei jungen, im Wachstum befindlichen Fruchtkörpern deutlich. Altere FomPinis kenne ich meist mit einem recht banalen und unspezifischen Porlingsgeruch. Also etwas säuerlich, gummiartig.
    FomPini ist eine der vileseitigsten Arten püberhaupt und nicht nur morphologisch ein faszinierendes Chamäleon. Der Pilz geht an so ziemlich jedes Substrat, bewohnt lebende Bäume und kann auch an optimalmorschem Totholz noch Fruchtkörper bilden. Ich habe Fruchtkörper ganz unten an Stammfüßen und in mehreren Metern Höhe an verschiedenen Bäumen gesehen. Selbst an vergrabenem Holz kann FomPini Fruchtkörper bilden.
    Die Wuchsweise ist hier auf keinen Fall ein Ausschlußkriterium.


    Nachtrag:
    Ganoderma verursacht Weißfäule, Fomitopsis Braunfäule im befallenen Holz. Das Merkmal halte ich aber für schwierig, weil oft eben verschiedene Arten einen Baum besiedeln. Dann kommen Weiß - und Braunfäuleerreger zusammen vor und entsprechend sieht das Holz auch aus. Je nach dem Mycel im enstprechenden Bereich also faserig, weich und hell, oder bröckelig und braun.
    Da die Fruchtkörper nicht immer da sitzen, wo auch das Mycel am stärksten rumfrisst, ist es das nicht immer klar.



    Zu deinem neuen Fund:
    Den würde ich mit etwa 90%iger Sicherheit als Ganoderma applanatum bezeichnen. Die Form der Fruchtkörper passt einfach besser zu dieser Art. Und das wäre auch ein gutes Beispiel, wie sich die Tramafarben von Ganoderma applanatum und Ganoderma adspersum ähneln können. Ich hatte ja zuvor schon angemerkt, daß das kein sicheres Trennmerkmal für die beiden Arten ist.



    LG, pablo.

    Guten Morgen, Gerd!


    Danke für deine Erläuterungen zu Lactarius blennius vs. Lactarius fluens! :thumbup:
    Das genieße ich immer, wenn etwas so anschaulich und gut nachvollziehbar dargestellt wird.


    Einspruch lege ich aber dennoch ein bei der Glucke.
    Ich nehme an, du beziehst dich auf das Bild in Bd. 2, S. 57; von Bollmann 1986.
    Ich erkenne da schon deutliche Unterschiede.
    Das betrifft vor allem die Dicke der "Lappen" bzw. "Äste" und das Merkmal "Enden der Äste gekräuselt". (Vgl. selbe Literatur, gleiche Seite, gleicher Band)
    Gerade Letzteres erkenne ich deutlich auf den Bildern von Thomas wieder.
    Ich tendiere hier auch eher zur Unterscheidung nach morphologischen Merkmalen.
    Die Liste der Wirtsarten ist mE in der BaWü - Funga nicht vollständig. Mir sind von Sparassis crispa Funde an Kiefer, Douglasie und Fichte begegnet. Ob auch an Tanne, aknn ich nicht sagen, das Totholz von Tanne und Fichte ist für mich mit meiner Baumkenntnis nicht zu unterscheiden. Funde an abgestorbenen Hölzern, insbesondere Stümpfen sind für mich meist "indet. Nadelholz".
    Sparassis brevipes habe ich bislang ert ein Mal gefunden, im Kraichgau an Eiche. Hier ein Bild des Fundes:

    Da war ich extra noch mal mit Kamera losgezogen, nachdem ich einige Tage vorher den Pilz schon gefunden hatte.
    Jünger waren die morphologischen Unterschiede (dicke Äste mit recht geradrandigen Enden) sogar noch deutlicher.


    Mein individuelles Fazit:
    Sparassis crispa würde ich nur bei Funden an Laubholz wegen dem Substrat ausschließen. Und auch dann noch auf die morphologischen merkmale achten. :)



    LG, Pablo.

    Morgen!


    Der "Giftschirmling" (Chlorophyllum brunneum) benötigt ausreichend warme und nitrathaltige Standorte. Ein Vorkommen in Wäldern ist nicht ausgeschlossen, wenn diese Bedingungen gegeben sind.
    Aber wenn du auf den kräftigen, doppelten Ring achtest und die Knolle nicht dick und deutlich gerandet ist, dann bist du auf der sicheren Seite. :thumbup:
    Die Verschiebbarkeit beim Ring ist immer relativ. Im Grunde sitzt der bei allen Arten der Gattung recht locker. Machmal fällt er ganz ab. Manchmal babt er am Stiel fest und wirkt dann nicht verschiebbar.



    LG, Pablo.

    Hallo, Reinhard!


    Riesenschirmlinge und Safranschirmlinge sind seit wenigen Jahren klar getrennte Gattungen.
    Deiner gehört wegen dem ungenatterten Stiel und der deutlichen verfärbung zu den Safranschirmlingen.
    Der kräftige Ring, die keulige Stielbasis und die dunklen Schuppen auf kontrastierend hellem Untergrund führen da zu >Chlorophyllum rachodes<.



    LG, Pablo.

    Moin!



    Wir hatten doch irgendwo einen sehr ähnlichen Pilz zur Wette ausstehen. Wo war das noch und was ist draus geworden ? :/


    Bis jetzt nichts.
    Jürgen hat meine Adresse bekommen, das Angebot, den Pilz zu untersuchen steht.
    Aber den Vorschlag von Frank habe ich mir notiert und werde selbstverständlich auch darauf überprüfen, falls bei mir ein Päckchen ankommt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Verena!


    Ein kleiner, heller Scheidling mit fein haarigem Hut und haarigem Stiel sollte wahrscheinlich Volvariella hypopithys sein. Ohne Mikro lassen wir mal ein cf stehen.
    Die Gattung hast du immer sicher, wenn du einen Pilz mit Scheide, ohne Ring, freien Lamellen und rosa Sporenpulver findest.



    LG, Pablo.

    Morgen!


    In der Tat, eine schöne Sammlung Emil! :thumbup:


    Zum Rosenroten hatte ich hoffentlich gesagt: "Man vermutet..." ...?
    Jedefalls hatte ich das so im Kopf, daß es unklar ist, welches Verhältnis da eigentlich zu Grunde liegt.
    Vermutet hatte ich einen ähnlichen Zusammenhang wie zwischen PSeudoboletus parasiticus und Scleroderma citrinum.


    LG, Pablo.

    Morgen, Peter!



    Es zwackt noch der Rücken, aber das wird geflissentlich ignoriert.
    Ansonsten irgendwo zwischen Euphorie und Wahn.
    Also hervorragend. :)
    Aber keine Sorge: Hin und wieder gönne ich mir eine Auszeit von Pilzen und Forum.
    Und wenn's nur ein Fußball - Übertragung mit Essen und Umtrunk ist.



    LG, Pablo.

    Hallo, Dodo!


    Wie schon in dem anderen Thema erwähnt:
    Um da was schlüssiges Beitragen zu können, müsste ich die Art erstmal in die Finger bekommen.
    Die erste neue Kollektion sieht komisch aus.


    Das Thema verschiebe ich mal zu den Bestimmungsanfragen da hast du mehr Chancen, daß sich jemand zu Art äußert.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ich glaube auch mal gehört zu haben, der Schwefelporling hätte noch seltener Lamellen als der Steinpilz. :/


    Scherz beiseite.
    In der Galerie sind folgende Pilze bestimmbar:
    Bild 1 = Grüner Knolli (Amanita phalloides)
    Bild 3 = Roter Fliegenpilz (Amanita muscaria s.str.)
    Bild 4 = Rotrandiger Baumschwamm (Fomitopsis pinicola)
    Bild 7 = Grünblättriger Schwefelkopf (Hypholoma fasciculare)
    Bild 9 = Eine Art aus der Gattung der Schüpplinge (Pholiota sp)
    Bild 10 = Eine Art aus der Gattung der Hallimasch (Armillaria sp)
    Bild 11 = siehe Bild 10
    Bild 12 = Schopftintlinge (Coprinus comatus)
    Bild 13 = siehe Bild 12
    Bild 14 = Eine Art der Gattung der Dickröhrlinge (Boletus sp)
    Bild 15 = Fichtenreizker (Lactarius deterrimus)
    Bild 16 = Eine Art der Gattung Clavulina
    Bild 17 = Weißer Polsterpilz (Oligoporus ptychogaster, hier die Anamorphe)
    Bild 18 = siehe Bild 17
    Bild 19 = Sparriger Schüppling (Pholiota squarrosa)
    Bild 20 = siehe Bild 19



    LG, Pablo.

    Hallo, Schwert von Turambar. ;)


    Es wäre natürlich ideal, wenn du deine Bilder hier im Forum hochladen würdest, dann muss man nicht auf einen spamverseuchten externen Server gehen.
    Hier geht es ganz gut, aber in der Hoffnung, weitere Beiträge von dir zu lesen, hier ein paar Tips zu Bestimmungsanfragen: >Link<


    Im Netz kann es keine Verzehrfreigaben geben, das ist für den Fragesteller einfach zu riskant.
    Der Pilz sollte allerdings >Chlorophyllum olivieri< sein.
    Der giftige Kollege wäre >Chlorophyllum brunneum<.


    PS.: Genau, die tödlich giftigen Zwergschirmlinge wie zB Lepiota brunneoincarnata sind deutlich kleiner und auch nciht so beringt.
    Ein weiterer giftiger Schirmling, der recht groß wird, wäre der Spitzschuppige Stachelschirmling (Lepiota aspera).



    LG, Pablo.

    Hallo, Frank!


    Ganoderma pfeifferi hat viel dunkleres Fleisch. Die Art (und G. valesiacum) ist die einzige in Deutschland vorkommende der Gattung, die ich noch nicht in der Hand hatte.
    Das Fleisch müsste schwer sein und etwa die Farbe von Ganoderma adspersum haben. Wenn nicht noch kräftiger.


    Ich würde hier G. pfeifferi ausschließen wollen.
    Woran machst du hier fest, daß der Fruchtkörper mehrjährig ist?
    Wenn wirklich mehrjährig und bickelhart und harzhaltig (das Merkmal hast du ja sicher geprüft), dann kommt hier auch ein ungewöhnlich gefärbter Fomitopsis pinicola in Frage.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Das könnten Nelkenschwindlinge (Marasmius oreades) sein.
    Über Bilder ist das aber nicht eindeutig zu bestimmen.
    Ob du die Pilze entfernst oder nicht:
    Wichtig ist es, den Kindern einzuschärfen, keine Pilze im Garten in den Mund zu stecken. Pilze gehören eben zur Natur dazu (und sind enorm wichtig für diese), daß welche im Garten erscheinen ist völlig normal.
    Meistens sind Pflanzen im Garten für spielende Kinder wesentlich gefährlicher, da hier oft viel giftigere Arten in Gärten stehen. Wer zB eine Eibe im Garten hat braucht sich selbst wegen ein paar Düngerlingen oder Samthäubchen keine Sorgen zu machen. ;)



    LG, pablo.

    Hallo.


    Der Wechsel von satt barun zu creme liegt daran, daß die Hüte hygrophan sind, also beim Abtrocknen die Farbe verändern.
    Schwarz werden sie dann, wenn die Fruchtkörper abgestorben sind und sich zersetzen.



    LG, Pablo.