Beiträge von Beorn

    Hallo.


    Das ist super! :thumbup:
    Übrigens: Neulich hat IngoW mal die Frage in den Raum gestellt, ob die Fruchtschicht von S. ostrea auch so gilben kann wie die von S. subtomentosum.
    Das wäre mal ein Punkt, auf den man bei Untersuchungen noch achten könnte und die Ergebnisse hier dokumetieren.



    LG, Pablo.

    Hallo, Tom!


    Achte einfach mal darauf, ob da irgendwo Ringreste am Stiel sind und mach mal noch ein paar Stielphotos. :thumbup:
    Abgesehen davon, daß es übers Netz keine Verzehrfreigaben gibt, sind Schmierröhrlinge aus der Butterpilzverwandschaft durchaus kritisch zu beurteilen. Die verursachen gerne mal Verdauungsbeschwerden, zumal wenn man sie als einzige Pilze in der Pfanne hat (also größere Mengen verspeist). Es soll aber besser sein, wenn man die Huthaut vorm Braten entfernt.
    Musst du halt ausprobieren, ob du sie gut verträgst.



    LG, pablo.

    Hallo, Andreas!


    OK, das hatte ich befürchtet.
    Der Pilz kommt mir nach wie vor wunderlich vor, aber dann muss man eben abwarten. Ditte und andere sind ja dran an der Gattung.
    Vielleicht schreibt sie noch was dazu oder Helmut, aber so kann ich den Fund immerhin schon mal ablegen und wenn es neue Erkenntnisse gibt, dann kann der ja wieder hervorgekramt werden.
    Immerhin fühlt sich's schon etwas sicherer an, wenn Ulla und du für diese Art plädieren.



    LG, pablo.

    Hallo nochmal.


    Entoloma infula (Bischofsmützenglöckling) gefällt mir übrigens sehr gut. :thumbup:
    Die Sporen kann ich nochmal nachmessen, das stimmt wohl nicht.
    Das Waldstück grenzt an die Viernheimer Heide, Gebiet Glockenbuckel. Das wäre eigentlich dann der passende Standort für die Art. Gut möglich, daß diese Kollektion einfach um 30 Meter "verrutscht" ist. Der Standort im schattigen Wald könnte dann auch die hier ziemlich dunklen Farben erklären.



    LG, Pablo.

    Hallo, Gerd & Ulla!


    Andererseits: Ja, ich glaube da Velum zu sehen. Und ja, ich kenne rosa Töne am Stiel auch von Suillus luteus.
    Ich bin trotzdem nicht sicher. Es wäre aufzulösen, wenn Tom noch ein paar Stiele zeigt. Darum zögere ich auch noch wegen der Wette.
    Hättest du 5 Chips gesagt, Gerd, dann wäre ich wohl aufgesprungen.
    Zwar sind das Peanuts, aber immerhin ist da die Verlustmöglichkeit nicht so abschreckend. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Ulla!


    Im Grunde nichts außer den fehlenden Olivtönen und dem eher weißlichen Velum / Cortina.
    Aber mikroskopisch passt es - soweit ich das überhaupt beurteilen kann - zu >Inocybe dulcamara<.
    Nur ist das ja anscheinend ein Artenschwarm, da will ich doch mal nachhaken, ob man da noch näher ran kann.
    Und weil es eben noch so viele andere Mallocyben gibt, die mir nach einger Lektüre gerade alle immens ähnlich erscheinen. :)



    LG, pablo.

    Hallo.


    Ich habe noch einen Nachtrag.
    Diesen Porling:

    den wir am Samstag Vormittag auf der Exkursion gefunden haben, halte ich für Schizopora flavipora. Bestimmt nach dem Schlüssel von Frank. Also mit dickwandigen Hyphen im Subikulum, schon aber mit Lumen, dem typischen Schizopora - Hymenium mit kopfigen Elementen und eher kleinen Sporen.


    Ist eigentlich bei dem kleinen Schleimpilz vom Heller noch was rausgekommen, dem kleinen am Moos in der Nähe der Löwenfrüchtchen?



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ist auch schon ein Weilchen her.
    gefunden am 19.08.2014
    Nähe Golfplatz Viernheim
    da ist so eine sandige Senke, wo man immer mal was Interessantes findet.
    Mitten drin steht ein kleines Gebüsch aus Salweide und einer Pappelart.
    Drum rum ist alles voller Rißpilze.
    Und Geopora arenicola (auch wenn es weit und breit keine Kiefer gibt).
    Der Standort ist für eine Sandgrube eher feucht, aber im Vegleich zu einem Auwald ganz schön trocken.
    So sieht der Fundort aus:


    Und so die Pilze:

    oder ganz jung:

    oder alt:


    Die Hutgrößern liegen so zwischen 2 und bis 5 cm.
    Die Fruchtkörper sind größtenteils eher kompakt, also Stiel kaum länger als Hutbreite.
    Stielbasis ist durchweg zylindrisch bis etwas verjüngt.
    Hutoberfläche ist in jedem Alter wollig - schuppig, jung natürlich besonders stark.
    Das Velum ist hell, fast weißlich bei ganz jungen Pilzen, hält sich besonders an den Huträndern lange. Bei jungen, noch fast geschlossenen Hüten sieht man teils einen wattigen, fast ringartigen Velumgürtel am Stiel recht weit unten. Ist aber kein konstantes Merkmal.
    Der Geruch ist recht angenehm, aromatisch - süßlich, vielleicht im Anschnitt etwas nach Honig.
    Lamellen sind jung hell beige, im Alter mehr so milchkaffebraun. Olivtöne konnte ich weder am Hut noch in den Lamellen feststellen.
    Lamellenschneiden weiß gezähnt.


    Die Sporen sind glatt, bis ca. 10 µm lang und oft etwas eingedallert an der Seite:


    Pleurozystiden habe ich nicht gefunden, Basidien sind 4sporig:


    Ceilos sind da, und zwar reichlich. Ich würde die Lamellenschneiden gar als steril bezeichnen. Mehrheitlich sind die Cheilozystiden blasig bis fett keulig:

    Aber es gibt Ausreißer:


    Da stecken so ein paar drin, die teils breit, teils sogar schmal flaschenförmig sind, gelegentlich auch spindelig oder etwas zylindrisch.


    Die Stielspitze ist übrigens fertil, neben Basidien gibt's da solche Sachen:

    Ich denke, Kaulozystiden kann man das nicht nennen, sieht eher wie Haare aus. Mehrfach septiert, mit Schnallen.


    An der Stielbasis sind diese Zellen zahlreicher, büscheliger:


    So.
    Jetzt fürchte ich, daß es zwei Probleme gibt.
    Zum einen nicht ausreichende mikroskopische Details.
    Zum zweiten das generelle Problem in der Gruppe, das ja in einigen Diskussionen in letzter Zeit angedeutet wurde.
    Leider hatte ich die Pilze zu einem Zeitpunkt eingesammelt, als das alles noch sehr einfach erschien. ;)
    Wenn ich bei Ditte vergleiche, passt mir eigentlich keine Mallocybe so richtig dazu. Allerdings habe ich bekanntlich von Rißpilzen auch nicht die geringste Ahnung.
    Vielleicht lässt sich ja doch hiermit was Zielführendes machen oder zumindest einiges ausschließen.
    Zwei Fruchtkörper hab eich getrocknet, aber der kommt eh nächstes Jahr wieder an der Stelle.
    Und wenn sich hier tatsächlich was machen lässt, dann schaue ich mir im nächsten Jahr auch mal die optisch identischen Pilze an, die etwas weiter in der Heide in den Sandkiefernwäldern absolut ohne Kontakt z Weiden stehen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Andreas!


    Ich habe gerade das Istrien - Programm durchgelesen.
    Das ist ja der Kracher.
    Jetzt verstehe ich genau, warum Nobi sich schon Wochen vorher freut wie ein Schneekönig. :)



    LG, Pablo.

    Tach.


    Ich hab' mal ein Bild geklaut und drin rumgemalt:

    Kann natürlich auch sein, daß das Dreck auf meinem Monitor ist.


    Aber wenn ich's mir recht überlege, ist ein Schmierröhrling kein Myxomycet.
    Ich hab das Thema mal verschoben.


    PS.: Das mit der HDS - Struktur (zu faserig für Butterpilz?) musst du mir mal erklären, Emil. Das verstehe ich nicht.
    Oder wolltest du auf Suillus granulatus (Körnchenröhrling) raus?




    LG, Pablo.

    Hallo.


    Der käme mir jetzt aber sehr kräftig im Wuchs vor für einen Faserling.
    Ist freilich mehr eine Bauchsache und schwierig anhand von Merkmalen hier zu erläutern, aber ich hätte jetzt eher an einen Schleierling (Cortinarius), einen Rißpilz (Inocybe) oder einen Fälbling (Hebeloma) gedacht.
    Oder wie wäre es mit Ackerling (Agrocybe)?


    Edit:
    Naja, wahrscheinlich habt ihr recht. >Tanjas Vorschlag< sieht ja gar nicht schlecht aus.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Da würde ich gerne ein paar mehr Stiele sehen.
    Ich meine schon sowas wie einen Ring zu sehen, vor allem an den Huträndern hängt ja reichlich Velum. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Reinhilde.


    Ja, so ist das.
    Wobei mit dem Teil, was ich habe, lassen sich schon bei sorgfältiger Präparierung einige Dinge gut darstellen.
    Mit der mikroskopischen Untersuchung will man ja nichts anderes erreichen als mit der makroskopischen: Merkmale überprüfen.
    Und da gibt es schon einiges, was man auch mit einem "schlechten" Mikro sehen kann. ich bin zwar oft aufgeschmissen, wenn ich Sporenornamentationen erkennen soll oder winzige Tröpfchen in Zystiden oder Huthauthyphen, aber es ist besser als nichts bzw. mehr als gar kein Mikro.
    Und so schlecht ist es auch wieder nicht. Die Bilder täuschen da etwas, die Optik durchs Okular ist schon noch etwas feiner, als die recht schwache USB - Kamera erahnen lässt.


    Und das Alter ist ja kein Kriterium.
    Auch in den 50ern konnte man schon enstprechende Linsen schleifen und hatte Ahnung von Optik.
    Diese alten Mikroskope haben zusätzlich den Vorteil, daß sie oft robust sind. Damals hat man solche Sachen ja noch für die Ewigkeit gebaut.
    Etwas Abstriche gibts wohl in Sachen Beleuchtung etc, aber da kann man ja zur Not was dran machen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Anna!


    Ja, ist schon eine Weile her. Und wenn ich mich recht erinnere, waren wir beide unabhängig zu C. laniger s.l. gekommen.
    Was ja eigentlich schon mal ein gutes Zeichen wäre.


    Hier reingestellt hatte ich den vor allem wegen dem seltsamen Geruch der trockenen Pilze. Wenn du noch Exemplare irgendwo getrocknet rumliegen hast (hoffentlich luftdicht verpackt), kannst du das auch noch mal überprüfen?
    Alledings: Wenn ich mir die Möglichkeiten so ansehe, wird so ein Geruch bei keiner Art erwähnt.
    Das finde ich sonderbar.


    Auch ein Problem habe ich mit der morphologischen Abgrenzung von Cortinarius bivelus und Cortinarius laniger s.l. (also einschließlich solis-occasus).
    Wenn man dem Schlüssel in den Großpilzen folgt, geht das bei Punkt 24 auseinander:
    Um zu C. bivelus zu kommen, muss man dem Pfad "Hut deutlich hygrophan" folgen.
    Das kann ich hier ausschließen, eine wesentliche Farbveränderung hat da beim Abtrocknen nicht stattgefunden.
    Allerdings führt "Hut hygrophan" nach dem Schlüssel auch zu Cortinarius torvus. Das gibt mir auch zu denken, habe ich mir aber noch nie genau angeguckt, muss ich gestehen.
    Anosnten müssten zur Unterscheidung zwichen C. bivelus und C. laniger der Geruch (rettichartig bei C. laniger), die Hutoberfläche (rauher, feinschuppig bei C. laniger) und die Farben (bei C. laniger heller und ohne dunkle Punkte / Flecken / Zonen) herhalten.
    In dem Fall würde mir hier ja C. laniger s.l. besser gefallen, aber dann irritiert mich zB >dieses Bild<.
    Wobei das wohl sicher richtig bestimmt ist, aber nicht ganz typisch, oder?



    LG, Pablo.

    Hallo, Steffen!


    Das ist gut nur...
    Welcher ist nun welcher? ;)
    Abgesehen davon daß ich bezweifle, daß man aus jeweils einer Kollektion sinnvolle Trennmerkmale ableiten kann.
    Aber ich verspreche, mir im Winter ein paar Schichtpilze vorzunehmen.
    S. ostrea sollte hier in der Gegend ja schon zu finden sein.



    LG, pablo.

    Hallo, Nudelie!


    Ich sehe das wie Stephan: auf dem verlinkten Bild ist eine Breitblättrige Glucke (Sparassis brevipes) zu sehen.


    Zur Verzehrbarkeit deiner geschenkten Glucke ist es unmöglich, etwas zu sagen. Mit einem Bild könnte man vielleicht noch ein paar Hinweise geben und eine grobe Einschätzung, aber:
    Auch mit Bildern ist es nicht möglich, die Genießbarkeit einzelner Bilder übers Internet zu beurteilen.
    Wesentliche Merkmale wie Geruch, Konsistenz des Fleisches, also Gefühl und Haptik, kann man so ja nicht erfassen.
    Das ist auch einer der Gründe, warum Verzehrfreigaben im Internet generell völlig ausgeschlossen sind.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Interessant, daß es da unterschiedliche Geschmacksrichtungen gibt.
    Ich hatte nur mal ein paar "ganz normale" Exemplare aus einem Mischwald zu Testzwecken probiert.
    Schmeckte nicht schlecht, aber Morcheln mag ich lieber. :)


    Ich sahe das mit der Zusammenlegung im Grunde genau wie du, Gerd.
    Deine Begründung mit der Erscheinungszeit ist logisch, ebenso ist die Hutoberfläche bei trockener Witterung eben weniger glänzig.
    Das ist wohl eben alles einfach nur eine insgesamt variable Art.



    LG, Pablo.

    Moinmoin!


    Oh das hört sich gut an.
    Fallen wir dann als versammelte Mannschaft im nächsten Jahr in Oberhof ein?
    Find' ich gut. :thumbup:


    Kuschelchen, deine Bilder sind prima.
    Ein Dunkelsporer - Negativ, feine Sache.
    Aber wo ist dein Pilzkorb?
    Den will ich sehen. Anna hat gesagt, der wäre so toll wie der von Melli.



    LG, pablo.

    Hallo, Andreas!


    Dann geht die Unterscheidung zwischen laniger und solis-occasus auch nicht über die Sporenform / Q-Wert?
    Dann wird's natürlich schwierig...
    Ob da doch Birken waren, darüber grüble ich ja nach. Ich weiß, daß es in der Umgebung welche gegeben haben muss, wir haben ein paar Burschen auf Pilzpirsch am selben Weg noch die Unterschiede zwischen Birkenpilz und Steinpilz erklärt...
    Aber ob im Mycelbereich welche standen?
    Zur Not müsste man das noch mal vor Ort kontrollieren.
    Ich schreib mal Anna an, die war ja dabei, vielleicht hat sie mehr Bäume gesehen als ich (mehr Pilze sieht sie ja immerhin meistens).



    LG, Pablo.

    Hallo!


    Irgendwo muss es ja hin, das Wissen.
    Ich denke, das funktioniert per Diffusion, Ingo


    Andreas, wenn du Anna drankriegen willst, dann versuch es mit Telamonien, Gallertpilzen oder Becherchen. Keulchen und (Groß-)Pyrenos sind auch nicht verkehrt.
    Aber :whistling: ! Ich hab' das nicht gesagt. Sonst kann ich mir bei der nächsten Exkursion wieder was anhören. :shy:



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Nach Bildern von infula hatte ich noch gar nicht gesucht.
    Wenig Material gefunden hatte ich zu cuspidiferum. ;)


    Aber es ist nur ein Hinweis auf eine mögliche Richtung, keine Bestimmung!


    Na klar. :thumbup:
    Wie auch, übers Internet ohne Pilz in der Hand: Das wäre ja fies.
    Ich gehe das auf jeden Fall durch.



    LG, Pablo.

    Hallo, Andreas!


    Interessant, sollte es wirklich so einfach sein?
    An C. torvus hatte ich hier nicht gedacht, die Art ist ja ziemlich häufig und war gerade in diesem Jahr überall zu sehen.
    Was ich hier anders als bei Funden von C. torvus wahrgenommen habe:
    Der Rettichgeruch (beim frischen Pilz)
    Der stark von weißem Velum besäumte Hut
    Die eher schuppige als radialfaserige Hutoberfläche
    Die Ringzone habe ich bei C. torvus mehr als etwas abstehend erlebt, weniger als breites Band wie hier, die Violettöne an Stielspitze und Basismycelfilz weniger prägnant bei jungen Pilzen
    Allerdings sind das ja nur Nuancen, das kann wohl schon in die Variationsbreite gehören...


    Ein Bildchen einer selbst für mich eindeutigen Kollektion vom Wohlriechenden Gürtelfuß:

    Leider habe ich mir bei dem nie die Sporen angeguckt oder ihn mit KOH malträtiert...



    LG, Pablo.

    Hallo, Andreas!


    Entoloma infula?
    Danke! :thumbup:
    Da muss ich mich mal schlau machen und ein bisschen zu lesen. Hatte ich bislang gar nichta uf dem Schirm.
    Ja, das Schwierige ist, daß es wenig Bilder zu solchen Arten gibt, vor allem wenig Mikrobilder und Zeichnungen.



    Wie zuverlässig sind deine Sporenwerte?


    Nicht sehr.
    Zumal ich hier den Apikulus mitgemessen habe.
    Das hätte ich dazu schreiben müssen, sorry.
    :/



    LG, Pablo.

    Jein.


    Ich muss aber sagen, daß ich Karbolis nie so lange mit mir rumschleppe.
    Das Gilben bei Anischampis ist recht dauerhaft, das färbt sich etwas nach ocker um, verschwindet aber nicht. Bei Karbolegerlingen ist es wohl noch ein bisschen ein anderer Mechanismus, biochemisch gesehen.



    LG, Pablo.